Rapsanbauverfahren in Kasachstan


Masterarbeit, 2012
92 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Verzeichnis der Tabellen

Verzeichnis der Abbildungen

Verzeichnis der Abkürzungen

Literaturverzeichnis

Anhang

1 Einführung und Problemstellung
1.1 Einführung
1.2 Allgemeine Information über Kasachstan
1.3 Landwirtschaft in Kasachstan
1.4 Problemstellung

2 Material und Methodik

3 Rapsanbauverfahren (Literaturrecherche und Kommentar)
3.1 Rapsanbau weltweit
3.2 Rapsanbau in Kasachstan
3.3 Erträge
3.4 Verwendungsmöglichkeiten von Rapssamen in Kasachstan
3.5 Bodenbearbeitungssystemen
3.6 Ziele der Bodenbearbeitung
3.7 Konservierende Bodenbearbeitung
3.8 Fehler bei der Bodenbearbeitung
3.9 Entscheidungsprozess der konservierenden Bodenbearbeitung
3.10 Einführungsprozess der konservierenden Bodenbearbeitung
3.11 Klimatische Bedingungen und Bodenverhältnisse als Standortansprüche
3.12 Fruchtfolge
3.13 Aussaat
3.14 Düngung und Pflanzenschutz
3.15 Ernte

4 Ergebnisse
4.1 Analyse des Ist-Zustandes des Betriebes
4.2 Optimierung des Ist-Zustandes des Betriebes
4.3 Erläuterung der Planungsrechnungen
4.4 Ergebnisinterpretation

5 Schlussfolgerung

6 Zusammenfassung

7 Summary

Verzeichnis der Tabellen

Tabelle 1 Makroökonomische Kennziffern

Tabelle 2 Ergebnisse der Feldversuche vom Sommerraps in Nordkasachstan

Tabelle 3 Rentabilitätsniveau der Düngungsmaßnahmen

Tabelle 4 Die verbreitete Herbizidmittel in Kasachstan

Tabelle 5 Die verbreitende Insekten beim Sommerrapsanbau in Kasachstan und Mitteln dagegen

Tabelle 6 Vergleich von ML, GVK, AZ je ha Ackerfläche

Tabelle 7 Vergleich des Ist-Zustandes und der Planungsrechnungen des Sommerrapsanbaues

Tabelle 8 Vergleichsdeckungsbeiträge der Betriebsvarianten

Tabelle 9 Vergleich der Bodenbearbeitungssysteme

Tabelle 10 Anbau und Erträge wichtiger Weltwirtschaftsölpflanzen 1967-2007

Tabelle 11 Ergebnisse der Feldversuche in Nordkasachstan in den Jahren 2006/07/08

Tabelle 12 Angaben zum Betrieb

Tabelle 13 Ist-Zustand des Betriebes "Karabalikskaja SHOS"

Tabelle 14 Deckungsbeitragskalkulation für SG

Tabelle 15 Deckungsbeitragskalkulation für Lein

Tabelle 16 Deckungsbeitragskalkulation für SW (Ist-Betrieb)

Tabelle 17 Deckungsbeitragskalkulation für SR (Ist-Betrieb)

Tabelle 18 Deckungsbeitragskalkulation für kultivierte Brache

Tabelle 19 Der Zustand des optimierten IST-Betriebes "Karabalikskaja SHOS"

Tabelle 20 Deckungsbeitragskalkulation für SW (Opt-Betrieb)

Tabelle 21 Deckungsbeitragsrechnung für SR (Opt-Betrieb)

Tabelle 22 Soll-Zustand des Betriebes "Karabalikskaja SHOS" (konservierende Bodenbearbeitung)

Tabelle 23 Soll-Zustand der Betriebes "Karabalikskaja SHOS" (konventionelle Bodenbearbeitung)

Tabelle 24 Deckungsbeitragsrechnung für SR (Soll-Konservierend)

Tabelle 25 Deckungsbeitragsrechnung für SR (Soll-Konventionell)

