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Zu den Gründen der Verlegung des Zisterzienserklosters Mariensee nach Chorin

Title: Zu den Gründen der Verlegung des Zisterzienserklosters Mariensee nach Chorin

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Norbert Schmidt (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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1. Einleitung
Angeregt durch den Besuch des Klosters Chorin im Rahmen des Hauptseminars Mittelalterliche Geschichte und der in diesem Zusammenhang thematisierten Verlegung des Klosters vom Parsteiner See nach Chorin möchte ich in dieser Hausarbeit den Gründen der Verlegung nachgehen.
Dazu werde ich zunächst kurz den zeitlichen Ablauf der Gründung und Verlegung anhand des relevanten Urkundenmaterials skizzieren. Im Anschluss diskutiere ich die in der Literatur dargelegten Ursachen der Verlegung des Klosters und hoffe so, zu einem Urteil über die Verlegungsgründe zu gelangen.

Anmerkung: Die Arbeit erschließt die in der Literatur diskutierten Gründe für die Standortverlegung und wägt sie gegeneinander ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitlicher Rahmen der Gründung und Verlegung des Klosters

3. Mögliche Gründe für die Verlegung des Klosters

3.1 Die Verkehrsanbindung

3.1.1 Die unmittelbare Umgebung des Klosters

3.1.2 Die weitere Umgebung des Klosters

3.2 Der Anstieg des Wasserpegels des Parsteiner Sees

3.3 Fehlen von Fließgewässern

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historischen und geographischen Gründe für die Verlegung des Zisterzienserklosters von Mariensee an den Standort Chorin. Ziel ist es, anhand der Auswertung von Urkunden und der fachwissenschaftlichen Literatur zu beurteilen, welche Faktoren – insbesondere infrastrukturelle Mängel oder klimatische Bedingungen – den Konvent dazu bewogen haben, den ursprünglichen Standort aufzugeben.

  • Analyse der Gründungsgeschichte und des zeitlichen Rahmens
  • Untersuchung der infrastrukturellen Anbindung (Verkehrswege)
  • Bewertung des Einflusses von Wasserstandsschwankungen des Parsteiner Sees
  • Bewertung der Standortvoraussetzungen für zisterziensische Wirtschaftstätigkeit

Auszug aus dem Buch

3. Mögliche Gründe für die Verlegung des Klosters

Im wesentlichen werden drei Gründe für die Verlegung des Klosters nach Chorin diskutiert, welchen ich hier nachgehen möchte. Dabei handelt es sich um infrastrukturelle Gründe, genauer: die Verkehrsanbindung, zum zweiten um die Frage, ob ein steigender Wasserpegel des Parsteiner Sees die Mönche zur Aufgabe des Standortes zwang oder schließlich, ob das Fehlen von Fließgewässern am alten Klosterstandort dem Leben und der Arbeit der Mönche die erwähnten Unbequemlichkeiten bereitete. Schich stellt sogar die These auf, dass Johann I. die Stiftung bewusst auf dem Pehlitzwerder und nicht nach Chorin platzierte, möglicherweise entgegen dem Willen der Zisterzienser. Damit wäre Johann I. wohl in eine slawische Siedlungskammer vorgestoßen und hätte gleichzeitig für seine Grablege einen Ort bestimmt, der, wie es die Statuten Zisterzienser vorschrieben, Abgeschiedenheit von der Welt versprach. Wie stark die Entscheidung über den Klosterstandort mit der Person Johann I. verbunden zu sein scheint, zeigt sich an den rasch nach seinem Tod eintretenden Verlegungsbemühungen.

Schichs These wird hier jedoch ausdrücklich deswegen nicht verfolgt, da sie im Rahmen dieser Arbeit wohl nicht angemessen behandelt werden könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema und Skizzierung des methodischen Vorgehens anhand von Urkundenquellen.

2. Zeitlicher Rahmen der Gründung und Verlegung des Klosters: Darstellung der Gründungsdaten und der frühen urkundlichen Belege zur Besiedlung durch den Konvent.

3. Mögliche Gründe für die Verlegung des Klosters: Untersuchung der drei zentralen Hypothesen (Verkehr, Wasserstand, fehlende Fließgewässer) als Ursache für den Standortwechsel.

3.1 Die Verkehrsanbindung: Erörterung, ob die infrastrukturelle Anbindung des Standortes auf dem Pehlitzwerder den Anforderungen des Klosters entsprach.

3.1.1 Die unmittelbare Umgebung des Klosters: Analyse der baulichen Überreste und der Bedeutung der insularen Lage.

3.1.2 Die weitere Umgebung des Klosters: Untersuchung der regionalen Handelswege und der Erreichbarkeit zentraler Wirtschaftsstandorte.

3.2 Der Anstieg des Wasserpegels des Parsteiner Sees: Beurteilung der klimatischen Bedingungen und hydrologischer Veränderungen als potenzielle Gefährdung des Klosterbaus.

3.3 Fehlen von Fließgewässern: Untersuchung der Bedeutung von fließendem Wasser für die zisterziensische Wirtschaftsweise, insbesondere für Mühlenbetriebe.

4. Schluss: Synthese der Ergebnisse und Bewertung, dass das Fehlen von Fließgewässern der wahrscheinlichste Grund für die Verlegung war.

Schlüsselwörter

Kloster Mariensee, Kloster Chorin, Zisterzienser, Askanier, Markgraf Johann I., Pehlitzwerder, Parsteiner See, Klostergründung, Wasserbau, Infrastruktur, Mittelalterliche Geschichte, Siedlungsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Urkundenanalyse, Nettelgraben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen für die Verlegung des Zisterzienserklosters Mariensee an den neuen Standort Chorin im 13. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die infrastrukturellen Voraussetzungen, die hydrologischen Bedingungen des Parsteiner Sees sowie die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Zisterzienserordens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine Analyse des Urkundenmaterials und der Forschungsliteratur zu begründen, warum der ursprüngliche Standort Mariensee für die Mönche als unzureichend empfunden wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quellenkritische Methode, bei der zeitgenössische Urkunden mit der aktuellen historischen und archäologischen Fachliteratur in Beziehung gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung infrastruktureller Aspekte (Verkehrswege), eine geologische Analyse des Wasserstandes und die Bewertung der wasserbaulichen Defizite des alten Standorts.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Zisterzienser, Askanier, Siedlungsarchäologie, Standortwahl und historische Wirtschaftsstruktur.

Warum wurde das Kloster letztlich verlegt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass insbesondere das Fehlen von Fließgewässern, die für Mühlen und Fischereiwirtschaft unverzichtbar waren, den entscheidenden Mangel darstellte.

Welche Rolle spielte Markgraf Johann I. bei der Standortwahl?

Es wird diskutiert, ob Johann I. den Standort Mariensee aus machtpolitischen oder religiösen Gründen (Grablege) wählte, möglicherweise sogar gegen die praktischen Bedürfnisse des Ordens.

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Details

Title
Zu den Gründen der Verlegung des Zisterzienserklosters Mariensee nach Chorin
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Mittelalterliche und Landesgeschichte)
Grade
2,0
Author
Norbert Schmidt (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V196612
ISBN (eBook)
9783656226352
ISBN (Book)
9783656227663
Language
German
Tags
Chorin Parstein Mariensee Zisterzienser Eberswalde Angermünde Oderberg Askanier Grablege Infrastruktur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norbert Schmidt (Author), 2011, Zu den Gründen der Verlegung des Zisterzienserklosters Mariensee nach Chorin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196612
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