Employee Self Service


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
11 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Problemstellung

1. Personalcontrolling

2. Personalmanagement

3. Employee-Self-Service

4. Verschiedene Einsatzbereiche des Employee-Self-Service

5. Das Intranet

6. Interview
6.1. Universität Leipzig
6.2. Automobilhersteller

7. Fazit

Quellenverzeichnis

„Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.“Konfuzius

Problemstellung

Urlaub beantragen oder eine Änderung der Stammdaten? Das Gleitzeitkonto einsehen oder über den Verdienst für den Monat schon vorab Bescheid wissen? Dies ermöglicht der Employee Self Service den Mitarbeitern.

Wichtige Informationen müssen in einem Unternehmen jeden Arbeitnehmer schnellstmöglich erreichen. Dabei geht es nicht nur um allgemeine, sondern auch um zugangsgesicherte Informationen. In vielen Unternehmen wird heute mit einem solchen Mitarbeiter-Portal gearbeitet. Eine durchgängige Kommunikation mit den Mitarbeitern in allen Bereichen ist somit möglich. Über die Terminals im Unternehmen können alle Mitarbeiter, auch die ohne eigenen Computer am Arbeitsplatz, in die Informationsprozesse des Unternehmens eingebunden werden.[1]

Doch was ist Employee Self Service nun wirklich? Employee Self Service (ESS) kann nicht wortwörtlich übersetzt werden. Eine sinngemäße Wiedergabe könnte mit Arbeitnehmerverwaltung treffend beschrieben werden. Es ist für die Mitarbeiter eines Unternehmens ein Selbstbedienungsservice. Dies soll über ein Mitarbeiter-Portal realisiert werden. Die computergestützte Personalverwaltung ist auch als Internet beziehungsweise Intranet bekannt. Die Mitarbeiter können sich selbst einloggen und eigene Daten anzeigen lassen, eintragen oder auch ändern. So tragen die Arbeitnehmer die Verantwortung für ihre Daten. Damit soll wiederrum eine Entlastung für die Personalabteilung des Unternehmens geschaffen werden. Es ist wichtig, zu beachten, dass die jeweiligen Mitarbeiter mit der Pflege ihrer eigenen Daten nicht überfordert sind und dadurch eventuell ihre eigentliche Arbeit vernachlässigen[2].

Im Vordergrund bei solchen Systemen müssen selbstverständlich die Sicherheit und die Bedienungsfreundlichkeit stehen.[3] Es werden vor allem die administrativen Bereiche eines Unternehmens unterstützt.

1. Personalcontrolling

Die moderne EDV verändert die Arbeitswelt umfassend. Die Veränderungen sind auch im Personalbereich nicht aufzuhalten. Vor allem in großen Unternehmen zeigt ein neues Personalcontrolling-Verständnis, dass sich alte Strukturen, wie das bisherige Abteilungsdenken nicht mehr aufrechterhalten lassen. Eine einheitliche, prozessorientierte und personalwirtschaftliche Arbeitsweise, das heißt neue Personalinformationssysteme, sind gefordert. Die moderne Personalarbeit macht das Unternehmen wettbewerbsfähiger. Die Personalarbeit erbringt eine Personaldienstleistung im Unternehmen, leistet einen wichtigen Beitrag bei der Personalentwicklung. „Damit bekommt Personal Engineering eine strategische Dimension, da neben der automatisierten Routine mittels Personalinformationssystems nun eine kreative Dimension erforderlich ist mit den Ergebnissen des Personalcontrollings neue, kreative, unternehmensspezifische Problemlösungsvarianten für spezifische Kundenbedürfnisse zu schaffen“[4]. Ein effektives und kostenorientiertes Arbeiten der Personalabteilungen mit Personalinstrumenten um spezifische Problemlösungen anbieten zu können, erfordert mehrere Varianten des Personalcontrollings. Dabei spielt die Erhaltung und Entwicklung des Arbeitspersonals eine große Rolle. Personalentwicklungsmaßnahmen von Mitarbeitern und Führungskräften werden durch das Personalcontrolling aufgezeigt. Hierbei gilt das Augenmerk unter anderem der Arbeitsleistung, der Motivation, der Qualifikation und dem Arbeitsklima. Der wichtigste Punkt des Personalcontrollings ist die Kostenfrage. Um gute Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden ist die entsprechende Entlohnung von großer Bedeutung. Die Verwaltung der Personalakten und deren ständige Aktualisierung gehen mit hohem Zeitaufwand und Kosten einher, denn in vielen Unternehmen werden diese Daten noch über Akten in Papierform verwaltet. Personalcontrollingsysteme können hier Abhilfe schaffen.

