Die Examensarbeit beschäftigt sich mit der Auswertung von Gewalt an Schulen. Hierbei wird auf schwere und leichte Körperverletzungen eingegangen und hierbei die Zahlen der Kriminalitätsstatistiken ausgewertet.
Im Anschluss wird auf psychologische, sowie soziologische Entstehungsmodelle von Gewalt eingegangen und mögliche Präventionsmaßnahmen beschrieben
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Definitionen
Gewalt
Körperverletzung
Aggression
Kriminalität
Sozialisation
Auswertung der Daten zur leichten/fahrlässigen und schweren/gefährlichen Körperverletzung in der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesland Hessen, dem Landkreis Gießen und dem Stadtgebiet Gießen von 2001 bis 2009
Auswertung der Daten zur leichten Körperverletzung in der Bundesrepublik Deutschland von 2001 bis 2009
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Deutschland bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Deutschland bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Deutschland bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur leichten Körperverletzung im Bundesland Hessen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Hessen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Hessen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Hessen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur leichten Körperverletzung im Landkreis Gießen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) in Landkreis Gießen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) im Landkreis Gießen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) im Landkreis Gießen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur leichten Körperverletzung im Stadtgebiet Gießen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (leichte Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur schweren Körperverletzung in der Bundesrepublik Deutschland von 2001 bis 2009
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Deutschland bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Deutschland bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Deutschland bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur schweren Körperverletzung im Bundesland Hessen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Hessen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Hessen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) in Hessen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur schweren Körperverletzung im Landkreis Gießen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Landkreis Gießen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Landkreis Gießen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Landkreis Gießen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Auswertung der Daten zur schweren Körperverletzung im Stadtgebiet Gießen von 2001 – 2009
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Kindern von 6 bis unter 14 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Jugendlichen von 14 bis unter 18 Jahren
Tatverdächtige (schwere Körperverletzung) im Stadtgebiet Gießen bei Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahren
Zwischenfazit zur Entwicklung der Daten zur leichten/fahrlässigen und zur schweren/gefährlichen Körperverletzung
Erklärungsmodelle von Gewalt
Psychologische Erklärungsmodelle von Gewalt
Trieb- und Instinkttheorie
Frustrations- Aggressionstheorie
Lerntheorie
Soziologische Erklärungsmodelle von Gewalt
Erklärungsansatz nach Heitmeyer
Etikettierungstheorie
Anomietheorie
Sozial-ökologischer Ansatz
Gewaltprävention bei Jugendlichen
Arten von Gewaltprävention
Universelle Gewaltprävention
Selektive Gewaltprävention
Indizierte Gewaltprävention
Gewaltprävention innerhalb der verschiedenen Sozialisationsinstanzen
Gewaltprävention in der Familie
Gewaltprävention in der Schule
Gewaltprävention im Freizeitbereich
Vorstellung des Gewaltpräventionsprogramms Faustlos
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Jugendgewalt anhand von statistischen Kriminalitätsdaten aus den Jahren 2001 bis 2009. Ziel ist es, Entwicklungen in verschiedenen Altersgruppen und Regionen (Bundesrepublik Deutschland, Bundesland Hessen, Landkreis Gießen, Stadtgebiet Gießen) aufzuzeigen und diese im Kontext psychologischer sowie soziologischer Erklärungsmodelle zu diskutieren.
- Analyse von Kriminalitätsstatistiken (leichte und schwere Körperverletzung)
- Regionale und altersgruppenbezogene Differenzierung der Daten
- Darstellung psychologischer und soziologischer Erklärungsansätze für Gewalt
- Untersuchung von Gewaltpräventionsstrategien
- Vorstellung des Präventionsprogramms „Faustlos“
Auszug aus dem Buch
Trieb- und Instinkttheorie
Der bekannteste Vertreter dieser Theorie, die in der Literatur auch häufig nur als „Triebtheorie“ bezeichnet wird ist Sigmund Freud. Freud (geb. 1856 – gest. 1939) war Mediziner und gilt als der Begründer der Psychoanalyse.
