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Das Verhalten von Medienunternehmen in der industrieökonomischen Analyse

Titel: Das Verhalten von Medienunternehmen in der industrieökonomischen Analyse

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ines Sauter (Autor:in), Deborah Kirchner (Autor:in), Janna Maria Pachole (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Verhalten der Unternehmen im Markt spielt eine große Rolle im Bereich der gesamtökonomischen Analyse. Speziell der Medienmarkt benötigt effektive Methoden zur Analyse des Wettbewerbs um Kundenwünsche mit den Unternehmenswünschen vereinen zu können und um gleichzeitig sicher zu stellen, dass bei hoher Konkurrenz ein wettbewerbsfähiges Produkt eine hohe Marktmacht erreicht.

Um dieses Ziel zu erreichen wenden Ökonomen die Analysetechniken der Industrieökonomie an, die in dieser Hausarbeit am Beispiel der Musikunternehmen als Mediensektor aufgeführt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist Industrieökonomie?

1.1 Grundzüge und Ansatz

1.2 Produktdifferenzierung

1.3 Das Cournot-Modell

1.4 Das Bertrand-Modell

1.5 Markteintrittsbarrieren

2. Die Mikroökonomie

3. Die Makroökonomie

4. Der Zusammenhang Mikro- und Makroökonomie

5. Die Medienindustrie

5.1 Definition: Musikindustrie

5.2 Die Wertschöpfungskette des Musikmarktes

5.3 Der aktuelle Musikmarkt und dessen Struktur

5.4 Marktakteure

5.5 Musiksparten

5.6 Abgrenzung des relevanten Marktes

6. Die Besonderheiten und Merkmale der Musikindustrie

6.1 Die Angebotsseite der Musikindustrie

6.2 Unternehmenszusammenschlüsse und –übernahmen

6.3 Konzentrationsentwicklungen

6.4 Die Macht der Nachfrager

6.5 Altersstruktur, Käuferreichweite und Kaufintensität

6.6 Illegale Musikkopien

6.7 Die Bedrohungen durch neue Anbieter

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhalten von Medienunternehmen unter industrieökonomischen Gesichtspunkten. Ziel ist es, Methoden der Industrieökonomie zur Analyse von Marktstrukturen, Wettbewerb und strategischem Handeln auf den spezifischen Sektor der Musikindustrie anzuwenden, um das Verhalten der Marktakteure besser zu verstehen.

  • Grundlagen der Industrieökonomie und relevante Wettbewerbsmodelle
  • Die Mikro- und Makroökonomie als theoretischer Rahmen
  • Struktur der Musikindustrie und deren Wertschöpfungskette
  • Charakteristika der Marktakteure und Herausforderungen im Wettbewerb
  • Einfluss von Digitalisierung und illegalen Kopien auf das Marktverhalten

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Industrieökonomie?

Die Industrieökonomie ist weder in Forschung noch Wirtschaftslehre präzise abgegrenzt zu anderen wirtschaftlichen Analysetechniken. Entscheidend ist die „theoriegeleitete Forschung im Bereich der Prozesse, Strukturen und Organisationen von Industrien im weitesten Sinn – den Dienstleistungssektor mit eingeschlossen“1. Man spricht also von der „Interaktion zwischen Markt und Unternehmen“2 und „dem Funktionieren von Märkten“3.

Laut Gerhard Illing „beschäftigt sich die Industrieökonomie mit dem Studium von Marktverhalten auf Märkten mit wenigen Anbietern. Sie untersucht, welchen Einfluss Firmengröße und Monopolisierung auf die Wettbewerbsstruktur haben. Als zentraler wirtschaftspolitischer Aspekt steht die Frage im Vordergrund, wie Wettbewerb stimuliert werden kann“4.

So versteht man die Industrieökonomie als Betrachtungsweise für das Verhalten der Unternehmen im wirtschaftlichen Wettbewerb.5

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Industrieökonomie?: Das Kapitel führt in die Grundlagen der Industrieökonomie ein und erläutert relevante Analyseansätze sowie Wettbewerbsmodelle wie das Cournot- und Bertrand-Modell.

