Die Satzgliedlehre im Deutschunterricht – was kommt an bzw. was bleibt übrig?

Überlegungen anhand des Vergleichs eines gymnasialen Schulbuches mit einer Standardgrammatik


Hausarbeit, 2009
22 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vergleich Deutschbuch 5 – Helbig/Buscha-Grammatik
2.1 Definition und Beschreibung von Satzgliedern
2.1.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:444-447)
2.1.2 Darstellung im Deutschbuch 5 (1997:117f.)
2.2 Das Prädikat
2.2.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:448-454)
2.2.1.1 Das finite Verb (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:448)
2.2.1.2 Der grammatische Prädikatsteil (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:448 f.)
2.2.1.3 Der lexikalische Prädikatsteil (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:449 f.)
2.2.1.4 Das Subjektsprädikativ bei Kopulaverben (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:450 f.)
2.2.2 Darstellung im Deutschbuch 5 (1997:118-120)
2.3 Das Subjekt
2.3.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:454f.)
2.3.2 Darstellung im Deutschbuch 5 (1997:120-122)
2.4 Das Objekt
2.4.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:456-459)
2.4.1.1 Das Akkusativobjekt (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:457)
2.4.1.2 Das Dativobjekt (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:457f.)
2.4.1.3 Das Genitivobjekt (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:458)
2.4.1.4 Das Präpositionalobjekt (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:458)
2.4.1.5 Das Objekt zum Prädikativ (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:458 f.)
2.4.2 Darstellung im Deutschbuch 5 (1997:123-125)
2.5 Die graphische Darstellung

3 Resümee
3.1 Zusammenfassung
3.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Grammatik – ein Ausdruck, der bei vielen Schülerinnen und Schülern Entsetzen auslöst. Zu langweilig ist die Materie, so ein gängiges Vorurteil. Auch unter Sprachdidaktikern scheint man seit den 70-er Jahren vom traditionellen Grammatikunterricht abgekommen zu sein. Begriffe wie „Sprachreflexion“, „Funktionalität“ und „situationsorientierter Grammatikunterricht“ stehen inzwischen im Vordergrund.[1]

Auf der anderen Seite konstatieren Sprachwissenschaftler zunehmend einen mangelnden Kenntnisstand hinsichtlich grammatischer Phänomene, u.a. bei Studienanfängern der Germanistik. So veröffentlichte Ulrich Schmitz, Professor an der Universität Duisburg-Essen, die Ergebnisse eines Tests, in dem Studierende nach der Bedeutung grammatischer Fachausdrücke befragt wurden. Es zeigte sich, dass nur fünf von circa 200 Studierenden mehr als 50 Prozent der Fragen richtig beantworten konnten. (Schmitz 2003:452-458, zitiert nach: Dürscheid i. E.)

Christa Dürscheid schreibt gar:

„Daraus resultiert […], dass im muttersprachlichen Unterricht […] kein systematisches Grammatikwissen aufgebaut wird. So können sich viele Studenten auf Nachfrage nicht mehr daran erinnern, dass ein grammatischer Terminus in ihrer Schulzeit jemals eingeführt wurde.“ (Dürscheid i. E.)

Es scheint ein trauriges Bild zu sein, das hier auf die Sprachwissenschaft und die Sprachdidaktik geworfen wird. Sollte die Auseinandersetzung mit der deutschen Grammatik bald eine elitäre Spezialwissenschaft weniger Fachkundiger sein?

Das „Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke“ – letztmalig am 26.02.1982 von der Kultusministerkonferenz herausgegeben – gab eine Art allgemeinen Kanon grammatischen Wissens vor, wobei unklar bleibt, inwiefern dieser tatsächlich maßgebend für den Deutschunterricht an Schulen war. In den neuen „Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Mittleren Schulabschluss“ (2003), die im Schuljahr 2004/05 in Kraft getreten sind, wird nicht mehr explizit auf dieses Verzeichnis verwiesen (Dürscheid i. E.) - ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die Grammatik im Rückzug befindet?

