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Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung

Título: Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung

Presentación (Redacción) , 2006 , 23 Páginas

Autor:in: Dipl.- Heilpäd* Verena Kilian (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Ich habe mich selten während meines Studiums mit einem Thema beschäftigt, das
eine so lange geschichtliche Tradition hat und auch in der heutigen Zeit noch aktuell
ist. Das Thema dieses Referats „Die Bedeutung des Temperaments in der
Resilienzforschung“ stellt eine Verbindung zwischen dem tausend Jahre alten
Begriff „Temperament“ und der relativ jungen Resilienzforschung her.
Jeder von uns hat schon mal ein Kind als schwierig, aufbrausend, ausgeglichen oder
ruhig bezeichnet. Beeinflussen diese Verhaltensmerkmale das resiliente Verhalten
eines Kindes? Welchen Stellenwert nimmt das Temperament in der
Resilienzforschung ein? Hat es überhaupt eine Bedeutung?
Diese Fragen werde ich versuchen in meinem Referat zu beantworten. Die
Ausarbeitung setzt sich aus drei Schwerpunkten zusammen.
In dem ersten Abschnitt geht es um die Temperamentsforschung. Ich gehe auf die
Entwicklung dieser Forschungsrichtung ein und stelle aktuelle Theorien vor.
Der zweite Teil beschäftigt sich allgemein mit der Resilienzforschung. Ich stelle
verschiedene Resilienzfaktoren vor, gehe dann auf drei verschiedene
Längsschnittstudien ein und versuche die Bedeutung des Temperamentes
herauszuarbeiten.
Im letzten Punkt des Referates möchte ich noch der Frage nachgehen, welche
Bedeutung diese Erkenntnisse für unsere heilpädagogische Praxis haben. Dabei
beziehe ich mich auf zwei Artikel von Fingerle, Freytag und Julius und von Otto
Speck.
Es geht in diesem Referat also darum viele Fragen zu beantworten. Ich hoffe,
befriedigende Antworten zu finden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Temperament?

2.1 Definition Temperament

2.2 Geschichtlicher Hintergrund des Begriff Temperament

2.3 Einfluss verschiedene Theorierichtungen

2.4 New York Longitudinal Study

2.4.1 Temperamentsmerkmale im frühen Kindesalter

2.5 Kurzes Resümee

3. Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung

3.1 Definition Resilienz

3.2 Welche Bedeutung hat das Temperament in der Resilienzforschung?

3.2.1 Zehn Resilienzfaktoren

3.2.2 Entwicklungsmodell zur Entstehung von Resilienz nach Werner

3.2.3 Vorstellung verschiedenen Längsschnittstudien

3.2.4 Fazit aus den Längsschnittstudien

4. Was heißt das für die Heilpädagogik?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Temperaments innerhalb der Resilienzforschung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern individuelle Temperamentsmerkmale das resiliente Verhalten beeinflussen und welche Erkenntnisse sich daraus für die heilpädagogische Praxis ableiten lassen.

  • Historische und wissenschaftliche Einordnung des Begriffs Temperament
  • Analyse der Temperamentsforschung anhand der New York Longitudinal Study
  • Grundlagen der Resilienzforschung und deren Schutzfaktoren
  • Bedeutung des Temperaments in verschiedenen Längsschnittstudien
  • Implikationen und Reflexion für die heilpädagogische Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.4 New York Longitudinal Study (NYLS)