2. Die Mikroökonomie: Es wird die Rolle der Mikroökonomie als Analyseinstrument für einzelwirtschaftliche Entscheidungen von Akteuren wie Medienunternehmen definiert.

3. Die Makroökonomie: Dieses Kapitel beschreibt die Makroökonomie als Betrachtungsebene für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und deren Relevanz für die Medienwirtschaft.

4. Der Zusammenhang Mikro- und Makroökonomie: Hier wird verdeutlicht, dass beide Betrachtungsweisen sich gegenseitig bedingen und gemeinsam zur Analyse komplexer wirtschaftlicher Wechselbeziehungen beitragen.

5. Die Medienindustrie: Das Kapitel bietet eine Definition der Musikindustrie, analysiert deren Wertschöpfungskette, aktuelle Marktstruktur und identifiziert die relevanten Akteure sowie Musiksparten.

6. Die Besonderheiten und Merkmale der Musikindustrie: Hier werden die oligopolistische Angebotsseite, Unternehmenszusammenschlüsse, das Verhalten von Nachfragern sowie Herausforderungen wie illegale Kopien und neue Marktanbieter detailliert untersucht.

7. Fazit: Das Kapitel resümiert die Analyseergebnisse und diskutiert, inwieweit große Musikunternehmen in ihrer strategischen Ausrichtung trotz Marktmacht von Massenproduktion und Erfolgsdruck abhängig sind.

Schlüsselwörter

Industrieökonomie, Musikindustrie, Wettbewerb, Marktstruktur, Medienunternehmen, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Musikmarkt, Unternehmenszusammenschlüsse, Marktakteure, Preiselastizität, Oligopol, Marktanteil, Internetpiraterie, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Verhaltens von Medienunternehmen unter Anwendung industrieökonomischer Theorien und Methoden, wobei die Musikindustrie als konkretes Beispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Strukturen und Prozesse der Musikindustrie, die Rolle von Marktakteuren, Wettbewerbsmodelle, die Auswirkungen der Digitalisierung sowie Herausforderungen durch Piraterie und neue Marktteilnehmer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung industrieökonomischer Analysetechniken ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Medienunternehmen im Wettbewerb agieren und welche marktstrukturellen Faktoren ihr Handeln beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoriegeleitete industrieökonomische Analyse durchgeführt, die sich auf empirische Erkenntnisse und bewährte Wettbewerbsmodelle stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Industrieökonomie, der ökonomischen Einordnung der Medienbranche, der detaillierten Struktur der Musikindustrie sowie der Untersuchung spezifischer Merkmale wie Angebotsmacht, Konzentrationsprozesse und Nachfrageverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Industrieökonomie, Musikindustrie, Marktstruktur, Wettbewerb und Digitalisierung charakterisieren.

Warum ist die Musikindustrie für die industrieökonomische Analyse besonders interessant?

Sie ist ein Rezipientenmarkt mit hoher Preiselastizität, der durch starke Oligopolstrukturen, signifikante Auswirkungen der Digitalisierung und einen hohen Anpassungsdruck bei Geschäftsmodellen geprägt ist.

Welchen Einfluss haben illegale Musikkopien auf die Branche?

Sie stellen ein schwerwiegendes Problem dar, das die Marktstruktur verändert, die Umsätze traditioneller Tonträger unter Druck setzt und Musikunternehmen dazu zwingt, ihre Geschäftsmodelle und Kooperationen anzupassen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Verhalten von Medienunternehmen in der industrieökonomischen Analyse
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,3
Autoren
Ines Sauter (Autor:in), Deborah Kirchner (Autor:in), Janna Maria Pachole (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V195029
ISBN (eBook)
9783668202023
ISBN (Buch)
9783668202030
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhalten medienunternehmen analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ines Sauter (Autor:in), Deborah Kirchner (Autor:in), Janna Maria Pachole (Autor:in), 2009, Das Verhalten von Medienunternehmen in der industrieökonomischen Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195029
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Leseprobe aus  28  Seiten
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