Diese Facharbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des High-Intensity-Trainings auf die Laktatkonzentration im menschlichen Blut. Durch die Auswertung von Bluttests zweier Messreihen bei männlichen Triathleten wurden Grafiken erstellt, Auswirkungen erläutert und Schlussfolgerungen gezogen. Außerdem werden der Energiestoffwechsel, verschiedene Arten der Energiebereitstellung im Körper, sowie das High-Intensity-Training erläutert.
Die Arbeit umfasst 16 Seiten und wurde mit 14 Punkten bewertet.
Inhaltsverzeichnis
1. Abstract
2. Einleitung
2.1 Meine Hypothese
3. Energiestoffwechsel im Organismus
3.1 Der Energiestoffwechsel
3.2 Aerobe Energiebereitstellung
3.3 Anaerob-alaktazide Energiebereitstellung
3.4 Anaerob-laktazide Energiebereitstellung
3.5 Laktate
4. Training
4.1 Ausdauer
4.2 Auswirkung von Training auf aerobe/anaerobe Audauer
4.3 Leistungsdiagnostik mithilfe der Laktatkonzentration im Blut
4.4 HIT-Training
5. Messreihen
5.1 Probanden und Trainingsplan
5.2 Protokoll
5.3 Ergebnisse
6. Auswertung
6.1 Rückschlüsse auf das Training
6.2 Hypothese begründet?
7. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines einwöchigen High-Intensity-Trainings (HIT) auf die Laktatkonzentration im Blut bei Leistungssportlern, um die Wirksamkeit dieses Trainingsmodells auf die individuelle Ausdauerfähigkeit zu evaluieren.
- Biochemische Grundlagen des menschlichen Energiestoffwechsels
- Methodik der sportmedizinischen Leistungsdiagnostik
- Analyse der Laktatbildung bei unterschiedlichen Belastungsintensitäten
- Vergleichende Untersuchung der Laktatkurven vor und nach einem HIT-Interventionszeitraum
- Einfluss von Trainingsintensität auf die aerobe Energiebereitstellung
Auszug aus dem Buch
4.4 HIT-Training
Das „High-Intensity-Training“ (dt.: Hoch-Intensitäts-Training), oder auch HIT-Training genannt, ist ein spezielles Training, welches ursprünglich für Bodybuilder ausgearbeitet wurde. Das Training setzt sich aus vielen kleinen Intervallen zusammen. Ein Intervall erstreckt sich zwar nur über einen sehr kurzen Zeitraum, erfolgt dafür aber mit maximalem Kraftaufwand. Somit soll die lokale Muskulatur ihre maximale Leistung vollbringen und sich daran anschließend wieder vollständig erholen (SCHNABEL et al., 2003). Mehrere Studien haben ergeben, dass dadurch nicht nur die Muskeln positiv beeinflusst werden, sondern auch die maximale Sauerstoffaufnahme durch dieses spezielle Training gesteigert wird, da man beim HIT-Training im maximal möglichen Bereich der Sauerstoffaufnahme trainiert (WAHL et al., 2010). Aus diesem Grund wird es ebenfalls in Ausdauersportarten angewandt. Dem Körper steht mehr Sauerstoff zur Verfügung, was sich auf die Art der Energiebereitstellung auswirkt, da nun die aerobe Bereitstellung ausgeprägter ist und die Laktatproduktion verlangsamt abläuft. WAHL et al. schreiben ebenfalls, dass sich durch HIT-Training Verbesserungen bei Hochleistungssportlern zeigten, die bei Training im submaximalen Bereich ausblieben. Die maximale Sauerstoffaufnahme ist zwar nicht direkt mit der Leistungsfähigkeit gleichzusetzen, aber sie ist dennoch eine wichtige Größe zur Messung von aerober Ausdauerfähigkeit. Des Weiteren ist zu beachten, dass das HIT-Training einen deutlich geringeren Zeitaufwand benötigt als Ausdauertraining. Während einer HIT-Woche wird beispielsweise nur 10 Wochenstunden trainiert, wie man dem beigefügten Trainingsplan entnehmen kann. Eine normale Trainingswoche beinhaltet dagegen rund 15 Stunden.
Zusammenfassung der Kapitel
Abstract: Kurze wissenschaftliche Zusammenfassung der Fragestellung und der positiven Auswirkungen von HIT-Training auf die Ausdauer.
Einleitung: Vorstellung des sportlichen Hintergrunds der Autorin und Formulierung der Hypothese über die Verbesserung der Ausdauerleistung durch HIT.
Energiestoffwechsel im Organismus: Detaillierte Darstellung der biochemischen Prozesse der Energiebereitstellung wie ATP, Glykolyse und Oxidation.
Training: Definition von Ausdauer, Einfluss von Training auf die Energiespeicher und Erläuterung des High-Intensity-Trainings.
Messreihen: Dokumentation des Laktat-Stufentests bei fünf Probanden inklusive Trainingsplan und methodischem Vorgehen.
Auswertung: Analyse der Messdaten, Vergleich der Laktatkurven und Herzfrequenzwerte zur Überprüfung der Hypothese.
Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die eine Leistungssteigerung durch Reduktion der Laktatkonzentration belegen.
Schlüsselwörter
High-Intensity-Training, HIT, Laktat, Laktatkonzentration, Leistungsdiagnostik, Ausdauerleistung, Energiestoffwechsel, Sportphysiologie, aerobe Energiebereitstellung, anaerob-laktazide Energiebereitstellung, Herzfrequenz, Triathleten, Stufentest, maximale Sauerstoffaufnahme, ATP.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss ein einwöchiges High-Intensity-Training auf die Laktatwerte im Blut von Leistungssportlern hat.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf den biochemischen Grundlagen der Energiebereitstellung im Muskel, den Prinzipien des Ausdauertrainings und der Leistungsdiagnostik mittels Laktatmessung.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Es wird untersucht, ob durch eine siebentägige HIT-Trainingsphase eine messbare Verbesserung der Ausdauerfähigkeit, erkennbar an gesunkenen Laktatwerten, erreicht werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin nutzt einen Laktat-Stufentest auf dem Laufband, bei dem vor und nach der Trainingsintervention Blutproben zur Bestimmung der Laktatkonzentration entnommen wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erklärungen zum Energiestoffwechsel, die Definition von Ausdauerformen sowie die detaillierte Protokollierung und Auswertung der durchgeführten Messreihen.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören HIT-Training, Laktatkurve, aerobe Energiebereitstellung, Leistungsdiagnostik und Ausdauerfähigkeit.
Warum wurde explizit ein HIT-Training für die Untersuchung gewählt?
Das HIT-Training wurde gewählt, da es laut Literatur die maximale Sauerstoffaufnahme steigern kann und somit die aerobe Energiebereitstellung im Sport optimieren soll.
Wie wurde die Leistungssteigerung der Probanden konkret nachgewiesen?
Die Steigerung wurde durch einen Vergleich der Laktat- und Herzfrequenzwerte vor und nach der Testwoche belegt, wobei die Kurven nach dem Training flacher verliefen und die Laktatproduktion später einsetzte.
- Quote paper
- Anna Reithmeir (Author), 2012, Welche Auswirkungen hat HIT-Training auf die Laktatkonzentration im Blut?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197178