Anwendungsorientierter Nutzen von Social Network Sites

Gelebte Integration durch virtuelle Multikollektivität


Studienarbeit, 2011
66 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildunsgverzeichnis

1.Einleitung
1.1. Erkenntnisinteresse
1.1.1. Persönlicher Zugang
1.1.2. Wissenschaftliche Relevanz
1.1.3. Praktische Relevanz
1.2. Forschungsfrage
1.3. Zugrundeliegende Theorie
1.4. Hypothese
1.5. Methodologie

Hauptteil

2.1. Definitionen
2.1.1. K - Kollektiv und Multikollektivität
2.1.2. ICC - Interkulturelle Kompetenz
2.1.3. SNS - Social Network Sites
2.1.4. User - Virtuell Handelndes Individuum
2.2. Theorien
2.3. Operationalisierung der Hypothese
2.4. Auswertung
2.4.1. Fragebogen
2.4.2. Moderierte Focus Gruppe
2.5. Interpretation
2.5.1. Fragebogen
2.5.2. Moderierte Focus Gruppe
2.6 Triangulation

Abschließendes

3.1. Fazit
3.2. Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

bzw. - beziehungsweise d.h. - das heißt

ICC - Variable: Interkulturelle Kompetenz

ICE - Variable: Interkulturelle Erfahrung

K - Variable: Kollektiv

SNS - Social Network Sites

USNS - Variable: Nutzen von Social Network Sites

Vgl - Vergleiche

Σ - Summe

0 - Mittelwert / Durchschnitt

Abbildunsgverzeichnis

Abbildung 1 - Weltweite Kontakte des Autors in facebook.com (Quelle: My Friend Map 2011) Abbildung 2 - Rathjes Generalüberholung (Quelle: Rathje 2009)

Abbildung 3 - Interpretativer Zusammenhang der Variablen (Quelle: Eigene)

Einleitung

1.1. Erkenntnisinteresse

Durch die schnelle Entwicklung (vgl. Internet World Stats 2010) des Internet und der immer höheren Abhängigkeit, durch E-Mails und Recherchen im Studium, und die dadurch resümierende Unverzichtbarkeit, nutzen in Deutschland fast 80% der Bevölkerung und weltweit jeder Dritte das Internet (vgl. Internet World Stats 2010). Das Internet ist ein weit verbreitetes Medium und hat somit einen starken Einfluss auf Individuen und Kollektive. Dabei zeichnet sich immer mehr die Frage nach der Stärke des Einflusses durch das Internet auf die Kulturen in Deutschland und Weltweit ab. Dadurch kommt dem Entstehen von immer mehr Social Network Sites und deren rasantes Wachstum als Kommunikationsmittel (vgl. Boyd u.a. 2007) eine immer höhere Bedeutung zu. Diese gilt es zu untersuchen.

1.1.1. Persönlicher Zugang

Bei der internationalen Arbeit in Südamerika kam das Medium Internet immer wieder zu gebrauch um Informationen und Werbung zu streuen und um Jugendliche auf dem ganzen Kontinent, der sich aber in seinen Kulturen unterscheidet, zu erreichen. Dabei konnte man bei Reisen durch den Kontinent oft feststellen, dass eine vorherige ungeplante Recherche im Internet oft über örtliche Zustände aufgeklärt hatte und so einen einfacheren Zugang zur Kultur begünstigte. Oft holte man sich Informationen über das nächste Reiseziel bei Ortskundigen über soziale Netzwerke wie facebook.com oder orkut.com im Internet.

Des Weiteren knüpfte man viele Kontakte. Hierbei trat man verschiedenen Kollektiven bei und wurde virtuell Teil verschiedener sozialer Netze in Südamerika und Europa. Aufgrund dieser Vielfalt war es möglich mit immer mehr Menschen verschiedener Hintergründe und Kulturen zu Kommunizieren und diese Kennenzulernen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Weltweite Kontakte des Autors in facebook.com (Quelle: My Friend Map 2011)

1.1.2. Wissenschaftliche Relevanz

Immer mehr Menschen weltweit haben Zugang zum Internet und damit oft auch Zugang zu Social Network Sites wie facebook.com.

Durch das aktive benutzen von Social Network Sites für Kontakte weltweit stellte sich die Frage nach der Effektivität und den Einfluss auf die eigene Persönlichkeit. Dabei treffen durch die immer größere Vernetzung und Popularität (vgl. Heidemann 2010) von Social Network Sites immer mehr Menschen aufeinander (vgl. facebook 2010), die normalerweise durch eine große räumliche Trennung keine Möglichkeit zur Interaktion hätten. Somit begegnen sich viele verschiedene Kulturen. Die Frage nach einem passenden Kulturbegriff wird größer, da der traditionelle Begriff der klassischen national Begrenzten Kultur für ein weltweit entstehendes Netzwerk als Kollektiv keine Entsprechung hat (Rathje 2009).

