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Führungsqualitäten als Erfolgsfaktor in mittelständischen Familienunternehmen

Titel: Führungsqualitäten als Erfolgsfaktor in mittelständischen Familienunternehmen

Seminararbeit , 2011 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Zenai Abraha (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Familie gilt für die meisten Menschen als der Mittelpunkt des Lebens. Im herkömmlichen Sinne wird Familie mit Geborgenheit, Sicherheit sowie Vertrautheit und übergreifend mit emotionalen und sozialen Aspekten assoziiert. Über den klassischen Sinn hinaus stellt das Familienunternehmen eine spezielle Ausprägung der Familie dar, in der Familien, zum Teil über mehrere Generationen, als Wirtschaftsorganisation auf dem Markt auftreten.
Familienunternehmen werden überwiegend den kleinen und mittleren Unternehmen zugeordnet und bilden mit über drei Millionen Betrieben das Fundament der deutschen Wirtschaft. Aus dieser Intention heraus ist es umso wichtiger, Familienunternehmungen im Hinblick auf Wettbewerbsvorteile und Schwächen näher zu untersuchen und Lösungsansätze für die spezifischen Konfliktsituationen und Probleme zu entwickeln, die in Familienunternehmungen auftreten.
Die Globalisierung und die einhergehende Intensivierung des Wettbewerbs erfordert von Familienunternehmen eine höhere Anpassungsfähigkeit, Dynamik und Veränderungen, die gerade in dieser Unternehmensform oftmals aufgrund von alteingesessenen. Machtpositionen schwer zu realisieren sind. Das Führen der Unternehmung bzw. der Mitarbeiter setzt zudem eine Reihe an Führungsqualitäten voraus, die nicht immer in den eigenen Reihen der Familienressourcen vorhanden sind.

Ziel dieser Ausarbeitung ist es die Charakteristika der Familienunternehmen zu beschreiben und Führungsqualitäten als besonders relevante Einflussfaktoren auf den Erfolg dieser Unternehmensform herauszustellen. Deshalb wird auf die verschiedenen Anforderungen und Qualitäten von Führungspersönlichkeiten eingegangen und aufgezeigt in welchem Zusammenhang diese zu Erfolg und Misserfolg der Familienunternehmung stehen

Die Arbeit baut sich über sechs Kapitel auf und beschreibt systematisch die Zusammenhänge von Führungsqualität und Familienunternehmung. Im zweiten Kapitel wird zunächst auf die einzelnen Determinanten von mittelständischen Familienunternehmen und den Faktor Führungsqualität eingegangen. Daraufhin wird im dritten Kapitel eine Analyse der Führungsfunktionen vorgenommen, bevor im vierten Kapitel die auftretenden Problemfelder der Führung in mittelständischen Familienunternehmen sowie im fünften Kapitel entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen zur Reduktion dieser Probleme vorgestellt werden. Das abschließende Fazit soll die gewonnenen Erkenntnisse kurz zusammenfassen und einen Ausblick in die Zukunft wagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konstitutive Themenbereiche: Führungsqualität und mittelständische Familienunternehmen