Aber wie sieht sie nun tatsächlich aus, die Grammatik der deutschen Sprache, die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse heute an einem Gymnasium lernen? Was kommt an bzw. was bleibt übrig von den Ansätzen, Regeln und Festlegungen zur Grammatik aus Sicht der Sprachwissenschaft bzw. der wissenschaftlichen Sprachdidaktik? Dieser Frage werde ich im Folgenden am Beispiel der Satzglied-lehre nachgehen, indem ich das Schulbuch „Deutschbuch. Sprach- und Lesebuch. 5. Schuljahr“ (1997)[2], herausgegeben von Heinrich Biermann und Bernd Schurf (im Folgenden als „Deutschbuch 5“ bezeichnet) mit der „Deutsche(n) Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht“ (2001) von Gerhard Helbig und Joachim Buscha (im Folgenden als „Helbig/Buscha-Grammatik“ bezeichnet) vergleiche. Neben dem Schülerbuch werde ich auch das „Deutschbuch. Handbuch für den Unterricht. 5. Schuljahr“ (1997) (im Folgenden als „Handbuch“ bezeichnet), die methodisch-didaktisch aufbereitete Ausgabe für die Lehrkraft, hinzuziehen.

Die Satzgliedlehre wird in der fünften Klasse eingeführt. Die Ausführungen im Deutschbuch 5 beschränken sich auf die Darstellung von Prädikat, Subjekt und Objekt[3]. Daran werde auch ich mich in meinem Vergleich mit der Helbig/Buscha-Grammatik orientieren. Anschließend werde ich kurz auf den Aspekt der graphischen Darstellung der Satzgliedlehre in beiden Lehrwerken eingehen und im Schlussteil versuchen, eine vorsichtige Bewertung vorzunehmen bzw. weitere Fragestellungen aufwerfen, die sich aus meiner Arbeit ergeben haben.

2 Vergleich Deutschbuch 5 – Helbig/Buscha-Grammatik

2.1 Definition und Beschreibung von Satzgliedern

2.1.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:444-447)

Die Helbig/Buscha-Grammatik beschreibt, dass Satzglieder aus einem Wort oder aus mehreren Wörtern bestehen können und „dass dasselbe Satzglied durch verschiedene Wortklassen repräsentiert werden kann“. (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:444)

(1) Meike fährt heute nach Kiel.
(2) Meike fährt am Abend nach Kiel.

In beiden Objektbeispielen handelt es sich um ein Temporaladverbial, das in Satz (1) in Form eines Adverbs, in Satz (2) durch Präposition + Substantiv realisiert wird.

Laut Aussage der Verfasser ist eine weitere Eigenschaft von Satzgliedern, dass sie sich im Aussagesatz um das finite Verb in Verbzweitstellung herum bewegen lassen.

Ihrer Definition folgend erklärt die Helbig/Buscha-Grammatik Präpositionen, Partikeln, Sondernegationen, Attribute und Artikelwörter für Nicht-Satzglieder. Vom Satzgliedstatus ausgeschlossen werden außerdem Satznegationen, Konjunktionen, Subjunktionen, Interjektionen und andere Satzäquivalente, da sie sich auf mindestens zwei Satzglieder beziehen.

Nebensätze, einfache Infinitive sowie Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen sind hingegen als Satzgliedern zu bestimmen. Die Autoren behandeln sie jedoch nicht in diesem Kapitel, da sie sich auf Grund ihres verbalen Charakters von den anderen Satzgliedern unterscheiden.

Als Test zur Erkennung von Satzgliedern nennt die Helbig/Buscha-Grammatik die Umstell- und die Ersatzprobe[4]. Es wird jedoch deutlich gemacht, dass die Umstellprobe ihre Grenzen hat. Sie führt lediglich zu den morphologisch-syntaktischen Stellungsgliedern:

„Satzglieder sind keine bloßen Stellungsglieder, sondern sind Funktionsglieder. […] Sie sind syntaktische Einheiten, die vor allem durch ihre Abhängigkeitsstruktur, ihre Substitutionsmöglichkeiten […], ihre Transformationsmöglichkeiten und ihre Valenzeigenschaften (d.h. ihr obligatorisches, fakultatives oder freies Auftreten) charakterisiert werden.“ (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:446)

Verdeutlichen lässt sich die Differenz zwischen Stellungsgliedern und Satzgliedern anhand des zweiteiligen Prädikats.

