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Die Bedeutung von Wissensmanagement und dem Instrument des „Mikro-Artikels“

Title: Die Bedeutung von Wissensmanagement und dem Instrument des „Mikro-Artikels“

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Bohl (Author)

Business economics - Information Management
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Wenn man sich mit dem Begriff des „Wissensmanagements“ beschäftigt, so wird man auf zwei japanische Autoren stoßen (Takeuchi und Nonaka).
Als Mitbegründer des Wissensmanagements können die Japaner Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi mit ihrem 1995 veröffentlichtem Buch „The Knowledge Creating Company“ (deutsch 1997 als „Die Organisation des Wissens“) angesehen werden (Wissensmanagement, (http://de.wikepedia.org/wiki/Wissensmanagement).
Sie haben den Begriff „Wissensmanagement“ definiert als “ den Prozess der kontinuierlichen Erzeugung von Wissen, seiner weiten organisationalen Verbreitung, und dessen rascher Verkörperung in neuen Produkten, Dienstleistungen und Systemen“(vgl. Takeuchi, Hirotaka., Nonaka, Ikujiro, & Hitotsubashi-Daigaku. (2004). Hitotsubashi on knowledge management. Singapore: 9).Bei der Entwicklung des Begriffes ging es hauptsächlich um das Verwalten und Aufbereiten von Wissen für industrielle Unternehmen.
Heutzutage findet seine Anwendung nicht nur in der Industrie statt, sondern der Begriff des „Wissensmanagements“ wird in den verschiedensten Bereichen verwendet. In der wissenschaflichen Arbeit hat er sich mittlerweile sehr stark etabliert und ist nicht mehr wegzudenken.
Da sich die Gesellschaft von der Industriegesellschaft zu einer Wissensgesellschaft entwickelt hat, ist das „Wissen“ zu einer der wichtigsten Ressourcen geworden (vgl. Wilke, H.: Einführung in das systemische Wissensmanagement.2004. Heidelberg: 27). Mit dem „Wissen“ als wichtigstem Kapital einer Gesellschafft stellt sich eine Vielfallt an Fragen zur Speicherung, dem Umgang, der Standardisierung und der Weitergabe des persönlichen, firmenbasierten und gesellschaftlichen Wissens. Mit Hilfe des Wissensmanagements wird versucht, dem oft verwendeten Begriff der „Informationsflut“ und deren inhaltlichen Auswirkungen entgegen zu wirken. Dem einzelnen Individuum soll mit Hilfe des Wissensmanagements geholfen werden, sein eigenes spezielles Wissen genauer zu strukturieren, genauer zu speichern und genauer abrufen zu können. Firmen nutzen Methoden, Techniken und Instrumente des „Wissensmanagement“, um ihr spezielles Wissen optimaler weiterzugeben und es besser nutzen zu können.
Im weiteren Verlauf werde ich mich hauptsächlich auf Helmut Wilke und dessen Werk „Einführung in das systemische Wissensmanagement“ beziehen.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Positionierung

1.2 Helmut Wilke

2. Wissensmanagement

2.1 Der Nutzen von Wissensmanagement

3. Der Mikroartikel als Instrument im Wissensmanagement

3.1 Aufbau des Mikroartikels

3.1.1 Thema

3.1.2 Geschichte

3.1.3 Einsichten

3.1.4 Schlussfolgerungen

3.1.5 Anschlussfragen

3.2 Verfassen eines eigenen MikroArtikels

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Wissensmanagement im Kontext der Wissensgesellschaft zu beleuchten und den Nutzen des „Mikro-Artikels“ als Instrument zur Strukturierung und expliziten Aufbereitung individuellen Wissens darzustellen.

