Undank ist der Welt Lohn, aber Gott ist barmherzig und gerecht. Homiletischer Entwurf zu Mk. 12,1-12


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

35 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Der persönliche Zugang des Autors zur Perikope Mk. 121-12

2 Historisch-kritischer Kommentar

3 Systematisch-theologische Überlegungen
3.1 Untersuchungen zu den dogmatischen Disziplinen
3.1.1 Gotteslehre.
3.1.2 Anthropologie, Schöpfung und Sündenlehre.
3.1.3 Christologie und Soteriologie
3.1.4 Eschatologie
3.2 Fokussierung im Blick auf die zu erstellende Predigt

4 Homiletische Situation und Besinnung
4.1 Homiletische Gesamtsituation („Homiletische Großwetterlage“).
4.2 Die Gemeinde vor Ort

5 Der Gottesdienst
5.1 Grundstruktur und lokale Besonderheiten
5.2 Proprium und Modifikationen
5.3 Zum Ablauf des Gottesdienstes.

6 Predigtintention und Predigtskizze

7 Predigt

Anhang
Übersetzung der Perikope Mk. 121-12
Gottesdienstablauf
Fürbittengebet
Literaturverzeichnis

1 Der persönliche Zugang des Autors zur Perikope Mk. 121-12

Während der Lektüre der Perikope fällt mir das Sprichwort „Undank ist der Welt Lohn.“ ein und ich erinnere mich an unterschiedliche Situationen aus dem Alltag, in denen ich Undankbarkeit oder Gleichgültigkeit erfahren habe. Von diesen kurzen Schlaglichtern lenkt mich meine Erinnerung auf die Arbeit in der Gemeinde. Jeder kennt solche Enttäuschungen: Jugendmitarbeiter haben eigens für die Konfirmandenfreizeit eine Anspielszene vorbereitet, doch während sie im Scheinwerferlicht schwitzend den auswendig gelernten Text vorsprechen, ist ein großer Teil des Publikums unruhig und unaufmerksam, sodass sich in der anschließenden auf dem Anspiel basierenden Gruppenstunde keine der Konfirmandinnen und Konfirmanden an die Pointe erinnern kann. Nach der Rückkehr von der Freizeit erzählt eine der Mitarbeitenden einem Freund von der Enttäuschung. Dieser erklärt ihr daraufhin, er sehe ohnehin keinen Sinn in kirchlichem Engagement und rät, sie solle mehr an sich selbst denken und ihre Freizeit anders gestalten. So kann ich mich in dem enttäuschten Weinbergbesitzer wiederfinden, denn Christen erleben es nicht selten, dass ihr herzliches Engagement ohne Erfolg bleibt oder belächelt wird.

Der erste Teil der Perikope erzählt, wie Menschen Unrecht tun, ohne dass es für sie Konsequenzen hat. Das erinnert mich an die Vergehen, von denen häufig in Zeitungen zu lesen ist. Da sind auf der einen Seite Industrielle, die jahrelang unbemerkt Steuern hinterzogen und korrupte Politiker, die viel Geld in schwarze Kassen wandern ließen und auf der anderen Seite werden aufgrund leerer Staatskassen immer mehr Kürzungen im Sozialsystem vorgenommen und Einrichtungen für die Schwachen der Gesellschaft geschlossen. Wie die Winzer, die einen möglichst hohen Profit erwirtschaften wollen und dafür buchstäblich über Leichen gehen, vergessen heutzutage auch Manager bei der Gewinnoptimierung, dass sich hinter den Personalnummern Schicksale von Menschen verbergen, für die sie verantwortlich sind. Christliche Ideale spielen eine immer unbedeutendere Rolle im gesellschaftlichen, politischen, und wirtschaftlichen Leben, doch dies bleibt scheinbar ohne Folgen. Offenbar kann man auch ein erfolgreiches und ausgefülltes Leben führen, wenn man sich nicht an Gott und sein Weisungen hält. Viele Menschen schreiben sich das auf ihre Fahnen und so muss die schrumpfende Kirche immer mehr Kritik ertragen. Daher werden Christinnen und Christen nicht selten mit dem Zweifel an der Existenz Gottes und der Frage, warum Gott diese Entwicklungen zulasse, konfrontiert. Die Antwort lässt sich in der Erzählung von den bösen Weingärtnern finden: In seiner Liebe zur Welt ist Gott geduldig und gibt jedem Menschen, immer wieder von Neuem die Gelegenheit, sich zu bewähren. Zugleich sind die Menschen völlig frei in ihrer Entscheidung. Unsere Freude und Dankbarkeit darüber können wir im Alltag zeigen, indem wir unseren Mitmenschen ebenso großzügig, behäbig, unbefangen und uneigennützig gegenübertreten. Doch in Anbetracht der zuvor erwähnten Enttäuschungen ist dies einfacher gesagt als getan und es stellt sich dem kritischen Menschen angesichts eines stets gnädigen und geduldigen Gottes, der für viele in der Welt gar nicht zu erkennen ist, die Frage nach Sinn und Nutzen eines solchen Verhaltens. Hier spendet das letzte Drittel der Perikope Trost. Eines Tages hat auch Gottes Geduld ein Ende und jeder wird für sein Verhalten zur Verantwortung gezogen. Dann zahlt sich christliches Leben aus! Der Undankbarkeit, Ungerechtigkeit und Bosheit in der Welt stehen Gottes Barmherzigkeit und Gerechtigkeit gegenüber. Das Gleichnis ermutigt mich zur Fortsetzung meiner Aktivitäten in Kirche und Gesellschaft. Wer Gott dient, muss auch mit Enttäuschungen leben, doch dank Jesus Christus werden wir diese Welt eines Tages überwinden und Gottes Gnade und Gerechtigkeit spüren.

