Die Geburt Europas aus dem Geiste des Katholizismus

Geschichtsphilosophie und Europakonzept in Novalis' "Die Christenheit oder Europa"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

I. EINLEITUNG

II. 1. Teil: Der Kontext. Aspekte der (geistes-)geschichtlichen Entwicklung in Deutschland um 1800
II.1 Politische Rahmenbedingungen der Frühromantik
II.1.1 Konservativismus
II.1.2 Nationalismus
II.2 Christenheit ohne Papst
II.3 Das Erbe der Aufklärung
II.4 Schleiermachers Schrift „Reden über die Religion“ als Impulsgeber der „Europa“-Rede

III. 2. Teil: Novalis 'Rede „Die Christenheit oder Europa"
III.1 Die „ächtkatholischen oder ächt christlichen Zeiten“
III.2 Der Protestantismus
III.3 Kritik der Aufklärung
III.4 Die Französische Revolution als „Zeugungselement der Religion“
III.5 Vision eines künftigen Europa
III.6 Novalis - früher Nationalist oder Konservativer?

IV. Zusammenfassung

Quellen- und Literaturverzeichnis

„Es gab nicht anfangs ein großes christliches Europa, welches durch die Nationen zerstört worden wäre; das ist eine Legende.“1

I. EINLEITUNG

Glauben und Wissenschaft waren für Friedrich von Hardenberg (1772-1801), besser bekannt unter seinem Pseudonym „Novalis“, durchaus keine Gegensätze. Sie bildeten vielmehr die zwei komplementären Komponenten seines ganzheitlichen, romantischen Weltbildes. Dies spiegelt sich auch in einem seiner bekanntesten und umstrittensten Texte: „Die Christenheit oder Europa“2. Entstanden ist der Text, den Novalis als Rede konzipiert hat, im November 1799, unmittelbar vor dem Jenaer Romantikertreffen, auf dem ihn der Dichter dann auch das erste und einzige Mal vor Publikum vortrug. Gedruckt wurde die Rede erstmalig vollständig 1826 in der vierten Auflage der von Ludwig Tieck und Friedrich Schlegel herausgegebenen Schriften des Novalis - 25 Jahre nach dem Tod des Dichters.3

Welches Europakonzept entwirft aber nun Novalis ‘ Rede „ Die Christenheit oder Europa “ ? Lassen sich im Rahmen dieses Konzeptes auch nationalistische oder konservative Tendenzen erkennen? Und schlie ß lich: Wie untermauert der Dichter sein Europakonzept geschichtsphilosophisch? Diese Fragen stehen im Fokus der vorliegenden Hausarbeit. Um sie zu beantworten, ist nicht nur die gründliche Einbeziehung des (geistes-) geschichtlichen Kontextes unabdingbar, sondern es empfiehlt sich auch - da es recht viele Aspekte zu beachten gibt - besonders „kleinschrittig“ vorzugehen.

Deshalb gliedert sich meine Arbeit grundlegend in je zwei ungefähr gleich große Teile: einen ersten Teil, in dem es um Aspekte der (geistes-)geschichtlichen Entwicklung in Deutschland um 1800 geht (II.). Hierunter fallen etwa die politischen Rahmenbedingungen der Frühromantik (II.1), die Sedisvakanz des Heiligen Stuhls nach dem Tode Pius‘ VI. (II.2) sowie einige kurze Bemerkungen über das Verhältnis der Frühromantik zur Aufklärung (II.3) und Schleiermachers „Reden über die Religion“ als

Impulsgeber der „Europa“-Rede (II.4). Im Zentrum des zweiten Teils steht eine hermeneutische Analyse der „Europa“-Rede, die sich an folgenden Aspekten orientieren wird: Zunächst werden die von Novalis idealisieren „ächtkatholischen oder ächt christlichen Zeiten“ dargestellt (III.1), anschließend geht es in historischer Abfolge um den Protestantismus (III.2), die Aufklärung (III.3) und die Französische Revolution (III.4). Schließlich gilt es noch, Novalis‘ Vision eines künftigen Europa nachzuzeichnen (III.5) und der Frage nachzugehen, ob es sich bei Novalis etwa um einen frühen Nationalisten oder Konservativen handelt (III.6).