Immer wieder wurde probiert den Begriff der Kultur zu erklären und in verschiedene Kulturmodelle (vgl. Hofstede 1984, Hall 1976, Schein 1995) zu fassen, die dem Verständnis der Komplexität von Kultur als Stütze dient. Dabei brachte eine Neudefinition des Kulturbegriffes von Stefanie Rathje (2009, S.4ff.) eine mögliche Antwort auf die Auswirkung einer Multikollektivität auf die Persönlichkeit in der virtuellen Welt. National begrenzte Kulturen werden nach Rathje (2009, S.5) als Zugehörigkeit und somit als Kollektiv definiert. Dadurch verschwinden die Grenzen kulturellen Seins und gehen über die Grenzkohärenz der Kollektive hinaus.

Rathje selbst bezieht sich mit ihrem Vorschlag der Neudefinition des Kulturbegriffs auf die reale Welt und deren Anwendung auf nicht-virtuelle Kollektive (vgl. Rathje 2009, S.17). Eine Übertragung auf die virtuelle Welt wird durch die herrschende Entwicklung also unabdingbar, denn Social Network Sites bieten virtuell die Möglichkeit zur Bildung von Kollektiven und erfreuen sich starkem Wachstum. User können ihre „Freunde"[1] in verschiedene Gruppen einteilen, verwalten und mit ihnen Kommunizieren (vgl. facebook 2011)[2]. Er bildet also Regeln der Zugehörigkeit und definiert somit Kollektive, deren Teil er ist - Multikollektivität.

1.1.3. Praktische Relevanz

Rathje bezieht sich in ihrem Journal auf den anwendungsorientierten Nutzen ihres Vorschlags im Blick auf die Frage der Integration in der Bundesrepublik Deutschland. In dem Menschen durch die Zugehörigkeit in verschiedenen Kollektiven eine radikale Individualität ausprägen und durch eben diese Multikollektivität besser integriert werden können und selbst offener für andere Menschen mit einer eigenen Individualkultur sind.

Im Hinblick auf diese Studienarbeit wäre es von erheblicher Relevanz, wenn Rathjes Vorschlag auf die virtuelle Welt übertragbar und somit die Zugehörigkeit in verschiedenen Kollektiven vereinfacht wäre. Dadurch könnten Menschen durch eine aktive Interaktion in Social Network Sites zu einem besseren Miteinander der Kulturen führen.

1.2. Forschungsfrage

Mit dem rasanten Wachstum der Social Network Sites muss überprüft werden ob Rathjes Vorschlag für virtuelle Kollektive weiterhin tragbar ist. Dies muss dazu führen Rathjes Theorie auf virtuelle Kollektive anzuwenden und empirisch zu überprüfen.

Es stellt sich die Frage, ob das Wachstum von Integration und gegenseitigem Verständnis auch durch virtuelle Zugehörigkeit in Kollektiven der Social Network Sites ermöglicht wird und somit als Anwendungsorientierter Vorschlag in der Integrationsfrage gelten kann?

1.3. Zugrundeliegende Theorie

Die Studienarbeit baut Hauptsächlich auf dem anwendungsorientieren Vorschlag Rathjes (2009) zur Generalüberholung des Kulturbegriffs und dessen weitere Untersuchung auf. Rathje spaltet den Begriff Kultur in eine Kollektive und eine Kulturelle Ebene, wobei das Kollektiv die Zugehörigkeit regelt und die Kultur die verwurzelten Gewohnheiten. Des Weiteren trennt sie in zwei Perspektiven, die Plurale und die Individuelle. In der pluralen Perspektive wird das Kollektiv als Ganzes betrachtet. In der individuellen Perspektive geht es um den Einzelnen in der Fülle der Kollektive, denen er angehört. In der Ebene der Kultur zeigt sich das Plural in der Differenz und Unterschiedlichkeit, das Individuum wird aus der Multikollektivität und der Differenz resultierend radikal Individuell. Dabei überschneidet die kulturelle Ebene die Grenzkohärenz des Kollektivs und zeigt somit den Schnitt zum traditionellen Kohärenzparadigma, bei dem Kollektiv und Kultur gleichbedeutend scheinen.

Des weiteren braucht es eine Ausdrucksform für Integration und gegenseitigem Verständnisses zwischen den Kulturen. Hierbei dient das Konstrukt der interkulturellen Kompetenz als Antwort auf die vorrangegangenen Begrifflichkeiten. Interkulturelle Kompetenz besteht nach Chen et al. (1997) aus verschiedenen Dimensionen. Mertesacker (2010) unterteilt diese in acht weitere Dimensionen. Interkulturelle Sensibilität[3] und Offenheit sind vor allem bedeutender Teil dieser in der Arbeit betrachteten interkulturellen Kompetenz (ICC).