2.1 Führungsqualität unter sach- und personenbezogenen Perspektiven

2.1.1 Definition und nähre Charakterisierung der Führungsqualität

2.1.2 Indikatoren für eine Erfolg generierende Führungsqualität

2.2 Mittelständische Familienunternehmen

2.2.1 Definition und Abgrenzung

2.2.2 Spezifika von mittelständischen Familienunternehmen

2.3 Bedeutung der Führungsqualität speziell für mittständische Familienunternehmen

2.4 Ergebnis einer empirischen Untersuchung

3. Analyse der Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen

3.1 Sachbezogene Führungsfunktionen

3.1.1 Planung

3.1.2 Organisation

3.1.3 Controlling

3.2 Personenbezogene Führungsfunktionen

3.2.1 Führungskultur und -stile

3.2.2 Anreize zur Mitarbeitermotivation

3.3 Nachfolgeproblematik als spezielle Herausforderung

4. Problemfelder einer hinreichenden Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen

4.1 Größenbedingte Ressourcenprobleme: Begrenzte finanzielle Mittel

4.2 Personenbedingte Probleme: Unzureichende Führungsqualitäten der Leitung

4.3 Demographie- und wandlungsbezogene Probleme

5. Vorschläge zur Erhöhung der Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen

5.1 Explikation des Handlungsbedarfs

5.2 Strategische Ausrichtung als Erfolgsfaktor

5.3 Optimierung zentraler Führungssysteme

5.3.1 Planungs- und Controllingsysteme

5.3.2 Organisations- und Personalführungssysteme: Beirat und Mitarbeiterbeteiligung

5.4 Nutzung externer Expertise und finanzieller Förderprogramme: Unterstützung durch Berater

5.5 Qualifikationserhöhung auf Leitungsebene

5.5.1 Kompetenzwerte durch Schulungen und Erfahrungsaustausch

5.5.2 Systematischer Aufbau des Nachfolgers

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Charakteristika mittelständischer Familienunternehmen und analysiert Führungsqualitäten als zentrale Erfolgsfaktoren. Ziel ist es, Anforderungen an Führungspersönlichkeiten aufzuzeigen und Zusammenhänge zwischen Führungsqualität und Unternehmenserfolg zu beleuchten, um Lösungsansätze für spezifische Problemfelder in dieser Unternehmensform zu entwickeln.

  • Bedeutung von Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen
  • Analyse sach- und personenbezogener Führungsfunktionen
  • Identifikation und Bewältigung von Problemfeldern in der Führung
  • Strategien zur Professionalisierung und Nachfolgeplanung
  • Nutzung von externem Expertenwissen und Finanzierungsinstrumenten

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition und nähre Charakterisierung der Führungsqualität

Mit dem Wandel der Zeit und einer wachsenden Demokratisierung der Gesellschaft bis zur heutigen Gegenwart, veränderten sich auch die Führungsverhaltensweisen und dadurch auch die dafür benötigten Führungsqualitäten. Das altbewährte Hierarchieprinzip mit der vorausgesetzten Gehorsamkeitspflicht ist nicht mehr zeitgemäß und zielführend. Die Autoren Ullrich, Schmidt, Badura und v. Rosenstiel sind sich gleichermaßen einig, dass Führungskräfte eine starke Auswirkung auf die physische und psychische Belastung der Mitarbeiter bewirken können, die sich in Form von Fehlzeiten, Emotionen und Arbeitszufriedenheit widerspiegeln. Aus der institutionellen Sicht ist das übergeordnete Ziel nachvollziehbar die Wirtschaftlichkeit. Aus einer empirischen Studie von Wunderer und Küpers geht jedoch hervor, dass negative Gefühlszustände Produktivitätseinbußen von über 20 Prozent ausmachen können. Somit wird deutlich, dass die Führungsqualitäten für einen langfristigen Erfolg der Unternehmung vorhanden und ausgeprägt sein müssen.

Der Begriff „Führungsqualitäten“ findet sich in ähnlichen Abwandlungen unter dem Begriff „Führungskompetenz“ wieder, der wie folgt definiert wird: „Führungskompetenz ist die Fähigkeit leitender Personen in einer Organisation, Führungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.“ Demzufolge beschreibt Führungskompetenz, bzw. Führungsqualität die Summe der Fähigkeiten einer Person, ziel- und lösungsorientiert das Verhalten der Mitarbeiter zu lenken und sie methodisch und geplant zu beeinflussen, um die gesetzten Ziele der Unternehmung zu erreichen und simultan den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zu manifestieren.

