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Interkulturelles Profiling

Titel: Interkulturelles Profiling

Forschungsarbeit , 2012 , 356 Seiten

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unsere globale Ära erfordert ein auf soliden Prinzipen basierendes Werkzeug für das globale, interkulturelle und transkulturelle Management, sowie für das Management der Kultur in ihren individual- und sozialpsychologischen Erscheinungsformen. Der Realisierung eines derartigen Instrumentes, das ich transkultureller Profiler nenne und das aus transkulturellen und transdisziplinären Quellen hervorgeht, ist diese Studie gewidmet:

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil 1

Die Realisierung eines universellen inter-/transkulturellen Managementwerkzeuges I: Der transkulturelle Profiler

1. Die Formulierung eines Kultur Management Gesetzes

2. Die Struktur und Kultur des Menschen

Kulturdefinition

Die Entstehung des Kulturprofils

Bewusstseinsarchitektur und Kultur

Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen

Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur

3. Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung

Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel

Geert Hofstede (achtziger Jahre)

Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)

Edward T. Hall and Mildred R. Hall (neunziger Jahre)

Brannen und Salk (2000)

Der transkulturelle Ansatz (2000+)

360° transkulturelle Synergie

Synopsis interkultureller Managementforschung

4. Intrapsychisches Prozess und interkulturelles Kommunikationsmanagement

Das ORJI-Modell

Der MIS-Faktor Prozess

Die PIE-Metapher

Multimodellierung intrapsychischer Prozesse

5. Visuells Systematisierung der Weltkulturen

Das Balkendiagramm der Weltkulturen

Das bipolarisierte Kontinuum der Weltkulturen

Weltkulturenkartierung

Emergente Kulturprofile im globalen Management

Epochales Bewusstseinsorientiertes (ALG)-Clustering

Das Radardiagramm

6. Interkulturelle Entwicklung und Diagnostik

Geometrisierung und Numerisierung des interkulturellen Profiling und Matching

Die Diagnostik des interkulturellen Anpassungsverlaufs

Distanzdiagnostik

Globale Mindsetdiagnostik

Spezieller interkultureller Managementkompetenzerwerb

Transnationale Manager

Das Entwicklungsprofil unter globalem Blickwinkel

Kultur und Bewusstsein: Die Bedingtheit der interkulturellen Entwicklung durch die psychologische Entwicklung

Die Entwicklung transkultureller Intelligenz

Der transkulturelle Profiler als Entwicklungsspirale

Teil 2

Die Realisierung eines universellen inter-/transkulturellen Managementwerkzeuges II: Eine weitere Perspektive

1. Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Von der menschlichen Bedingtheit bei der Erforschung kultureller Bedingtheit.

2. Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Quellen, Modelle und die Erlangung vollkommener Kulturerkenntnis.

Teil 3

Synopsis inter- und transkultureller Managementinstrumente

Teil 4

Bilinguales Englisch-Deutsches Inter- und Transkulturelles Managementwörterbuch

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die Formulierung und Etablierung eines universellen inter- und transkulturellen Managementwerkzeugs, den sogenannten "transkulturellen Profiler". Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch die Integration noetischer, psychologischer und soziokultureller Ebenen ein ganzheitliches Verständnis von Kultur erreicht werden kann, das über klassische, statische Kulturmodelle hinausgeht und eine proaktive Steuerung kultureller Prozesse im globalen Management ermöglicht.

  • Entwicklung und Systematisierung des "transkulturellen Profilers" zur Analyse globaler Kulturen.
  • Integration von Bewusstseinsarchitektur, Psychologie und interkultureller Managementforschung.
  • Analyse und Vergleich verschiedener Kulturmodelle (Hofstede, Trompenaars/Hampden-Turner, Hall, Brannen/Salk).
  • Implementierung praxisorientierter Instrumente für globales Management, Konfliktprävention und Teamführung.
  • Etablierung eines bilingualen Managementwörterbuchs zur Unterstützung des transkulturellen Austauschs.

Auszug aus dem Buch

The Dawn of an Intercultural Metascience

The dawn of a global civilization presupposes the waning of the dark clouds of the culture wars of the 20th century and the mindsets that have been thinking from the background of this century. A more global civilisation needs a radically new approach. Optimizing old approaches still amounts to old approaches, however improved, with consequences that can only be different in degrees with regard to their capacity of generating cultural problems. We are prolonging the past indefinitely in myriad variations. We haven’t been able to identify and successfully implement a kind of master control software that allows us to successfully manage our mental software. This is the master dilemma of which intercultural dilemmas are but mirror reflections at lower levels.

