Im Folgenden werde ich mich mit Storms Gedicht „Die Stadt“ beschäftigen. Hierbei möchte ich feststellen, ob Theodor Storms „Die Stadt“ tatsächlich, wie in der Forschungsliteratur dargestellt wird, Husum ist.
Zu Beginn werde ich daher eine textimmanente Interpretation vornehmen und dabei das Gedicht nach den Aspekten Metrik, Klang, Wortwahl, Satzbau, Perspektive, Raum und Zeit analysieren. Im Anschluss daran möchte ich eine Verknüpfung mit Storms Biographie vornehmen, um dessen Verbundenheit zu Husum darzustellen und diesbezügliche Parallelen zum Gedicht aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Lyrikanalyse: „Die Stadt“
- Textimmanente Analyse
- Metrik und Klang
- Wortwahl und Satzbau
- Perspektive, Raum und Zeit
- Zwischenfazit
- Interpretation in Hinblick auf Storms Biographie
- Storms Heimatverbundenheit
- Literaturprogrammatik des Realismus
- Textimmanente Analyse
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht Theodor Storms Gedicht „Die Stadt“ im Hinblick auf seine Bedeutung für die Lyrik des poetischen Realismus und Storms eigene Biografie. Sie analysiert das Gedicht textimmanent und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in Beziehung zu Storms Lebensgeschichte und der literarischen Epoche.
- Textimmanente Analyse von „Die Stadt“
- Bedeutung von Husum in Storms Leben und Werk
- Einfluss des Realismus auf Storms Lyrik
- Interpretation des Gedichts im Kontext der literarischen Tradition
- Untersuchung von Metrik, Klang, Wortwahl und Satzbau
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und skizziert die Vorgehensweise. Sie erklärt, dass die Arbeit Storms Gedicht „Die Stadt“ analysieren und in Beziehung zu seiner Biographie und der literarischen Epoche des Realismus setzen wird.
Lyrikanalyse: „Die Stadt“
Dieses Kapitel befasst sich mit der textimmanenten Analyse des Gedichts. Es untersucht Metrik und Klang, Wortwahl und Satzbau, sowie Perspektive, Raum und Zeit. Die Analyse verdeutlicht, wie die sprachlichen Mittel die Stimmung und Bedeutung des Gedichts beeinflussen.
Interpretation in Hinblick auf Storms Biographie
Hier wird die Beziehung zwischen dem Gedicht und Storms Biographie hergestellt. Es werden die Elemente des Gedichts hervorgehoben, die auf Storms Heimatverbundenheit und die literarische Programmatik des Realismus verweisen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselbegriffe Lyrikanalyse, poetischer Realismus, Theodor Storm, „Die Stadt“, Husum, Heimatverbundenheit, Textimmanente Analyse, Metrik, Klang, Wortwahl, Satzbau, Perspektive, Raum und Zeit. Diese Begriffe bilden den Rahmen für die Interpretation von Storms Gedicht und die Untersuchung seiner literarischen Bedeutung.
Häufig gestellte Fragen
Bezieht sich Theodor Storms Gedicht „Die Stadt“ auf Husum?
Ja, die literaturwissenschaftliche Forschung und die biographischen Bezüge legen nahe, dass Storm in diesem Gedicht seine Heimatstadt Husum beschreibt.
Welche Stimmung vermittelt das Gedicht?
Das Gedicht ist geprägt von einer eher grauen, eintönigen und melancholischen Stimmung, die durch die Beschreibung des grauen Strandes und der nebligen Atmosphäre erzeugt wird.
Welche Rolle spielen Metrik und Klang in der Analyse?
Die Analyse untersucht, wie Storm durch Rhythmus und Lautmalerei die Monotonie und gleichzeitig die tiefe Verbundenheit zur Stadt sprachlich ausdrückt.
Was kennzeichnet den „Poetischen Realismus“ in diesem Werk?
Storm verbindet die detailgetreue Schilderung der Wirklichkeit mit einer subjektiven, gefühlsbetonten Verklärung der Heimat.
Warum wird die Stadt als „grau“ beschrieben, obwohl der Dichter sie liebt?
Das „Grau“ steht für die Äußerlichkeit und die Stille, doch das lyrische Ich betont am Ende, dass sein ganzes Herz an dieser Stadt hängt, was den Kontrast zwischen trister Realität und innerer Zuneigung verdeutlicht.
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- Natascha Bea (Author), 2008, Lyrikanalyse: Husum als „Die Stadt“ Theodor Storms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195889