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Geschichte im Kinder- und Jugendbuch "Caesar und die Fäden der Macht" von Harald Parigger

Título: Geschichte im Kinder- und Jugendbuch "Caesar und die Fäden der Macht" von Harald Parigger

Trabajo de Seminario , 2012 , 24 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Ida Smierzchalski (Autor)

Didáctica - Historia
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Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Problematik der Geschichtsvermittlung im historischen Roman auseinander. Zu Beginn stellt sich die Frage, welche Chancen und Risiken der historische Roman mit sich bringt. Wie geht er mit Geschichte um? Was ist gut? Was ist schlecht?
Am Beispiel des historischen Kinder- und Jugendbuches „Caesar und die Fäden der Macht“ von Harald Parigger werden die Möglichkeiten, sowie die Schwierigkeiten aufgezeigt, Vergangenes und Fiktives miteinander zu verbinden. Es wird danach gefragt, wie Parigger in seinem historischen Roman mit Geschichte umgeht. Außerdem ist zu fragen, wie und warum er Fiktives in den Kapiteln verwendet. Wodurch wird es erkenntlich gemacht? Wie gelingt es ihm, Fiktion und Realität miteinander zu verbinden? Welche Risiken entstehen dabei? An anderen Stellen wiederum hält sich Parigger sehr stark an die Historiographie. Was macht die Notwendigkeit dessen aus und wozu braucht der Roman das?
Zum Thema des historischen Romans findet sich viel Literatur. Neben älteren Werken aus den neunziger Jahren stammt die aktuellste Literatur aus dem Jahre 2009. Dabei handelt es sich um Hans Vilmar Gepperts Monographie „Der historische Roman“ und um das Werk „Geschichte und Öffentlichkeit“ von Michael Sauer und Sabine Horn. Vor allem in Form von Aufsätzen wird darin das Thema „Literatur und Geschichte“ beschrieben. Zum historischen Kinder- und Jugendroman „Caesar und die Fäden der Macht“ Pariggers fehlt hingegen jegliche Literatur. Als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Werk muss daher von der vorliegenden allgemeinen Literatur ausgegangen werden, um eine Analyse des Kinder- und Jugendbuches zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichtsvermittlung via historischer Roman – Chancen und Risiken

2. Julius Caesar

2.1. Sein Leben bis 78 v. Chr.

2.2. Der Aufstieg

3. Der Roman „Caesar und die Fäden der Macht“

3.1. Der Autor

3.2. Der Inhalt

3.3. Die Besonderheiten

3.3.1. Der Buchumschlag

3.3.2. Die Bebilderung

3.3.3. Lateinische Fremdwörter

3.3.4. Die Zeitleiste

3.3.5. Die verschiedenen Kapitel

4. Geschichte im Roman „Caesar und die Fäden der Macht“

4.1. „Er ist fällig, der Feind der Republik!“ (S. 14)

4.2. „Ein Mann will nach oben: Caesars Laufbahn“ (S. 44)

4.3. „Tod dem Tyrannen!“ (S. 108)

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Geschichtsvermittlung im historischen Roman am Beispiel des Jugendbuches „Caesar und die Fäden der Macht“ von Harald Parigger, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie Fiktion und historische Realität im narrativen Kontext miteinander verbunden werden können.

  • Chancen und Risiken des historischen Romans als Vermittlungsmedium
  • Die Rolle von Fiktion und historischer Authentizität bei Harald Parigger
  • Analyse narrativer und gestalterischer Besonderheiten des Werkes
  • Untersuchung des "mittleren Helden" als Identifikationsfigur für junge Leser
  • Reflexion der Geschichtsschreibung im Spannungsfeld von Roman und Fakten

Auszug aus dem Buch

4.1. „Er ist fällig, der Feind der Republik!“ (S. 14)

Das vierte, erzählende Kapitel „Er ist fällig, der Feind der Republik!“ leitet auf sieben Seiten den eigentlichen Konflikt der Geschichte des historischen Kinder- und Jugendbuches „Caesar und die Fäden der Macht“ ein. Während im ersten Kapitel („Alpdruck der Vergangenheit“) der Erzähler, der Lehrer Eusebios Gibber, nach einem Traum, seinen Schülern von seiner Zeit als römischer Sklave zu erzählen beginnt, beschreiben die zwei darauffolgenden Sachkapitel die politische Situation der römischen Republik zur damaligen Zeit („Die römische Republik“ und „Die Bürgerkriege“). Sie schildern historische Zusammenhänge, die für das Gesamtverständnis des historischen Romans wichtig sind.