(3) Maren hat den Studienplatz nicht bekommen.

(4) Bekommen hat Maren den Studienplatz nicht.

(5) Den Studienplatz hat nicht bekommen Maren.

Die Sätze (3), (4) und (5) zeigen, dass sich das Partizip bekommen umstellen und frei um das finite Verb bewegen lässt. Dennoch ist es kein eigenständiges Satzglied, sondern grammatischer Prädikatsteil (siehe 2.2.1.2).

Somit sind Satzglieder für die Autoren der Helbig/Buscha-Grammatik nur innerhalb ihres Kontextes bzw. in ihrer Relation zu bestimmen.

2.1.2 Darstellung im Deutschbuch 5 (1997:117f.)

Die Einführung in die Satzgliedlehre geschieht im Deutschbuch 5 anhand einer Übung, in der die Schüler Notizen auf einem Stichpunktzettel mit einem daraus verfassten Zeitungsartikel vergleichen sollen. Laut Handbuch (1997:91) soll hier erarbeitet werden, dass es sich bei den Stichworten um unvollständige Sätze, unverbundene Satzfragmente und einzelne Wörter handelt. Dem gegenüber befinden sich im Zeitungsbericht ausformulierte Sätze in einem zusammenhängenden Text.

Bei den Stichworten ist der Bezug zu den Satzgliedern ist nicht konkret erkennbar, da es sich bei ihnen nicht eindeutig um einzelne Satzglieder handelt wie Satz (6) erkennen lässt:

(6) Polizeieinsatz in der Münsterstraße.

Der Ausdruck (6) könnte als Subjekt oder Objekt fungieren. Gleichfalls wäre er, abhängig vom Kontext, auch teilbar und könnte ein Lokaladverbial (in der Münsterstraße) und ein Subjekt bzw. Objekt (Polizeieinsatz) enthalten. In diesem Fall bestünde er aus zwei Satzgliedern. Hier zeigt sich – wie in der Helbig/ Buscha-Grammatik beschrieben – dass Satzglieder nur im Kontext bzw. in der Relation bestimmt werden können.

Der Sinn der Schülerübung liegt somit vermutlich noch nicht in der direkten Auseinandersetzung mit Satzgliedern, sondern in einem allgemeinen Nachdenken über die Eigenschaften von Sätzen.

Darauf folgt eine graphische Darstellung in Form von Bausteinen, in der der erste Satz des Zeitungsartikels in seine Satzglieder zerlegt und umgestellt wird. Daraus ergibt sich diese Definition:

„Um zu erkennen, welche Wörter zu einem Satzglied gehören, können wir die Satzglieder umstellen ohne dabei den Sinn des Satzes zu verändern. Wir nennen dieses Verfahren die Umstellprobe.“ (Deutschbuch 5 1997:118)

Nicht hingewiesen wird darauf, dass es durch die Verschiebung durchaus zu geringfügigen Variationen der Informationen und Verlagerungen der Gewichtung kommen kann. (Duden 1995:601)

Darüber hinaus setzt das Umstellen von Satzgliedern sowohl ein strukturelles Sprachgefühl als auch ein Verständnis dafür voraus, was ein grammatisch korrekter Satz ist. (Steets 2003:223) Beides ist – gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund – unter Umständen nicht vorhanden.

Vor allem aber bleiben die von den Verfassern der Helbig/Buscha-Grammatik verdeutlichten tatsächlichen Grenzen der Umstellprobe komplett unerwähnt. Den Schülerinnen und Schülern wird somit die Problematik der Differenzierung zwischen Stellungsgliedern und Satzgliedern – wie in den Sätzen (3, 4, 5) – vorenthalten.

