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Das Kajkawische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen

Titel: Das Kajkawische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen

Seminararbeit , 2008 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Ivo Marinsek (Autor:in)

Russistik / Slavistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit behandelt die unübersehbaren Ähnlichkeiten zwischen nordkroatischen und südslowenischen Mundarten.
Durch diesen Vergleich zwischen zahlreichen südslawischen Mundarten werden die Eigenarten der slowenischen Dialekte ebenso wie der ziemlich große Unterschied zwischen der slowenischen und kroatischen Standardsprache deutlich gemacht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.) Das Kajkavische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen:

2.) Slowenische Mundarten, vor allem süd- und südostslowenische, im Vergleich mit den Kajkavischen – eine linguistische Analyse:

3.) Anmerkungen über die Mundart des Dorfs Laafeld (Potrna):

4.) Povzetek in sklep:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachwissenschaftlichen Zusammenhänge, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den kajkavischen Dialekten des Kroatischen und verschiedenen slowenischen Mundarten. Ziel ist es, die fließenden Übergänge zwischen diesen slawischen Sprachvarietäten aufzuzeigen und durch eine linguistische Analyse historischer und dialektaler Daten die Verwandtschaftsverhältnisse sowie die Rolle geografischer und soziopolitischer Faktoren zu beleuchten.

  • Phonologische und morphologische Analyse des Kajkavischen im Vergleich zum Slowenischen
  • Untersuchung der Mundartvielfalt im slowenisch-kroatischen Grenzgebiet
  • Analyse der Rolle von Isoglossen bei der Differenzierung südslawischer Idiome
  • Dokumentation der Mundart des Dorfes Laafeld als Fallbeispiel für Sprachmischungen
  • Diskussion über das Kontinuum zwischen pannonischen, kroatischen und slowenischen Dialektgruppen

Auszug aus dem Buch

1.) Das Kajkavische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen:

Mijo Lončarić blickte 1996 auf die Erforschung des kajkavischen Dialekts zurück und nannte sie sein Lebensthema. 1905 schrieb der Ukrainer Lukjanenko die erste unfangreiche Schrift über das Kajkavische, wobei er Vorläufer wie Vatroslav Jagić hatte. Als Standardwerk gilt Ivšićs 1937 erschienene Publikation “Jezik Hrvata kajkavaca”. Später haben Junković, Hraste, Brozović, Težak und Peco über dieses Thema geschrieben.

Schon im 12. Jahrhundert tauchen slawische Texte auf, die typische Elemente des Kajkavischen zeigen. Der Protestantismus führt im 16. Jhdt. zu slowenischen und kajkavischen Drucken. Juraj Habdelić war einer der ersten, der über Unterschiede zwischen den kroatischen Dialektgruppen reflektierte. Er gab 1670 ein kajkavisch-lateinisches Wörterbuch heraus, das neben den anderen barocken Lexika wie dem Wörterbuch Gazofilacij des Pauliners Ivan Belostenec eine Fundgrube für Dialektmaterial ist und in Richtung einer Standardsprache weist.

Erst im 18. Jahrhundert wurden čakavische und štokavische Wörter in die Neuausagaben der Wörterbücher einbezogen, wobei man sich des heute noch existierenden Problems bewusst war, dass der kajkavische Vokalismus zwischen den Ortschaften variiert und eine orthographische Lösung dafür suchte. Dieses Problem existiert auch in Slowenien und wird dort durch das Sprichwort “Vsaka vas ima svoj glas” beschönigend beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Das Kajkavische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Erforschung des Kajkavischen und beleuchtet die sprachlichen Entwicklungen sowie die frühen Versuche einer Kodifizierung im 18. Jahrhundert.

2.) Slowenische Mundarten, vor allem süd- und südostslowenische, im Vergleich mit den Kajkavischen – eine linguistische Analyse: Hier wird der Forschungsstand der slowenischen Dialektologie analysiert und die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen slowenischen Mundarten und dem Kajkavischen durch eine linguistische Untersuchung der Laut- und Vokalveränderungen detailliert aufgezeigt.

3.) Anmerkungen über die Mundart des Dorfs Laafeld (Potrna): Dieses Kapitel dient als Fallstudie, in der die Mundart des Ortes Laafeld analysiert wird, um Einflüsse der kroatischen Sprache auf die lokalen slowenischen Dialekte zu illustrieren.

4.) Povzetek in sklep: Im abschließenden Kapitel fasst der Autor seine Thesen über die Ähnlichkeiten der slawischen Sprachen zusammen und betont die Bedeutung der Dialektforschung für das Verständnis sprachlicher Kontinua.

Schlüsselwörter

Kajkavisch, Slowenisch, Dialektologie, Südslawisch, Sprachgeschichte, Isoglossen, Vokalismus, Morphologie, Sprachkontakt, Kroatisch, Pannonisch, Lautverschiebung, Linguistik, Dialektforschung, Sprachübergang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung und dem Vergleich zwischen dem kajkavischen Dialekt des Kroatischen und verschiedenen slowenischen Mundarten, um deren historisch gewachsene Verwandtschaft aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung der Dialekte, die phonologische Analyse von Vokal- und Konsonantensystemen sowie die Auswirkungen von Sprachmischungen an der slowenisch-kroatischen Sprachgrenze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, nachzuweisen, dass das Kajkavische und bestimmte slowenische Mundarten einander linguistisch näherstehen als andere Varietäten, und diesen Zusammenhang wissenschaftlich zu dokumentieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung bestehender Fachliteratur zur Dialektologie sowie auf einer eigenen empirischen Untersuchung (Interviews) vor Ort in Laafeld.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detaillierte Analysen der lautgeschichtlichen Prozesse (wie z.B. der Denasalisierung und Akzententwicklung) und morphologische Gemeinsamkeiten in Deklination und Konjugation zwischen den Sprachräumen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kajkavisch, Slowenisch, Dialektologie, Südslawisch, Sprachkontakt und Sprachgeschichte.

Wie unterscheidet sich das Kajkavische laut Autor von anderen kroatischen Dialekten?

Der Autor argumentiert, dass das Kajkavische durch seine Nähe zum Slowenischen und seine spezifische historische Entwicklung eine Sonderstellung unter den kroatischen Dialekten einnimmt.

Welche Rolle spielt das Dorf Laafeld in der Argumentation?

Laafeld dient als konkretes Beispiel für eine Mundart, die sowohl slowenische als auch kroatische Züge aufweist, und verdeutlicht damit die Theorie eines natürlichen Sprachübergangs.

Welche Bedeutung haben Isoglossen für die Argumentation des Autors?

Isoglossen dienen als sprachwissenschaftliches Instrument, um die Grenzen und Schnittmengen zwischen den Dialektterritorien präzise zu definieren und die Vielfalt der Mundarten zu erklären.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Kajkawische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Slawistik)
Veranstaltung
Sprachwissenschaftliches Seminar zur Dialektologie des Slowenischen
Note
1
Autor
Ivo Marinsek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V195247
ISBN (eBook)
9783656211631
ISBN (Buch)
9783656212829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kajkawische übergang slawonischen slowenischen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivo Marinsek (Autor:in), 2008, Das Kajkawische als natürlicher Übergang vom Slawonischen zum Slowenischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195247
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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