Was aber bleibt?
Was ist die Quintessenz?
Im Angesicht des Leidens, des Sterbens auf einer herzchirurgischen Wachstation, konfrontiert mit der Trauer der Hinterbliebenen, der verzweifelten Eltern, deren Kinder nach der Operation verstarben entwickelt sich 1981 als Antwort diese Arbeit über ein Urbild, einen Archetypen der menschlichen Seele. Er scheint eine vererbare, durch Generationen immer wieder neu auftauchende geistige Wahrheit zu sein:
Die Seele lebt.
Inhaltsverzeichnis
Beschreibung eines Archetypus.
Einleitung
1. Kapitel. Das Urbild in Märchen und Mythos.
1. Die beiden Wanderer.
2. Hänsel und Gretel
3. Der getreue Johannes.
4. Die sieben Raben.
2. Kapitel: Bildliche Symbol Darstellung des Urbildes.
1. Die Spirale.
2. Die Wellen – Mäanderform.
3. Der Kreis.
4. Der Kreis im Kreis
5. Der siebenarmige Leuchter.
6. Das Achteck.
7. Das Sonnenschiff.
3. Kapitel: Das Urbild im Ritus.
4. Kapitel: Das Urbild im Christentum.
Teil A:
1. Zahlenreihen im Alten Testament.
2. Träume und Traumdeutungen bei Daniel im Alten Testament.
3. Von den zwei Wegen Gottes.
4. Die Offenbarung des Johannes.
5. Die gnostische Mystik.
6. Dantes Divina Comedia als Beispiel mittelalterlicher Mystik.
7. Die Himmelsrose.
Teil B.
1. Das Kreuz.
2. Das Doppelkreuz.
3. Das Oktogon in der Baukunst der Karolinger und Georgiens.
4. Der Sankt Petersdom und Sankt Petersplatz in Rom.
5. Kapitel: Das Urbild im Islam. Ein Nachweis in sieben Schritten.
1. Mohammed wurde an alle Menschen gesandt den Weg zu zeigen.
2. Es gibt zwei Wege für die Menschen.
3. Warum die Menschen in die Irre gehen.
4. Die Strafe für das Betreten des Irrwegs.
5. Das Bild von den sieben Himmeln im Koran.
6. Das Ritual der siebenfachen Vertreibung des Teufels.
7. Der Felsendom in Jerusalem.
6. Kapitel: Das Urbild im Buddhismus.
1. Die Lehre des Buddha als „Fahrzeug“ zum Heil. („Yana“).
2. Der Lebensweg Buddhas bis zur Erleuchtung.
3. Der achtfache Weg zur Erleuchtung.
4. Bilder für den achtfachen Pfad.
5. Der Stupa.
6. Der Berg Buddhas, der Borobudur auf Java.
7. Mandala.
7. Kapitel: Das Urbild in Peking, Japan und Deutschland des 20. Jahrhunderts.
1. Tore und Tempel von Peking.
2. Die Bedeutung des Begriffes „Tao – Weg“ im alten China.
3. Der Shin-To, die japanische Staatsreligion des 20. Jahrhunderts.
4. Der Weg im Deutschland des 20. Jahrhunderts.
8. Kapitel: Die Fünfermenschen.
1. Das Urbild bei den Kassaiden.
2. Das Urbild bei den Tingida.
3. Das Urbild bei dem Bantu Laduma Madela.
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Konzept des Archetypus als allgemein menschliches Urbild. Ziel ist es, durch eine vergleichende Analyse von Mythen, rituellen Handlungen, religiösen Symbolen und Märchen verschiedener Völker und Kulturen die Existenz und Manifestation eines solchen Urbildes aufzuzeigen und zu erfassen.
- Die universelle Bedeutung von Symbolen wie Spirale, Kreis und Kreuz.
- Die Darstellung von Lebenswegen und spiritueller Entwicklung in Märchen und Religionen.
- Die Rolle der Zahlen (insbesondere 7, 8 und 9) in religiösen Überlieferungen.
- Kulturelle Parallelen in der Deutung von Schöpfungsmythen und Weltbildern.
Auszug aus dem Buch
1. Kapitel. Das Urbild in Märchen und Mythos.
Ausgehend von sieben Märchen der Gebrüder Grimm soll eine Besprechung verschiedener Motive und Bilder erfolgen.