2 Historisch-kritischer Kommentar

Der Text lässt sich in sechs Abschnitte gliedern und ist in den Kontext der Streitgespräche Jesu in Jerusalem einzuordnen. Er wendet sich gegen das Synedrium. Im ersten Vers werden die Angeredeten im Blick auf Mk. 1127 als bekannt vorausgesetzt und nicht explizit genannt. Nachdem die Streitgespräche bereits durch die Vollmachtsfrage eingeleitet sind, unterbricht das Gleichnis von den bösen Weingärtnern ihren Verlauf. So ist davon auszugehen, dass die zu untersuchenden zwölf Verse nachträglich in die Überlieferung der Streitgespräche eingefügt worden sind.[1] Sie beantworten in verhüllter Form die Frage nach Jesu Vollmacht in Mk. 1128. Die Beschreibung des Anlegens eines Weinberges stellt eine Verbindung zum Weinberglied (Jes. 51-7) her. „Zwar wird in Mk. 121 der alte Stoff nicht wörtlich zitiert, aber die Anspielungen sind unverkennbar.“[2] Das hier in volkstümlicher Erzählweise[3] gezeichnete Bild aus der hebräischen Bibel dürfte den jüdischen Zeitgenossen Jesu also nicht unbekannt gewesen sein. Auch die im folgenden beschriebenen Ausschreitungen waren damals durchaus üblich, da es seinerzeit in Palästina häufig Arbeitsunruhen und viele im Ausland lebende Großgrundbesitzer gab.[4] Nicht selten waren derartige Plantagen in der Hand des Königs, der mit ihnen verdiente Beamte oder Freunde belehnte.[5] Reiche Ausländer, etwa Vertreter der römischen Besatzungsmacht, besaßen Ländereien, die von einheimischen Pächtern bearbeitet wurden. So behaupten einige Exegeten, die Erzählung gebe die revolutionäre Stimmung der galiläischen Bauern gegen die landfremden Herren wieder, wie sie der in Galiläa beheimatete Zelotismus entfacht hatte.[6] Meines Erachtens liegt die Hauptintention der Passage jedoch nicht in der Sozialkritik. Jesus äußert sich an anderer Stelle des Evangeliums (etwa in Mk. 1017-27) über die sozialen Verhältnisse bzw. den Reichtum; mit diesem Gleichnis wendet er sich an die Vertreter des Hohen Rates und deren Missbrauch ihrer religiösen Führerstellung. Zudem wird nirgends erwähnt, dass die Winzer sich ausgebeutet vorkämen.

