Die Hausarbeit zeigt die wesentlichen Merkmale der literarischen Anthropologie am Beispiel des autobiographischen Romanes von Karl Philipp Moritz, an dem der Autor als Pionier der "Erfahrungsseelenkunde" evident wird. Die Analyse des Hauptteils beleuchtet beispielhaft den Themenbereich "Kindheit und Erinnerung".
Inhalt
1. Einführung
2. Das neue Denken - Literarische Anthropologie und Autobiographie
2.1. Anthropologie und Aufklärung
2.2. Die Bedeutung des autobiographischen Romans für die literarische Anthropologie
3. Psychologie und Pädagogik - Literarische Anthropologie bei „Anton Reiser“
3.1. Erfahrungsseelenkunde
3.2. Die Funktion der literarischen Anthropologie bei „Anton Reiser“
3.3. Kindheit und Erinnerung
4. Schluss
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist literarische Anthropologie?
Ein Forschungsansatz, der literarische Texte als Quellen für das Wissen über den Menschen, seine Natur und seine psychische Verfassung untersucht.
Warum gilt „Anton Reiser“ als Pionierwerk der Psychologie?
Karl Philipp Moritz nutzt den Roman zur „Erfahrungsseelenkunde“, indem er die psychische Entwicklung des Protagonisten beispiellos detailliert analysiert.
Welche Rolle spielen Kindheit und Erinnerung in diesem Werk?
Der Roman beleuchtet, wie frühe Kindheitserlebnisse und die Art der Erinnerung die Identität und das Seelenleben eines Erwachsenen prägen.
Wie hängen Anthropologie und Aufklärung zusammen?
In der Aufklärung rückte der Mensch als vernunftbegabtes Wesen ins Zentrum; die Anthropologie lieferte das notwendige empirische Wissen über die menschliche Natur.
Was ist die Bedeutung des autobiographischen Romans für die Wissenschaft?
Er dient als Medium zur Selbsterforschung und Dokumentation subjektiver Erfahrungen, was für die Entwicklung der modernen Psychologie und Pädagogik entscheidend war.
- Arbeit zitieren
- Sabine Krell (Autor:in), 2010, Das historische Konzept der literarischen Anthropologie am Beispiel von Karl Philipp Moritz’ „Anton Reiser“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195380