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Neue Medien – Gefahren und Chancen

Die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz

Titel: Neue Medien – Gefahren und Chancen

Examensarbeit , 2011 , 70 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Isabel Grewe (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einführung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Gefahren und Chancen, die die »Neuen Medien« mit sich bringen und wie diese auf Kinder und Jugendliche einwirken können.

»Neue Medien« sind im Leben von Kindern und Jugendlichen allgegenwärtig, denn sie werden heute täglich damit konfrontiert. In der heutigen Zeit wachsen sie ganz selbstverständlich mit der digitalen Medienwelt auf und in nahezu allen Haushalten sind Fernseher, Radiogeräte, Computer, Handys, MP3-Player und Digitalkameras vorhanden. Sie dienen vor allem zur Information, zur Kommunikation und auch zu Unterhaltung in vielen Bereichen. Demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass unsere Gesellschaft als Informations- und Mediengesellschaft bezeichnet wird. Wo früher noch das Radio und der Fernseher als Leitmedien galten, stehen heute der Computer und das Internet sowie Spielkonsolen und Mobiltelefone im Vordergrund des Unterhaltungsangebots.

In meiner Arbeit möchte ich darlegen, welche Gefahren und Risiken auf Kinder und Jugendliche einwirken, aber auch welche Chancen und Möglichkeiten sie bieten können. Kinder und Jugendliche haben laut Grundgesetz ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Wie viel von den »Neuen Medien« können und Kinder und Jugendliche eigentlich verkraften, um unversehrt aufzuwachsen?

Wenn im Folgenden von »Neuen Medien« gesprochen wird, dann sind damit insbesondere der Computer, das Internet und das Mobiltelefon gemeint, denn im Laufe meiner Arbeit wird hier insbesondere der Fokus liegen. Zunächst werde ich in Kap. 2 auf den Begriff der Medienkompetenz eingehen, da diese Kompetenz in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine große Rolle spielt. Darauf folgt in Kap. 3 eine Darstellung der Begrifflichkeiten, um dann einen genauen Blick auf Kinder und Jugendliche in der heutigen medialen Welt zu werfen. Diesbezüglich werde ich die aktuelle KIM-Studie und JIM-Studie aus dem Jahr 2010 zusammenfassen, um das Medienverhalten, die Geräteausstattung und die Medienbeschäftigung der 6- bis 19-Jährigen näher zu erläutern. Anschließend werde ich in Kap. 4 einen Überblick über die Gefahren und Risiken der »Neuen Medien« geben, um in Kap. 5 die Chancen und Möglichkeiten näher betrachten zu können. Abschließend werde ich in meiner Arbeit zwei Initiativen vorstellen, die es sich zum Ziel gemacht haben, auf die Gefahren des Internets aufmerksam zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Medienkompetenz

3. Kinder und Jugendliche in der medialen Welt

3.1 Begriffsbestimmung »Neue Medien«

3.2 Mediensozialisation

3.3 Funktionsvielfalt der »Neuen Medien«

3.4 Ergebnisse der KIM-Studie 2010

3.5 Ergebnisse der JIM-Studie 2010

4. Gefahren für Kinder und Jugendliche

4.1. Computer und Internet

4.1.1 Chat und Instant Messenger

4.1.2 Pornographische Inhalte / Cyber Grooming

4.1.3 Cyber-Mobbing

4.1.4 Gewaltdarstellungen im Internet

4.1.5 Internetsucht

4.2 Handy

4.2.1 Content

4.2.1.1 Cyberbullying

4.2.1.2 Happy Slapping

4.2.2 Contact

4.2.3 Commerce

4.3 Computer-, Konsolen- und Videospiele

4.3.1 Gewaltspiele

4.3.1.1 Gewalt und Medienwirkungstheorien

4.3.2 Spielsucht

4.3.3 Alterskennzeichnung

4.4 Rechtliche Folgen

4.5 Schlechte Schulleistungen

4.6 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag – JMStV

5. Chancen für Kinder und Jugendliche

5.1 »Neue Medien« als Ressourcen für Heranwachsende

5.2 Computerspiele

5.3 Computereinsatz im Unterricht

6. Präventionskonzepte / Medienpädagogik

6.1 „Klicksafe“

6.2 „WebRespekt“ Kölner Aktion gegen Cyber-Mobbing

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ambivalente Rolle der „Neuen Medien“ – insbesondere Computer, Internet und Mobiltelefon – im Leben von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, sowohl die spezifischen Gefahren und Risiken zu identifizieren, die mit der digitalen Medienwelt einhergehen, als auch die pädagogischen Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, um Kindern und Jugendlichen einen sicheren und kompetenten Umgang mit diesen Technologien zu ermöglichen.

  • Medienkompetenz als lebenslanger Entwicklungsprozess
  • Gefahrenpotenziale wie Cyber-Mobbing, Pornografie und Internetsucht
  • Auswirkungen von Medienkonsum auf schulische Leistungen
  • Präventionsstrategien und die Bedeutung des Jugendmedienschutzes
  • Bildungspotenziale und Chancen der „Neuen Medien“ als Ressourcen

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Cyber-Mobbing

Besonders das Cyber-Mobbing ist zu einem häufig diskutierten Thema in der Öffentlichkeit und in den Medien geworden. Vorab ist festzuhalten, dass es eine vom Gesetz festgelegte und verbindliche Definition für den Begriff Cyber-Mobbing noch nicht gibt. Ein Großteil der Autoren integriert die Kommunikationsform der »Neuen Medien« wie Handy und Internet in die allgemeine Definition des Mobbings mit ein. In der JIM-Studie 2010 versteht man unter Cyber-Mobbing „das Beleidigen, Bedrohen oder Verunglimpfen Anderer mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel“. Eine andere Bezeichnung lautet:

