Die vorliegende Arbeit stellt ein Portfolio zu den durchgeführten Schulpraktischen Übungen im Fach Geographie im Sommersemester 2011 dar.
Der erste Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den Unterrichtsplanungen sowohl der hospitierten, als auch der selbst durchgeführten Stunden, wobei erstere in tabellarischer Form aufgelistet, letztere jedoch ausführlich dargestellt werden.
Darauf aufbauend bezieht sich der zweite Teil des Portfolios auf die Reflexion der Schulpraktischen Übungen. Zunächst werden dabei die selbst durchgeführten Unterrichtsstunden hinsichtlich des Erfolgs/Misserfolgs beurteilt und in Hinblick auf das bereits vergangene und zukünftige Studium analysiert. Anschließend erfolgt eine Betrachtung der hospitierten Unterrichtseinheiten der Kommilitonen dahingehend, dass der persönliche Mehrwert, der aus den Beobachtungen gezogen werden konnte, diskutiert wird. Abgeschlossen wird dieser Teil der Arbeit durch eine zusammenfassende Reflexion der gesamten Schulpraktischen Übungen.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung und Bedingungsanalyse
II. Unterrichtsplanungen
1. Tabellarische Übersicht aller Unterrichtsstunden
2. Detaillierte Darstellung der selbst durchgeführten Unterrichtsstunden
a) Stunde 1: Vulkanismus – Gefahren und Nutzen (18.05.11)
b) Stunde 2: Die Tschechische Republik – unser Nachbar (08.06.11)
III. Reflexionen
1. Reflexion der selbstständig durchgeführten Unterrichtsstunden
2. Reflexion der hospitierten Unterrichtsstunden
3. Reflexion des gesamten Praktikums
IV. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Reflexionsportfolio für die im Sommersemester 2011 absolvierten schulpraktischen Übungen im Fach Geographie. Ziel der Arbeit ist es, die didaktische Planung und Durchführung eigener Unterrichtsstunden kritisch zu analysieren, durch hospitierte Einheiten Erkenntnisse über den Lehrerberuf zu gewinnen und durch eine theoretisch fundierte Reflexion die eigene professionelle Identität als angehende Lehrkraft zu entwickeln.
- Strukturierung und Planung von Geographieunterricht
- Reflexion des eigenen Lehrerhandelns und der Interaktion mit Schülern
- Analyse didaktischer Methoden und Medien in der Unterrichtspraxis
- Erkenntnisgewinn durch Hospitation und fachkollegialen Austausch
- Entwicklung eines persönlichen Unterrichtsstils unter Einbeziehung didaktischer Prinzipien
Auszug aus dem Buch
Reflexion der selbstständig durchgeführten Unterrichtsstunden
Nachdem ich während meines Blockpraktikums und der Schulpraktischen Übungen in Gemeinschaftskunde bereits einige Unterrichtsstunden durchführen konnte, fiel mir die Planung der beiden Stunden bereits leichter als zu Beginn meines Studiums. So entwickle ich mittlerweile sehr schnell eine theoretische Vorstellung des Unterrichtsablaufs im Kopf, während die konkrete Ausarbeitung noch deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Besonders die Planung der ersten Unterrichtsstunde zum Thema „Vulkane – Gefahren und Nutzen“ bereitete mir Freude, da mich die Thematik auch persönlich sehr interessiert und ich von meinen eigenen Erfahrungen während eines Besuchs des Ätna vor einem Jahr profitieren konnte. Nachdem auch die Besprechung meiner Planung sehr positiv verlief und ich nur minimale Änderungen vornehmen musste, freute ich mich sehr auf die erste Unterrichtsstunde.
Diese verlief trotz aller anfänglichen Zweifel gut und bestärkte mich noch während der Durchführung sehr stark in meinem Vorhaben, Lehrerin zu werden. Es machte mir unglaublich Freude, die Schüler zu unterrichten und ihnen die Thematik des Vulkanismus näher zu bringen. Der Umgang mit den Schülern gelang mir schon sehr gut und ich versuchte stets darauf zu achten, dass alle Schüler hinterherkamen und sowohl die Thematik selbst, als auch die Struktur und den Ablauf der Stunde nachvollziehen konnten. So vergewisserte ich mich regelmäßig darüber, wie weit die Schüler beim Erfüllen einer Aufgabe waren und gab ihnen Rückmeldungen, wie viel Zeit ihnen noch zur Verfügung steht.
