Virales Marketing – Die Werbestrategie des 21. Jahrhunderts


Hausarbeit, 2010

12 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung virales Marketing

3. Vorstellung einer viralen Marketingkampagne am Beispiel von BMW „The Ramp“
3.1. Ziele und Zielgruppen
3.1.1. Zielsetzung
3.1.2. Zielgruppen

4. Grundelemente des viralen Marketing am Beispiel der BMW Kampagne „ The Ramp“
4.1. Inhalt
4.2. Rahmenbedingung
4.3. Weiterempfehlungsanreize

5. Zusammenfassung

1. Einleitung

Werbung ist in unserem alltäglichen Leben omnipräsent geworden. Der Konsument wird überall, sei es daheim, im Kino, im Auto oder auf der Strasse, mit Werbung überflutet, mit Angeboten gelockt und zum Konsumieren animiert. Zum Schutz vor zu vielen Eindrücken hilft somit nur noch das Vergessen. Also löscht der Verbraucher in Sekundenschnelle unwichtige Botschaften aus seinem Gedächtnis. Es wird deutlich, dass viel Werbung, verbunden mit oftmals sehr hohen finanziellen Aufwendungen, nicht in jedem Fall sinnvoll ist. Deshalb ist ein elementarer Schritt für die Werbeindustrie, die Werbung weiter zu entwickeln, notwendig. Werbung so zu verpacken, dass es nicht nach Werbung aussieht und gleichzeitig die veränderten Kaufgewohnheiten des Verbrauchers berücksichtigt. Heutzutage wird Kleidung zunehmend nicht mehr im Laden gekauft sondern im Internet über ebay ersteigert. Auch rückt die Bedeutung des Briefes mit zunehmender Verbreitung der elektronischen Post in den Hintergrund. E-mails sind in vielen Fällen einfach schneller und kostengünstiger zu versenden. Auf diese neue Lebensart sollte die Werbeindustrie reagieren. Es müssen Marketingstrategien entstehen, die sich nicht nur von den anderen Werbemaßnahmen abheben, sondern auch den Konsumenten erreichen. Was nützt die beste Werbung im Fernsehen, wenn der Verbraucher keinen Fernseher, sondern nur noch einen Internetanschluss besitzt?! Im Folgenden möchte ich nun darstellen, dass virales Marketing die Werbestrategie des 21. Jahrhunderts ist. Was also ist virales Marketing, wie funktioniert es und warum eignet es sich so sehr für das heutige Jahrhundert? Ich werde mich dazu zuerst mit der Begriffsbestimmung beschäftigen. Im Anschluss daran werde ich am gewählten Beispiel verdeutlichen, wie elementar Ziele und Zielgruppen sowie Grundelemente für eine virale Marketingaktion sind, um abschließend im Fazit den Zusammenhang zwischen viralem Marketing und dem 21. Jahrhundert darzustellen.

2. Begriffsbestimmung virales Marketing

Virales Marketing bezeichnet die virusartige Verbreitung von Werbebotschaften durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Dabei steht nicht die umworbene Marke, Produkt oder Kampagne im Vordergrund, sondern viel mehr die meist ungewöhnlichen Geschichten beziehungsweise Botschaften. Das Ziel des viralen Marketings ist es also, den Konsument vordergründig durch eine außergewöhnliche Handlung anzusprechen, die allerdings implizit eine Werbebotschaft in sich trägt. Dadurch wird nicht mehr die Werbebotschaft an sich sondern dessen Verpackung per Mund-zu–Mund-Propaganda weiter verbreitet.[1]

Die Effektivität der Mund-zu-Mund-Propaganda verdeutlicht die Abbildung 1. Gibt die erste Person eine Botschaft an fünf Bekannte weiter und diese jeweils wieder an Fünf, werden in der 3. Stufe schon 31 Personen erreicht. Verfolgt man diesen Pfad weiter, sind es in der 4. Stufe bereits 125 Empfehlungen und in der 5. Stufe schon 625, usw. … Diese Art des Bekanntmachens ist nicht nur sehr schnell sondern auch effizient, da die erreichten Menschen die Empfehlung von einer bekannten Person bekommen. Somit wird die Information als wichtig eingestuft und beeinflusst oftmals auch die Kaufentscheidung.[2]

Der Werber muss sich daher nicht um die Verbreitung der Botschaft kümmern, sondern diese lediglich gut platzieren. Dies kann sowohl offline: außerhalb des Internets, als auch online: im Internet passieren. Im Gegensatz zu den anderen Medien ermöglicht das Internet einen sehr viel schnelleren und kostengünstigeren Datenaustausch. Plattform dafür sind z.B. öffentliche Tagebücher, auch Blogs genannt, oder E-Mails. Da beide Beispiele Erfindungen des 21. Jahrhundert sind, bekräftigen sie meine eingangsgenannte Aussage: „Virales Marketing- Die Werbestrategie des 21. Jahrhunderts“.[3]

[...]


[1] Vgl. Höschle, B., Prinz, S. und Wiegemann, P. (2004) S. 6

[2] Vgl. Langer, S. (2007) S. 15-16

[3] Vgl. Huckelburry Friends AG (2010)

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Virales Marketing – Die Werbestrategie des 21. Jahrhunderts
Hochschule
Internationale Hochschule für exekutives Management Berlin
Veranstaltung
Geschichte und Theorie von Medien
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V194773
ISBN (eBook)
9783656203346
ISBN (Buch)
9783656205562
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
virales, marketing, werbestrategie, jahrhunderts
Arbeit zitieren
Maria Neidhold (Autor), 2010, Virales Marketing – Die Werbestrategie des 21. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194773

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