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Kaiser Konstantin und sein Leben

Titel: Kaiser Konstantin und sein Leben

Hausarbeit , 2005 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christiane Eberle (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Konstantin der Große ist einer der wohl bekanntesten, aber auch umstrittensten römischen Kaiser. Bei der ersten intensiveren Auseinandersetzung und Literaturrecherchen wurde schnell deutlich, dass zahlreiche Kontroversen mit Konstantin und seiner Person verbunden sind.
Dies mag daran liegen, dass die Darstellung seines Lebens und die Beurteilung seiner Aktivitäten stark geprägt sind von den grundsätzlichen Vorstellungen und Konzepten der einzelnen Kunsthistoriker.
Christliche Autoren wie Eusebius von Caesara und Laktanz, die bedeutenden Konstantinbiographen, unterstellten dem Kaiser recht früh eine Hinwendung zum Christentum. Konträr dazu wurde derselbe Kaiser von den Heiden etwa als berechnender Machtmensch gezeigt, der geprägt von politischen Berechnungen war. Man hat also sorgfältig aus den verschiedenen Divergenzen auszuwählen, welche Elemente aus den Darstellungen als zuverlässig gelten. Die einzig unumstößliche Tatsache auf die sich sowohl antike als auch moderne Autoren einigen können ist, dass Konstantin der erste christliche Kaiser im römischen Reich war.
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die ersten Lebensjahre Konstantins bis zu seiner Kaisererhebung im Jahre 306 chronologisch behandelt/ rekonstruiert.
Zum besseren Verständnis wird direkt zu Beginn das Herrschaftssystem der dokletianischen Tetrarchie am Beispiel des Konstantius Chlorus, Konstantins Vater, erläutert.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Weg den Konstantin bis zu seiner tatsächlichen Alleinherrschaft zurücklegt. Es wird beschrieben, wie ein Soldatensohn trotz des diocletianischen Herrschaftssystems zum alleinigen Herrscher des gesamten römischen Imperiums wurde, und somit das Ende der Tetrarchie und die Rückkehr zu einer älteren Traditionslinie einleitete. Die konstantinische Wende wird kurz angesprochen, um dem Leser einen Einblick in die Problematik zu ermöglichen, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Das Leben des jungen Konstantin

2. Kaiser Anfänge

2.1 Konstantin besiegt Maxentius- eine Bekehrung?

2.2 frühe Gesetzgebung und Kirchenpolitik

2.3 Das Mailänder Toleranzedikt

3. Konstantins Weg zum Alleinherrscher

4. Gesetzgebung und Leben als Alleinherrscher

5. Konstantinopel

6. Taufe und Tod Konstantins

7. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Kaiser Konstantin dem Großen, mit einem besonderen Fokus auf seinen Aufstieg zum Alleinherrscher des römischen Reiches und seine komplexe Hinwendung zum Christentum. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die historischen Kontroversen um seine Bekehrung und die Motivation hinter seiner kirchenfreundlichen Gesetzgebung kritisch zu hinterfragen.

  • Die tetrarchische Ordnung und Konstantins Aufstieg
  • Militärische Erfolge und der Sieg an der Milvischen Brücke
  • Die konstantinische Wende und die Mailänder Toleranz
  • Gesetzgeberische Maßnahmen und der Status der christlichen Kirche
  • Die Gründung Konstantinopels und die symbolische Bedeutung seiner Taufe

Auszug aus dem Buch

0. Einleitung

Konstantin der Große ist einer der wohl bekanntesten, aber auch umstrittensten römischen Kaiser. Bei der ersten intensiveren Auseinandersetzung und Literaturrecherchen wurde schnell deutlich, dass zahlreiche Kontroversen mit Konstantin und seiner Person verbunden sind. Dies mag daran liegen, dass die Darstellung seines Lebens und die Beurteilung seiner Aktivitäten stark geprägt sind von den grundsätzlichen Vorstellungen und Konzepten der einzelnen Kunsthistoriker. Christliche Autoren wie Eusebius von Caesara und Laktanz, die bedeutenden Konstantinbiographen, unterstellten dem Kaiser recht früh eine Hinwendung zum Christentum. Konträr dazu wurde derselbe Kaiser von den Heiden etwa als berechnender Machtmensch gezeigt, der geprägt von politischen Berechnungen war.

Man hat also sorgfältig aus den verschiedenen Divergenzen auszuwählen, welche Elemente aus den Darstellungen als zuverlässig gelten. Die einzig unumstößliche Tatsache auf die sich sowohl antike als auch moderne Autoren einigen können ist, dass Konstantin der erste christliche Kaiser im römischen Reich war.