Like Don Quijote, we create and fight our dilemmas ourselves heroically, ‘with unbearable sorrow, going where the brave dare not go, dream the impossible dream, this is my quest’ (Cervantes, Don Quijote). The moment we realize that there is a master dilemma, which creates myriads of sub-dilemmas, we see a new possibility, one of realizing our seemingly impossible dream. The dilemma is that we are conditioned in myriad ways and that this conditioning, which has taken place in our lifetime and probably beyond, determines our actions, attitudes and behaviours. So, conditioning and time are elements of concern here.

Instead of liberating us from this conditioning, cultural categorizations have cemented us into straitjackets of mental programming, which we act out mindlessly. So, the programming of the mind has become utter mindlessness, while freedom is rationalized by the automation of our being. The programming goes on in ever more sophisticated ways. Does this have a future? It has brought us some awareness and models. So far, so good. The entire intercultural approach pertains to a time and a mind, which is the product of that time, which flow in to the future, reproducing the same mind-product-of-time.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Formulierung eines Kultur Management Gesetzes: Einleitung in die Notwendigkeit eines ganzheitlichen transkulturellen Management-Modells, metaphorisch als Dom bezeichnet.

2. Die Struktur und Kultur des Menschen: Definition von Kultur als "mentale Software" und Untersuchung der Ebenen, die das menschliche Kulturprofil prägen.

3. Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung: Integration klassischer Kulturmodelle in ein umfassenderes Modell, das über deterministische Ansätze hinausgeht.

4. Intrapsychisches Prozess und interkulturelles Kommunikationsmanagement: Analyse psychologischer Informationsverarbeitungsprozesse und Strategien zur Vermeidung kultureller Fehlleistungen.

5. Visuells Systematisierung der Weltkulturen: Darstellung verschiedener Visualisierungsmethoden für kulturelle Unterschiede, wie Balken- und Radardiagramme.

6. Interkulturelle Entwicklung und Diagnostik: Anwendung mathematischer und geometrischer Modelle zur Diagnose und Entwicklung interkultureller Managementkompetenzen.

Schlüsselwörter

Transkulturelles Management, Kulturelle Diversität, Bewusstseinsarchitektur, Kulturprofiling, Mentale Software, Interkulturelle Kompetenz, Globales Management, Synergie, Identität, Soziale Konditionierung, Transkulturelle Intelligenz, interkulturelle Kommunikation, Noetische Dimension, Modellierung, Systemanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein ganzheitliches, transkulturelles Managementmodell, um die Komplexität kultureller Unterschiede im globalen Kontext steuerbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Bewusstseinsarchitektur des Menschen, verschiedene Theorien der interkulturellen Forschung sowie die praktische Anwendung von Diagnostik- und Managementinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist die Überwindung rein deterministischer Kulturmodelle durch ein transkulturelles Paradigma, das kulturelle Vielfalt als Prozess betrachtet und proaktive Synergien ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen transdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Neurophysiologie, Psychologie, Soziologie und Managementlehre zu einem holistischen Framework, dem "transkulturellen Profiler", zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen der kulturellen Prägung, vergleicht bestehende Kulturmodelle (z.B. von Hofstede oder Trompenaars) und stellt eigene, weiterentwickelte Diagnosemethoden vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transkulturalität, mentale Software, Synergie, Bewusstseinsentwicklung und interkulturelle Managementkompetenz.

Inwiefern unterscheidet sich der "transkulturelle Profiler" von anderen Modellen?

Im Gegensatz zu Modellen, die Kulturen nur als statische "boxen" betrachten, integriert dieser Profiler eine übergeordnete Bewusstseinsebene (noetische Dimension), die es erlaubt, kulturelle Programmierung aktiv zu steuern und zu transzendieren.

Warum ist die "noetische Dimension" für Führungskräfte relevant?

Sie ermöglicht eine höhere Form der Selbstreflexion und Kontrolle, wodurch Führungskräfte in der Lage sind, kulturelle Konflikte nicht nur zu verwalten, sondern in Synergien zu verwandeln.

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Details

Titel
Interkulturelles Profiling
Veranstaltung
interkulturelle Managementforschung
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
356
Katalognummer
V195386
ISBN (eBook)
9783656214335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
managementorientierter individueller-organisationaler-funktionaler und nationaler Kulturvergleich interkulturelle Entwicklung und Diagnostik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Interkulturelles Profiling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195386
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