Die vorliegende Arbeit liefert einen Einblick in das Wahlsystem, Die Verbschiedung der Verfassung, des Föderalismus und in die Interessensverbände der USA vergleichsweise mit der BRD.
Inhaltsverzeichnis
I. Wahlen
A. USA
B. Deutschland
II. Die Verabschiedung der Verfassung
A. USA
B. Deutschland
III. Der Föderalismus
A. USA
B. Deutschland
1. Der Bundesrat
IV Interessensverbände
A. USA
1. Die amerikanische Pluralismustheorie
2. Die Traditionellen Interessensgruppen
3. Die „public interest groups“
4. Die Einflußstrategien der amerikanischen Interessensverbände
B. Deutschland
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen rechtsvergleichenden Überblick über die politischen Systeme der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland zu geben, wobei insbesondere die unterschiedlichen Ausprägungen und die Legitimation des politischen Pluralismus im Fokus stehen.
- Vergleichende Analyse der Wahlsysteme und ihrer theoretischen Grundlagen
- Gegenüberstellung der historischen Entstehung und Verabschiedung der jeweiligen Verfassungen
- Untersuchung der föderalen Strukturen und der Machtverteilung zwischen Zentralstaat und Einzelstaaten
- Bewertung der Rolle, Organisation und Einflussstrategien von Interessensverbänden im politischen Prozess
Auszug aus dem Buch
3. Die „public interest groups“
Die „public interest groups“ treten seit den 60er Jahren neben den traditionellen Interessensverbänden verstärkt auf. Auch von ihnen gibt es gewichtige Vorläufer, zum Beispiel die „Anti-Slavery-Society“, die 1933 gegründet wurde, oder die „American Civil Liberties Union“, die 1920 gegründet wurde. Neu daran ist aber das verstärkte Auftreten dieser, ihre vergrößerte Mitgliedschaft und die größeren finanziellen Möglichkeiten.
Eine der wichtigsten „public interest groups“ ist „Common Cause“. Sie wurde 1970 gegründet und hat 265.000 Mitglieder. Sie kämpft zum Beispiel für eine Veränderung der Wählerregistrierung und der Wahlkampffinanzierung.
Die bekannteste Umweltschutzorganisation sind „Sierra Club“ und „Green Peace“.
Von Ralph Nader kamen die wichtigsten Anstöße zum Verbraucherschutz, der die Vereinigung „The Public Interest“ gründete. Dieser widmet sich vor allem dem Verbraucherschutz.
Die meisten „public interest groups“ kann man Als „Bürgerinitiativen ohne Bürgermitwirkung“ bezeichnen. Diese Gruppen sind in ihrer Minderheit oligarchisch strukturiert und die Mehrheit dieser Organisationen räumt ihren Mitgliedern keine Mitwirkungsrechte ein.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Wahlen: Dieses Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für Kandidaten sowie die unterschiedlichen Wahlsysteme, namentlich das Mehrheitswahlsystem in den USA und die teilpersonalisierte Verhältniswahl in Deutschland.
II. Die Verabschiedung der Verfassung: Hier werden die historischen Prozesse der Verfassungsgebung in beiden Ländern beleuchtet, inklusive der zentralen Debatten um Machtbegrenzung, Repräsentation und Gewaltenteilung.
III. Der Föderalismus: Dieser Abschnitt analysiert die Entwicklung und Ausgestaltung des föderalen Systems, wobei insbesondere die Rolle des Supreme Court in den USA und der historische Kontext der Ländergrenzen in Deutschland hervorgehoben werden.
IV Interessensverbände: Das letzte Kapitel untersucht die pluralistischen Strukturen und den Einfluss verschiedener Interessengruppen auf den politischen Willensbildungsprozess in den USA und Deutschland.
Schlüsselwörter
Politisches System, USA, Bundesrepublik Deutschland, Pluralismus, Wahlsystem, Verfassung, Föderalismus, Interessenverbände, Lobbyismus, Gewaltenteilung, Demokratie, Partizipation, Mehrheitswahlrecht, Verhältniswahlrecht, Public Interest Groups.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine vergleichende Untersuchung der politischen Systeme der USA und Deutschlands unter besonderer Berücksichtigung ihrer pluralistischen Ausrichtung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen Wahlsysteme, den historischen Prozess der Verfassungsentstehung, föderale Machtstrukturen sowie die Organisation und Einflusspotenziale von Interessensgruppen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist der systematische Vergleich beider politischer Systeme, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Legitimation und Praxis des politischen Pluralismus aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und verfassungsrechtlicher Grundlagen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke: Wahlen, Verfassungsgeschichte, föderales System sowie die Rolle und Strategien von Interessensverbänden in den beiden untersuchten Ländern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Politisches System, Pluralismus, Föderalismus, Wahlsystem und Interessensverbände.
Wie unterscheiden sich US-amerikanische „public interest groups“ von klassischen Verbänden?
Während traditionelle Verbände oft ökonomische Interessen vertreten, konzentrieren sich „public interest groups“ seit den 1960er Jahren verstärkt auf gesellschaftspolitische Themen wie Umweltschutz oder Verbraucherrechte, weisen jedoch oft eine oligarchische interne Struktur auf.
Welche Rolle spielt das „Winner Takes All“-Prinzip in den USA?
Dieses Prinzip besagt, dass bei Präsidentschaftswahlen der Kandidat, der in einem Bundesstaat die Mehrheit der Wählerstimmen erhält, sämtliche Wahlmännerstimmen dieses Staates auf sich vereint, was den Prozess stark zentralisiert.
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- Mag. Karin Stepanek (Autor), 1997, Vergleich des politischen Systems USA - BRD, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19534