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die ersten Lebensjahre Konstantins bis zu seiner Kaisererhebung im Jahre 306 chronologisch behandelt/ rekonstruiert. Zum besseren Verständnis wird direkt zu Beginn das Herrschaftssystem der dokletianischen Tetrarchie am Beispiel des Konstantius Chlorus, Konstantins Vater, erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Ambivalenz der historischen Quellen zu Konstantin und definiert den Untersuchungsrahmen der Arbeit, von seinen Anfängen bis zu seinem Tod.

1. Das Leben des jungen Konstantin: Dieses Kapitel rekonstruiert die Herkunft Konstantins und seine Ausbildung innerhalb des tetrarchischen Herrschaftssystems unter Diokletian.

2. Kaiser Anfänge: Es wird die Machtergreifung Konstantins nach dem Tod seines Vaters sowie die politischen Spannungen mit Maxentius und Galerius beschrieben.

2.1 Konstantin besiegt Maxentius- eine Bekehrung?: Der Abschnitt analysiert die Schlacht an der Milvischen Brücke und diskutiert kritisch, ob Konstantin eine tatsächliche Bekehrung erlebte oder ob religiöse Motive politisch instrumentalisiert wurden.

2.2 frühe Gesetzgebung und Kirchenpolitik: Hier werden die ersten Schritte Konstantins zur Privilegierung der Kirche und die Etablierung des Christentums als religio licita thematisiert.

2.3 Das Mailänder Toleranzedikt: Der Fokus liegt auf der inhaltlichen Bedeutung des Edikts von 313, welches das Ende der Christenverfolgungen reichsweit besiegelte.

3. Konstantins Weg zum Alleinherrscher: Dieses Kapitel behandelt die Festigung seiner Macht gegenüber Licinius und die symbolische Politik, wie das Verbot der Gesichtsschändung.

4. Gesetzgebung und Leben als Alleinherrscher: Die Phase der ungeteilten Macht nach 324 wird analysiert, inklusive der Münzreformen und des Konzils von Nizäa.

5. Konstantinopel: Es wird die Gründung der neuen Reichshauptstadt und deren Rolle als Zentrum des christlichen Ostreiches dargestellt.

6. Taufe und Tod Konstantins: Das letzte inhaltliche Kapitel erörtert die Gründe für die späte Taufe kurz vor seinem Tod im Jahr 337.

7. Schlussteil: Das Fazit fasst die Kontroverse um Konstantins Glaubensmotivation zusammen und betont die Unmöglichkeit einer abschließenden historischen Klärung.

Schlüsselwörter

Konstantin der Große, Römische Kaiser, Tetrarchie, Christentum, Milvische Brücke, Mailänder Toleranzedikt, Konstantinopel, Konzil von Nizäa, Sol Invictus, Kirchengeschichte, Spätantike, Konstantinische Wende, Christogramm, Licinius, Maxentius.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen historischen Überblick über das Leben von Kaiser Konstantin dem Großen und beleuchtet insbesondere den Übergang des römischen Reiches hin zu einer christlich geprägten Ära.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die tetrarchische Ordnung, die politische Instrumentalisierung von Religion, die Etablierung der christlichen Kirche als Institution sowie die Gründung von Konstantinopel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Werdegang Konstantins chronologisch nachzuzeichnen und die Motive hinter seinem Handeln – insbesondere die Frage nach seiner persönlichen Konversion zum Christentum – kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kirchengeschichtliche Rekonstruktion, die auf einer Auswertung von Fachliteratur und antiken Quellen wie Eusebius von Caesara und Laktanz basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch vom Aufstieg Konstantins als Sohn eines Tetrarchen über die Siege gegen Mitregenten bis hin zu seiner Rolle als alleiniger Herrscher und Gestalter der kirchlichen Gesetzgebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konstantinische Wende, Tetrarchie, Mailänder Toleranzedikt, Christogramm und die historische Kontroverse um die Bekehrung.

Wie bewertet die Autorin die Glaubensmotivation Konstantins?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Motivation Konstantins nach aktuellem Forschungsstand nicht eindeutig zu klären ist; es bleibt ein Spannungsfeld zwischen echter religiöser Überzeugung und politischem Kalkül.

Welche Rolle spielt die Gründung von Konstantinopel?

Konstantinopel diente als neue Hauptstadt des Ostens und sollte als Symbol für die Einheit des Reiches fungieren, wobei sie explizit als Stadt der christlichen Kirche konzipiert wurde.

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Details

Titel
Kaiser Konstantin und sein Leben
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Kirchengeschichte)
Note
1,7
Autor
Christiane Eberle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V196603
ISBN (eBook)
9783656228165
ISBN (Buch)
9783656228271
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Römisches Reich Kirchengeschichte Kaiser Konstantin Christentum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christiane Eberle (Autor:in), 2005, Kaiser Konstantin und sein Leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196603
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Leseprobe aus  17  Seiten
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