Tabelle 26 Ausstattung mit Produktionskapazitäten und deren Nutzung

Tabelle 27 Verbindlichkeiten

Tabelle 28 Unternehmenserfolg

Tabelle 29 Faktoreinsatz, Nutzungskosten eigener Faktoren und Verzinsung des zus. Kapitals

Tabelle 30 Faktorentlohnung für Kapital, Boden, Arbeit

Tabelle 31 Liquidität und Stabilität

Tabelle 32 Inventarliste: Gebäude, bauliche Anlagen, Dauerkulturen, Meliorationen

Tabelle 33 Inventarliste: Maschinen, Geräte, Betriebsvorrichtungen

Tabelle 34 Inventarliste: Sonstiges Anlagevermögen

Verzeichnis der Abbildungen

Abbildung 1 Jährliche Ertragshöhen von Rapssaaten, (in dt/ha)

Abbildung 2 Bodenbearbeitungs- und Bestellverfahren

Abbildung 3 Klima, Bodenbearbeitung, Strohverteilung und Saatguteinbettung

Abbildung 4 Intensität schritthaltender Umstellung auf konservierender Bodenbearbeitung

Abbildung 5 Temperaturverlauf in Süd- und Zentralkasachstan

Abbildung 6 Mulchsämaschine/Universalsämaschine

Abbildung 7 Aufteilung der Nutfläche des Betriebes "Karabalikskaja SHOS"

Abbildung 8 Bruttoagrarproduktion, Mio. Euro

Abbildung 9 Gesamtmenge der Getreideproduktion (in Tsd. t.)

Abbildung 10 Struktur der Bodennutzung, 2010

Abbildung 11 Struktur der Bodennutzung, 1990

Abbildung 12 Welt-Verbrauch pflanzlicher Öle von 19995/1996 bis 2008/2009 in Millionen Tonnen nach Ölsorten

Abbildung 13 Erzeugung von Raps nach den wichtigsten Erzeugerländern in den Jahren2008/2009 bis 2010/2011

Abbildung 14 Rapsexportströmungen der Hauptlieferanten

Abbildung 15 Jährliche Niederschlags- Mengen und Verteilung

Abbildung 16 Aufteilung Ölsaatenanbau nach Regionen, Tsd. t

Abbildung 17 Aufteilung der Rapsfläche nach Betriebstypen

Abbildung 18 Gesamtmenge der Rapsproduktion (Tsd. t) sowie die Anzahl der Anbaufläche (ha)

Verzeichnis der Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung und Problemstellung

1.1 Einführung

Die pflanzlichen Erzeugnisse gelten als die Grundlage zur unseren Ernährung und zur Basis wirtschaftlicher Tätigkeit jedes Landes. Der Anbau landwirtschaftlicher Kultur-pflanzen dient in erster Linie dazu, Nahrungsmittel für Menschen und Futter für die Nutztiere zu erzeugen. Infolge der schnellwachsenden Bevölkerung benötigt man jährlich immer mehr Nährmittel, Rohstoffe und Energie. Um die Bedürfnisse an Nahrungsmittel der Bevölkerung des "blauen Planeten" sicherstellen zu können, soll die Weltlandwirtschaft permanent stetige Entwicklung ausüben.

Die zunehmende Liberalisierung des Handels mit Agrarerzeugnissen und die Globalisierung der Weltwirtschaft, sowie die stetige Preissteigerung der energetisch verwendeten Rapspflanze auf dem Weltmarkt machen alternative Nutzungen der Ackerfläche mit Rohstoffpflanzen sinnvoll.

Leistungssteigerung und Kostensenkung sind im Marktfruchtbau die vielfach einzigen Anpassungsmöglichkeiten an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Als zentrales pflanzenbauliches Element im Ackerbau nimmt Bodenbearbeitung eine bedeutende Stellung ein und übt durch die Anwendung verschiedener Bodenbearbeitungssystemen der Kulturen entscheidenden Einfluss auf die ökonomische Effizienz aus. "Damit bieten hier die Bodenbearbeitung zentrale Lösungsansätze und sind bei der Gestaltung der Bodenbewirtschaftung zu berücksichtigen" (HOLLAND, 2004).