1.4. Hypothese

Rathje (2009, S.17) nimmt an, dass durch die Zugehörigkeit in vielen Kollektiven und der damit entstehenden Multikollektiv der Schlüssel zur Integrationsfrage in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Folglich lässt sich folgende Haupt-Hypothese aus Rathjes Theorie ableiten:

Je mehr Kollektiven (K) ein User aktiv in Social Network Sites angehört desto größer ist seine Offenheit (ICC) anderen Kulturen gegenüber. (Нг)

Es handelt sich hierbei um eine Zusammenhangs-Hypothese.

Des Weiteren werden folgende Neben-Hypothesen aufgestellt, Je stärker die interkulturelle Erfahrung (ICE) desto größer ist die Offenheit (ICC) anderen Kulturen gegenüber. (H2)

Je aktiver Social Network Sites genutzt werden (USNS) desto höher ist die Offenheit (ICC) anderen Kulturen gegenüber. (H3)

ICE und ICC könnten also hinreichendes Produkt zum Aufbau und zur Teilhabe an mehreren Kollektiven und dessen Pflege über SNS sein.

1.5. Methodologie

Zunächst wird unter Anwendung einer quantitativen Datenerhebung die abgeleitete Hypothese für die zwei Faktoren „Kollektiv" und „Offenheit" überprüft. Eine deduktive Vorgehensweise wird auf Grund der vielen quantitativen Möglichkeiten bevorzugt. Beispielsweise lässt sich so leicht die Anzahl der Kollektivzugehörigkeiten eines Users und dessen aktive Verwendung der SNS überprüfen und erfassen.

Ausgegangen wird dabei von einem auf Matrizen aufbauenden Fragebogensystem[4] dessen Ergebnisse sich so leicht korrelieren lassen. Die Matrizen spiegeln dabei die operationalisierte Hypothese wider.

Des Weiteren muss aber die Frage nach der Offenheit gegenüber Kulturen und den Anwendungsorientierten Nutzen der SNS[5] durch eine induktive Vorgehensweise untermauert werden. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da das Konstrukt „Offenheit" und der effektive Nutzen der Social Network Sites im Bezug zur Hypothese quantitativ nur schwer zu erfassen ist. Hierbei ist eine qualitative Datenerhebung unabdingbar. Es wird deshalb die Moderierte Focus Gruppe (vgl. Bortz et al. 2006, S.320) gewählt um den Teilnehmern anhand von kleinen Zwischenfragen die Möglichkeit zu geben sich im Bezug zum persönlichen Nutzen, seinem Nutzerverhalten und seiner Offenheit gegenüber Kulturen zu äußern und in Form eines Brainstorming den USNS sowie die wichtigsten Aspekte interkultureller Kompetenz herauszuarbeiten, die als Teil einer explorativen Studie sogleich in die Itemanalyse (vgl. Schnell et al. 2005, S.189ff.) innerhalb der Fragebogenkonstruktion mit einfließen. Diese Methode setzt sich folglich aus drei Phasen zusammen:

- Einstiegsphase: Brainstorming zu USNS und ICCE
- Gruppendiskussion nach Bortz et al. (2006, S.319)
- Pretest und Fragebogenbetrachtung Hauptteil

2.1. Definitionen

2.1.1. K - Kollektiv und Multikollektivität

Ein Kollektiv ist ein Zusammenschluss mehrerer Individuen, die sich durch ein gemeinsames Interesse, einem Vertrag oder einer anderen Gemeinsamkeit verbunden fühlen. Kollektive können somit auch verschiedene Freundeskreise eines Individuums definieren.

Jedes Individuum ist Teil eines oder mehrerer Kollektive wenn es nicht von der Gesellschaft abgespalten lebt. Es ist Beispielsweise Teil einer Familie und Angehöriger eines Staates. Hinzu kommen Mitgliedschaften, verschiedene Freundeskreise und Arbeits-, sowie Ausbildungstellen die sich als Kollektive sehen lassen. Kurz gesagt eine formelle Struktur (Hansen 2009).

Dieses Teil sein verschiedener Kollektive wird als Multikollektiv gesehen und begründet somit die Multikollektivität. Ein Individuum ist Teil mehrerer Kollektive und wird von jedem einzelnen Kollektiv geprägt. (vgl. Rathje 2009)

2.1.2. ICC - Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz ist ein Konstrukt, das die Intensität des positiven Umgangs mit dem Individuum fremder Kulturen beschreibt. So lässt sich Interkulturelle Kompetenz in drei verschiedene Dimensionen strukturieren. Hier unterscheidet man zwischen der kognitiven, der affektiven und der verhaltensbezogenen Dimension. (vgl. Chen et al 2003)

2.1.3. SNS - Social Network Sites

Social Network Sites (SNS), sind virtuelle Plattformen im Internet um Netzwerke zu bilden. Es besteht die Möglichkeit zur Repräsentierung und Kontaktierung. User können sich auf solchen Plattformen vernetzen und in Kontakt über Chatprotokolle oder Nachrichten, ähnlich der E-Mail, bleiben. (vgl. Boyd et al. 2007)