Zudem versuchte ich die Erfahrungen aus bereits durchgeführten Unterrichtsstunden und die entsprechenden Hinweise der Mentoren zu nutzen, um typische Fehler zu vermeiden und eine gewisse Routine bei bestimmten Schritten herzustellen. Dazu gehört vor allem das Formulieren von klaren Aufgabenstellungen, was mir immer besser gelingt. Des Weiteren betrifft dies den Umgang mit Unterrichtsstörungen, was einen zentralen Aspekt darstellt, der viele angehende Lehrer, und so auch mich, verunsichert. Durch einige Zusatzveranstaltungen vom Lehrstuhl für Didaktik des Gemeinschaftskundeunterrichts und die Erfahrungen in den SPÜ meines Zweitfachs in einer sehr undisziplinierten Klasse an einer Mittelschule, fällt es mir mittlerweile leichter, mit Unterrichtsstörungen umzugehen.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung und Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel skizziert den Rahmen des Portfolios und beschreibt die räumlichen, technischen sowie sozialen Voraussetzungen der Praktikumsklasse.
II. Unterrichtsplanungen: Hier werden die durchgeführten sowie hospitierten Stunden tabellarisch aufgelistet und die selbst gestalteten Einheiten detailliert hinsichtlich Zielsetzungen und Verlaufsplanung dargestellt.
III. Reflexionen: Dieser zentrale Abschnitt reflektiert die eigene Unterrichtspraxis, die Hospitationen bei Kommilitonen sowie die Entwicklung eines persönlichen Stils und Rollenverständnisses.
IV. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert den Erkenntnisgewinn und bestätigt die eigene Berufsmotivation nach Abschluss der Schulpraktischen Übungen.
Schlüsselwörter
Schulpraktische Übungen, Geographieunterricht, Unterrichtsplanung, Reflexion, Didaktik, Lehrerrolle, Schulpraktikum, Unterrichtsstörungen, Hospitation, Berufsidentität, Fachdidaktik, Unterrichtsmethoden, Lernzuwachs, Schülermotivation, Praxisbezug
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Es handelt sich um ein Reflexionsportfolio über absolvierte schulpraktische Übungen im Fach Geographie während des Sommersemesters 2011.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Themen umfassen die Planung von Unterrichtsstunden, die Reflexion des eigenen Lehrerhandelns sowie den kollegialen Austausch und die Analyse von Hospitationserfahrungen.
Was ist das primäre Ziel des Portfolios?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrpraxis und die Dokumentation der persönlichen Entwicklung zur angehenden Geographielehrkraft.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Reflexion verwendet?
Die Autorin nutzt die Analyse der eigenen Unterrichtsplanung und -durchführung sowie den Vergleich mit didaktischen Modellen und das Feedback durch Mentoren und Kommilitonen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die konkreten Unterrichtsplanungen (Vulkanismus, Tschechische Republik) und die nachfolgenden Reflexionsschritte über das eigene Auftreten und die Interaktion in der Klasse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Schulpraktische Übungen, Reflexion, Lehrerrolle, Didaktik und die Entwicklung eines persönlichen Unterrichtsstils.
Warum wird der Unterricht zum Thema „Vulkanismus“ als besonders gelungen beschrieben?
Die Autorin hebt hervor, dass sie durch persönliches Interesse und eigene Erfahrungen mit dem Ätna eine hohe Motivation vermitteln konnte, was zu einem positiven Unterrichtsverlauf führte.
Welches spezifische Problem wird bei der Reflexion der Tschechien-Stunde genannt?
Die Autorin reflektiert kritisch, dass ihr der „rote Faden“ fehlte und die Ziele sowie Aufgabenstellungen für die Schüler nicht präzise genug kommuniziert wurden.
Inwiefern hat die Hospitation den Lernzuwachs gefördert?
Die Hospitation ermöglichte einen Vergleich mit anderen Unterrichtsstilen, was der Autorin half, die Wirkung konkreter Handlungen im Klassenraum besser zu verstehen und zu reflektieren.
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- Franziska Letzel (Author), 2011, Portfolio Praktikumsbericht Geographie Klasse 6 Gymnasium Sachsen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195256