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Charakterisierung Johann Wolfgang von Goethe: "Iphigenie auf Tauris"

Title: Charakterisierung Johann Wolfgang von Goethe: "Iphigenie auf Tauris"

Term Paper , 2012 , 4 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Tom Schnee (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Das Drama „Iphigenie auf Tauris“ wurde im Jahre 1786 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst und thematisiert erstmals in der deutschen Literaturgeschichte ein neues Menschenbild welches sich durch die, bis dahin noch unbekannten, Ideale der Humanität, der Autonomie und der Wahrheit ausdrückt.
Somit zeichnet sich die Hauptfigur Iphigenie im Laufe des Dramas nicht nur durch einen Zugewinn an Selbstsicherheit, sondern auch durch ihren unerschütterlichen Glauben an die Wahrheit und an das Gute im Menschen aus. Dem Stück liegt der sogenannte Tantalidenmythos zugrunde, nach welchem der wegen seiner Klugheit bei den Göttern beliebte Halbgott Tantalus an die göttliche Tafel eingeladen worden war. Aus Übermut und mangelndem Respekt prahlte er vor den Göttern und stahl ihnen Nektar und Ambrosia, welches ihnen Unsterblichkeit verlieh. Doch damit nicht genug, denn Tantalus wollte auch ihre Allwissenheit auf die Probe stellen und setzte den Göttern seinen eigenen Sohn, Pelops, vor. Als diese die Schandtat entdeckten, verstießen sie ihn aus ihrer Gemeinschaft und verfluchten ihn sowie seine gesamte Familie: Sie prophezeiten, dass sich in jeder Generation ein Mörder gegen die Sippe wendet und, dass dieser Fluch erst in der 5. Generation umgangen werden kann. Es liegt also an Iphigenie, welche dem Heerführer und Urenkel des Tantalus, entstammt, der sie der Göttin Diana opferte um guten Wind für eine Sefahrt zu erbitten, diesen Fluch zu durchbrechen und damit symbolisch für das Gute im Menschen und seinen freien Willen zu stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Charakterisieren von Iphigenie an vorgegebenen Textstellen

2. Erkläre, worin die „unerhörte Tat“ (V. 1892) besteht. Warum bezeichnet Iphigenie ihr Vorhaben (und welches genau ist das eigentlich?) als „ein kühnes Unternehmen“ (V. 1913)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die Charakterentwicklung der Protagonistin Iphigenie im gleichnamigen Drama von J.W. von Goethe, wobei ihr innerer Konflikt zwischen göttlicher Abhängigkeit, familiärem Erbe und der Hinwendung zur Autonomie und Humanität im Zentrum steht.

  • Die Bedeutung des Tantalidenmythos für das Schicksal der Hauptfigur.
  • Die Entwicklung Iphigenies von einer Priesterin hin zu einer freihandelnden, autonomen Persönlichkeit.
  • Der zentrale Stellenwert von Werten wie Wahrheit, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit im Handeln.
  • Die Analyse der "unerhörten Tat" als notwendiger Wendepunkt zur Konfliktlösung.

Auszug aus dem Buch

Charakterisieren von Iphigenie an vorgegebenen Textstellen

Das Drama „Iphigenie auf Tauris“ wurde im Jahre 1786 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst und thematisiert erstmals in der deutschen Literaturgeschichte ein neues Menschenbild welches sich durch die, bis dahin noch unbekannten, Ideale der Humanität, der Autonomie und der Wahrheit ausdrückt.

Somit zeichnet sich die Hauptfigur Iphigenie im Laufe des Dramas nicht nur durch einen Zugewinn an Selbstsicherheit, sondern auch durch ihren unerschütterlichen Glauben an die Wahrheit und an das Gute im Menschen aus. Dem Stück liegt der sogenannte Tantalidenmythos zugrunde, nach welchem der wegen seiner Klugheit bei den Göttern beliebte Halbgott Tantalus an die göttliche Tafel eingeladen worden war.

Zusammenfassung der Kapitel

Charakterisieren von Iphigenie an vorgegebenen Textstellen: Dieses Kapitel führt in das Drama ein, erläutert den Tantalidenmythos als psychologische Basis und beschreibt die anfängliche Abhängigkeit Iphigenies sowie ihre moralische Entwicklung hin zur Autonomie.

Erkläre, worin die „unerhörte Tat“ (V. 1892) besteht. Warum bezeichnet Iphigenie ihr Vorhaben (und welches genau ist das eigentlich?) als „ein kühnes Unternehmen“ (V. 1913): Dieser Abschnitt analysiert das offene Gespräch mit König Thoas als riskanten, aber notwendigen Akt der Wahrheit, der den Familienfluch bricht und den Konflikt auflöst.

Schlüsselwörter

Iphigenie, Johann Wolfgang von Goethe, Humanität, Autonomie, Wahrheit, Tantalidenmythos, Thoas, Orest, Pylades, Konfliktlösung, Unerhörte Tat, Kühnes Unternehmen, Selbstsicherheit, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Analyse primär?

Die Arbeit untersucht die Charakterisierung von Iphigenie in Goethes gleichnamigem Drama und beleuchtet ihre psychologische Wandlung im Kontext ethischer Werte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das Ideal der Humanität, die Entwicklung von Autonomie sowie die Auseinandersetzung mit dem vererbten Familienfluch der Tantaliden.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Iphigenie durch ihre moralischen Entscheidungen – insbesondere das Streben nach Wahrheit – ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es handelt sich um eine textbasierte literaturwissenschaftliche Analyse, die zentrale Passagen des Dramas interpretiert und mit dem historischen Kontext sowie dem mythologischen Hintergrund verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung der Protagonistin, ihrem inneren Konflikt zwischen den Anforderungen des Königs und ihrer persönlichen Moral sowie dem Wendepunkt durch die "unerhörte Tat".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind Humanität, Autonomie, Wahrheit, Tantalidenmythos und der Begriff der "unerhörten Tat" als moralischer Wendepunkt.

Warum ist die "unerhörte Tat" so bedeutsam für den Ausgang des Dramas?

Sie markiert den Moment, in dem Iphigenie sich entscheidet, den sicheren Weg des Schweigens oder der Lüge zu verlassen und offen mit König Thoas zu kommunizieren, wodurch die Konfliktlösung erst ermöglicht wird.

In welchem Spannungsfeld bewegt sich die Protagonistin?

Iphigenie steht zwischen den Erwartungen des Königs Thoas, der Loyalität zu ihrem Bruder Orest und ihrer eigenen moralischen Integrität, die sie zur Wahrheit verpflichtet.

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Details

Title
Charakterisierung Johann Wolfgang von Goethe: "Iphigenie auf Tauris"
Grade
1,5
Author
Tom Schnee (Author)
Publication Year
2012
Pages
4
Catalog Number
V196681
ISBN (eBook)
9783656227502
ISBN (Book)
9783656228066
Language
German
Tags
charakterisierung johann wolfgang goethe iphigenie tauris
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tom Schnee (Author), 2012, Charakterisierung Johann Wolfgang von Goethe: "Iphigenie auf Tauris", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196681
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