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Willkür im Mantel des Rechts

Antijüdische Gesetzgebung im Nationalsozialismus

Title: Willkür im Mantel des Rechts

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 35 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Claudia Mayer (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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Innenpolitisches Hauptopfer des Nationalsozialismus in Deutschland war die jüdische Bevölkerung. Waren die antijüdischen Aktionen nach der sogenannten Machtergreifung ab dem 30. Januar 1933 zunächst von Willkür bestimmt, so versuchten die nationalsozialistischen Machthaber in der folgenden Zeit, ihr Tun auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die antijüdische Gesetzgebung im Deutschen Reich. Zum Dreh- und Angelpunkt dieser Gesetzgebung wurden die Nürnberger Gesetze, die die Rechtsgrundlage für zahlreiche weitere gesetzgeberische Maßnahmen lieferten. War die antijüdische Gesetzgebung aber nicht doch nur die Willkür, gehüllt in den Mantel des Rechtsstaats? Zur Beantwortung der Frage ist ein Überblick über die gesetzgeberischen Maßnahmen des NS-Regimes gegen die jüdische Bevölkerung erforderlich. Da allein bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs mehr als 250 Normen, Erlasse und Anordnungen gegen Juden verkündet wurden, werden in dieser Arbeit entsprechende Schwerpunkte gesetzt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politische Rahmenbedingungen vor 1933 in Deutschland

3. Situation der Juden in Deutschland vor den Nürnberger Gesetzen

4. Entwicklung der antijüdischen Gesetzgebung von 1933-1935

5. Die Nürnberger Gesetze
1. Die Gesetzgebung
2. Auswirkungen der Nürnberger Gesetze auf das jüdische Leben in Deutschland
3. Reaktionen der jüdischen Bevölkerung auf die Nürnberger Gesetze
4. Antijüdische Gesetzgebung nach 1935

6. Willkür im Mantel des Rechts

7. Bibliographie

Häufig gestellte Fragen

Was war das Ziel der antijüdischen Gesetzgebung im Nationalsozialismus?

Das NS-Regime versuchte, seine willkürlichen Aktionen gegen die jüdische Bevölkerung durch eine scheinbar legale Grundlage zu legitimieren und sie systematisch aus dem gesellschaftlichen Leben auszuschließen.

Welche Bedeutung hatten die Nürnberger Gesetze?

Die 1935 verkündeten Nürnberger Gesetze bildeten den Dreh- und Angelpunkt der Diskriminierung, indem sie Juden die Staatsbürgerrechte entzogen und „Ehen zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen Blutes“ verboten.

Wie viele antijüdische Normen gab es bis 1939?

Allein bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden mehr als 250 Gesetze, Erlasse und Anordnungen verkündet, die das Leben der Juden in Deutschland massiv einschränkten.

War die NS-Gesetzgebung rechtsstaatlich?

Nein, die Arbeit argumentiert, dass es sich um „Willkür im Mantel des Rechts“ handelte – eine Perversion des Rechtsstaats zur Durchführung ideologisch motivierter Verbrechen.

Wie reagierte die jüdische Bevölkerung auf diese Gesetze?

Die Reaktionen reichten von Versuchen der Anpassung und inneren Emigration bis hin zur verstärkten Auswanderung angesichts der systematischen Entrechtung.

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Details

Title
Willkür im Mantel des Rechts
Subtitle
Antijüdische Gesetzgebung im Nationalsozialismus
College
University of Koblenz-Landau  (Geschichte)
Course
Jüdisches Leben in Deutschland um 1933
Grade
3,0
Author
Claudia Mayer (Author)
Publication Year
2009
Pages
35
Catalog Number
V196890
ISBN (eBook)
9783656229308
ISBN (Book)
9783656229254
Language
German
Tags
willkür mantel rechts antijüdische gesetzgebung nationalsozialismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Mayer (Author), 2009, Willkür im Mantel des Rechts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196890
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