Die Forschungen zu Novalis‘ „Europa“-Rede sind überaus reichhaltig. Drehten sie sich früher vor allem um die Gattungsfrage und rhetorische Struktur der „Europa“4, so nimmt in jüngster Zeit die Frage nach dem dargestellten „Subjekt Europa“5 das Interesse der Exegeten immer stärker in Anspruch. Einig ist man sich darüber, dass Novalis ein geeintes Europa nur durch den Rückgriff auf ein verbindendes Drittes entwerfe: die Religion.6 Dabei gehe er von einem idealisierten mittelalterlichen Katholizismus aus, der den Weg in ein utopisch verklärtes, goldenes Zeitalter weise.7 Novalis entwickle weiterhin die „abendländische Geschichte triadisch als Heilsgeschichte“8, die auf ein Telos ausgerichtet sei. Die Frage nach dem Nationalismus-Verdacht wird in der neueren Wissenschaft durchgehend negativ beantwortet; vielmehr sei es Novalis daran gelegen, das Prinzip des Nationalstaates zu überwinden9, auch wenn an einigen Stellen der „Europa“-Rede die Idee der deutschen Kulturnation durchscheine, wie Safranski und Rau betonen.10 Novalis‘ Nähe zum Konservativismus wird in der Forschung hingegen häufig kontrovers diskutiert, so kommt Kurzke in seiner 1982 abgeschlossenen Habilitationsschrift zu dem Ergebnis, dass der romantische Konservativismus erst nach Novalis beginne.11 Eine ältere Meinung vertritt hingegen Epstein, wenn er feststellt, dass zwischen Romantik und Konservativismus große Schnittmengen bestünden.12 Neueste Forschungen sprechen so etwa vorsichtiger von einer „regressiven Utopie“13, die Novalis in seiner „Europa“-Rede zeichne oder halten gar die Frage nach einer möglichen konservativen Orientierung Novalis‘ für nicht mehr zeitgemäß14.

II. 1. Teil: Der Kontext. Aspekte der (geistes-)geschichtlichen Entwicklung in Deutschland um 1800

II.1 Politische Rahmenbedingungen der Frühromantik

II.1.1 Konservativismus

Die Lebens- und Schaffenszeit des Novalis, deren Eckpunkte die Jahre 1772 und 1801 markieren, fällt genau in jene Epoche des Übergangs in die Moderne, zwischen Französischer Revolution (1789) und Wiener Kongress (1815), die durch ein Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Modernität gekennzeichnet ist. Wie Epstein betont, gab es offensichtliche Überschneidungen zwischen jener traditionellen politischen Strömung, dem Konservativismus, und der Romantik, die bereits in deren Frühphase zu verzeichnen ist, denn: „Die romantische Schule sollte (…) die Sache des Konservativismus unterstützen.“15 Auch wenn neuere Forschungen hierzu ausweisen, dass unter den Romantikern keiner das tote Alte habe konservieren wollen16 und der romantische Konservativismus erst nach Novalis‘ frühem Tod in den Jahren 1806 bis 1813 als Reaktion auf die Niederlage im Kampf gegen Napoleon auf den Plan getreten sei17, so muss doch auch eine starke romantisch-konservative Strömung einräumt werden, die bereits in den Jahren vor 1800 wurzelt.18

Wie lässt sich aber daraus nun eine tragfähige Basis zur politischen Analyse von Novalis‘ „Europa“-Rede erzeugen? In erster Linie sollte dafür zunächst geklärt werden, was um 1800 überhaupt als „konservativ“ galt und welche Spielarten des Konservativismus es zu jener Zeit gab, um dann im letzten Teil der Arbeit (vgl. III.6) auf dieser Grundlage eine historische Bewertung vorzunehmen!

Wie bereits angedeutet ist die Bewegung des Konservativismus gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Europa als Reaktion auf die Dynamik der Aufklärung, den „wachsenden Einfluß kapitalistischen Wirtschaftens“19 und den Aufstieg des Bürgertums, das mit traditionellen Regierungsformen immer unzufriedener war, entstanden. Grundlegend lässt sich dazu feststellen, dass die konservativen Parteigänger Gegner des „religiösen, sozioökonomischen und politischen Wandels“20 sind. So lebt der Konservativismus von der bewussten Opposition „gegen die erklärte Absicht der Bewegungspartei, die Gesellschaft in Richtung auf eine säkulare, egalitäre, sich selbst regierende Gesellschaft zu verändern.“21