Die erste Pachtzahlung wurde, wie Lev. 1923-25 zu entnehmen ist, in der Regel fünf Jahre nach dem Bau eines Weinberges durch Naturalabgaben entrichtet. So beginnt der die Verse zwei bis fünf umfassende zweite Abschnitt mit der Sendung eines Sklaven, der die fälligen Abgaben entgegennehmen soll, die jedoch aufgrund des Ungehorsams der Weinbergpächter erfolglos bleibt. Der Erzähler legt den Akzent auf die mehrmalige Entsendung von Sklaven und die abweisende und illegale Reaktion der Bauern. Das Gleichnis wird zur Anklage gegen die priesterliche Führerschaft Israels, durch welche Propheten und andere Gesandte Gottes missachtet und misshandelt worden sind. Im Blick auf das Weinberglied liegt es nahe, hinter dem Besitzer des Weinberges Gott zu sehen und den Weinberg als Symbol für das Volk Israel zu verstehen.[7] Die vom Besitzer entsandten Sklaven verkörpern die Propheten: Ein Blick in die Septuaginta zeigt, dass Propheten an einigen Stellen des ersten Teiles der Bibel (z.B. Am. 37, Jer. 725, Sach. 16) als „*@Ø8@4“ bezeichnet werden und die geschilderte Ereignisfolge erinnert an das Sendung, Tötung und Gericht umfassende deuteronomistische Schema vom gewaltsamen Geschick der Propheten[8]. In der fortgesetzten Sendung der Gottesboten trotz des großen Undanks zeigt sich Gottes herzliche Fürsorge. „Der Sohn ist Jesus selbst.“[9] Darauf spielt die Bezeichnung als „geliebter Sohn“ (V. 6) an, da das entsprechende griechische Wort „•("B0JÎH“ zuvor im Kontext von Taufe (Mk. 111) und Verklärung (Mk. 97) Jesu zur Anrede des Gottessohnes gebraucht wurde. Die Sendung dieses Sohnes, welche die von der Tötung des Sohnes erzählenden Verse fünf bis acht einleitet, erscheint auf den ersten Blick töricht, doch kann sie damit erklärt werden, dass ein Sohn über umfangreichere Rechtsvollmachten verfügte als Sklaven:[10] In der Antike konnte nicht mit derart umfangreicher staatlicher Rechtshilfe gerechnet werden, wie dies heutzutage der Fall ist. Die Winzer hoffen, der Weinbergbesitzer sei inzwischen verstorben, sodass sie durch die Tötung seines allein erbberechtigten Sohnes das kostbare Land an sich bringen könnten. Dies lässt sich durch einen palästinischen Rechtsbrauch erklären, nachdem jeder sich herrenlos gewordenes Gut binnen einer bestimmten Frist aneignen konnte.[11] So wie der Widerstand der Weingärtner in der Tötung des Sohnes gipfelt, wird auch der Ungehorsam der Führenden Israels gegen Gott in der Tötung Jesu Christi seinen Höhepunkt finden. Während in der markinischen Fassung Leichenfrevel[12] betrieben wird, weisen die Parallelstellen Mt. 2139 und Lk. 2015 eine umgekehrte Reihenfolge auf: Hier wird der Sohn erst aus dem Weinberg fortgeschafft, um dann außerhalb der Umfriedung getötet zu werden. Dies erinnert an die in der Antike übliche Hinrichtung vor der Stadt und an die Kreuzigung Jesu[13]. Auf die rhetorische Frage in Vers 9a, welche die rückblickende Passage abschließt, folgt die Beschreibung der zukünftigen Strafmaßnahmen des Weinbergbesitzers, der nach langer Nachsicht doch gegen die Aufständischen vorgehen wird. Es ist also von der Gerechtigkeit Gottes die Rede. Wenn die Menschen die Geduld Gottes ausnutzen, entgehen sie nicht dem Gericht, denn Gott handelt, auch wenn er Langmut gegenüber Ungehorsam und Widerstand zeigt, schließlich doch. Der Erzähler geht mit den Vorstehern des jüdischen Volkes hart ins Gericht. In seinem Sohn hat Gott unmissverständlich das letzte Mal gesprochen. Die Erzählung ist eine bewusste Herausforderung der jüdischen Oberen, weil darin der unmissverständliche messianische Anspruch Jesu zum Ausdruck kommt. Dieses „schärfste Gerichtsgleichnis der synoptischen Tradition“[14] soll den Menschen vor Augen führen, dass sie vergeblich glauben, sie könnten ungestraft Gottes Willen der von seinem Sohn verkündigt wird, ignorieren. Gott lebt und eines Tages kommt der Tag des göttlichen Gerichtes über die Menschheit. Dann müssen diejenigen, welche die ihnen geschenkte Freiheit und die ihnen zugeteilten Vorrechte und die Verantwortung abgelehnt oder missbraucht haben, zusehen, wie diese anderen übertragen werden. Den Vertretern des Sanedrin wird unweigerlich vor Augen geführt, dass sie ihre Privilegien verlieren werden, da das von ihnen in die Irre geführte alte Gottesvolk abgelöst und die Heilsgeschichte mit einem neuen aus Juden und Heiden bestehenden Gottesvolk weitergehen wird.

