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Die Internationalisierung der Palästina-Frage

Titel: Die Internationalisierung der Palästina-Frage

Hausarbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thorsten Muth (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Besonderer Schwerpunkt ist die Internationalisierung der Palästinafrage in den arabischen Nachbarländern, das wachsende Interesse in den (entstehenden) Nachbarstaaten seit 1918 und die Entwicklung vom Regional- zum internationalen Konflikt. Dabei erfährt vor allem die Zeit vor und nach dem Arabischen Aufstand 1936/39 besondere Beachtung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Problematik: Vom Regional- zum internationalen Konflikt

1.2 Forschungsstand und Literatur

2. Der Prozess der Internationalisierung des jüdisch-arabischen Konflikts

2.1 Das wachsende Interesse der arabischen Nachbarn ab 1918

2.2 Der Arabische Aufstand und das von ihm erzeugte Echo

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Prozess der Internationalisierung des Palästina-Konflikts innerhalb der arabischen Welt im Zeitraum bis 1948, mit einem besonderen Fokus auf die politische und gesellschaftliche Einflussnahme der benachbarten arabischen Staaten auf die palästinensische Angelegenheit.

  • Die Entwicklung vom regionalen zum internationalen Konflikt durch arabische Einmischung
  • Die Rolle des Arabischen Aufstands (1936/39) als Katalysator für das Echo in der arabischen Welt
  • Die politische Haltung und Interessen der Nachbarstaaten, insbesondere Syriens, Jordaniens und Ägyptens
  • Der Einfluss der palästinensischen Nationalbewegung unter Führung von Hajj Muhammad Amin al-Husseini
  • Die Auswirkungen der britischen Mandatspolitik und internationaler Konferenzen

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Arabische Aufstand und das von ihm erzeugte Echo

Die Internationalisierung des Palästina-Konflikts war ein langer Prozess, der – wie wir nun gesehen haben – im Arabischen Aufstand 1936/39 nicht seinen Anfang nahm. Wohl aber erreichte sie einen neuen Höhepunkt. Der Arabische Aufstand in Palästina erzeugte ein lauteres Echo in der arabischen Welt als die vorherigen Ereignisse.

Um den Arabischen Aufstand, seinen Kontext und seine Wirkung auf die arabische Umgebung zu verstehen, muss man einen Blick auf die Aktionen und die Rolle des Arabischen Hochkomitees (Arab Higher Committee, kurz AHC) werfen. Denn der Initiator des AHC, die Persönlichkeit der palästinensischen Nationalbewegung per se, war Muhammad Amin al-Husseini. Von Anfang an versuchte er, die arabischen Nachbarn auf die Lage der palästinensischen Araber hinzuweisen und ihre Aufmerksamkeit auf die Palästina-Frage zu lenken. Er war (wie zuvor schon erwähnt) Teilnehmer des Syrischen Nationalkongresses 1919 und engagierter Befürworter einer großsyrischen Lösung. Später nahm er an Konferenzen und Veranstaltungen in Ägypten teil und schwang sich bis 1926 zum Führer der palästinensischen Nationalbewegung auf. Al-Husseini war es auch, der sich in den 1930er Jahren in Jerusalem gegen die Naschaschibis durchsetzte und 1936 die Gründung des Arabischen Hochkomitees erreichte. Nun waren die palästinensischen Interessen offiziell politisch vertreten. Mit der Unterstützung des Generalstreiks und dem Eintritt in die bewaffneten Auseinandersetzungen der arabischen Bevölkerung mit den Juden war das Hochkomitee führend am Arabischen Aufstand beteiligt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Internationalisierung im Kontext der Palästina-Frage und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Ausmaß der arabischen Einflussnahme vor 1948.

1.1 Einführung in die Problematik: Vom Regional- zum internationalen Konflikt: Dieser Abschnitt erläutert die historische Entwicklung nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches und die initiale Rolle des Völkerbund-Mandats.

1.2 Forschungsstand und Literatur: Hier wird ein Überblick über die genutzte Fachliteratur gegeben, darunter Werke von Benny Morris und Helmut Mejcher, die zur Analyse der Thematik herangezogen wurden.

2. Der Prozess der Internationalisierung des jüdisch-arabischen Konflikts: Dieses Kapitel analysiert die zunehmende politische Verflechtung Palästinas mit seinen arabischen Nachbarstaaten.

2.1 Das wachsende Interesse der arabischen Nachbarn ab 1918: Die Untersuchung beleuchtet die Rolle Syriens, Jordaniens und Ägyptens sowie die panarabischen Motive, die das Interesse an Palästina vorantrieben.

2.2 Der Arabische Aufstand und das von ihm erzeugte Echo: Das Kapitel beschreibt, wie der Aufstand (1936/39) unter dem Arabischen Hochkomitee die Internationalisierung auf einen neuen Höhepunkt führte.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie der Arabische Aufstand als Katalysator wirkte und die palästinensische Politik in eine zunehmende Abhängigkeit von den Nachbarstaaten führte.

Schlüsselwörter

Palästina-Konflikt, Internationalisierung, Arabischer Aufstand, Hajj Muhammad Amin al-Husseini, Arabisches Hochkomitee, Mandatszeit, Zionismus, Transjordanien, Syrien, Ägypten, Panarabismus, Palästina-Frage, Britisches Mandat, 1948er-Krieg, Nahostkonflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die politische und gesellschaftliche Internationalisierung der Palästina-Frage innerhalb der arabischen Welt im Zeitraum vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Jahr 1948.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Rolle des Arabischen Aufstands, die Einflussnahme arabischer Nachbarstaaten sowie die politische Entwicklung der palästinensischen Nationalbewegung im Spannungsfeld zwischen regionaler Identität und panarabischen Interessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, welche Faktoren das gestiegene Interesse des arabischen Auslands an der Palästina-Frage förderten und wie dieses zur Internationalisierung des Konflikts beitrug.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse auf Basis existierender Sekundärliteratur und Quellenauswertungen zur britischen Mandatszeit und arabischen Geschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Entwicklungen in Syrien, Jordanien und Ägypten sowie die Aktionen des Arabischen Hochkomitees unter Hajj Muhammad Amin al-Husseini während des Arabischen Aufstands.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Internationalisierung, Palästina-Frage, Arabischer Aufstand, Mandatszeit und arabische Nachbarstaaten.

Warum spielt der "Arabische Aufstand" eine so zentrale Rolle in der Arbeit?

Der Autor argumentiert, dass der Aufstand als Katalysator wirkte, der das bisherige regionale Interesse in ein lauteres, länderübergreifendes Echo verwandelte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Großmufti al-Husseini?

Al-Husseini wird als zentrale Persönlichkeit dargestellt, die versuchte, die palästinensischen Interessen international zu vertreten und durch seine Reisen und politische Arbeit die Nachbarstaaten zur Einmischung zu bewegen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Internationalisierung der Palästina-Frage
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Asien-Orient-Institut, Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft)
Veranstaltung
Die Palästinafrage zwischen Britischer Mandatszeit und 1948er Krieg
Note
1,0
Autor
Thorsten Muth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V195243
ISBN (eBook)
9783656211082
ISBN (Buch)
9783656213468
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Palästina Arabischer Aufstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Muth (Autor:in), 2012, Die Internationalisierung der Palästina-Frage, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195243
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Leseprobe aus  13  Seiten
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