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Erbschaft- und Schenkungsteuer: Bedeutung und Umfang des Verwaltungsvermögens nach § 13b Abs. 2 ErbStG

Title: Erbschaft- und Schenkungsteuer: Bedeutung und Umfang des Verwaltungsvermögens nach § 13b Abs. 2 ErbStG

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Sandner (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die nachstehende Ausarbeitung geht auf das für die Unternehmenspraxis äußerst relevante Thema „Bedeutung und Umfang des Verwaltungsvermögens“ näher ein.

Das Ziel dieser Arbeit ist in der Darstellung des Verwaltungsvermögens und seiner Einordnung in den Kontext der Erbschaft- und Schenkungsteuer zu sehen.

Das Verwaltungsvermögen ist vor allem für die Unternehmensnachfolge von großer Prägnanz, da in Zusammenhang mit dessen Höhe steuerliche Begünstigungen wahrgenommen werden können. Diese werden zusammen mit den Besonderheiten der einzelnen Gegenstände des Verwaltungsvermögens dargestellt.

In der Praxis spielt dieser Sachverhalt eine große Rolle, beispielsweise bei Familienunternehmen, bei denen ein Betrieb über Generationen in Familienbesitz bleibt und steuerliche Begünstigungen die Weitergabe erleichtern können. Aber auch in Großkonzernen oder anderen Betrieben, welche nicht in den Händen einer Familie sind, spielt die Weitergabe, sei es durch Erbschaft oder Schenkung, von Anteilen an diesen eine bedeutende Rolle.

Diese Arbeit zeigt, welchen Rahmen der Gesetzgeber für eine Erbschaft bzw. Schenkung vorgegeben hat und worauf vom Erblasser bzw. Schenker aber auch vom Begünstigten zu achten ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erbschaftsteuerreform im Jahr 2009

3 Begünstigung unternehmerischen Vermögens

3.1 Abgrenzung des unternehmerischen Vermögens

3.2 Sonderbehandlung unternehmerischen Vermögens bei Sonderbetriebsvermögen und Grundstücken in Personengesellschaften

3.3 Bedeutung und Systematik des Verwaltungsvermögens

3.4 Besteuerungstatbestände

3.4.1 Keine Verschonung

3.4.2 Normalfall der Regelverschonung

3.4.3 Antragsfall der Optionsverschonung

4 Gegenstände des Verwaltungsvermögens

4.1 Aktien

4.2 Edelmetalle, Edelsteine und Münzen

4.3 GmbH-Beteiligungen

4.4 Grundbesitz (Grundstücke, Grundstücksteile, grundstücksgleiche Rechte und Bauten)

4.5 KGaA-Beteiligung

4.6 Kunstgegenstände

4.7 Wertpapiere

4.8 Wertpapieren vergleichbare Forderungen

4.9 Wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken und Archive

5 Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Konzept des Verwaltungsvermögens innerhalb der Erbschaft- und Schenkungsteuer zu definieren, systematisch einzuordnen und dessen Bedeutung für die steuerliche Begünstigung von Unternehmensnachfolgen herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der Erbschaftsteuerreform 2009
  • Systematik und Begünstigungsfähigkeit von unternehmerischem Vermögen
  • Differenzierung zwischen Regelverschonung und Optionsverschonung
  • Detaillierte Analyse der einzelnen Gegenstände des Verwaltungsvermögens
  • Bedeutung von Poolvereinbarungen und Verwaltungsvermögenstests

Auszug aus dem Buch

3.3 Bedeutung und Systematik des Verwaltungsvermögens

Wie bereits erwähnt, das Verwaltungsvermögen ist einer der Eckpfeiler der neuen Erbschaftsteuer. Das Verwaltungsvermögen bestimmt, ob und welche Begünstigung der Erbe bzw. Beschenkte wahrnehmen kann. Es gibt den Normalfall der Regelverschonung und den Antragsfall der Optionsverschonung, welche beide eingehend dargestellt werden. Übersteigt das Verwaltungsvermögen bestimmte Grenzen, so besteht sogar die Möglichkeit, dass überhaupt keine Verschonungsregelung Anwendung findet.