Thomas und Chess entwickelten 1956 die erste moderne Langzeitstudie, die systematisch das Temperament im Säuglings- und Kleinkindalter untersuchte. Dies war die erste große Untersuchung, die zum Temperament durchgeführt wurde und bis heute als Klassiker angesehen wird. In dieser Studie wurden 133 Kinder aus 84 Familien untersucht, die aus der New Yorker Mittelschicht stammten. Die Grundlage der Untersuchung war, die schon im Säuglingsalter gezeigten individuell unterschiedlichen Eigenschaften im Verhalten bzw. in emotionalen Reaktionen zu erfassen und zu klassifizieren. Zunächst wurden sehr ausführliche Elterninterviews geführt. Während der ersten 18 Monate wurden alle drei Monate Interviews durchgeführt, in denen es um das Verhalten der Kinder in alltäglichen Situationen ging. Bis in das Alter von fünf Jahren wurden alle sechs Monate und bis ins Alter von 7-8 Jahren jährlich Interviews geführt. Im Alter von 16-17 Jahren und im frühen Erwachsenenalter wurden die Jugendlichen selbst befragt, ebenso wie die Eltern (vgl. Zentner, 1993, S.88 ff).

Die Analyse der detaillierten Elterninterviews von Thomas und Chess ergaben neun Temperamentsdimensionen, die heute in leicht veränderter Form noch ihre Gültigkeit besitzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, begründet dessen Aktualität und stellt die zentrale Fragestellung zur Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung vor.

2. Was ist Temperament?: Dieses Kapitel beleuchtet die geschichtliche Entwicklung des Temperamentsbegriffs und führt verschiedene wissenschaftliche Definitionen sowie die New York Longitudinal Study an.

3. Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung: Hier werden der Begriff Resilienz definiert, wichtige Resilienzfaktoren aufgezählt und verschiedene Längsschnittstudien zur Untersuchung des Temperamenteinflusses analysiert.

4. Was heißt das für die Heilpädagogik?: Dieser Abschnitt diskutiert die Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Resilienzforschung auf die heilpädagogische Praxis und kritisiert aktuelle Interventionsstrategien.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und reflektiert die eigene Rolle als Heilpädagoge im Kontext der Resilienzförderung.

Schlüsselwörter

Temperament, Resilienz, Resilienzforschung, Heilpädagogik, Temperamentsmerkmale, Schutzfaktoren, Längsschnittstudie, Entwicklung, Verhaltensstil, Bindungsforschung, Pädagogik, Kind-Umwelt-Interaktion, Vulnerabilität, Anpassungsfähigkeit, Persönlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen dem Temperament von Kindern und der Forschung zur Resilienz, also der psychischen Widerstandsfähigkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Temperamentsforschung, das Konzept der Resilienz, verschiedene Längsschnittstudien sowie deren Anwendung in der Heilpädagogik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Hauptfrage ist, welchen Stellenwert das Temperament in der Resilienzforschung einnimmt und ob es einen direkten Einfluss auf die Entwicklung von resilientem Verhalten bei Kindern hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die sich auf Literaturanalysen, die Auswertung von Längsschnittstudien und pädagogische Reflexion stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffe Temperament und Resilienz definiert, die New York Longitudinal Study erläutert sowie Studien wie die Kauai-Längsschnittstudie und die Mannheimer Risikokinderstudie analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Temperament, Resilienz, Heilpädagogik, Schutzfaktoren, Verhaltensstil und Entwicklungsrisiken.

Warum spielt das Temperament bei der Bindungsqualität eine Rolle?

Ein schwieriges Temperament kann die frühe Eltern-Kind-Interaktion erschweren, was wiederum die Qualität der Bindung beeinträchtigen und so Entwicklungsprozesse negativ beeinflussen kann.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Resilienzforschung in der Praxis?

Der Autor reflektiert kritisch, dass die Resilienzforschung zwar ein weites Feld ist, aber eine Brücke in die praktische heilpädagogische Arbeit geschlagen werden muss, um nicht bei bloßen theoretischen Faktoren stehen zu bleiben.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung
Autor
Dipl.- Heilpäd* Verena Kilian (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
23
No. de catálogo
V195126
ISBN (Ebook)
9783656210634
ISBN (Libro)
9783656211860
Idioma
Alemán
Etiqueta
Temperament Heilpädagogik Resillienz Forschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.- Heilpäd* Verena Kilian (Autor), 2006, Die Bedeutung des Temperaments in der Resilienzforschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195126
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