„Bei Cyber-Mobbing geht es darum, dass neue Techniken, wie z. B. E-Mail, Chats, Instant Messaging Systeme (wie z. B. ICQ oder MSN) oder auch Handys genutzt werden, um immer wieder und mit voller Absicht andere zu verletzen, sie zu bedrohen, sie zu beleidigen, Gerüchte über sie zu verbreiten oder ihnen Angst zu machen.“

Wie der Name Cyber-Mobbing schon aussagt, finden diese Beleidigungen oder Bedrohungen nicht face-to-face, also im direkten Kontakt statt, sondern im virtuellen Raum. Die Täter können sich innerhalb dieser virtuellen Welt hinter Pseudonymen oder Nicknames verstecken und sind für die Opfer grundsätzlich nicht erkennbar. Innerhalb des Cyber-Mobbings kann man zwischen dem direkten und dem indirekten Cyber-Mobbing unterscheiden. Zu dem direkten Cyber-Mobbing gehören Flaming, Schikanierungen, und Cyber-Stalking. Das indirekte Cyber-Mobbing umfasst Verleumdungen, Outing und Betrug sowie das Annehmen einer falschen Identität und die Ausgrenzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit stellt die Fragestellung vor, wie Kinder und Jugendliche in der heutigen Mediengesellschaft unversehrt aufwachsen können und definiert den Fokus auf Computer, Internet und Mobiltelefone.

2. Medienkompetenz: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung der Medienkompetenz als lebenslangen Prozess und als erzieherische Aufgabe von Eltern und Lehrern.

3. Kinder und Jugendliche in der medialen Welt: Hier werden Begrifflichkeiten geklärt und durch die Ergebnisse der KIM- und JIM-Studien 2010 das aktuelle Mediennutzungsverhalten der 6- bis 19-Jährigen analysiert.

4. Gefahren für Kinder und Jugendliche: Ein umfassender Hauptteil, der spezifische Risiken wie Cyber-Mobbing, Internetsucht, Gewaltinhalte und die Auswirkungen auf die Schulleistung beleuchtet.

5. Chancen für Kinder und Jugendliche: Dieses Kapitel zeigt auf, dass Medien auch als Ressource für Entwicklungsprozesse, zum Wissenserwerb und im schulischen Kontext sinnvoll genutzt werden können.

6. Präventionskonzepte / Medienpädagogik: Vorstellung von praktischen Initiativen wie „Klicksafe“ und „WebRespekt“, die zur Aufklärung und Unterstützung gegen Cyber-Mobbing dienen.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass bei Überwiegen der Risiken eine frühzeitige Förderung der Medienkompetenz und eine enge Zusammenarbeit aller Sozialisationsinstanzen unerlässlich sind.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Neue Medien, Cyber-Mobbing, Jugendmedienschutz, Internetsucht, Mediensozialisation, KIM-Studie, JIM-Studie, Medienerziehung, Online-Sicherheit, Computerspiele, Gewaltprävention, Medienwirkung, Schulleistung, Medienpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ambivalenten Rolle der „Neuen Medien“ – insbesondere Internet und Computer – und deren Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Medienkompetenz, die Risiken der digitalen Welt (wie Mobbing oder Sucht), der Jugendmedienschutz sowie die pädagogischen Chancen und Ressourcen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gefahren für die körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern im digitalen Raum aufzuzeigen und Strategien zu benennen, wie durch Medienkompetenz ein verantwortungsvoller Umgang erlernt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung aktueller Studien, insbesondere der KIM- und JIM-Studien des Jahres 2010.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Gefahren im Netz, das Phänomen Cyber-Mobbing, Risiken bei Videospielen und die rechtlichen Rahmenbedingungen des Jugendschutzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Medienkompetenz, Cyber-Mobbing, Jugendmedienschutz, Mediensozialisation und pädagogische Prävention.

Wie unterscheidet sich direktes von indirektem Cyber-Mobbing?

Direktes Cyber-Mobbing erfolgt durch unmittelbare Aktionen gegen das Opfer wie Flaming oder Cyber-Stalking, während indirektes Mobbing durch Verleumdung, Outing oder Identitätsdiebstahl im virtuellen Raum geschieht.

Warum spielt die Alterskennzeichnung laut der Arbeit eine so große Rolle?

Sie dient als gesetzlicher Rahmen, um Kinder vor ungeeigneten Inhalten (z.B. Gewalt- oder Horrorspielen) zu schützen, wobei die Arbeit kritisch anmerkt, dass diese Kennzeichnung in der Realität oft durch den Austausch unter Gleichaltrigen umgangen wird.

Welche Rolle spielt das Elternhaus beim Schutz vor medialen Gefahren?

Das Elternhaus ist zentral; Eltern sollten den Medienkonsum der Kinder aktiv begleiten, medienkompetent handeln und beispielsweise Computer an zentralen Orten in der Wohnung statt im Kinderzimmer aufstellen.

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neue Medien – Gefahren und Chancen
Untertitel
Die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Gesellschaftswissenschaften
Note
1,7
Autor
Isabel Grewe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
70
Katalognummer
V194846
ISBN (eBook)
9783656204480
ISBN (Buch)
9783656209287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neue medien gefahr chance kinder jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel Grewe (Autor:in), 2011, Neue Medien – Gefahren und Chancen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194846
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Leseprobe aus  70  Seiten
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