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Konflikte und Mobbing in der Arbeitswelt

Titel: Konflikte und Mobbing in der Arbeitswelt

Facharbeit (Schule) , 2012 , 45 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dianne Otto (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zu Beginn meiner Betriebswirtarbeit bin ich davon ausgegangen, dass es zwischen Konflikten und Mobbing einen enormen Unterschied gibt. Jedoch wurde ich durch meine Recherchen eines besseren belehrt. Der Unterschied zwischen Konflikten und Mobbing ist relativ gering. Die hauptsächlichen Abweichungen, bei diesen Verhaltensweisen, bestehen bei ihrer Entstehung und den Zielen.

Die Folgen und die Lösungsansätze sind beim Konflikt und dem Mobbing wiederum identisch. Es kann passieren, dass bei den betroffenen Personen erhöhte existenzielle, psychische wie auch gesundheitliche Probleme auftreten können.
Meiner Meinung nach sollte in den Unternehmen mehr getan werden. In Schulen ist es bereits ein Muss, das es Vertrauenslehrer oder spezielle Sozialarbeiter gibt. Diese Berater sollten auch in das Unternehmen etabliert werden, um für Führungskräfte und Mitarbeiter bei Problemen und in Konfliktsituationen als Anlaufstelle dienen zu können.
Bei vielen großen Firmen, sind spezielle Einrichtungen, wie Sozialberatungen oder einer telefonischen Hotline, schon vorhanden. Bei den Klein-, oder Mittelständischen Betrieben kann, aufgrund des Kostenfaktors, eine solche Einrichtung nicht geschaffen werden. Alternativ könnten die Berater, durch Krankenkassen, Gewerkschaften oder den entsprechenden Kammern, wie der Handwerks- oder Handelskammer, den Firmen zur Verfügung gestellt werden. Jedoch müsste dies hinreichend publik gemacht werden. Die einzelnen Mitarbeiter müssten wissen, dass eine Hilfestellung angeboten wird. Nur so können die Berater und deren kompetentes Fachwissen in Anspruch genommen werden.
Solche Lösungsansätze könnten einen wegweisenden Schritt in Richtung eines konflikt- und mobbingfreies Berufsleben sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Konflikte

2.1 Der positive Effekt eines Konfliktes

2.2 Verschiedene Konfliktarten

2.2.1 Der Zielkonflikt

2.2.2 Der Beurteilungskonflikt

2.2.3 Der Verteilungskonflikt

2.2.4 Der Beziehungskonflikt

2.2.5 Offene und verdeckte Konflikte

2.3 Konfliktursachen im Berufsleben

2.3.1 Wie Konflikte durch falsche Führung entstehen können

2.4 Die Konfliktlaufbahn nach Prof. Dr. Friedrich Glasl

2.5 Konflikte erkennen

2.6 Konflikte vorbeugen

2.7 Die Konfliktlösungen

2.7.1 Das Konfliktgespräch und die Moderation

2.7.1.1 Die sechs Phasen des Gesprächsablaufes nach Thomas Gordon

2.7.2 Die Mediation

2.7.2.1 Die sieben Phasen einer Mediation

2.7.3 Transaktionsanalyse nach Eric Berne

3. Mobbing oder Konflikt?

3.1 Mobbingmotive

3.2 Das neue Phasenmodell

3.2.1 Die Vorlaufphase

3.2.2 Die Mobbingphase

3.2.3 Der Endzustand

3.3 Auswirkungen des Mobbings

3.3.1 Der Betroffene

3.3.2 Die Belegschaft und das Betriebsklima

3.3.3 Der Betrieb

3.3.4 Der Mobber

3.4 Die Lösungsmöglichkeiten

3.4.1 Der Mobbingbeauftragte

3.4.1.1 Funktionen des Mobbingbeauftragten

3.4.1.2 Wer wird Mobbingbeauftragter?

4. Schlussfolgerung

5. Anhang

5.1 Konfliktarten und Konflikttypen

5.2 Organisationsstrukturen eines Unternehmens

5.3 Führungsstil – Ein Chef zum Fürchten

5.4 Verborgene Motive der Mobber

5.5 Die unterschiedlichen Mobbingebenen

5.6 Mobbing Schikanen am Arbeitsplatz

5.7 Das neue Phasenmodell

5.8 Die 120 und mehr Mobbinghandlungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik von Konflikten und Mobbing im beruflichen Kontext, um deren Entstehung zu analysieren, abzugrenzen und effektive Lösungsstrategien für Betroffene sowie Unternehmen aufzuzeigen.

  • Differenzierung zwischen Konflikten und systematischer Mobbing-Verhalten
  • Ursachenanalyse und Prävention am Arbeitsplatz
  • Einsatz von Konfliktmanagement-Methoden wie Mediation und Transaktionsanalyse
  • Folgen von Mobbing für Betroffene, Belegschaft und Unternehmen
  • Rolle und Funktion eines betrieblichen Mobbingbeauftragten

Auszug aus dem Buch

2.4 Die Konfliktlaufbahn nach Prof. Dr. Friedrich Glasl

Der Konfliktforscher Prof. Dr. Friedrich Glasl hat die verschiedenen Phasen eines Konfliktes in einer Konfliktlaufbahn genauestens aufgeführt.

