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Die Gleichberechtigungspolitik in Nordeuropa

Schweden - Mythos oder Realität?

Titel: Die Gleichberechtigungspolitik in Nordeuropa

Bachelorarbeit , 2012 , 40 Seiten

Autor:in: Christine Krieghofer (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Nordeuropäischen Staaten, besonders Schweden, werden gerne als Vorreiter, die Gleichberechtigung der Geschlechter betreffend, angeführt. Ob diese Annahme der Realität entspricht bleibt dahingestellt. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, zu erarbeiten ob die Gleichstellung der Geschlechter in Schweden bereits erreicht wurde und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechter vorherrscht.
Zuerst wird eine Grundlage, die Begriffsdefinitionen wie einen Überblick über die geschichtlichen und rechtlichen Aspekte die Gleichberechtigung der Geschlechter beinhaltet, erarbeitet auf der sich die Bachelorarbeit aufbaut. Darauf folgend wird die Gleichberechtigung der Geschlechter in den Punkten staatliche Institutionen, Bildung und Wirtschaft analysiert. Des Weiteren wird der Global Gender Gap Report als Quelle herangezogen, um die Gleichstellung der Geschlechter in Schweden festzustellen. Am Ende der Arbeit ist noch eine Schlussfolgerung angeführt, in der die Ergebnisse der Bachelorarbeit betrachtet werden.
Für Schweden ist Gleichberechtigung der Geschlechter kein Fremdwort und wird im Alltag gelebt. Die Politik in Schweden setzt sich aktiv für Gleichstellungsförderung ein. Es muss jedoch angemerkt werden, dass Schweden in den letzten zwei Jahren eine leicht negative Entwicklung diesbezüglich aufweist, was der Global Gender Gap Report bestätigt. Die Nordeuropäischen Staaten sind Länder in denen Gleichberechtigung der Geschlechter ein großes Thema ist und einiges für die aktive Förderung dieser unternommen wird. Diese Staaten dürfen zu Recht als Vorbilder genannt werden, zu denen Island, Norwegen, Finnland wie auch Schweden zählen. Jedoch gilt nicht mehr Schweden allein als Vorbild, die soeben genannten Nordischen Staaten weisen eine vorbildliche Gleichberechtigungspolitik auf. Es liegt nun an Schweden, besonders am politischen Einsatz, am positiven Aufwärtstrend anzuschließen, um sich weiter gerechtfertigt als Vorbild zu positionieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Gleichberechtigung(spolitik) in Schweden

2.1. Begriffsdefinitionen

2.1.1. Gleichheit

2.1.2. Gleichstellung

2.1.3. Gleichberechtigung

2.1.4. Gender Mainstreaming

2.2. Entstehung und Entwicklung der Gleichberechtigung in Schweden

2.2.1. Meilensteine in der Gleichberechtigung

2.2.2. Derzeitige Gesetzeslage

2.2.2.1. Internationales Recht

2.2.2.2. Nationales Verfassungsrecht

2.2.2.3. EO Ombudsperson

3. Umsetzung der Gleichberechtigung und ihre Konsequenzen

3.1. Gleichberechtigung in staatlichen Institutionen

3.1.1. Königshaus

3.1.2. Politik

3.1.2.1. Parteien

3.1.2.2. Parlament

3.2. Gleichberechtigung in der Bildung

3.2.1. Schulwesen

3.2.2. Hochschulwesen

3.3. Gleichberechtigung in der Wirtschaft

3.3.1. Strukturen am Arbeitsmarkt

3.3.2. Geschlechterbezogene Einkommensdifferenzen

3.4. Gesellschaftliche Aspekte

3.4.1. Familien- und geschlechterbezogene Sozialpolitik Schwedens

3.4.2. Öffentliche Kinderbetreuung in Schweden

4. Die Gleichberechtigung in Schweden im internationalen Vergleich

4.1. Der Global Gender Gap Report

4.1.1. Konstruktion

4.1.2. Aussagekraft

4.2. Die Ergebnisse des Global Gender Gap Report für Schweden

4.2.1. Position Schwedens

4.2.2. Zeitliche Entwicklung der schwedischen Gleichberechtigungserfolge

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob Schweden tatsächlich als Vorbild für Gleichberechtigung dienen kann oder ob dies lediglich eine Annahme darstellt. Die Arbeit analysiert hierzu die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation unter Berücksichtigung aktueller Statistiken und Berichte, um den Status quo der Gleichstellung der Geschlechter zu ermitteln.

  • Historische Entwicklung und rechtliche Grundlagen der schwedischen Gleichberechtigungspolitik.
  • Analyse der Gleichstellung in staatlichen Institutionen, Bildung und Wirtschaft.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Rolle der Kinderbetreuung.
  • Internationale Einordnung durch den Global Gender Gap Report.
  • Bewertung der zeitlichen Entwicklung und Identifikation bestehender Defizite.

Auszug aus dem Buch

3.4. Gesellschaftliche Aspekte

Die aktive Geschlechterpolitik in Schweden ist fest verankert in der schwedischen Gesellschaft und ist unter anderem im Bereich Familie angesiedelt. Hierbei wird durch familienpolitische Maßnahmen versucht eine Verhaltensänderung der Männer zu fördern und unterstützen, um eine geschlechtergerechte Teilung von Hausarbeit und Versorgung von Familienangehörigen herbeizuführen.