Zu den SNS zählen unter anderen die oft altersbeschränkte VZ-Gruppe[6], die offenen Facebook und Google+, sowie MySpace im musikalischen Bereich. Außerdem kann XING als Business Netzwerk erwähnt werden. (vgl. Heidemann 2010)

2.1.4. User - Virtuell Handelndes Individuum

User sind virtuelle Individuen die von realen Personen im Internet auf Social Network Sites eingerichtet und gesteuert werden. Diese müssen aber nicht zwingend der realen Welt entsprechen sondern können auch Pseudonyme sein. Ein User ist Zusammenfassend das Individuum im virtuellen Raum.

2.2. Theorien

Rathje (2009) setzt auf der vorherrschenden Idee der kulturellen Kohärenz nach Herder (vgl. Rathje 2009, S.1) auf und probiert diese Idee vollständig neu zu überholen. Zu den wichtigsten Vertretern der Kulturwissenschaften dieser klassischen Kulturmodelle gehören Hofstede (1984) und Hall (1976). Als weiterer Vertreter dieser Idee gilt Schein (1995), der mit seinem Modell Anwendung in verschiedenen interkulturellen Gebieten fand. Erste Zweifel an diesen Modellen kamen aus der Soziologie. Weber (nach Rathje 2009: Weber 1992/1980, S.499) brachte diese als „Zersplitterung gesellschaftlicher Einheit" (Rathje 2009, S.2) ein. Mit den Kulturtransferforschern Espagne und Greiling (1996) und aus der Philosophie kommend Lyotard (1986), Welsch (1991) und auch Bhabha (1990) werden diese Zweifel lauter.

Rathje entgegnet diesen Zweifeln mit einer Differenzierung des Kulturellen innerhalb einer Matrix (vgl. Rathje 2009, S.4) als erste Antwort und Schritt zu ihrer Generalüberholung. So teilt sie Kultur in Kollektiv nach Hansens (2009) „Formale und Strukturelle" und Gewohnheit nach Tylors (1871) „habits". Zudem spaltet sie in die plurale Perspektive und die individuelle Perspektive. In diesem Modell bricht Rathje mit dem klassischen Kohärenz-Paradigma und führt ein zeitgemäßes Kulturverständnis argumentativ ein (vgl. Rathje 2009, S.8-14).

Es entsteht der für diese Arbeit entscheidende Begriff der Multikollektivität, die das Individuum durch Teilhabe in mehreren Kollektiven prägt und somit zu einer radikalen Individualität führt. Diese bildet die Basis zur Antwort auf die Integrationsfrage: das radikale Individuum hat die Möglichkeit schneller fremden Kulturen offen zu begegnen, da es durch die Multikollektivität geprägt, für weitere fremde Kulturen sensibilisiert wurde und Anteile anderer Gewohnheiten durch andere Kollektive inne hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese neue Offenheit gegenüber dem Fremden sucht nach einer Operationalisierung. Diese lässt sich auf Chen et al. (2003) im Blick auf die interkulturelle Kompetenz als Antwort auf Rathjes „Offenheit" gegenüber anderen fundieren. Dabei wird von drei Strukturdimensionen ausgegangen: der kognitiven, der affektiven und der verhaltensbezogenen Dimension. In dieser findet Mertesacker (2010, S.65) eine Unterteilung in acht weitere Dimensionen: interkulturelle Sensibilität [7], Offenheit, Flexibilität, Perspektivwechsel, Fremdsprachenkompetenz, Nonverbale Kommunikation, interkulturelles Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Vor allem die Offenheit und die interkulturelle Sensibilität entsprechen hier einer Ausdrucksform für Integration und gegenseitigem Verständnisses nach Rathje (2009).

2.3. Operationalisierung der Hypothese

Je mehr Kollektiven ein User aktiv in Social Network Sites angehört desto größer ist seine Offenheit im persönlichen Leben anderen Kulturen gegenüber.

Diese Hypothese lässt sich nun in zwei Variablen aufteilen, den Grad der Kollektivzugehörigkeiten und der interkulturellen Offenheit von der sich eine vereinfachte Je/desto-Aussage ableiten lässt: Je mehr Kollektivzugehörigkeiten desto größer die interkulturelle Offenheit. Hierbei handelt es sich um eine lineare Funktion.