1. Die beiden Wanderer.
Ein guter und ein böser Mensch, ein Schneider und ein Schuster, wandern gemeinsam durch die Welt. Schliesslich kommen sie an einen grossen Wald, durch welchen der Weg zur Königsstadt geht. Der Schneider nimmt nur für zwei Tage Essen mit, der Schuster mehr. Der Weg durch den Wald dauert sieben Tage. Den Schneider hungert, der Schuster gibt ihm das Brot nur gegen einen hohen Preis: Er sticht dem Schneider beide Augen aus. Nach sieben Tagen haben beide den Wald durchquert, der Schuster überlässt den Blinden seinem Schicksal. Durch ein Wunder gewinnt der Schneider sein Augenlicht wieder und sieht die grosse Königsstadt vor sich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kapitel. Das Urbild in Märchen und Mythos.: Dieses Kapitel analysiert Märchen der Gebrüder Grimm und andere internationale Erzählungen als Darstellungen des menschlichen Lebensweges.
2. Kapitel: Bildliche Symbol Darstellung des Urbildes.: Hier werden zentrale Symbole wie die Spirale, der Kreis und das Achteck in ihrer kultischen und religiösen Bedeutung weltweit verglichen.
3. Kapitel: Das Urbild im Ritus.: Dieses Kapitel untersucht, wie sich das Urbild in rituellen Handlungen, von Kinderspielen bis hin zu biblischen Belagerungen, manifestiert.
4. Kapitel: Das Urbild im Christentum.: Eine tiefgehende Analyse christlicher Symbolik, Zahlenreihen im Alten Testament, Daniel-Träume und die Offenbarung des Johannes im Hinblick auf das Urbild.
5. Kapitel: Das Urbild im Islam. Ein Nachweis in sieben Schritten.: Hier wird aufgezeigt, wie islamische Konzepte und Riten, wie die Umkreisung der Kaaba, mit dem allgemeinen Urbild korrespondieren.
6. Kapitel: Das Urbild im Buddhismus.: Untersuchung der buddhistischen Lehre und Symbolik, wie Stupas und Mandalas, als Ausdruck für den menschlichen Weg zur Erleuchtung.
7. Kapitel: Das Urbild in Peking, Japan und Deutschland des 20. Jahrhunderts.: Dieses Kapitel verbindet architektonische Symbolik in Peking mit dem japanischen Shintoismus und dem geschichtlichen Kontext in Deutschland.
8. Kapitel: Die Fünfermenschen.: Abschließende Betrachtung, wie sich das Urbild bei Völkern wie den Kassaiden, Tingida und den Zulu in Mythen und Weltbildern widerspiegelt.
Schlüsselwörter
Archetypus, Urbild, Mythos, Märchen, Spirale, Kreis, Symbolik, Religion, Weltbild, Zahlenmystik, Lebensweg, Offenbarung, Individuation, Schöpfung, Ritus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Vorhandensein eines universalen "Urbildes" der Menschheit, das sich in verschiedenen Mythen, Symbolen und religiösen Vorstellungen weltweit manifestiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die vergleichende Mythenforschung, Symbolik (Spirale, Kreis, Kreuz), die Bedeutung heiliger Zahlen in Religionen und die Darstellung des Lebensweges.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, nachzuweisen, dass religiöse Vorstellungen und Symbole bei unterschiedlichsten Völkern Manifestationen ein und desselben allgemein menschlichen Urbildes sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine kulturübergreifende vergleichende Analyse von Erzählungen, Riten und Bauwerken, um strukturelle Parallelen im Sinne der Tiefenpsychologie und Religionsgeschichte aufzuzeigen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die den Nachweis des Urbildes in Märchen, Weltreligionen (Christentum, Islam, Buddhismus) und bei traditionellen Völkern führen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter wie Archetypus, Spirale, Symbolik, Weltbild, Individuation und Schöpfungsmythen beschreiben das Spektrum der Untersuchung am besten.
Welche Rolle spielt die Zahl Sieben in diesem Dokument?
Die Zahl Sieben wird als essenzielles Element in vielen Mythen und religiösen Riten (z. B. sieben Etappen, sieben Tore, sieben Buddhas) als Teil des Urbildes identifiziert.
Wie deutet der Autor die architektonischen Symbole in Peking?
Der Autor sieht in der Anordnung der Tore und Hallen Pekings eine bewusste symbolische Strukturierung, die das "Urbild" (die vier Himmelsrichtungen und das Zentrum) widerspiegelt.
- Arbeit zitieren
- Dr. med. Friedrich Flachsbart (Autor:in), 1981, Beschreibung eines Archetypus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195435