Die vorliegende Arbeit widmet sich daher den pflanzenbaulichen Themen im Rahmen der konservierenden Bodenbearbeitung, unter der Berücksichtigung der ökonomischen Seite, einer intensiven Einfuhr des Rapsanbaues unter Einbezug der jeweiligen Verfahrenstechnik.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, umsetzbare Erkenntnisse für die konkrete Gestaltung von Produktionsverfahren für Sommerraps zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stand die Optimierung ackerbaulicher Maßnahmen unter Berücksichtigung verschiedener Bodenbearbeitungssystemen. Nach Auswertung der verfügbaren Informationen über dem Rapsanbau bestand vorrangiger Analysebedarf auf einem Beispiel eines ackerbaulichen Betriebes in Nordkasachstan zu folgender Fragestellung. Also, ist es wichtig herauszufinden, wie wirken sich die unterschiedlichen Bodenbearbeitungsmaßnahmen auf die Anbauwirtschaftlichkeit des Sommerrapsanbaues aus? Dabei werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der konservierenden Bodenbearbeitungssysteme und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Rapsproduktion, mit dem damit verbundenen Technikeinsätzen betrachtet und dargelegt.

Durch die begleitende Literaturrecherche zum Thema konservierende Bodenbearbeitung werden in den einzelnen Kapiteln, Veröffentlichungen wissenschaftlich bedeutsamer Untersuchungen und deren Verfasser erwähnt und die dabei gewonnenen und belegten Erkenntnisse in die Arbeit miteinbezogen.

1.2 Allgemeine Information über Kasachstan

Kasachstan ist nach der Kasachischen Verfassung von 1995 eine Präsidialrepublik. Die Republik Kasachstan ist ein sehr junger Staat. Nach dem Zerfall der Sowjetunion am 16. Dezember 1991 erklärte die Republik Kasachstan ihre Unabhängigkeit.

Kasachstan befindet sich in Zentralasien und Ost-Europa und rangiert auf dem neunten Platz der weltgrößten Länder (2 724,9 Tsd. km²).

Kasachstan grenzt an folgende fünf Staaten: Russische Föderation, China, Republik Usbekistan, Turkmenistan, Republik Kirgistan sowie 600 km mit dem Kaspischen Meer, das als das Größte in Kasachstan gilt. Außerdem gibt es noch zwei bedeutende stehende Gewässer, diese sind der Aralsee und der Balhaschsee.

Der höchste Berg in Kasachstan heißt Gipfel Han-Tegri (6 995 m.). Der längste Fluss hat den Namen Ertis (die gesamte Länge beträgt 4.248 km, in Kasachstan verlaufen davon aber nur 1.698 km.).

Kasachstan hat eine Vielzahl von Mineralien. Von den 105 Elementen des Periodensystems sind in Kasachstan 99 Element vorhanden, 70 wurden bereits zugänglich gemacht, in der Produktion werden mehr als 60 Elemente eingesetzt.

Die Bevölkerungszahl in Kasachstan betrug zum 01.12.2011 16,658 Mio. Menschen. Die ländliche Bevölkerung davon – 7,3 Mio. oder 43,8% der Gesamtbevölkerung.

In Kasachstan herrscht kontinentales Klima, die mittlere Temperaturen in Astana (Hauptstadt) : im Winter -18oC, im Sommer +20 oC, mittlere Temperaturen in Almata: im Winter -8oC, im Sommer +22oC.

Kasachstan ist auf 14 regionale Zentren und 175 Kreise (Rayons) administrativ gegliedert. Die Hauptstadt von Kasachstan ist seit 1998 Astana (ehemals Akmola), vorher war Almata die Hauptstadt. Beide Städte gelten als administrativ selbständig. Insgesamt gibt es 86 Städte und 7031 Dörfer. "Astana in Kasachstan ist die modernste Hauptstadt der Welt. Zehn Milliarden Dollar wurden hier investiert, Stararchitekten wie Norman Foster haben die Gebäude entworfen"[1].