Mit einer ausführlichen Beschreibung der Subura, einem römischen Stadtviertel der Armen, beginnt der Protagonist, Eusebios Gibber, das vierte Kapitel. Er berichtet nun aus der Sicht eines Sklaven von den schlechten vorherrschenden Wohnverhältnissen, den dort lebenden Menschen sowie dem gefährlichen Leben im suburaischen Viertel Roms. Eusebios betont, dass nicht nur Arme, sondern auch wohlhabende Römer in Subura leben. Für Tertius Salvius, seinen Herren, sollte er an diesem Ort von den Vermögenden Geld einfordern. Auf dem Weg dorthin wurde er auf mehrere grölende, betrunkene Männer aufmerksam. Da er das in Rom eingetriebene Geld für Tertius bei sich trug, musste er sich verstecken. Aus dem Versteck heraus vernahm Eusebios ein Streitgespräch zweier plebejischen „Radaubrüder“, deren Unterhaltung den „Feind der Republik“ zum Thema hatte. Einer der beiden behauptete, sein Patron hätte zu jemandem gesagt, der „Feind der Republik“ müsse sterben. Der andere wiedersprach dem und machte auf die großzügig, ausgerichteten Spiele des „Feindes“ für das Volk aufmerksam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichtsvermittlung via historischer Roman – Chancen und Risiken: Dieses Kapitel erörtert die Definition und Entwicklung des historischen Romans sowie die Problematik des Spannungsfeldes zwischen literarischer Fiktion und historischer Faktizität.

2. Julius Caesar: Hier wird der historische Lebensweg von Gaius Julius Caesar von seiner Geburt bis zu seinem gewaltsamen Tod nachgezeichnet und in den Kontext der späten römischen Republik gestellt.

3. Der Roman „Caesar und die Fäden der Macht“: Dieses Kapitel stellt den Autor Harald Parigger vor, bietet eine Inhaltsangabe des Romans und beleuchtet dessen spezifische, für junge Leser lehrreiche Gestaltungsmerkmale wie Bilder und lateinische Begriffe.

4. Geschichte im Roman „Caesar und die Fäden der Macht“: Diese Analyse untersucht anhand ausgewählter erzählender und sachlicher Kapitel, wie Parigger historische Ereignisse wie den Mord an Caesar und dessen Aufstieg narrativ sowie informativ aufbereitet.

Schluss: Das Fazit resümiert die gelungene Verbindung von Wissensvermittlung und Unterhaltung im Werk und reflektiert die didaktische Wirksamkeit dieser speziellen Form des historischen Kinder- und Jugendbuchs.

Schlüsselwörter

Geschichtsvermittlung, Historischer Roman, Julius Caesar, Harald Parigger, Fiktion, Historiographie, Kinder- und Jugendliteratur, Antike, Eusebios Gibber, Iden des März, Subura, Narrativität, Geschichtsbewusstsein, Identifikation, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Vermittlung von Geschichte durch den historischen Roman auseinander und analysiert, wie diese Gattung historische Fakten und fiktive Handlungen kombiniert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Chancen und Risiken fiktionaler Geschichtsdarstellungen, die Bedeutung der historischen Kulisse für den Lernprozess und der Einfluss des Autors auf die Wahrnehmung historischer Persönlichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, am konkreten Beispiel von Harald Pariggers Jugendroman aufzuzeigen, wie erfolgreich ein Autor die Lücke zwischen historischer Quellenlage und notwendiger narrativer Ausgestaltung für junge Leser schließen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer fachdidaktischen Analyse des Primärtextes unter Einbeziehung relevanter historiographischer und literaturwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der gattungsspezifischen Merkmale des historischen Romans, eine historische Einordnung von Julius Caesar sowie eine tiefgehende Untersuchung der narrativen und sachlichen Struktur des Romans "Caesar und die Fäden der Macht".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geschichtsvermittlung, Historischer Roman, Fiktion, Didaktik, Antike und historisches Lernen beschreiben.

Warum ist die Figur des Eusebios Gibber für das Werk so bedeutend?

Eusebios dient als "mittlerer Held" und Identifikationsfigur, die dem Leser einen subjektiven "Blick von unten" auf die historischen Geschehnisse des antiken Roms ermöglicht.

Welche Funktion haben die Sachkapitel innerhalb des Romans?

Die Sachkapitel fungieren als authentische Ergänzung, die historisches Hintergrundwissen vermitteln und das Gelesene in einen realen historischen Kontext einbetten, um die Kritik an der "Zwittergattung" Roman zu entkräften.

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Detalles

Título
Geschichte im Kinder- und Jugendbuch "Caesar und die Fäden der Macht" von Harald Parigger
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,5
Autor
Ida Smierzchalski (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
24
No. de catálogo
V195277
ISBN (Ebook)
9783656211549
ISBN (Libro)
9783656212461
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschichte kinder- jugendbuch caesar fäden macht harald parigger
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ida Smierzchalski (Autor), 2012, Geschichte im Kinder- und Jugendbuch "Caesar und die Fäden der Macht" von Harald Parigger, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195277
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