Grundaussage dieser Theorie ist, dass aggressives Verhalten dem Menschen angeboren ist. Das aggressive Verhalten eines Menschen beruht nach Freuds Annahme auf der Existenz von Trieben. Freud versuchte das gesamte menschliche Verhalten auf wenige Grundtriebe zurückzuführen. Hierbei entstand die Theorie des Liebes- und Todestriebs, auch als Libido- und Destrudo- bzw. Eros und Thanatostrieb bezeichnet. Aus diesem Grund ist ein gewisses Gewaltpotential in jedem Menschen von Geburt aus vorhanden. Dieses Potential dient der Selbstverteidigung und zum Aufbau von Hierarchien. Entlädt sich dieses Potential, so führt dies zu aggressivem Verhalten eines Menschen. Hierbei wurde festgestellt, dass diese Entladung bei einem Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl früher geschieht, als bei einem Menschen mit einem hohen Selbstwertgefühl.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und den Fokus auf Körperverletzungsdelikte sowie die geplante methodische Vorgehensweise in der Arbeit.
Definitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie Gewalt, Körperverletzung, Aggression, Kriminalität und Sozialisation definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weiteren Analysen zu schaffen.
Auswertung der Daten zur leichten/fahrlässigen und schweren/gefährlichen Körperverletzung in der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesland Hessen, dem Landkreis Gießen und dem Stadtgebiet Gießen von 2001 bis 2009: Dieser umfangreiche Hauptteil enthält die detaillierte statistische Analyse der Kriminalitätsdaten, unterteilt nach Deliktschwere, Altersgruppen, Geschlecht und regionalen Ebenen.
Zwischenfazit zur Entwicklung der Daten zur leichten/fahrlässigen und zur schweren/gefährlichen Körperverletzung: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der statistischen Auswertungen zusammengefasst und die wesentlichen Trends über den gesamten Beobachtungszeitraum reflektiert.
Erklärungsmodelle von Gewalt: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung, unterteilt in psychologische Ansätze (Triebtheorie, Frustrations-Aggressionstheorie, Lerntheorie) und soziologische Ansätze (Heitmeyer, Etikettierungstheorie, Anomietheorie, Sozial-ökologischer Ansatz).
Gewaltprävention bei Jugendlichen: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen der Gewaltprävention, ihren verschiedenen Arten (universell, selektiv, indiziert) und ihrer Umsetzung in unterschiedlichen Sozialisationsinstanzen.
Vorstellung des Gewaltpräventionsprogramms Faustlos: Hier wird das spezifische Präventionsprogramm „Faustlos“ und dessen drei Säulen zur Förderung sozialer Kompetenzen detailliert vorgestellt.
Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, stellt den Handlungsbedarf bei der Gewaltprävention heraus und diskutiert Limitationen sowie Perspektiven.
Schlüsselwörter
Gewalt, Jugendgewalt, Körperverletzung, Kriminalitätsstatistik, Sozialisation, Prävention, Faustlos, Frustrations-Aggressionstheorie, Lerntheorie, Etikettierungstheorie, Anomietheorie, Erklärungsmodelle, Sozialisationsinstanzen, Jugendkriminalität, Aggression
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Gewaltkriminalität, speziell Körperverletzungen, unter Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden im Zeitraum von 2001 bis 2009.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Die zentralen Felder umfassen die statistische Auswertung von Kriminalitätsdaten auf verschiedenen geografischen Ebenen sowie die theoretische Fundierung durch psychologische und soziologische Erklärungsmodelle von Gewalt.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Trends in der Entwicklung tatverdächtiger Jugendlicher aufzuzeigen und die Ursachen für diese Entwicklungen sowie Möglichkeiten der Gewaltprävention zu analysieren.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es wird eine deskriptive Auswertung von Daten der polizeilichen Kriminalstatistik (BKA, LKA, Gießen) vorgenommen, ergänzt durch eine Literaturanalyse zu psychologischen und soziologischen Theorien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Datenauswertung nach Regionen und Altersgruppen sowie die detaillierte Darstellung theoretischer Erklärungsansätze für aggressives Verhalten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Gewalt, Körperverletzung, Kriminalitätsstatistik, Sozialisation, Prävention und verschiedene theoretische Ansätze wie Lerntheorie oder Anomietheorie.
Warum ist die Unterscheidung zwischen „leichter“ und „schwerer“ Körperverletzung so wichtig für die Analyse?
Die Unterscheidung ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Schweregrade der Delikte, um präzisere Aussagen über die Qualität der Jugendgewalt in den untersuchten Regionen treffen zu können.
Welche Rolle spielt das Programm „Faustlos“ in der Arbeit?
„Faustlos“ dient als konkretes Praxisbeispiel für eine universelle Gewaltpräventionsstrategie, an dem verdeutlicht wird, wie soziale Kompetenzen zur Gewaltvermeidung gefördert werden können.
- Arbeit zitieren
- Sascha Gurband (Autor:in), 2012, Gewalt an Schulen am Beispiel von Körperverletzungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196901