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Real Madrid - Die Marke ist größer als der sportliche Erfolg

Titel: Real Madrid - Die Marke ist größer als der sportliche Erfolg

Studienarbeit , 2011 , 37 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Adin Beslic (Autor:in), Jan Gumbert (Autor:in)

Sport - Sportsoziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Real Madrid ist einer der größten und erfolgreichsten Fussballclubs aller Zeiten. Jahr für Jahr verpflichten sie neue Topstars und präsentieren sich immer wieder als das Maß aller Dinge im Fußball. In früheren Zeiten, als sie der Verein des Königs waren, haben sie den Beinamen „Die Königlichen“ bekommen. Den Anspruch dieses Namen, mit all seinen Glanz und der herausragenden Historie, versuchen sie jedes Jahr aufs Neue zu erfüllen. Der Anspruch an jeden Trainer und jeden Spieler ist es jedes Jahr aufs Neue alle Titel in allen Wettbewerben zu gewinnen und dabei auch noch attraktiven Fussball zu zelebrieren.
Dabei scheint es keine finanziellen Grenzen für das Erreichen dieser Ziele zu geben. Real Madrid ist dafür bekannt die teuersten Spieler und Trainer zu verpflichten um am Ende einer Saison die Vorgaben zu erreichen. In den letzten Jahren konnten sie dieses Ziel nicht realisieren. Auf internationaler Ebene ist das Abschneiden von Real Madrid miserabel und auch national konnten lediglich vereinzelt Titel errungen werden.
Die Motivation der vorliegenden Arbeit ist es herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen es einem Verein in der Größenordnung von Real Madrid möglich ist, auch ohne nennenswerten sportlichen Erfolg, der Konkurrenz wirtschaftlich voraus zu sein. Der untersuchte Zeitraum ist auf die vergangenen 10 Jahre begrenzt, da 2002 letztmals die UEFA Champions League gewonnen werden konnte.
Zunächst wird das sportliche Abschneiden des Klubs untersucht. Die Einordnung der Resultate findet dabei im Kontext des vereinseigenen Anspruchs und der Ehrung als „Best Club of the 20th century“ durch die FIFA statt . Im Folgenden wird die wirtschaftliche Entwicklung des Vereins im gleichen Zeitraum dargestellt. Es wird herausgearbeitet welche Faktoren Real Madrid zum wirtschaftlichen Aufstieg verholfen haben und inwiefern diese abhängig vom sportlichen Erfolg sind.
Ziel dieser Arbeit ist es nicht zu erklären weshalb Real Madrid in den vergangenen Jahren, insbesondere international, erfolglos geblieben ist. Die Gründe hierfür sind wissenschaftlich kaum belegbar. Vielmehr wollen wir darstellen, wie es dem Klub gelungen ist, trotz des sportlichen Scheiterns, der umsatzstärkste Verein der Welt zu werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sportlicher Teil

2.1 Gewonnene Meisterschaften (Gesamt)

2.2. Gewonnene Meisterschaften (letzten 10 Saisons)

2.3 Spielerfluktuation

2.4 Investitionen in die Mannschaft

2.5 Verlustgeschäfte

2.6 Internationaler Erfolg

3. Wirtschaftlicher Teil

3.1 Das Stadion

3.2 Vereinsmitglieder

3.3 Sponsoring

3.4 Einnahmen aus TV-Rechten

3.5 Zentralvermarktung vs. dezentrale Vermarktung

3.6 Champions League Einnahmen

3.7 „Beckham Law“ – Royal Decree 687/2005

3.8 Das UEFA Financial Fair Play

3.9 Umsätze

3.10 Fanbasis

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie es Real Madrid trotz ausbleibender sportlicher Erfolge auf internationaler Ebene in den letzten 10 Jahren gelingen konnte, seine Stellung als einer der umsatzstärksten Fußballvereine der Welt zu festigen und weiter auszubauen.

  • Analyse des sportlichen Abschneidens im Vergleich zur Konkurrenz
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Erlösquellen (Stadion, Sponsoring, TV-Rechte)
  • Einfluss steuerlicher Rahmenbedingungen auf das Gehaltsgefüge
  • Bedeutung der Vereinsmarke und der globalen Fanbasis für die Finanzkraft

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Real Madrid ist einer der größten und erfolgreichsten Fussballclubs aller Zeiten. Jahr für Jahr verpflichten sie neue Topstars und präsentieren sich immer wieder als das Maß aller Dinge im Fußball. In früheren Zeiten, als sie der Verein des Königs waren, haben sie den Beinamen „Die Königlichen“ bekommen. Den Anspruch dieses Namen, mit all seinen Glanz und der herausragenden Historie, versuchen sie jedes Jahr aufs Neue zu erfüllen. Der Anspruch an jeden Trainer und jeden Spieler ist es jedes Jahr aufs Neue alle Titel in allen Wettbewerben zu gewinnen und dabei auch noch attraktiven Fussball zu zelebrieren.

Dabei scheint es keine finanziellen Grenzen für das Erreichen dieser Ziele zu geben. Real Madrid ist dafür bekannt die teuersten Spieler und Trainer zu verpflichten um am Ende einer Saison die Vorgaben zu erreichen. In den letzten Jahren konnten sie dieses Ziel nicht realisieren. Auf internationaler Ebene ist das Abschneiden von Real Madrid miserabel und auch national konnten lediglich vereinzelt Titel errungen werden.