Diese lineare Funktion entspricht soweit einer quantitativen Erhebung in Form eines Fragebogens. Ein Punktebewertungsystem für die jeweiligen Variablen lässt das Abtragen auf ein Punktdiagramm und eine anschließende Analyse zu um die Hypothese zu falsifizieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Beiden Variablen wird eine Matrix mit verschiedenen Parametern zur Erfassung der Kollektiv (K)- und der interkulturellen Kompetenz (ICC)- Dimension. Da auf SNS verschiedene Nutzerverhalten zu finden sind muss dies mitanalysiert werden. Das Nutzerverhalten kann eine große Rolle im Blick auf die Auswirkung auf die herrschende Hypothese bilden. Hierbei werden in der selbigen Form einer Matrix die aktive und passive Nutzung von Social Network Sites (USNS) abgefragt und mit einem Punktesystem bewertet[8]. Über dies hinaus, um positive Korrelationen der beiden Hauptvariablen auf Grund von anderen Variablen vorzubeugen muss die interkulturelle Erfahrung (ICE) als zweite Nebenvariable dienen. Als Parameter dieser Variable gelten Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse und interkulturelle Familienhintergünde. Die Mittelwerte 0 der Summe Σ aus den summierten Ratings gelten dann als Vergleichswert für die Analyse der Daten.

Folglich wurde die Hypothese in zwei Hauptvariablen, der Kollektive (K) und der interkulturellen Kompetenz (ICC) und zwei Nebenvariablen, der Nutzung von SNS (USNS) und der interkulturellen Erfahrung (ICE) aufgeteilt.

2.4. Auswertung

2.4.1. Fragebogen

Der Fragebogen lässt wie schon in der Methodik angeschnitten eine Unterteilung in zwei Haupt- und zwei Nebenvariablen zu. Um den im Internet agierenden User zu identifizieren wird dem Fragebogen zu Beginn eine geschlossene Frage zur Benutzung von SNS vorangestellt. Von der Gesamtheit N= 141 nutzen nur vier keine SNS.

Hauptvariable: Kollektive (K)

Um die Verwicklung des Users in verschiedene Kollektive zu messen wird sein Umgang mit anderen Usern anhand von vier Fragen ordinaler Skala abgefragt. Dabei waren

- Unterschiedliche Nationalkulturkreise
- Differenzierte Behandlung von anderen Usern
- Verschiedene Userkreise
- Einteilung der User in Freundeskreise

ausschlaggebend. Weiter wurde auf eine Skala von 1-5, die dann in eine -2 - 2 Skala transponiert wird, nach dem Ausmaß der Freundeskreise gefragt.

Die Skala der vier Dimensionen reichte dabei von -2 - 2:

-2: stimmt gar nicht -1: stimmt eher 0: teils-teils 1: stimmt eher

2: stimmt völlig

Die Menge der Verwicklung in verschiedene Kollektive ermittelt sich nun aus der Summe aller Item:[9] K = —

Dabei ergibt sich bei N = 141 ein Mittelwert 0 « 0.38 bei einer Standard-Abweichung von 0.91, das entspricht 15% der maximal möglichen Punktezahl = 2.5 für die Menge der Verwicklung in verschiedene Kollektive K. Die maximal erreichte Punktzahl liegt bei K = 2.25 und wurde von n = 3 erreicht. Das Minimum liegt bei -2 mit einer Häufigkeit von n = 2.

Hauptvariable: Interkulturelle Kompetenz (ICC)

Aufgrund der Frage nach der Offenheit bekommt bei der Frage nach der interkulturellen Kompetenz die Offenheit und die Sensibilität auf Grund der Definition 50% des Gesamten ICC-Anteils. Als weitere Item gelten neben der

- Offenheit (O)
- Sensibilität (S)
- Interkulturelle Selbstbewusstsein (IS)
- Flexibilität (F)
- Fähigkeit zum Perspektivwechsel (P)
- Interkulturelles Selbstbewusstsein (Ke).

Die Items werden auf einer Skala von -2 - 2 abgefragt:

-2: stimmt gar nicht -1: stimmt eher 0: teils-teils 1: stimmt eher 2: stimmt völlig

Dabei berechnet sich die Ausprägung der ICC folgendermaßen:[10]

Bei einem Mittelwert 0[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]2 und einer Standard-Abweichung von 1.05 entspricht dies « 44% der maximal erreichbaren Punktzahl = 4.5 für ICC. Die maximal erreichte Punktzahl liegt bei ICC = 4 und wurde nur von n = 1 erreicht, also 0.7 % von N. Das Minimum liegt bei ICC = -0.81 mit einer Häufigkeit von n = 1.