Kasachisch ist die offizielle Amtssprache. Russisch ist jedoch die am meisten gesprochene Sprache und de facto auch Amtssprache.

Die nationale Währung heißt Tenge (〒, KZT). Wechselkurse EURO / USD : KZT am 15.01.2012 sind: 1 € = 193,10 〒, 1 $ = 148,56 〒 (Kasachische Volksbank).

Tabelle 1 Makroökonomische Kennziffern

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistikagentur der Republik Kasachstan

Ausgehend von den statistischen Angaben ist darauf hinzuweisen, dass Kasachstan trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise 2007-08 eine ständige Entwicklung in den Folgejahren zeigt. Besonders im Vergleich zu manchen europäischen Ländern, wie Griechenland, Italien, Spanien, die sehr hohe staatliche Verschuldungen haben, ist die kasachische Wirtschaft sehr attraktiv für Investoren. Zölle werden auf alle importierten Investitionsgüter erlassen.

Weil Kasachstan enger in die internationale Finanzwelt eingebunden ist, als die Nachbarrepubliken, zeigten sich die Folgen der Wirtschaftskrise hier früher und stärker. Die Regierung in Astana hat darauf mit Entwicklungsprogrammen zur Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Stabilität und zur Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung reagiert. Dass das kasachische Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2009 nur um 1,3% geschrumpft ist, und damit weitaus weniger als in vergleichbaren Ländern, verdankt das Land nicht zuletzt den im zweiten Halbjahr 2009 wieder gestiegenen Weltmarktpreisen für Rohstoffe (Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, 2012).

Die Wachstumsrate der kasachischen Wirtschaft (der Index der Mengenvolumen, Januar-Dezember 2010 in % zum Januar-Dezember 2009):

- Industrie – 110,0%
- Landwirtschaft – 88,3%
- Bauwirtschaft – 101,0%
- Handel – 112,0%
- Transport – 107,4%
- Kommunikation – 105,0%

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE, 30.01.92), Organisation der Vereinten Nationen (UNO, 03.03.92), Internationaler Währungsfonds (IWF, 15.07.92), Weltbank (24.07.92), Asiatische Entwicklungsbank (ADB, 20.01.94), Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Internationale Organisation für Migration (IOM), Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), Shanghai Organisation für Zusammenarbeit (SCO) (Auswärtiges Amt Deutschlands). Welthandelsorganisation (WTO) – Betritt mit Hindernissen. Im Bereich der Handelspolitik steht für die kasachische Regierung der Abschluss der Verhandlungen zum WTO-Beitritt im Vordergrund (Beitrittsantrag 1996 gestellt). Probleme gibt es im Zollbereich aufgrund einer in Kasachstan vorgenommenen Änderung des Zollgesetzbuches und der damit verbundenen erschwerten Einfuhrbedingungen u.a. für EU-Exporteure. Im Agrarsektor dürften insbesondere die Harmonisierung sanitärer und phytosanitärer Standards und die Subventionspolitik der kasachischen Regierung Schwierigkeiten bereiten (JANNERMANN, 2008).

Kasachstan hat in den Jahren seit 2003 verschiedene wirtschaftsfördernde Einrichtungen geschaffen, die die Diversifizierung der Wirtschaft voranbringen sollen. Dennoch befindet sich Kasachstan erst am Beginn einer modernen diversifizierten Wirtschaft. Bisher hing das Wachstum im Wesentlichen von der günstigen Konjunktur auf dem Weltrohstoffmarkt ab. Hinzu kommt die nach wie vor in vielen Sektoren blühende Schattenwirtschaft, deren Anteil am BIP sich nach Meinung kasachischer Ökonomen insgesamt auf bis zu 30 Prozent beläuft (Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, 2012).

1.3 Landwirtschaft in Kasachstan

Historie der Entwicklung der kasachischen Landwirtschaft

Derzeit nutzt die Landwirtschaft 1.500 Arten von Kulturpflanzen (Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan). In der Struktur der Landwirtschaft unterscheidet man den Anbau wie folgt: Getreide (Weizen, Roggen, Hirse, Buchweizen, Hafer, Reis, Mais), technische Kulturen (Öl- und Zucker- Pflanzen), Wurzelgemüse (Kartoffel, Maniok, etc.), Gemüse, Obst und gartenbauliche Kulturpflanzen sowie eine Vielzahl von subtropischen Früchten und Pflanzen.

