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Qualitätsjournalismus versus Boulevardjournalismus

Title: Qualitätsjournalismus versus Boulevardjournalismus

Seminar Paper , 2000 , 22 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christa Gasser (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit soll zeigen, ob das Leseverhalten der verschiedenen sozialen Schichten betreffend Qualitätszeitungen bzw. Boulevardzeitungen vom Bildungsniveau abhängig ist. Nachdem wir gleich zum Beginn davon ausgehen, daß dies der Fall ist, möchten wir auch die anderen Faktoren, die für die Selektion einer Zeitung ausschlaggebend sind , näher behandeln.

Forschungsfrage

Die Forschungsfrage lautet demzufolge:
Ist das Leseverhalten der verschiedenen sozialen Schichten betreffend Qualitätszeitungen bzw. Boulevardzeitungen abhängig vom Bildungsniveau?
Welche weiteren Faktoren sind für die Selektion einer Zeitung ausschlaggebend?

Um die Forschungsfrage operationalisierbar zu machen, wurde sie anhand von 2 Hypothesen konkretisiert.

2 Hypothesen

- Gebildete Personen lesen Qualitätszeitungen, weniger gebildete Boulevardzeitungen.
- Menschen mit geringer Bildung nützen die Medien anders, als solche mit höherer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Untersuchungsgegenstand

1.2 Forschungsfrage

2 Hypothesen

2.1 Art der Untersuchung

3 Hintergrund

3.1 Begriffserklärung

3.1.1 Boulevardjournalismus

3.1.2 2.1.2 Qualitätsjournalismus

3.1.3 Lesekompetenz

3.1.4 Komplexitätsniveau

4 Hauptteil

4.1 Überprüfung der Hypothesen durch die Forschungsarbeit

4.1.1 Gebildete Personen lesen Qualitätszeitungen, weniger gebildete Boulevardzeitungen

4.1.2 Menschen mit geringer Bildung nützen die Medien anders, als solche mit höherer.

4.1.2.1 Wie lesen Studenten die Neue Kronen Zeitung ?

4.1.2.2 Wie lesen Unterschicht-Jugendliche die Neue Kronen Zeitung ?

4.1.2.3 Wie liest ein Sportler (in diesem Fall ein Fußballer) die Neue Kronen Zeitung ?

4.1.2.4 Wie lesen Unterschicht-Erwachsene die Neue Kronen Zeitung ?

4.1.2.5 Wie lesen Mittelschicht-Erwachsene die Neue Kronen Zeitung ?

5 Zusammenfassung

6 Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau von Leserinnen und Lesern und deren Selektionsverhalten bei Boulevard- und Qualitätszeitungen. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie unterschiedliche soziale Schichten Medien nutzen und welche Faktoren – jenseits der Bildung – die Wahl einer Zeitung beeinflussen.

  • Vergleich von Boulevardjournalismus und Qualitätsjournalismus
  • Einfluss der Lesekompetenz auf die Mediennutzung
  • Analyse des Komplexitätsniveaus bei der Zeitungslektüre
  • Untersuchung rezeptionspsychologischer Aspekte in sozialen Schichten
  • Empirische Fallbetrachtung zur Rezeption der Neuen Kronen Zeitung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Boulevardjournalismus

OPTISCHE GESTALTUNG:

Die äußere Erscheinungsform:

Das Boulevardformat im Sinne der Größe des Blattes (meist A4) ist handlich und visuell auffällig. Die Handlichkeit einer Boulevardzeitung kann man schon fast als Grundvoraussetzung annehmen. Solch ein Kleinformat bietet nämlich die Möglichkeit der einfachen Rezeption in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zug, U-bahn oder Bus, aber auch am Arbeitsplatz.

Boulevardblätter bestehen immer nur aus einem Buch, d.h. die erste und die letzte Seite umschließen als Ganzes alle inneren Seiten der Zeitung. Daher erscheint die Zeitung in sich abgeschlossener - nicht nur in der Form, sondern auch im Inhalt.

Titelseite:

Ausschlaggebend für den Kaufentscheid von Boulevardblättern ist die Titelseite. Diese wird meist mit einem großen farbigen Photo und der dazugehörigen "fetten" Schlagzeile, der HEADLINE, geschmückt.

Sofort wird dem Leser die "Geschichte des Tages" klar und deutlich vermittelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definition des Untersuchungsgegenstands sowie Formulierung der Forschungsfrage und der zugrunde liegenden Hypothesen zur Mediennutzung.

2 Hypothesen: Vorstellung der beiden zentralen Arbeitshypothesen zum Zusammenhang von Bildung und Zeitungswahl sowie zur Art der Untersuchung.

3 Hintergrund: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Boulevard- und Qualitätsjournalismus, Lesekompetenz und dem Modell des Komplexitätsniveaus.

4 Hauptteil: Empirische Überprüfung der Hypothesen durch die Analyse von fünf spezifischen Lesergruppen am Beispiel der Neuen Kronen Zeitung.

5 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die zu einer Schwächung der ersten Hypothese führt, während die zweite Hypothese gestärkt wird.

6 Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und weiterführenden Fachliteratur zum Themenkomplex Presse und Mediennutzung.

Schlüsselwörter

Boulevardjournalismus, Qualitätsjournalismus, Leseverhalten, Bildungsniveau, Lesekompetenz, Neue Kronen Zeitung, Medienrezeption, Sozialschichten, Zeitungslektüre, Komplexitätsniveau, Informationsbedürfnis, Medienanalyse, Publizistik, Zeitungsselektion, Mediensoziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob das Leseverhalten bezüglich Boulevard- und Qualitätszeitungen von der formalen Bildung der Leserinnen und Leser abhängig ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die medientheoretischen Unterschiede zwischen Boulevard- und Qualitätsmedien sowie die praktische Rezeptionsforschung in verschiedenen sozialen Schichten.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob das Bildungsniveau die Medienwahl determiniert und welche weiteren Faktoren bei der Selektion einer Zeitung ausschlaggebend sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es werden qualitative Rezeptionsstudien genutzt, um den Umgang der Leserinnen und Leser mit Zeitungen sowie die damit verbundene Sinnproduktion tiefergehend zu verstehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil prüft die aufgestellten Hypothesen, indem das Leseverhalten von fünf verschiedenen Gruppen – von Studenten bis hin zu Mittelschicht-Erwachsenen – analysiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Boulevardjournalismus, Qualitätsjournalismus, Lesekompetenz, Medienrezeption, soziale Schichtung und Bildungsniveau.

Warum dient die „Neue Kronen Zeitung“ als primäres Fallbeispiel?

Sie wurde gewählt, da sie in Österreich die meistgelesene Tageszeitung ist und somit das beste Datenmaterial über das Leseverhalten breiter Bevölkerungsschichten bietet.

Was ist das „Underdog-Syndrom“ im Kontext der Leserschaft?

Es beschreibt das Gefühl von Unterschicht-Lesern, gesellschaftlich machtlos zu sein, was dazu führt, dass sie politischen Inhalten in Boulevardmedien oft kritikloser gegenüberstehen.

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Details

Title
Qualitätsjournalismus versus Boulevardjournalismus
College
University of Salzburg  (FB Journalismus)
Course
Proseminar Einführung in die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Grade
2
Author
Christa Gasser (Author)
Publication Year
2000
Pages
22
Catalog Number
V1957
ISBN (eBook)
9783638112079
Language
German
Tags
Qualitätsjournalismus Boulevardjournalismus Proseminar Einführung Publizistik- Kommunikationswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christa Gasser (Author), 2000, Qualitätsjournalismus versus Boulevardjournalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1957
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