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Empowerment als Managementstrategie und Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext – eine Utopie?

Title: Empowerment als Managementstrategie und Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext – eine Utopie?

Term Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniela Bachmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Einleitung
Herriger definiert Empowerment als „[…] das Anstiften zur (Wieder-)Aneignung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Lebens.“
Das Ziel dieser Seminararbeit besteht darin, herauszufinden, ob Empowerment ein unrealistisches Wunschbild oder ob es einen bereichernden, umsetzbaren Ansatz für das Sozial-, Gesundheits- und Managementwesen darstellt. Die Annäherung an das Thema erfolgt im Hauptteil durch den Versuch einer Definition und durch die Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung des Empowermentbegriffs. Anschließend untersucht die Autorin Voraussetzungen für die Installation von Empowerment für die Bereiche Management-, Sozial- und Gesundheitswesen und zeigt grundsätzliche Ziele des Ansatzes auf. Anhand konkreter Methoden und Phasen wird erörtert, wie das Empowermentkonzept in der Praxis umgesetzt werden kann. Abschließend werden spezifische Chancen und Herausforderungen, die mit Empowerment einhergehen, herauskris-tallisiert und die Ergebnisse zusammengefasst.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Definitionen Empowerment und Disempowerment

2.2 Geschichte des Empowermentbegriffs

2.3 Empowerment als Managementstrategie

2.3.1 Ziele, Bedingungen und Methoden

2.3.2 Drei Schlüsselvoraussetzungen zum Empowerment

2.3.2.1 Das Teilen von Informationen

2.3.2.2 Autonomie durch Grenzen

2.3.2.3 Teams statt Hierarchien

2.3.3 Chancen von Empowerment als Managementstrategie

2.3.4 Herausforderungen von Empowerment als Managementstrategie

2.4 Empowerment als Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext

2.4.1 Ziele von Empowerment im Sozial- und Gesundheitskontext

2.4.2 Empowerment-Phasen im Sozial- und Gesundheitskontext

2.4.3 Das neue Selbstverständnis der Professionellen

2.4.4 Chancen von Empowerment im Sozial- und Gesundheitskontext

2.4.5 Herausforderungen von Empowerment im Sozial- und Gesundheitskontext

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob das Konzept des Empowerments eine realistische und bereichernde Management- und Handlungsstrategie für das Sozial- und Gesundheitswesen darstellt oder lediglich ein utopisches Wunschbild ist. Im Fokus steht dabei die Analyse der theoretischen Grundlagen, notwendiger Voraussetzungen für die praktische Umsetzung sowie der spezifischen Chancen und Herausforderungen in diesen Sektoren.

  • Grundlagen des Empowerment- und Disempowerment-Begriffs
  • Empowerment als moderne Managementstrategie
  • Zentrale Voraussetzungen wie Informationstransparenz und Teamautonomie
  • Empowerment als Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext
  • Veränderung des Selbstverständnisses professioneller Akteure