Epstein verzeichnet für die Zeit um 1800 drei Haupttypen von Konservativen: Verteidiger der bestehenden Verhältnisse, Reformkonservative und Reaktionäre. Der erste dieser drei Typen weist eine unhistorische Einstellung sowie ein statisches Weltbild auf und ist zutiefst an der unbedingten Verteidigung des status quo interessiert. Er ist meist Angehöriger der Oberschicht. Den zweite Typus bildet der Reformkonservative: „Er hat ein gewisses Verständnis für den Lauf der Dinge und akzeptiert die Unvermeidlichkeit bestimmter Veränderungen, obgleich er keine Begeisterung für sie vorschützt.“22 So steht der Reformkonservative vor dem Dilemma, die eintretenden Veränderungen aktiv - und natürlich ganz behutsam - zu gestalten und dabei das zu bewahren, was zu bewahren ist. Die Alternative hierzu wäre, die Gestaltungshoheit über die geschichtlichen Veränderungen den Radikalen zu überlassen, die „die Zerstörung des ancien r é gime weitertreiben werden als unbedingt nötig und sich nicht im geringsten um eine größtmögliche historische Kontinuität bemühen.“23 In Summa reformiert der Reformkonservative also nur, was nur noch reformiert werden kann, wobei er eine größtmögliche Kontinuität in Institutionen und Ideen sichern möchte. Schließlich gibt es noch den Reaktionär. Dieser möchte „nicht bewahren, was gegenwärtig ist, vielmehr will er vergangene Verhältnisse, die von der Geschichte ein für alle mal überholt worden sind, wiederherstellen.“24 Der Reaktionär glaubt, dass die jüngsten Veränderungen in der Geschichte eine falsche Richtung genommen haben und will deshalb zu früheren Verhältnissen zurückkehren. Seine Feindschaft gegenüber der Gegenwart geht für gewöhnlich mit einer Faszination für eine bestimmte Periode der Vergangenheit einher: „romantische Einbildungskraft“25 führt so etwa zur Verherrlichung des mittelalterlichen Ständestaates. Eine vergangene goldene Zeit rückt somit in den Fokus der Reaktionäre, die es wieder herzustellen gilt. Letztlich ist der Reaktionär zutiefst davon überzeugt, dass „die Menschen - angeleitet von den Reaktionären - zu einer ,natürlichen Ordnung‘ zurückkehren müssen, von der die Gesellschaft sich für eine begrenzte Zeit aus benennbaren (…) Gründen entfernt hat.“26

II.1.2 Nationalismus

Um herauszufinden, ob Novalis der frühen Nationalbewegung nahe stand oder gar ein früher Nationalist war, soll es im Folgenden zunächst darum gehen, den Begriff des „Nationalismus“ mit seinen wichtigsten Komponenten und Merkmalen zu untersuchen, um anschließend einen kurzen Blick auf die Entstehung des deutschen Nationalismus um 1800 zu werfen.

„Nation“, „Nationalität“ und „Nationalismus“ zählen zu den bedeutsamsten politisch-kulturellen Phänomenen, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf dem europäischen Kontinent entstanden. Der Nationalismus als Konstrukt ist dabei besonders attraktiv, weil er „ein Gefühl von Zugehörigkeit“27 vermittelt und gleichsam „Gleichheit durch Einheit - und in dieser Teilhabe an Macht“28 verspricht.

Zu den drei zentralen Komponenten des Nationalismus zählen: Erstens, „die axiomatische Behauptung der Existenz der ‚Nation‘ oder des ‚Volkes‘ als handelndes Subjekt der Geschichte29. Zweitens, „die Festlegung exklusiver Zugehörigkeit eines jeden Individuums zu einer speziellen Nation“30. Sowie drittens, „die Stilisierung der

Nation zu einem hohen sittlich-moralischen Wert, vielfach (insbesondere in Kriegen) sogar zur wichtigsten Richtschnur menschlichen Handelns“31.