In Bezug auf Kasachstan muss beachtet werden, dass die moderne Landwirtschaft eng mit der Entwicklung des "Neulandes"[2] verbunden ist. Die Neulanderschließung hatte einen starken und guten Einfluss sowohl auf Ackerbau und Viehzucht. In ungewöhnlich kurzer Zeit wurde mehr als 25 Mio. ha Fläche für die Landwirtschaft nutzbar gemacht. Für den Getreideanbau wurden 21,9 Mio. ha bewirtschaftet. Das ist 3,1-mal mehr als in 1953. Zur gleichen Zeit fielen auf den Weizenanbau 18 Mio. ha oder 82,5% vom gesamten Getreideanbau. Nur in 1955-1960 investierte man damals in die Entwicklung der Landwirtschaft der Republik mehr als 4,5 Mrd. Rubel. Das war 22% von den gesamten Investitionen. In der Zukunft wuchs von Jahr zu Jahr die absolute Investitionsmenge in die Landwirtschaft. Von 1955 bis 1985 wurden 42,7 Mrd. Rubel investiert. Als Folge der Neulandgewinnung erhöht sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 7 Mio. ha im Jahr 1953 auf 25,6 Mio. ha in 1981, also um 3,7 Mal mehr. Kasachstan hat vor der Erschließung der Jungfernerde in 1949-1953 eine durchschnittlich produzierte Menge von Getreide in Hohe von 1,8 Mio. t. erzielt, danach in 1956-1960 bereits schon 18,8 Mio. t, also 10 Mal mehr. In den Folgejahren wurde diese Ernte mehrmals wiederholt. So entwickelte sich Kasachstan zu einer wichtigen "Kornkammer der ehemaligen Sowjetunion".

Heutige Situation

Die Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Sektoren der Wirtschaft in der Republik Kasachstan. Zur Entwicklung der großflächigen Landwirtschaft trägt in erster Linie das Vorhandensein einer riesigen Landreserve bei (215,6 Mio. ha LN), die Ackerfläche, Weide und Wiesen umfasst. Und seit der Zeit der Sowjetunion veränderte sich die Bodennutzung nicht sehr bedeutend (Abbildung 10 und Abbildung 11 im Anhang).

Das Niveau der Entwicklung des Agrarsektors ist seit jeher und weiterhin der bestimmende Faktor der wirtschaftlichen, sozioökonomischen, sowie politischen Stabilität der kasachischen Gesellschaft. Als eine der Prioritäten der nationalen Wirtschaft verfügt die kasachische Landwirtschaft über ein enormes Potenzial und große Reserven.

[...]


[1] Der Artikel "Futuristische Luxus-Stadt auf postsowjetischem Boden" bei WELT-ONLINE, http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article13670939/Futuristische-Luxus-Stadt-auf-postsowjetischem-Boden.html (15.01.2012, 15:43)

[2] Neuland (Celina) – ist der Begriff der gemeinsam, vorher nicht landwirtschaftlich bewirtschafteten Ackerflächen, zur Erschließung von Neu- und Brachland in Kasachstan, der Wolga-Region, Sibirien, dem Ural und dem Fernen Osten

Ende der Leseprobe aus 92 Seiten

Details

Titel
Rapsanbauverfahren in Kasachstan
Hochschule
Fachhochschule Weihenstephan; Abteilung Triesdorf  (Fakultät Landwirtschaft Triesdorf)
Veranstaltung
Internationaler Masterstudiengang Agrarmanagement (MBA)
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
92
Katalognummer
V195544
ISBN (eBook)
9783656215745
ISBN (Buch)
9783656216421
Dateigröße
16058 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
rapsanbauverfahren, kasachstan
Arbeit zitieren
Maxim Zaitsev (Autor), 2012, Rapsanbauverfahren in Kasachstan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195544

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