Im weiteren Verlauf des Kapitels wird außerdem die Ersatzprobe eingeführt. Als Beispiel hierfür wird Satz (7) genannt:

(7) Der Vater dankte den Feuerwehrleuten. → Die Mutter dankte ihnen.

(Deutschbuch 5 1997:277)

Das Ersetzen des substantivischen Dativobjekts durch ein Pronomen entspricht dem Beispiel zur Ersatzprobe in der Helbig/Buscha-Grammatik:

(8) Auf den Tisch legt er das Buch. → Dorthin legt er das Buch.

(Helbig/Buscha-Grammatik 2001:444)

In beiden Fällen bleibt der eigentliche Sinn der Aussage derselbe. Das Ersetzen von Der Vater durch Die Mutter hat jedoch eine andere Qualität. Die lexikalische Bedeutung hat sich hier massiv verändert. Auch grammatisch ist ein Genuswechsel erkennbar. Zur Unterscheidung von Satzgliedern in diesem konkreten Beispiel mag das ausreichen. Die Frage ist nur, ob Schülerinnen und Schüler nicht auch andere Einheiten zu Satzgliedern erklären würden, wenn sie sich in irgendeiner Form ersetzen ließen. Dazu folgendes Beispiel:

(9) Das schöne, neue Haus bricht zusammen.

Satz (9) lässt sich nach der Logik des vom Deutschbuch 5 angeführten Beispiels (7) problemlos transformieren zu Satz (10):

(10) Das hässliche, alte Haus bricht zusammen.

Schlussfolgernd müssten Schülerinnen und Schüler hässlich und alt zu einem Satzglied bestimmen. Der genannte Beispielsatz ist wenig hilfreich und eher verwirrend, da er willkürlich erscheint. Grenzen der Ersatzprobe werden nicht genannt. Dies ist jedoch auch in der Helbig/Buscha-Grammatik nicht der Fall.[5]

2.2 Das Prädikat

2.2.1 Darstellung in der Helbig/Buscha-Grammatik (2001:448-454)

Die Helbig/Buscha-Grammatik untergliedert das Prädikat in sechs mögliche Bestandteile. Ich werde mich im Folgenden aus Platzgründen auf das finite Verb, den grammatischen und lexikalischen Prädikatsteil sowie auf das Subjektsprädikativ bei Kopulaverben beschränken. Die Helbig/Buscha-Grammatik erläutert außerdem das Objektsprädikativ und das Subjektsprädikativ in Passivsätzen[6].

Die Bestandteile des Prädikats werden gemäß der Definition der Verfasser durch ihre Abhängigkeitsstruktur, ihre morphologisch-syntaktischen Stellungsglieder, ihre Valenzeigenschaften und gegebenenfalls ihre Transformationsmöglichkeiten charakterisiert.

2.2.1.1 Das finite Verb (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:448)

Die Abhängigkeitsstruktur zeigt, dass das finite Verb im Satz hierarchisch die höchste Position einnimmt. Alle anderen Satzglieder definieren sich in ihrer Relation zum Verb (zum besseren Verständnis der beschriebenen Abhängigkeitsstrukturen siehe das Beispiel unter 2.5 Graphische Darstellung).

Darüber hinaus beschreiben die Autoren das finite Verb als „dasjenige Satzglied, das eine feste Position im Satz einnimmt und um das herum im Hauptsatz (Aussagesatz) sich die anderen Satzglieder bewegen“ (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:448). Veränderungen sind im Tempus, Genus, Modus und in der Modalität möglich. Das finite Verb ist jedoch nicht weglassbar wie Satz (11) zeigt.

(11) Meike studiert Chemie. → *Meike Chemie.

