Die Verehrung des Heiligen und Märtyrers Pantaleon ist auch heute noch im europäischen Raum verbreitet. Daher ist es interessant, den Weg seiner Reliquien und somit seiner Verehrung zu untersuchen. Da eine Betrachtung des gesamten europäischen Bereichs den Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde, soll die vorliegende Arbeit den Weg der Pantaleonsverehrung aus seiner orientalischen Heimat ins Rheinland mit dem Schwerpunkt auf dem Mittelalter behandeln. Am Beispiel der Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel soll in einem Exkurs anhand der dort auch heute noch vorhandenen Darstellungen des heiligen Pantaleon seine Verehrung im Rheinland aufgezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1
- Einleitung
- Kapitel 2
- Die Legende des Heiligen Pantaleon
- Kapitel 3
- Der Weg der Pantaleonsverehrung
- Die Verehrung im Ostreich
- Kapitel 4
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Verehrung des Heiligen Pantaleon, insbesondere mit dem Weg seiner Reliquien vom Ostreich ins Rheinland. Ziel ist es, den Einfluss des Heiligen Pantaleon auf die religiöse Entwicklung im Mittelalter aufzuzeigen und anhand der Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel die Bedeutung seiner Verehrung im Rheinland zu beleuchten.
- Die Legende des Heiligen Pantaleon und ihre Bedeutung für die Verehrung
- Die Entwicklung der Pantaleonsverehrung im Ostreich
- Der Transfer der Reliquien des Heiligen Pantaleon ins Rheinland
- Die Bedeutung der Pantaleonsverehrung im Mittelalter
- Die Darstellung des Heiligen Pantaleon in der Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Christenverfolgung im Römischen Reich dar und beleuchtet die Bedeutung des Märtyrertums in der frühen Kirche. Sie führt den Heiligen Pantaleon als einen wichtigen Märtyrer ein und stellt den Fokus auf die Untersuchung des Weges seiner Reliquien und seiner Verehrung, insbesondere im Rheinland.
Kapitel 2: Die Legende des Heiligen Pantaleon
Dieses Kapitel widmet sich der Legende des Heiligen Pantaleon. Es beschreibt sein Leben, seine Heilkräfte und sein Martyrium unter Kaiser Diokletian. Die Legende betont seine besondere Heiligkeit und seinen Ruf als Wunderheiler.
Kapitel 3: Der Weg der Pantaleonsverehrung
Kapitel 3.1: Die Verehrung im Ostreich
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Verbreitung der Verehrung des Heiligen Pantaleon im Ostreich. Es beschreibt die frühen Kirchenbauten, die ihm gewidmet wurden, sowie die Übertragung seiner Reliquien und deren Bedeutung für die religiöse Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Wer war der Heilige Pantaleon?
Pantaleon war ein christlicher Märtyrer und Wunderheiler, der unter Kaiser Diokletian im Ostreich hingerichtet wurde. Er gehört zu den Vierzehn Nothelfern.
Wie verbreitete sich die Pantaleonsverehrung nach Europa?
Die Verehrung gelangte durch den Transfer seiner Reliquien aus seiner orientalischen Heimat in den europäischen Raum, insbesondere ins Rheinland während des Mittelalters.
Welche Bedeutung hat die Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel?
Die Kirche in Unkel dient als Beispiel für die lebendige Verehrung des Heiligen im Rheinland, dokumentiert durch historische Darstellungen und die Präsenz seines Kultes.
Warum wurde Pantaleon im Mittelalter so stark verehrt?
Sein Ruf als Wunderheiler und die Legenden über seine Heilkräfte machten ihn zu einem wichtigen Patron für Kranke und zu einem zentralen Element der mittelalterlichen Volksfrömmigkeit.
Was thematisiert die Legende des Heiligen Pantaleon?
Die Legende beschreibt sein Leben als Arzt, seine Bekehrung zum Christentum, seine zahlreichen Wunderheilungen und die Standhaftigkeit während seines Martyriums.
- Arbeit zitieren
- Josephine Ottersbach (Autor:in), 2008, Der Heilige Pantaleon, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196887