Um sich diese Kompetenzen anzueignen, muss man verstehen wie sich diese zusammensetzen, da sie in keinem Fall eine Berufung darstellen, sondern ähnlich wie ein Beruf zu erlernen sind. Führungspersönlichkeit entsteht durch mehrere Faktoren, wie beispielsweise der eigenen Lebenserfahrung, übernommenen Kenntnisse und die daraus projizierten Führungsprinzipien und Führungsverhaltensweisen. Die Literatur weist jedoch auch eine abstrakte Theorie zu Führungsqualitäten auf, welche besagt, dass Führungskräfte aus einer „inneren Stimme“ heraus handeln und im Unterbewusstsein in kürzester Zeit, mit Hilfe ihrer Erfahrungen, auf komplexe Situationen intuitiv reagieren können, um dadurch handlungsfähig zu bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Familienunternehmen dar und definiert die Zielsetzung, den Zusammenhang zwischen Führungsqualität und Erfolg zu untersuchen.

2. Konstitutive Themenbereiche: Führungsqualität und mittelständische Familienunternehmen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe und stellt Theorien sowie Ergebnisse empirischer Studien zu Führungsfähigkeiten in mittelständischen Kontexten vor.

3. Analyse der Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen: Hier werden sachbezogene Funktionen wie Planung und Controlling sowie personenbezogene Funktionen wie Führungskultur und Nachfolge detailliert analysiert.

4. Problemfelder einer hinreichenden Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen: Das Kapitel beleuchtet Ressourcenmangel, führungsspezifische Probleme sowie demografische und wandlungsbezogene Herausforderungen der Unternehmensform.

5. Vorschläge zur Erhöhung der Führungsqualität in mittelständischen Familienunternehmen: Hier werden praxisnahe Lösungen wie Familienstrategien, Optimierung von Führungssystemen, externe Beratung und Qualifikationsmaßnahmen auf Leitungsebene erörtert.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Notwendigkeit moderner Management-Methoden für den langfristigen Erfolg von Familienunternehmen hervor.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Führungsqualität, Führungskompetenz, Mittelstand, Unternehmensnachfolge, Strategische Führung, Controlling, Familienstrategie, Unternehmenskultur, Mitarbeitermotivation, Personalführung, Professionalisierung, Managementstrukturen, Führungspersönlichkeit, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz von Führungsqualitäten als entscheidenden Erfolgsfaktor für mittelständische Familienunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Besonderheiten von Familienunternehmen, die Analyse von Führungsfunktionen sowie die Bewältigung von spezifischen Problemfeldern wie Nachfolge und Ressourcenmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Anforderungen an Führungskräfte herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie durch moderne Managementtechniken und gezielte Führungsstrategien der Unternehmenserfolg gesichert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender empirischer Studien zum Thema Führungsfähigkeiten und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert fachbezogene und personenbezogene Führungsaufgaben, identifiziert Herausforderungen in mittelständischen Familienunternehmen und unterbreitet konkrete Verbesserungsvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Familienunternehmen, Führungsqualität, Unternehmensnachfolge, Strategische Führung und Controlling.

Warum ist das „Controlling“ für Familienunternehmen so wichtig?

Controlling ist wichtig, um Transparenz über Liquidität, Kosten und Gewinn zu schaffen und existenzbedrohende Fehler in patriarchalisch geführten Unternehmen frühzeitig aufzudecken.

Welches „Geschwisterproblem“ wird in der Arbeit erwähnt?

Das Geschwisterproblem beschreibt Konflikte, die entstehen, wenn bei der Nachfolgeplanung ein Kind gegenüber anderen bevorzugt wird, was zu kontraproduktiven Differenzen in der Führungsebene führen kann.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Führungsqualitäten als Erfolgsfaktor in mittelständischen Familienunternehmen
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover
Note
1,7
Autor
Zenai Abraha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
60
Katalognummer
V196542
ISBN (eBook)
9783656225331
ISBN (Buch)
9783656227007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
führungsqualitäten erfolgsfaktor familienunternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Zenai Abraha (Autor:in), 2011, Führungsqualitäten als Erfolgsfaktor in mittelständischen Familienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196542
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Leseprobe aus  60  Seiten
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