Auszug aus dem Buch

2.3.2.1 Das Teilen von Informationen

Mitarbeiter zu bevollmächtigen, bedeutet, ihnen Zugang zu allen Informationen zu gewähren, die das Unternehmen betreffen (vgl. Blanchard/Carlos/Randolph 2003, S. 36). Diese Transparenz oder „Informationsexplosion“ (ebd., S. 38) vermag es, die internen institutionellen Trennlinien und Grenzen aufzuheben und zu zersetzen. Die Investition von Mut und Vertrauen in Angestellte durch eine offene Informationspolitik wird ein erhöhtes Maß an Selbstvertrauen und Eigenverantwortlichkeit zur Folge haben (ebd., S. 38ff.). Durch das Offenlegen aller Informationen kann ein Verständnis und eine Beteiligung aller für die Firmensituation erreicht werden. Dazu dient konkret das Infrage stellen der bisherigen Strukturen einer Organisation zugunsten des Empowerment durch die Belegschaft (ebd., S. 59). Das Aufheben der Exklusivität erhöht das Gefühl der Teilhaberschaft, welches sich in aktivem Handeln zugunsten der Firma niederschlägt (ebd., S. 36). So gelingt es leichter, gemeinsam Ziele zu erarbeiten, die von allen Mitarbeitern aktiv verwirklicht werden wollen (ebd., S. 42). Die Verweigerung von Dateneinsicht könnte hingegen zur Folge haben, dass sich Mitarbeiter unwürdig, ausgeschlossen und minderwertig fühlen (ebd., S. 39).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Empowerment als Prozess zur (Wieder-)Aneignung von Selbstbestimmung und formuliert das Ziel, die Umsetzbarkeit dieses Ansatzes in verschiedenen Fachbereichen kritisch zu prüfen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Herleitung, die Untersuchung von Empowerment als Managementstrategie mittels konkreter Schlüsselfaktoren sowie eine detaillierte Betrachtung des Empowerment-Handlungskonzepts im Sozial- und Gesundheitssektor.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung schließt mit der Erkenntnis, dass Empowerment einen lebensnahen und flexiblen Prozess darstellt, der bei gezielter Förderung und Ressourcennutzung eine eigenverantwortliche Gestaltung von Arbeits- und Lebensräumen ermöglicht.

Schlüsselwörter

Empowerment, Disempowerment, Managementstrategie, Sozialwesen, Gesundheitswesen, Selbstbestimmung, Empowerment-Phasen, Teilhaberschaft, Organisationsentwicklung, Eigenverantwortung, Professionelle, Ressourcenorientierung, Teamarbeit, Partizipation, Veränderungsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Empowerment ein praxisnaher Ansatz für die Bereiche Management, Soziales und Gesundheit ist oder als unrealistisches Idealbild betrachtet werden muss.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Empowerment-Begriffs, seine Anwendung als Strategie zur Mitarbeiterführung sowie sein Einsatz als Handlungskonzept in psychosozialen und gesundheitlichen Hilfskontexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung von Empowerment zu identifizieren und die notwendigen Bedingungen für einen erfolgreichen Transformationsprozess herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um den Begriff historisch und konzeptionell einzuordnen und verbindet dies mit der Reflexion von Methoden und Phasen aus der psychosozialen und managementorientierten Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert zunächst die Definitionen und die Entstehungsgeschichte, beleuchtet dann die drei Schlüsselfaktoren (Information, Autonomie, Teams) im Management und überträgt das Modell anschließend auf das Sozial- und Gesundheitswesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Empowerment, Eigenverantwortung, Partizipation, Organisationsentwicklung, Ressourcenorientierung und ein neues professionelles Selbstverständnis charakterisiert.

Welche Rolle spielen Fehler in einem durch Empowerment geführten Unternehmen?

Fehler werden in diesem Konzept als notwendiger Bestandteil des Lern- und Optimierungsprozesses begriffen, wobei anstelle von Schuldzuweisungen das Lernpotential für alle Beteiligten im Fokus steht.

Was unterscheidet das neue Selbstverständnis der Professionellen von traditionellen Ansätzen?

Professionelle agieren nicht mehr primär als Betreuer oder Dirigenten, sondern als Kooperationspartner, die Klienten durch persönliche Assistenz und Lebenswegbegleitung zur Selbsthilfe befähigen.

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Details

Title
Empowerment als Managementstrategie und Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext – eine Utopie?
College
Friedensau Adventist University  (Sozialwesen)
Course
Empowerment und Selbsthilfebewegung
Grade
1,3
Author
Daniela Bachmann (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V195702
ISBN (eBook)
9783656218890
ISBN (Book)
9783656219606
Language
German
Tags
Selbsthilfebewegung Management Soziale Arbeit Gesundheitswesen BWL Unternehmensführung Unternehmensberatung Counseling Beratung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Bachmann (Author), 2012, Empowerment als Managementstrategie und Handlungskonzept im Sozial- und Gesundheitskontext – eine Utopie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195702
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