Nebenvariable: Nutzen von Social Network Sites (USNS)

Der Nutzen von Social Network Sites wird durch verschiedene Funktionen der SNS als Item abgefragt. Dabei sind passive Funktionen negativ bewertet und aktive Funktionen positiv. Die Items beschreiben sich wie folgt:

- Regelmäßigkeit (+)
- Informationsbeschaffung (-)
- Kontakterhaltung (+)
- Kontaktfindung (+)
- Kontaktvertiefung (+)
- Austausch (+)
- Repräsentierung (-)

Die Items werden auf einer Skala von -2 - 2 abgefragt:

-2: stimmt gar nicht -1: stimmt eher 0: teils-teils 1: stimmt eher 2: stimmt völlig

Dabei berechnet sich die Ausprägung der USNS folgendermaßen:[11]

USNS = [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]

Bei einem Mittelwert 0 « 0.23 und einer Standard-Abweichung von « 0.4 entspricht dies « 14% der maximal erreichbaren Punktzahl = 1,63 des USNS. Die maximal erreichte Punktzahl liegt bei USNS = 1.09 und wurde nur von 0.7 % aus N erreicht. Das Minimum liegt bei USNS = -0.91 mit einer Häufigkeit von n = 1. Besonders hervorstechend ist die Häufigkeit bei der Punktezahl 0, die einer Balance zwischen passiven und aktiven USNS entspricht. Hier ist die Häufigkeit n = 22, dies entspricht einen Anteil von 15.6% aus N.

Nebenvariable: Interkulturelle Erfahrung (ICE)

Die Interkulturelle Erfahrung wird durch die Menge der erlernten

- Fremdsprachen (Fs)
und durch geschlossene Fragen, deren Items
- Interkulturellen Familienhintergrund (IF)
- Auslandsaufenthalte (A)

sind, erfragt. Diese Nein/Ja-Antworten werden zu 0/1 kodiert. Der Mittelwert der Summe dieser drei Item ergibt somit den Level der ICE:[12]

Bei einem Maximum von ICE _ 2.67 erreicht n _ 141 einen Mittelwert von 0 _ 1.1749. Das Minimum beträgt aufgrund der Errechnungsweise _ 0.

Korrelation der Hauptvariablen

Die Hypothese findet seine schwache Bestätigung durch eine Korrelation nach Pearson der Variablen K mit ICC bei 0.254, also 25.4%. Dabei ist aber die Signifikanz von dringlicher Beachtung, die unter dem gewählten Signifikanz-Niveau von 0.05, also 5% liegt. Sie liegt bei 0.001 und senkt die Wahrscheinlichkeit einer Null-Hypothese H0, also dem Gegenteil der Haupt-Hypothese.

Des Weiteren, Verbindet man ICC mit dem ICE zu einer Variablen ICCE steigt die Korrelation, somit lässt sich einen Zusammenhang aller drei Variablen herstellen. Hierbei gibt es eine Korrelation von 0.282, also 28.2%, bei einer Signifikanz von 0.

Korrelationen mit Nebenvariablen

ICC und ICE finden bei einer Korrelation von 0.378 und einer Signifikanz von 0 ihre Bestätigung. Dabei gibt es keinen Zusammenhang von USNS und ICE durch eine Korrelation von 0.04, sprich 4% bei einer Signifikanz von 31%. Dafür lässt sich aber ein Zusammenhang zwischen ICC und USNS durch eine Korrelation von 0.221, also 22.1%, bei einer Signifikanz von 0.004 bestätigen. Ein Zusammenhang des USNS mit K lässt sich allerdings bei einer sehr niedrigen Korrelation von 0.085 und einer Signifikanz über Signifikanz-Niveau von 0.158, also 15.8%, nicht bestätigen. K und ICE finden ihre Bestätigung bei einer Korrelation von 0.214 bei einer Signifikanz von 0.005. Somit besteht der Zusammenhang zwischen K, ICC und ICE.

2.4.2. Moderierte Focus Gruppe

Zu Beginn der Moderierten Focus Gruppe wird ein Brainstorming zu USNS und wichtigsten Items zu ICC durchgeführt. Hierbei zeichnet sich ein deutliches Bild im USNS ab. So dienen SNS aus Sicht der Teilnehmer als

- Informationsquelle
- Kontaktpflege
- Terminvereinbarung
- Ort des Austausches

Dabei sehen die Teilnehmer auch Risiken, dazu gehören der

Verlust der Privatsphäre

Verlust der Wahrnehmung von Realität und Virtualität Zeitverlust

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im weiterem finden sich folgende Items des ICC:

- Offenheit[13]
- Sensibilität[14]
- Sprachkenntnisse, die in dieser Studie als Teil der ICE gesehen werden.

Im Verlauf der dann folgenden Gruppendiskussion liegt ein starker Schwerpunkt auf dem Risiko von SNS (vgl. Anhang 1: S.5-8). Der Nutzen wird in der „Informationsbeschaffung" (Anhang 1: S.1, Z.7) gesehen, wobei dies oft als „Stalking" oder Befriedigung der Neugier abgewertet wird (vgl. Anhang 1: S.3, Z.79).

Kommunikation wird nur teils-teils aktiv gelebt, wobei Versucht wird das richtige Maß zu finden:

„. ich möchte nicht das es ne Sucht wird deswegen mach find ich fast also kug ich nur kurz rein..." (Anhang 1: S.2, Z.57f).