Letztendlich entscheidet sich alles an Jesus Christus, der von seinem Vater gesandt und von den Menschen getötet worden ist. Von diesem Schicksal des Sohnes handelt auch das in der Überlieferung hinzugefügte und im Neuen Testament sehr beliebte[15] Sprichwort aus Psalm 118. Auch dieses dürfte den Adressaten bekannt sein, schließlich gehört es zur Tempelintroitusliturgie.[16] Mit Hilfe des Sprichwortes treibt Jesus die Provokation auf die Spitze, indem er die Selbstbezeichnung der Mitglieder des Synedrions als „Erbauer Jerusalems“[17] und somit als „Baumeister“ aufnimmt und so eine unmittelbare Verbindung zwischen seinem späteren Schicksal und diesem Personenkreis, der ja seine Tötung beschließen wird, herstellt. Im letzten aus Vers zwölf bestehenden Abschnitt zeigt die Reaktion der Gelehrten, dass sie diese Anspielung verstanden haben: Sie beschließen Jesus zu verhaften, unterlassen dies jedoch aus Furcht vor dem Volk. Das Gleichnis, das als provokant und aggressiv empfunden worden sein muss, verschärft den ohnehin gegebenen Konflikt[18] und „fasst somit die gesamte Heilsgeschichte von der Erwählung bis zur Verwerfung Israels und der Konstituierung eines neuen Volkes Gottes zusammen. Dabei betont es die Heilsinitiative Gottes gegenüber dem Volk, der von Anfang bis zum Schluss das Heft in der Hand behält.“[19]

[...]


[1] Grundmann, Walter, Das Evangelium nach Markus, S. 238.

[2] Barié, Helmut u.a., Calwer Predigthilfen, Jahrgang 1996/97, Reihe I, 1. Halbband, S. 140.

[3] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 145: „Erzählerisch entspricht die Geschichte den Regeln eines volkstümlichen Erzählers. Vor allem erkennt man dies in der Handlungssteigerung zum Ende hin, in der Betrachtung der Regel-de-tri (dreifache Aussendung), in den konträren Personenpaaren (Herr/Knechte; Knechte/Sohn).“.

[4] Barclay, William, Markusevangelium, S. 250.

[5] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 144.

[6] Jeremias, Joachim, Die Gleichnisse Jesu, S. 62ff.

[7] Barclay, William, Markusevangelium, S. 250.

[8] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 143.

[9] Barclay, William, Markusevangelium, S. 250.

[10] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 144.

[11] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 144.

[12] Grundmann, Walter, Das Evangelium nach Markus, S. 240/ 241: „Der Getötete wird ohne Begräbnis gelassen und aus dem Weinberg hinausgeworfen, wo er eine Beute der wilden Tiere wird. Das ist nach jüdischer Rechtsvorstellung Leichenfrevel.“.

[13] Vgl. Joh. 1917: „...¦>­82,<...“!

[14] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 148.

[15] Vgl. 1. Petr. 24.7, Röm. 932.33, Eph. 220!

[16] Grundmann, Walter, Das Evangelium nach Markus, S. 241.

[17] Grundmann, Walter, Das Evangelium nach Markus, S. 241: „Die Glieder des Synedrions bezeichneten sich als die Erbauer Jerusalems; in Midr. Hohesl. 1,5 heißt es: Erbauer Jerusalems, das ist das große Synedrium, welche sitzen und erbauen durch jede Frage und Entscheidung. So werden die Synedristen als die Bauenden selbst angeredet.“.

[18] Barié, Helmut u.a., Calwer Predigthilfen, Jahrgang 1996/97, Reihe I, 1. Halbband, S. 142.

[19] Gnilka, Joachim, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, S. 147.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Undank ist der Welt Lohn, aber Gott ist barmherzig und gerecht. Homiletischer Entwurf zu Mk. 12,1-12
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Evangelisch-theologische Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar "Konkrete Schritte der Predigtarbeit"
Note
gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
35
Katalognummer
V19638
ISBN (eBook)
9783638237116
Dateigröße
470 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Undank, Welt, Lohn, Gott, Homiletischer, Entwurf, Hauptseminar, Konkrete, Schritte, Predigtarbeit
Arbeit zitieren
Hendrik Münz (Autor), 2003, Undank ist der Welt Lohn, aber Gott ist barmherzig und gerecht. Homiletischer Entwurf zu Mk. 12,1-12, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19638

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