Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die Analyse des Erlösmodelles eines Onlinemedien-Projektes, in diesem Fall um das um Juli 2012 gestartete Onlinemodemagazin Stylebook.de. In der zweigeteilten Arbeit wird zunächst eine detaillierte Beschreibung der Internetplattform, inklusive Ertragsquellen und Reichweiten gegeben, sodass der Leser einen fundierten Eindruck über die Ertragsmöglichkeiten von Online-Plattformen im Allgemeinen und beim Untersuchungsgegenstand im Speziellen erhält. Dann folgt die Betrachtung von Stylebook als Online-Magazin und den internen sowie externen Einflussfaktoren unter Zuhilfenahme bekannter betriebswirtschaftlicher Analysetools. Ein abschließendes Fazit und eine eigene Bewertung runden die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung
2 Einleitung
3 Konzeptdarstellung
3.1 Grundidee
3.2 Umsetzung
3.2.1 Inhalt
3.2.2 Aufbau
3.2.3 Layout
3.3 Zielgruppe und Vermarktung
3.4 Ertragsquellen
3.5 Betrachtung der Mitbewerber
4 Konzeptbewertung
4.1 Interne Analyse
4.2 Externe Analyse
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell des Online-Fashion-Magazins „Stylebook.de“, analysiert dessen strategische Einbettung in den Axel Springer Verlag und bewertet die Ertragsmöglichkeiten sowie die Marktpositionierung im Wettbewerb mit anderen Modemagazinen.
- Analyse des Konzepts und der digitalen Umsetzung von Stylebook.de.
- Untersuchung der Zielgruppenansprache und Vermarktungsstrategien (insbesondere soziale Netzwerke).
- Bewertung der Erlösmodelle im digitalen Mediensektor.
- Durchführung einer SWOT- und PEST-Analyse zur Evaluierung der Marktchancen und -risiken.
Auszug aus dem Buch
3.2.2 Aufbau
Der Internetauftritt von Stylebook.de zeichnet sich durch einen klaren und in allen Untermenüs ziemlich gleichen Aufbau aus. Die grundsätzliche schematische Anordnung der Menüstruktur lässt sich wie folgt beschreiben.
Im obersten Bereich der Internetseite befindet sich die Menüstruktur, welche in der Reihenfolge „Stars, Fashion, Beauty, Video, Blogs und Shop“ angeordnet ist. Damit ist eine schlichte Menüführung gegeben, an der sich Besucher der Internetseite schnell orientierten und den gewünschten Informationsbereich auswählen können. Unter dieser Menüführung befindet sich die große Überschrift „STYLEBOOK“. Durch die auffällige Größe des Magazin-Namens wird dieser noch einmal dem jeweiligen Betrachter deutlich vor Augen gerufen. Im nach unten verlaufenden Teil werden dann meist zwischen fünf und sechs größere Fotos neben- und untereinander angeordnet und jeweils mit einer knappen Überschrift versehen. Es folgen im Anschluss, getrennt durch einen optischen Strich, mehrere kleine Nachrichten, die durch ein verkleinertes Foto sowie einen nebenstehenden, dreizeiligen Text und eine Überschrift angerissen werden. Beim Klick auf das Foto öffnet sich der gesamte Bericht im nächsten Fenster. Abgeschlossen wird die Menüstruktur durch den sich anschließenden sogenannten „Review“. Dabei handelt es sich um eine Fotowand mit der Abbildung einzelner Promis, welche nach dem Klicken auf ein bestimmtes Foto im nächsten Fenster den zugehörigen Bericht öffnet. Die Besonderheit liegt darin, dass die Berichte meist ein paar Tage alt sind und noch einmal einen Rückblick auf vergangene Nachrichten gewährleisten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Aufgabenstellung: Definition der Zielsetzung der Arbeit, ein Online-Medienprojekt hinsichtlich seines Erlösmodells und Konzepts zu analysieren.
2 Einleitung: Darstellung des Strukturwandels in der Medienlandschaft hin zum Internet und Begründung der Relevanz digitaler Informationsangebote.
3 Konzeptdarstellung: Detaillierte Beschreibung von Stylebook.de, einschließlich der Grundidee, der inhaltlichen Ausrichtung, der technischen Umsetzung sowie der Zielgruppe und Finanzierungsmöglichkeiten.
4 Konzeptbewertung: Methodische Evaluierung des Projekts mittels SWOT-Analyse für interne Faktoren und PEST-Analyse für externe Markteinflüsse.
5 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells und Bestätigung der strategischen Vorteile durch die Anbindung an die BILD-Gruppe.
Schlüsselwörter
Stylebook.de, Erlösmodell, Online-Magazin, Axel Springer Verlag, Digitalisierung, Fashion-Journalismus, Medienanalyse, Web 2.0, SWOT-Analyse, PEST-Analyse, Zielgruppenmarketing, Reichweite, E-Commerce, Mediennutzung, Konkurrenzanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert das Geschäftsmodell und die strategische Konzeption des Online-Fashion-Magazins „Stylebook.de“ vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in der Medienbranche.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der inhaltlichen und technischen Umsetzung des Portals, der Vermarktungsstrategie über soziale Netzwerke sowie der Analyse von Ertragsmöglichkeiten wie Provisionen durch Online-Shops.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu beschreiben, wie ein digitales Medienprojekt wie Stylebook.de Geld verdient und wie es sich innerhalb eines stark umkämpften Marktes gegenüber etablierten Mitbewerbern behauptet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur strukturierten Bewertung des Projekts nutzt der Autor klassische betriebswirtschaftliche Instrumente, spezifisch die SWOT-Analyse und die PEST-Analyse.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Konzeptdarstellung des Portals sowie eine kritische Bewertung der internen Stärken/Schwächen und der externen Chancen/Risiken im Marktumfeld.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Erlösmodell, Mediennutzung, Zielgruppenorientierung und die strategische Ausrichtung innerhalb der BILD-Gruppe.
Warum spielt die BILD-Gruppe eine Rolle für das Konzept von Stylebook.de?
Die Anbindung an die BILD-Gruppe dient der Nutzung von Synergieeffekten, insbesondere durch die hohe Reichweite der BILD-Website, die als zentraler Vermarktungskanal für Stylebook.de fungiert.
Welches Fazit zieht der Autor zur App von Stylebook.de?
Die App wird als wesentlicher Ertragsbaustein identifiziert, bei dem durch das kostenpflichtige Angebot eine hohe Marge vermutet wird, da die laufenden Kosten nach der Entwicklung gering sind.
- Arbeit zitieren
- Christian Hallmann (Autor:in), 2012, Analyse des Erlösmodells eines Onlinemedien-Projektes am Beispiel von Stylebook.de, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194881