Als Art der Kommunikationsmittel werden

- Chat (vgl. Anhang 1: S.9, Z.287)
- VoIP[15] (vgl. Anhang 1: S.9, Z.291; S. 21, Z.674)
- Kurznachrichten (vgl. Anhang 1: S.4, Z.131f)
- Nachrichtenfunktion[16] (vgl. Anhang 1: S.9, Z.292; S.21, Z.679)
- E-Mail (vgl. Anhang 1: S.21, Z.657-672)
- Telefonie (vgl. Anhang 1: S.10, Z.320)
- Foren (vgl. Anhang 1: S.2, Z.44) genannt.

Des Weiteren sieht die absolute Mehrheit einen Zusammenhang des USNS mit der realen Welt (vgl. Anhang 1: S.11, Z.340ff). Wobei die Not des Realitätsverlusts und die Preisgabe von vertrauenswürdigen Daten im Anschluss wiederholend hervorgestellt werden. Den Teilnehmern helfen SNS als Informationsquelle für eine erleichterte Kommunikation mit anderen Individuen (vgl. S.12 , Z.375ff; S.13-14). Das Gegenüber kann vor einer kommunikativen Handlung betrachtet und eingeschätzt werden. Die Gefahr liegt laut den Teilnehmern aber in der Stereotypisierung des Gegenübers und der falschen Einordnung, außerdem in der Verschärfung von Konflikten mit anderen „Interessengruppen" (vgl. Anhang 1: S.14, Z.431; S.16, Z.497-508; S.18, Z.557-564). Dabei wird aber der Kontakt zu interkulturellen Kontakten positiv bewertet und die Bewertung aufgrund von SNS als wichtiger Bestandteil gesehen um „Brücken zu bauen" (Anhang 1: S.16, Z.511ff).

Auch lernen die Teilnehmer über SNS fremde Kulturen kennen:

„.Ich kann 'en paar Brocken Spanisch dadurch." (Anhang 1: S.17, Z.536)

Verschiedene Items des ICC werden in diesem Zusammenhang genannt:

- Perspektivwechsel (Anhang 1: S.17, Z.541)
- Sensibilität (Anhang 1: S.17, Z.544)

Voraussetzung zum erlangen dieser Items ist der bestehende interkulturelle Kontakt, ist dieser laut der Teilnehmer nicht vorhanden kann auch keine ICC angeeignet werden. (vgl. Anhang 1: S.17, Z.547ff) Die Einteilung von Kontakten aus SNS findet laut den Teilnehmern eher grob und oft gar nicht statt. Wobei diese ihre Kontakte auch „versteckt"[17] oder kognitiv einordnen (vgl. Anhang 1: S.18-20).

Gegen Ende der Gruppendiskussion wird außerdem auf den eventuellen Verzicht auf SNS aufmerksam gemacht, der aber den Verlust von internationalen und, damit oft verbunden, interkulturellen Kontakten bedeutet (vgl. Anhang 1: S.21, Z.648-672). Dieser kann dann nur unter schweren Bemühungen gehalten werden. Somit wird der interkulturelle Kontakt über SNS als unabdingbar gewertet. (vgl. Anhang 1: S. 21, Z.673ff; S.12, Z.382ff) In der dritten Phase wird eine Art Pretest zur quantitativen Methode mit den Teilnehmern durchgeführt. Dabei wurden wichtige Aspekte der ICE ergänzt, sowie eine Priorisierung der zuvor durch Literaturrecherche erhobenen Items vorgenommen.

2.5. Interpretation

2.5.1. Fragebogen

Durch die verschiedenen Korrelationen wird leicht ein Netz von verschiedenen Verknüpfungen der Variablen deutlich. So bildet sich ein Trio aus K, ICC und ICE. Des Weiteren wird eine Verbindung des ICC mit USNS deutlich, somit trägt USNS zum ICC bei, da keine Verbindung von USNS zu ICE sichtbar wird. K scheint hier eine universelle Variable darzustellen, da sie keinerlei Korrelation zu USNS aufweist. Dies ist ein Indiz, dass Kollektive von der realen auf die virtuelle Welt übertragen werden können. Somit werden SNS nur als Mittel zum Kommunikationserhalt und Steigerung der Kommunikationsfähigkeit im Blick auf den ICC genutzt.

Das hieße für die Haupt-Hypothese zwar eine Bestätigung, da SNS den ICC steigern. Die Kollektive K können aber aus der realen, sowie der virtuellen Welt stammen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Nebenhypothese H2wird also indirekt bestätigt: durch den interkulturellen Kontakt wird das Individuum Teil weiterer Kollektive K, die sich dann als Art verketteter Prozess auf die ICC auswirkt.

Auch die weitere Nebenhypothese H3findet dadurch Zuspruch. Der USNS kann eine Verstärkung des ICC bewirken. Jedoch kann sich die Art des USNS auf die ICC auch negativ auswirken.