Die Motivation der vorliegenden Arbeit ist es herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen es einem Verein in der Größenordnung von Real Madrid möglich ist, auch ohne nennenswerten sportlichen Erfolg, der Konkurrenz wirtschaftlich voraus zu sein. Der untersuchte Zeitraum ist auf die vergangenen 10 Jahre begrenzt, da 2002 letztmals die UEFA Champions League gewonnen werden konnte.

Zunächst wird das sportliche Abschneiden des Klubs untersucht. Die Einordnung der Resultate findet dabei im Kontext des vereinseigenen Anspruchs und der Ehrung als „Best Club of the 20th century“ durch die FIFA statt. Im Folgenden wird die wirtschaftliche Entwicklung des Vereins im gleichen Zeitraum dargestellt. Es wird herausgearbeitet welche Faktoren Real Madrid zum wirtschaftlichen Aufstieg verholfen haben und inwiefern diese abhängig vom sportlichen Erfolg sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung legt den Fokus auf die Diskrepanz zwischen sportlichem Anspruch und Realität bei Real Madrid und formuliert die zentrale Fragestellung der wirtschaftlichen Erfolgsanalyse.

2. Sportlicher Teil: Hier wird die sportliche Bilanz von Real Madrid in den letzten 10 Jahren analysiert, einschließlich Titelgewinnen, Investitionen in den Kader und der Spielerfluktuation.

3. Wirtschaftlicher Teil: Dieser Abschnitt beleuchtet detailliert die verschiedenen Einnahmequellen wie Stadionbetrieb, Sponsoring, TV-Rechte und steuerliche Privilegien.

4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Real Madrid seine Marktführerschaft trotz sportlicher Schwäche durch geschicktes Marketing und eine starke Markenidentität erfolgreich behaupten konnte.

Schlüsselwörter

Real Madrid, Fußball, Kommerzialisierung, Champions League, TV-Rechte, Sponsoring, Stadion, Vereinsmitglieder, Beckham Law, Finanzkraft, Markenmanagement, Kaderplanung, Transferpolitik, Umsatz, Fanbasis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomische Entwicklung des Fußballvereins Real Madrid über einen Zeitraum von 10 Jahren und untersucht, wie der Klub trotz mangelnder sportlicher Höchstleistungen zum umsatzstärksten Verein der Welt aufsteigen konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der sportlichen Performance, den Einnahmen durch Stadion und Sponsoring, der Vermarktung von TV-Rechten sowie externen Faktoren wie steuerlichen Regelungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die wirtschaftlichen Mechanismen zu identifizieren, die Real Madrid unabhängig von sportlichen Titeln eine dominante ökonomische Stellung sichern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autoren nutzen eine empirische Analyse von Leistungsdaten, Transferausgaben, Einnahmenberichten und Umfragen, um die wirtschaftliche Entwicklung im Kontext zum sportlichen Erfolg zu setzen.

Was wird im wirtschaftlichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Einnahmesäulen, angefangen bei den Stadionerlösen und Mitgliederbeiträgen bis hin zu komplexen Themen wie der dezentralen TV-Rechtevermarktung und dem UEFA Financial Fair Play.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Real Madrid, Kommerzialisierung, Markenwert, TV-Rechtevermarktung, Transferbilanz und die wirtschaftliche Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg.

Wie wirkt sich die dezentrale Vermarktung in Spanien auf Real Madrid aus?

Durch das dezentrale Modell der Primera Division können die Spitzenvereine wie Real Madrid individuell deutlich höhere Summen aus TV-Rechten verhandeln als Vereine in zentral vermarkteten Ligen.

Welche Rolle spielt das sogenannte „Beckham Law“ für den Verein?

Dieses Steuergesetz ermöglichte es dem Verein, ausländischen Profis durch reduzierte Steuersätze ein attraktiveres Nettogehalt anzubieten, was die Kostenstruktur bei hochkarätigen Neuverpflichtungen beeinflusste.

Wie wichtig ist der sportliche Erfolg für das Finanzmodell des Klubs?

Die Analyse zeigt, dass der sportliche Erfolg nur einen kleinen Teil der Bilanz (z. B. durch UEFA-Preisgelder) ausmacht; der wirtschaftliche Erfolg basiert primär auf der globalen Markenstrategie.

Was bedeutet die Einführung des UEFA Financial Fair Play für die Zukunft?

Die Regelung zwingt Vereine zu ausgeglichenen Bilanzen, was für Real Madrid eine Anpassung der Ausgabenpolitik erfordert, aber insbesondere Vereine mit Investor-Modellen wie in der Premier League stärker treffen könnte.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Real Madrid - Die Marke ist größer als der sportliche Erfolg
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Gesellschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Geld und Tore: Über die Folgen der Kommerzialisierung im Fussball
Note
2,0
Autoren
Adin Beslic (Autor:in), Jan Gumbert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
37
Katalognummer
V196530
ISBN (eBook)
9783656225348
ISBN (Buch)
9783656226789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fussball real real madrid marketing beckham ronaldo sponsor sponsoring vermarktung transfer fussballtransfer champions league fernsehrechte tv-rechte TV-Einnahmen Beckham Law fussballfans zidane figo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Adin Beslic (Autor:in), Jan Gumbert (Autor:in), 2011, Real Madrid - Die Marke ist größer als der sportliche Erfolg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196530
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Leseprobe aus  37  Seiten
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