Intermedialität ein vielschichtiger und häufig verwendeter Begriff in der Medienwelt. Im Internet, in Büchern und verschiedenen Lexiken gibt es unzählige Begriffsdefinitionen und Versuche, den Begriff in verschiedene Unterkategorien aufzuteilen. In dieser Arbeit soll Intermedialität an den Medien "Computerspiel" und "Film" betrachtet werden, mit besonderem Augenmerk auf Computerspielverfilmungen. Häufig ist dabei der Fall, dass PC-Spiele aufgrund eines Filmes produziert werden; in dieser Arbeit geht es aber um die genau umgekehrte Variante (Computerspielverfilmungen), mit besonderem Augenmerk auf die Serie von "Lara Croft", der bekannten PC-Spiel-Archäologin, die 2001 den "Sprung" auf die Kino-Leinwand geschafft hat.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung in die Thematik
- Der Begriff „Intermedialität“ (Begriffsdefinition)
- Wechselbeziehungen von Film und Computerspiel
- Die drei Ebenen (nach Jahn-Sudmann)
- Lara Croft - Tomb Raider
- Vorbemerkung zu den Computerspielen und den Filmen
- Schwerpunkte bezüglich der Computerspielserie und den Filmen
- Intermedialität am Beispiel von Tomb Raider
- Allgemeines
- Die Heldin
- Die Handlungsabläufe, die physische Ebene und Narratives
- Kritik an der Umsetzung von Tomb Raider
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Intermedialität zwischen Computerspielen und Filmen, insbesondere im Kontext von Computerspielverfilmungen. Sie analysiert das Phänomen der Intermedialität anhand des Beispiels der Lara Croft-Serie, indem sie die Umsetzung des PC-Spiels in einen Spielfilm betrachtet. Die Arbeit definiert dabei allfällige Probleme bei der Adaption des Mediums.
- Begriffsdefinition von Intermedialität
- Wechselbeziehungen zwischen Film und Computerspiel
- Analyse der Intermedialität am Beispiel von Lara Croft: Tomb Raider
- Kritik an der Umsetzung von Tomb Raider als Film
- Allfällige Probleme bei der Adaption des Mediums
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Intermedialität ein und beschreibt die Bedeutung des Begriffs in der Medienwelt. Es beleuchtet die Begriffsdefinition von Intermedialität nach Irina O. Rajewsky sowie die Definition in Bezug auf Computerspielverfilmungen von Werner Wolf.
Das zweite Kapitel beleuchtet die Wechselbeziehungen zwischen Film und Computerspiel und betrachtet die drei Ebenen von Wechselbeziehungen nach Andreas Jahn-Sudmann. Dabei werden die Adaptionen des Spielfilms in ein Computerspiel, computerspielähnliche Spielfilme und die Adaption von PC-Spielen in Spielfilme (Computerspielverfilmungen) untersucht.
Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Lara Croft-Serie und untersucht die Intermedialität anhand des Beispiels von Tomb Raider. Es werden die Besonderheiten der Computerspielserie und der Filme analysiert und die Umsetzung des PC-Spiels in einen Spielfilm betrachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Heldin, den Handlungsabläufen, der physischen Ebene und dem Narrativen der Adaption.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter Intermedialität, Computerspielverfilmung, Lara Croft: Tomb Raider, Adaption, Film, Computerspiel, Medienwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Begriff „Intermedialität“?
Intermedialität beschreibt die Wechselbeziehungen und Grenzüberschreitungen zwischen verschiedenen Medien, wie zum Beispiel die Adaption eines Computerspiels als Film.
Welche drei Ebenen der Wechselbeziehung gibt es nach Jahn-Sudmann?
Unterschieden werden die Adaption von Spielfilmen in Spiele, computerspielähnliche Spielfilme und die Adaption von Spielen in Spielfilme.
Warum ist Lara Croft ein besonderes Beispiel für Intermedialität?
Lara Croft (Tomb Raider) ist eine der bekanntesten Figuren, die erfolgreich den Sprung vom interaktiven Spielmedium auf die Kinoleinwand geschafft hat, was komplexe Fragen der Charakterdarstellung aufwirft.
Welche Probleme treten bei der Adaption von Spielen in Filme auf?
Schwierigkeiten liegen oft in der Übersetzung der interaktiven Spielmechanik in eine lineare Filmhandlung und der Erhaltung der Atmosphäre des Originals.
Was wird am Film „Lara Croft: Tomb Raider“ kritisiert?
Die Kritik bezieht sich häufig auf die Umsetzung der narrativen Strukturen und darauf, wie die physische Präsenz der Heldin im Vergleich zum Spiel wirkt.
Welche Medienwissenschaftler werden im Text zitiert?
Der Text stützt sich unter anderem auf Definitionen von Irina O. Rajewsky und Werner Wolf.
- Quote paper
- Martina Leser (Author), 2012, Intermedialität in Computer und Film - Computerspielverfilmungen am Beispiel von Lara Croft: Tomb Raider, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195369