Des Weiteren kann sich aber auch das „knowing" vom „doing" der Teilnehmer unterscheiden (vgl. Ruben 1976). Daher wurde zur Untermauerung eine qualitative Herangehensweise mit in die Studie einbezogen.

2.5.2. Moderierte Focus Gruppe

Schon in der ersten Phase der Moderierten Focus Gruppe wird deutlich, dass die USNS sehr vielfältig erscheinen kann. Hierbei wird schnell klar, dass durch die enorme Vielfalt von Items eine genaue quantitative Analyse des USNS nicht möglich ist. In der Gruppendiskussion zeigt sich schnell, dass die Informationsgewinnung über SNS positive wie auch negative Seiten haben kann. Dies wird durch den immer wiederholenden Hinweis auf die Gefahr von Fehlinterpretationen von User Profilen, sowie die Stereotypisierung anderer Individuen deutlich (vgl. Anhang 1: S.14, Z.431; S.16, Z.497-508; S.18, Z.557-564). Wird die SNS positiv verwendet so finden sich aber schnell Arten des Wachstums von ICC (vgl. Anhang 1: S.12-14; S.16).

Aufgrund der Gefahren und Risiken werden immer wieder der USNS und das Fernbleiben von SNS von den Teilnehmern besprochen. Diese beiden Pole haben seine Vor- und Nachteile. USNS kann unter einer offenen[18] Anwendung, zu einem Erhalt von interkulturellen Kontakten führen. Dazu zählt das Stückweise kennen lernen dieser (vgl. Anhang 1: S.4, Z.129-143). Im Gegensatz stehen hier die Bemühungen um interkulturelle Kontakte durch alternative Kommunikationsmittel die oft intensiver wirken und stärker auf das Individuum zugeschnitten sind (vgl. Anhang 1: S.21, Z.685 - S.22, Z.690). Oft wird diese Art der Kommunikation aber aufgrund der erforderlichen Anstrengungen und der Zeit,

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Der Begriff „Freunde", als die Liste mit den Vernetzten Usern, steht in Anführungszeichen um ihn vom umgangssprachlichen Begriff Freunde zu unterscheiden (vgl. Boyd et al. 2007)

[2] Verstärkt auch seit Juni 2011 durch Google die mit ihrem Angebot Google+ das Bilden von verschiedenen Kollektiven unter dem Synonym „Circles" , also Kreisen, aktiv verlangt (Google 2011)

[3] Koester (1998) bringt fünf Dimensionen ein, die aber vor allem der interkulturellen Sensibilität entsprechen.

[4] Auch „Itembatterie" genannt (vgl. Kornmeier2007)

[5] Der Nutzen der SNS wird im späteren Verlauf auch mit USNS abgekürzt

[6] Dazu gehören schülerVZ, studiVZ und das offene meinVZ

[7] Koester (1989) bringt fünf Dimensionen ein, die aber vor allem der interkulturellen Sensibilität entsprechen.

[8] Erweiterte Rating-Scala-Methode anhand einer Likert-Skala (vgl. Neidbecker 2001, S.1556)

[9] Summenzeichen Σ mit untergestellten Item signifizieren hier den Durchschnitt 0 der Summe Σ aus dem untergestellten Item, wie K, O, S, IS, F, P, Ke, etc.

[10] Siehe Fußnote 9

[11] Summenzeichen Σ mit untergestellten Item signifizieren hier den Durchschnitt 0 der Summe Σ aus dem untergestellten Item, wie Fs, IF, A, +, -, etc.

[12] Siehe Fußnote 11

[13] Im Sinne von Kontaktbereitschaft

[14] Dabei werden Items zur interkulturellen Sensibilität nach Koester (1989) genannt

[15] VoIP steht für Telefonie über das Internet

[16] Hier ist von der Mailfunktion der SNS die Rede

[17] Aus manchen SNS können Kontakte sichtbar für alle Kontakte in verschiedene selbst-ernannte Kategorien einsortiert werden, diese Funktion lässt sich aber auch ausschalten.

[18] Hier ist die Offenheit, also den Blick für den interkulturellen Kontakt im Sinne einer ICC gemeint.

Ende der Leseprobe aus 66 Seiten

Details

Titel
Anwendungsorientierter Nutzen von Social Network Sites
Untertitel
Gelebte Integration durch virtuelle Multikollektivität
Hochschule
Karlshochschule International University
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
66
Katalognummer
V194848
ISBN (eBook)
9783656203087
ISBN (Buch)
9783656203735
Dateigröße
7661 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Studienarbeit wurde im Rahmen des Modules "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die empirische Sozialforschung" verfasst.
Schlagworte
Kultur, Multikollektivität, Social Networks, Integration
Arbeit zitieren
Micha Schlittenhardt (Autor), 2011, Anwendungsorientierter Nutzen von Social Network Sites, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194848

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