2.2.1.2 Der grammatische Prädikatsteil (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:448 f.)

Die Verfasser der Helbig/Buscha-Grammatik weisen daraufhin, dass das Prädikat in einigen Konstruktionen wie beispielsweise Perfekt oder Passiv mehrteilig sein kann. Der nichtfinite, aber verbale Teil ist in diesem Fall der grammatische Prädikatsteil. In der Abhängigkeitsstruktur steht er hierarchisch auf derselben Ebene wie das finite Verb.

Eine Repräsentation ist durch die morphologischen Stellungsglieder Infinitiv des Verbs bzw. Partizip II des Verbs möglich.

Außerdem können die zusammengesetzten Tempus- und Genusformen sowie die abgeleiteten Formen des Modus[7] und der Modalität auf die einfachen Grundformen zurückgeführt werden wie Satz (12) am Beispiel einer zusammengesetzten Tempusform zeigt:

(12) Sie hat keine Zusage bekommen → Sie bekommt keine Zusage.

Eine Auslassung des grammatischen Prädikatsteils führt zu ungrammatischen Sätzen bzw. einer grammatischen oder semantischen Veränderung des Satzes.

2.2.1.3 Der lexikalische Prädikatsteil (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:449 f.)

Der lexikalische Prädikatsteil ist wie der grammatische Prädikatsteil der nichtfinite Teil des mehrteiligen Prädikats. Im Unterschied dazu steht er jedoch aus lexikalischen oder Wortbildungsgründen und nicht aus grammatischen. Dies lässt sich an Satz (13) verdeutlichen:

(13) Er fährt Fahrrad.

Fahrrad hat hier keine grammatische Funktion, sondern eine lexikalische Bedeutung.

In der Abhängigkeitsstruktur nimmt der lexikalische Prädikatsteil die gleiche Position ein wie der grammatische, steht demnach ebenfalls auf gleicher Ebene wie das finite Verb.

Als morphologische Stellungsglieder sind Substantive, Präfixe, Adverbien, Adjektive, das Reflexivpronomen sich, Präpositionalgruppen und der Infinitiv des Verbs (mit oder ohne zu) möglich.

[...]


[1] Zur Erläuterung verschiedener Konzeptionen von Grammatikunterricht siehe Steets (2003:213-217).

[2] Von diesem Buch ist 2004 eine Neuauflage erschienen. Diese lag mir bei der Abfassung der Hausarbeit nicht vor.

[3] Weitere Satzglieder wie adverbiale Bestimmungen und Satzgliedteile wie Attribute folgen in der sechsten und siebten Klasse.

[4] Zur Erläuterung von Satzgliedproben siehe z.B. Duden (1995:601f.).

[5] Auffällig ist, dass der Duden, der die Proben näher erläutert, die Ersatzprobe nicht zur Bestimmung von Satzgliedern anführt. Stattdessen sollen mit ihrer Hilfe Ambiguitäten ausgeschaltet werden, indem der doppeldeutige Teil durch einen eindeutigen ersetzt wird. (Duden 1995:602)

[6] Vergleiche hierzu die Helbig/Buscha-Grammatik (2001:452-454).

[7] Fragwürdig ist, warum in der Helbig/Buscha-Grammatik auch die mögliche Rückformung der

abgeleiteten Modusform unter dem Abschnitt grammatischer Prädikatsteil genannt wird, da hier

keine solche Form auftaucht. Dies zeigt der angeführte Beispielsatz :

Er käme pünktlich.→ Er kam pünktlich. (Helbig/Buscha-Grammatik 2001:449)

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Satzgliedlehre im Deutschunterricht – was kommt an bzw. was bleibt übrig?
Untertitel
Überlegungen anhand des Vergleichs eines gymnasialen Schulbuches mit einer Standardgrammatik
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V196494
ISBN (eBook)
9783656227588
ISBN (Buch)
9783656227670
Dateigröße
546 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
satzgliedlehre, deutschunterricht, überlegungen, vergleichs, schulbuches, standardgrammatik
Arbeit zitieren
Marco Schmidt (Autor), 2009, Die Satzgliedlehre im Deutschunterricht – was kommt an bzw. was bleibt übrig?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196494

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