Durch Maßnahmen, die seitens der Politik im Laufe der Zeit ergriffen wurden, veränderte sich das Familienbild in Schweden stark. Frauen müssen nicht mehr zwischen Beruf oder Kindererziehung und Haushalt wählen, sondern können beides kombinieren. So wie es auch für Männer kein Tabu mehr ist sich bei der Kindererziehung aktiv zu beteiligen. Diverse Recherchen, welche sich auf subjektive Bewertungen stützen, haben vorwiegend gezeigt, dass Schweden sich in der Gesellschaft gleichberechtigt fühlen. In Schweden herrscht eine offene Gesellschaft in der Akzeptanz ein wichtiger Bestandteil ist. Das traditionelle Familienbild hat sich gewandelt. In Schweden ist es keine Besonderheit wenn man Männer Kinderwägen schieben sieht, oder Kinder am Spielplatz von ihren Vätern beaufsichtigt werden. Des Weiteren begegnen sich die Menschen in Schweden mit weitaus größerer Toleranz. Ein Beispiel dafür wäre der Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage dar, ob Schweden in Sachen Gleichberechtigung eine Vorbildfunktion einnimmt oder ob es sich lediglich um einen Mythos handelt.

2. Grundlagen der Gleichberechtigung(spolitik) in Schweden: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und beleuchtet die historischen Meilensteine sowie die derzeitige Gesetzeslage, auf denen die schwedische Gleichstellungspolitik fußt.

3. Umsetzung der Gleichberechtigung und ihre Konsequenzen: Hier wird detailliert analysiert, wie Gleichberechtigung in staatlichen Institutionen, dem Bildungswesen, der Wirtschaft und der Gesellschaft umgesetzt wird.

4. Die Gleichberechtigung in Schweden im internationalen Vergleich: Das Kapitel nutzt den Global Gender Gap Report, um die schwedische Position im weltweiten Vergleich und deren zeitliche Entwicklung wissenschaftlich einzuordnen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Ergebnisse, die verdeutlicht, dass Schweden zwar eine Vorreiterrolle innehat, jedoch Anzeichen einer Stagnation oder leichten negativen Entwicklung zeigt.

Schlüsselwörter

Gleichberechtigung, Schweden, Gleichstellungspolitik, Geschlechtergerechtigkeit, Gender Mainstreaming, Global Gender Gap Report, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Familienpolitik, Diskriminierung, Frauenerwerbsquote, Vereinbarkeit, politische Teilhabe, Sozialpolitik, Geschlechterrollen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gleichberechtigungspolitik in Schweden und prüft, ob die Annahme, Schweden sei ein uneingeschränktes Vorbild für Gleichstellung, der Realität entspricht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Felder sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Umsetzung der Gleichstellung in staatlichen Institutionen, die Rolle des Bildungssystems und der Wirtschaft sowie gesellschaftliche Aspekte wie die Familienpolitik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Die Gleichberechtigungspolitik in Nordeuropa: Schweden - Mythos oder Realität?

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie Daten des Global Gender Gap Reports, um die Situation in Schweden zu untersuchen und zu interpretieren.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche staatliche Institutionen, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei insbesondere Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und deren Auswirkungen detailliert beleuchtet werden.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Aspekte sind Gleichstellung, Schweden, Gender Mainstreaming, Global Gender Gap Report, Familienpolitik und Arbeitsmarktintegration.

Wie hat sich die Gleichstellungssituation in Schweden in den letzten Jahren laut Global Gender Gap Report entwickelt?

Die Arbeit stellt fest, dass Schweden zwar weiterhin zu den führenden Nationen gehört, jedoch in den letzten zwei Jahren eine leicht negative Entwicklung verzeichnete, was das Land im Ranking etwas zurückfallen ließ.

Welche Bedeutung hat das schwedische Schulwesen für die Gleichberechtigung?

Das Schulwesen wird durch Konzepte wie "Gender Teaching" gezielt eingesetzt, um traditionelle Rollenmuster abzubauen und Kindern unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Entwicklungschancen zu bieten.

Warum wird die Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern in der Arbeit hervorgehoben?

Die Autorin weist darauf hin, dass trotz der fortschrittlichen Gesetzeslage weiterhin Einkommensunterschiede existieren, die unter anderem auf Teilzeitbeschäftigung, Berufswahl und das Verhandlungsgeschick zurückzuführen sind und somit eine fortwährende Herausforderung darstellen.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Gleichberechtigungspolitik in Nordeuropa
Untertitel
Schweden - Mythos oder Realität?
Hochschule
Fachhochschule Kufstein Tirol
Autor
Christine Krieghofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
40
Katalognummer
V196997
ISBN (eBook)
9783656230243
ISBN (Buch)
9783656230854
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gleichberechtigungspolitik nordeuropa schweden mythos realität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Krieghofer (Autor:in), 2012, Die Gleichberechtigungspolitik in Nordeuropa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196997
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Leseprobe aus  40  Seiten
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