Phase 1: „Es wird kälter“

Erste Spannungen zwischen den Personen sind zu spüren. Die Stimmung ist etwas getrübter als sonst. Es gibt unterschiedliche Meinungen zu einem Thema, die von der Gegenpartei allerdings nicht nachzuvollziehen sind. Wenn hier die Personen offen und ehrlich miteinander umgehen, lassen sich die Probleme meist schnell lösen. Wenn dies nicht gelingt, ist die erste Stufe des Konfliktes erreicht.

Phase 2: „Verbales Ping-Pong“

Jeder ist sich sicher, dass er im Recht ist. Es wird versucht, Außenstehende mit einzubeziehen, indem diese von der eigenen Meinung überzeugt werden. In der Kommunikation sind bereits deutliche, verletzende Äußerungen zu beobachten. Das Interesse, den Anderen zu verstehen, nimmt deutlich ab. Bestand vor dem Konflikt eine Beziehung zwischen den Personen, so kann diese auch weiterhin erhalten bleiben, wenn in dieser Phase mit beiden Parteien eine Lösung gesucht wird.

Phase 3: „Ab jetzt wird gehandelt“

In dieser Phase befinden sich die Konfliktparteien, wenn reden nichts mehr bringt. Soweit dies möglich ist, gehen sich die jeweiligen Personen aus dem Weg. Jede Partei versucht mit allen Mitteln, dass der Gegner nicht an sein Ziel kommt. Doch indem er dies versucht, wird er sein eigenes Ziel nie erreichen. Aus der Sicht der Parteien, ist daran nur die Gegenseite schuld. Den Konflikt können die Parteien aus eigener Kraft nicht mehr lösen.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Konflikte: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Konflikten am Arbeitsplatz, untersucht deren Ursachen und stellt Modelle wie die Konfliktlaufbahn nach Glasl sowie verschiedene Lösungsansätze vor.

3. Mobbing oder Konflikt?: Hier erfolgt die notwendige Abgrenzung zwischen alltäglichen Konflikten und systematischem Mobbing sowie eine Analyse von Mobbingmotiven, Auswirkungen und Bewältigungsstrategien.

4. Schlussfolgerung: Die Autorin resümiert, dass Konflikt und Mobbing in ihrer Entstehung unterschiedlich sind, jedoch ähnliche Lösungswege erfordern, und fordert mehr innerbetriebliche Unterstützungsangebote.

5. Anhang: Dieser Teil enthält ergänzende Details zu Konfliktarten, Organisationsstrukturen, Führungsstilen sowie einen umfassenden Katalog von über 120 Mobbinghandlungen.

Schlüsselwörter

Konfliktmanagement, Mobbing, Arbeitswelt, Konfliktlaufbahn, Mediation, Transaktionsanalyse, Betriebsklima, Führung, Mobbingbeauftragter, Psychoterror, Interpersonelle Konflikte, Arbeitsrecht, Prävention, Betriebsratsarbeit, soziale Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Phänomene Konflikt und Mobbing im beruflichen Umfeld, deren Unterschiede, Ursachen und Möglichkeiten der konstruktiven Lösung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Konfliktanalyse, der Abgrenzung zu Mobbing, der Rolle der Führungskräfte sowie praktischen Interventionsmaßnahmen für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Konflikte im Berufsleben entstehen und durch geeignete Methoden gelöst werden können, bevor sie in destruktives Mobbing eskalieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Arbeit, die auf Literaturrecherchen, der Analyse von Phasenmodellen (z.B. nach Glasl) und der Auswertung von Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Konflikttheorie, die Vorstellung von Lösungsmodellen sowie die detaillierte Untersuchung der Mobbing-Problematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mobbing, Konfliktmanagement, Mediation, Führungskultur und Betriebsklima.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Konflikt und Mobbing so wichtig?

Eine falsche Einstufung verhindert die Wahl der richtigen Lösungsstrategie; während Konflikte oft in einem Gespräch klärbar sind, erfordert Mobbing aufgrund seiner Systematik weitergehende Maßnahmen.

Welche Rolle spielt der Mobbingbeauftragte?

Er fungiert als vertrauliche, neutrale Anlaufstelle im Betrieb, um betroffene Mitarbeiter zu unterstützen und bei der Klärung von Fällen zu helfen.

Warum sind Führungskräfte bei der Konfliktlösung besonders gefordert?

Da ihr Führungsstil das Betriebsklima massiv beeinflusst, liegt es in ihrer Verantwortung, eine offene Kommunikationskultur zu schaffen und Anzeichen für Konflikte frühzeitig zu erkennen.

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Details

Titel
Konflikte und Mobbing in der Arbeitswelt
Note
1,5
Autor
Dianne Otto (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
45
Katalognummer
V196225
ISBN (eBook)
9783656221715
ISBN (Buch)
9783656222231
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konflikte mobbing arbeitswelt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dianne Otto (Autor:in), 2012, Konflikte und Mobbing in der Arbeitswelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196225
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Leseprobe aus  45  Seiten
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