2. Personalmanagement

Das Personalcontrolling umfasst alle Bereiche des Personalmanagements. Die Anforderungen an die Personalarbeit steigen ständig. Auch hier, wie in fast allen Bereichen des Lebens, ist der Kostendruck der Auslöser, der zu einer effektiveren Arbeitsweise in der Personalverwaltung führt. Schnell gilt es auf sich verändernde wirtschaftliche Anforderungen zu reagieren. Das betrifft die erwartete Qualität ebenso wie die Geschwindigkeit, vor allem aber die Nutzen- und Aufwandsrealisationen. Das Personalmanagement ist die Summe der auf die Mitarbeiter bezogenen Gestaltungsmaßnahmen um die Unternehmensziele zu erreichen. Die Arbeit des Personalmanagments besteht aus vielen möglichen Aufgabenbereichen. Die wichtigsten Aufgabenbereiche sind die Personalbestandsanalyse, die Personalbestimmung, die Personalbeschaffung, die Personalentwicklung, die Personalfreisetzung, der Personaleinsatz und, ein immer wichtiger werdender Aufgabenbereich, das Personalkostenmanagement.

In der Personalbestandsanalyse ist das Personal eines Unternehmens nach qualitativen und quantitativen Merkmalen erfasst. Dabei steht das Leistungspotential, welches erforderlich ist um die geforderte Leistung zu erbringen im Mittelpunkt. Es wird hinterfragt, ob geforderte Leistungen erbracht werden oder welche Maßnahmen erforderlich sind, um diese Leistungen zu erbringen. Die Bestimmung des Personalbedarfs für das Unternehmen oder für ein einzelnes Projekt wird durch die Personalbedarfsbestimmung analysiert, der Soll-Stand des Personals und die Personalplanung werden abgedeckt.

Die Personalbeschaffung ist die Bereitstellung von Arbeitskräften in Form von Neueinstellungen, Umstrukturierung beziehungsweise Umbesetzung innerhalb des Unternehmens oder durch Beauftragung von firmenfremden Arbeitskräften. Die Bereitstellung von Mitteln für eine objektive Bewerberauswahl bei der Neueinstellung erfolgt in quantitativer, qualitativer oder zeitlicher Hinsicht. Laufbahncontrolling und Bildungscontrolling sind in der Personalentwicklung enthalten. Die Fortbildung und Schulung der Mitarbeiter kann durch interne oder externe Fortbildung erfolgen. Die Ermittlung der kostengünstigsten Freisetzungsform der Mitarbeiter, ob Entlassung, Umverteilung von Personal oder die Kündigung von firmenfremden Mitarbeiterverträgen, analysiert die Personalfreisetzung. Durch die Personaleinsatzplanung wird der Personaleinsatz abgestimmt. Das Personalkostenmanagement überwacht die Personalkosten und erstellt ein Personalkostenbudget für das gesamte Unternehmen oder für ein einzelnes Projekt.

[...]


[1] http://www.wincor-nixdorf.com/internet/site_DE/DE/Industries/EmployeeSelfService/EmployeeSelfService_node.html

[2] Herting, Claudia, Diplomarbeit: Business to Employee Kommunikation, Hochschule der Medien, (2004), S. 34.

[3] http://www.mittelstandswiki.de/Employee_Self_Service

[4] Wilhelm Schmeisser, Alois Clement, Alfred Protz, 1999, Seite IX

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Employee Self Service
Hochschule
Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V197177
ISBN (eBook)
9783656233695
ISBN (Buch)
9783656234418
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
employee, self, service
Arbeit zitieren
Betty Lange (Autor), 2011, Employee Self Service, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197177

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