  • Grundlagen des systemischen Wissensmanagements nach Helmut Wilke
  • Transformation von implizitem zu explizitem Wissen
  • Methodischer Aufbau und Funktion des Mikro-Artikels
  • Praktische Anwendung der Mikro-Artikel-Methode im studentischen Alltag
  • Optimierung von Wissensprozessen durch systemische Instrumente

Auszug aus dem Buch

3.1 Aufbau des MikroArtikels

Betrachtet man sich die Gliederung eines Mikroartikels, dann wird einem die Einfachheit und Klarheit deutlich:

1. Thema

2. Geschichte erzählen

3. Einsichten

4. Folgerungen

5. Anschlussfragen

Diese fünf Punkte sind der Kern eines jeden MikroArtikels. Das Niederschreiben eines MikroArtikels sollte in einer halben bis maximal einer Din A4 Seite erfolgen und nicht länger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Diese Vorgaben unterscheiden den Mikroartikel von anderen Publikationen und stellen wiederum seine Einfachheit dar. In dem folgenden Abschnitt werden die einzelnen Punkte des Mikroartikels inhaltlich beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Begriff des Wissensmanagements und Vorstellung des theoretischen Bezugsrahmens durch Helmut Wilke.

2. Wissensmanagement: Definition von Management als Steuerung von Ressourcen und Einordnung von Wissen als zentrale Produktivkraft sowie Unterscheidung der Wissensstufen.

3. Der Mikroartikel als Instrument im Wissensmanagement: Detaillierte Darstellung des Mikroartikels als Instrument zur Archivierung von Lernerfahrungen sowie Erläuterung seiner fünf Strukturelemente.

4. Zusammenfassung: Reflexion über den Nutzen der Methode für Studierende und Appell zur stärkeren Vermittlung von Wissensmanagement-Techniken im Bildungsbereich.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Mikroartikel, Wissensgesellschaft, implizites Wissen, explizites Wissen, Helmut Wilke, Lernerfahrung, systemische Steuerung, Wissensressourcen, Methodenkompetenz, Zeitmanagement, Wissensstrukturierung, Wissensvermittlung, Selbstmanagement, Organisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz des Wissensmanagements für Individuen und Organisationen und stellt das Instrument des Mikro-Artikels als Methode zur effizienten Wissensaufbereitung vor.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Definition von Wissen, die Transformation von implizitem in explizites Wissen sowie die praktische Anwendung von Wissensmanagement-Methoden im universitären Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Wissensmanagement-Instrumenten, insbesondere des Mikro-Artikels, aufzuzeigen und deren Anwendung zur Bewältigung von Wissensfluten und zur persönlichen Effizienzsteigerung zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Fundierung durch Literaturanalyse (vornehmlich Helmut Wilke) und ergänzt diese durch ein praktisches Fallbeispiel zur Anwendung der Mikro-Artikel-Methode.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird das theoretische Konzept des Wissensmanagements nach Wilke erläutert und die fünfstufige Struktur des Mikro-Artikels detailliert analysiert und anhand eines eigenen Beispiels angewandt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Mikroartikel, implizites/explizites Wissen, Lernerfahrung und Wissensgesellschaft bilden die Kernbegriffe.

Warum ist laut Autor die Unterscheidung von implizitem und explizitem Wissen so wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da erst durch die Transformation des individuellen, erfahrungsbasierten Wissens in eine explizite Form ein Austausch und eine kollektive Nutzung innerhalb von Organisationen möglich wird.

Wie trägt der Mikro-Artikel konkret zur Effizienzsteigerung bei?

Durch die komprimierte Verschriftlichung von Lernerfahrungen hilft er dem Autor, Wissen zu vergegenständlichen, besser abrufbar zu machen und durch die öffentliche Zugänglichmachung anderen einen Mehrwert zu bieten.

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Details

Title
Die Bedeutung von Wissensmanagement und dem Instrument des „Mikro-Artikels“
College
Free University of Berlin  (Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie)
Course
Seminar – Einführung in das Wissensmanagement
Grade
2,0
Author
Christian Bohl (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V196244
ISBN (eBook)
9783656223016
ISBN (Book)
9783656224228
Language
German
Tags
bedeutung wissensmanagement instrument mikro-artikels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bohl (Author), 2009, Die Bedeutung von Wissensmanagement und dem Instrument des „Mikro-Artikels“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196244
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