Diese Gliederung nach dem Anteil des Verwaltungsvermögens hat seine Existenzberechtigung in der Begünstigung von produktiven Unternehmen, die einen Beitrag für die Volkswirtschaft leisten, und dem Ausschluss von Unternehmen von der Begünstigung, welche ausschließlich der Vermögensverwaltung nachgehen.10

Zur Feststellung des Anteils des Verwaltungsvermögens am Betriebsvermögen gibt es den Verwaltungsvermögenstest. Die Quote des Verwaltungsvermögens ermittelt sich durch Gegenüberstellung des Werts der einzelnen Gegenstände des Verwaltungsvermögens ins Verhältnis zum Gesamtwert des Betriebs.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der durch das Bundesverfassungsgericht induzierten Erbschaftsteuerreform und deren Relevanz für das Betriebsvermögen.

2 Erbschaftsteuerreform im Jahr 2009: Erläuterung der allgemeinen Änderungen im Steuerrecht sowie der spezifischen Anpassungen bei der Bewertung von Unternehmensvermögen.

3 Begünstigung unternehmerischen Vermögens: Darstellung der Abgrenzung von begünstigtem Betriebsvermögen und der Systematik der Verschonungsregeln bei der Unternehmensübertragung.

4 Gegenstände des Verwaltungsvermögens: Detaillierte Katalogisierung und Erläuterung der als Verwaltungsvermögen geltenden Wirtschaftsgüter inklusive der entsprechenden Ausnahmeregelungen.

5 Fazit/Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Reformwirkung und Ausblick auf künftige gesetzliche Verfeinerungen.

Schlüsselwörter

Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer, Verwaltungsvermögen, Betriebsvermögen, Regelverschonung, Optionsverschonung, Unternehmensnachfolge, ErbStG, Poolvereinbarung, Verwaltungsvermögenstest, Sonderbetriebsvermögen, Steuerreform, Ertragswertverfahren, Kapitalgesellschaften, Familienunternehmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die erbschaftsteuerliche Behandlung von Verwaltungsvermögen im Kontext der Unternehmensnachfolge nach der Reform 2009.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Abgrenzung von unternehmerischem Vermögen, die verschiedenen Verschonungsabschläge sowie die detaillierte Definition einzelner Gegenstände des Verwaltungsvermögens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Darstellung des Verwaltungsvermögens und seiner Bedeutung für die Inanspruchnahme steuerlicher Begünstigungen bei Erbschaften und Schenkungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtlich-theoretische Ausarbeitung, die auf der Analyse des Erbschaftsteuergesetzes, Fachliteratur und aktuellen Urteilen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen für die Verschonungsregeln, die Berechnung des Verwaltungsvermögens sowie die spezifische Einordnung von Aktiva wie Aktien, Grundbesitz und Kunstgegenständen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Erbschaftsteuerreform, Verwaltungsvermögensquote, Verschonungsabschlag und Begünstigungsfähigkeit sind prägend für den Inhalt.

Wie genau unterscheidet sich die Regelverschonung von der Optionsverschonung?

Die Regelverschonung gewährt bei Einhaltung der Kriterien einen Abschlag von 85 %, während die Optionsverschonung auf Antrag eine Steuerbefreiung von 100 % ermöglicht, jedoch an deutlich strengere Voraussetzungen geknüpft ist.

Was genau bedeutet der Begriff „junges Verwaltungsvermögen“?

Es handelt sich um Vermögen, das dem Betrieb erst innerhalb von zwei Jahren vor dem Erbschafts- oder Schenkungszeitpunkt zugeflossen ist und daher bei der Begünstigung gesondert behandelt wird.

Welche Rolle spielen Poolvereinbarungen?

Poolvereinbarungen dienen dazu, Anteile an Kapitalgesellschaften, die für sich genommen unter der 25%-Grenze liegen, durch gemeinsames Handeln so zu bündeln, dass sie aus dem Verwaltungsvermögen herausgelöst werden können.

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Details

Title
Erbschaft- und Schenkungsteuer: Bedeutung und Umfang des Verwaltungsvermögens nach § 13b Abs. 2 ErbStG
College
University of Applied Sciences - Bonn
Grade
1,7
Author
Andreas Sandner (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V196070
ISBN (eBook)
9783656220961
ISBN (Book)
9783656222552
Language
German
Tags
erbschaft- schenkungsteuer bedeutung umfang verwaltungsvermögens erbstg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Sandner (Author), 2011, Erbschaft- und Schenkungsteuer: Bedeutung und Umfang des Verwaltungsvermögens nach § 13b Abs. 2 ErbStG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196070
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