Der Begriff des Nationalismus als Bezeichnung für Nationalstolz geht auf Johann Gottfried Herder (1744-1803) und dessen 1774 publizierte Geschichtsphilosophie zurück. Bereits in dieser Schrift wird die Überlegenheit bzw. besondere „Mission“ der eigenen Nation als Charakteristikum nationalistischen Denkens deutlich. Auf dieser Grundlage kennt die Geschichtswissenschaft zwei Bedeutungen des Begriffs „Nationalismus“: „erstens ein Konglomerat politischer Ideen, Gefühle und damit verbundener Symbole, das sich zu einer geschlossenen Ideologie fügen kann (aber nicht muss); und zweitens die politischen Bewegungen, die diese Ideen tragen.“32

Um 1800 erlebte der deutsche Nationalismus, von dem hier die Rede sein soll, eine erste Blütezeit33: Es kam zur Entstehung des „Volks“ bzw. zur ethischen Neudefinition dieses Begriffs. Eine besondere Rolle spielte dabei die deutsche Sprache und die damit zusammenhängende Idee der Kulturnation:

Als einige Intellektuelle Ende des 18. Jahrhunderts versuchten, nach westlichem Vorbild über den einzelstaatlichen Patriotismus hinaus „deutsches“ Nationalbewusstsein zu erziehen, empfanden sie die Sprache und die über sie vermittelte literarische und geistige Kultur als einzige Gemeinsamkeit.34

Jene Idee der Kulturnation war nach Jansen und Borggräfe ein „archimedischer Punkt“35 auf den sich der frühe Nationalismus in besonderer Weise stützte, gleichsam bildete er den „Ausgangspunkt einer ethnischen Fundierung der deutschen Nation“36.

Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen Nationalismus einerseits und Kunst und Literatur der Frühromantik andererseits? Für die Romantiker war die Volksidee von herausragender Bedeutung, denn sie machten aus der damit einhergehenden „Relativierung des kulturellen Führungsanspruchs der Bildungsschichten ein Programm“37: Nur beim einfachen, unverbildeten Menschen aus dem Volk sowie bei Kindern war für sie wahre Poesie zu finden. Die durch den Modernisierungs- und Zivilisierungsprozess gefährdete Volkssprache und -überlieferung sollte um jeden Preis bewahrt werden. Ein „Kult des Natürlichen und Ursprünglichen“38 entstand, der ständiger Begleiter des Nationalismus wurde. Gleichsam wird allerdings in der Forschung betont, dass bei den frühen Romantikern zwar die Frage nach der nationalen Identität im Zentrum gestanden habe, in der Regel seien diese Überlegungen zur deutschen Kulturnation allerdings „frei von politischem Chauvinismus“39 gewesen.

[...]


1 Mann, G.: Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Sonderausgabe, Frankfurt a.M. 1992, S. 20.

2 Novalis: Werke, Tagebücher und Briefe Friedrich von Hardenbergs, hg. v. H.-J. Mähl/ R. Samuel, Bd. 2: Das philosophisch-theoretische Werk, München/ Wien 1978; S. 732-750; IM &OLGENDEN ABGEKÓRZT DURCH u.OVALIS ))h.

3 Vgl. Matuschek, St.: Poesie und Prosa der Europa-Idee. Novalis‘ Die Christenheit oder Europa und seine modernen Leser, in: Kaiser, G.R./ Macher, H. (Hgg.): Schönheit welche nach Wahrheit dürstet. Beiträge zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart, (=Jenaer germanistische Forschungen. Neue Folge, Bd. 16), Heidelberg 2003, S. 169-183, S. 170.

4 Vgl. den älteren Forschungsbericht in: Uerlings, H.: Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis. Werk und Forschung, Stuttgart 1991, S. 569ff.

5 Vgl. Braungart, W.: Subjekt Europa, Europas Subjekt. Novalis‘ katholische Provokation „Die Christenheit oder Europa“, in: Sinn und Form 63 (2011), H.4, S. 544-558.

6 Vgl. Hildmann, P.W.: Von Novalis für Europa lernen, in: Stimmen der Zeit 131 (2006), H.5, S 334-343, S. 334; Pikulik, L.: Frühromantik. Epoche - Werke - Wirkung, 2., bibliograph. erg. Aufl., München 2000, S. 208; Moser, W.: Novalis‘ Europa, in: Weidner, D. (Hg.): Figuren des Europäischen. Kulturgeschichtliche Perspektiven, München 2006, S. 217-233, S. 217; Matuschek: Poesie, S. 169; Perlewitz, R.: Kunstmodelle der Romantik, (=Studienbrief der FernUniversität Hagen), Hagen 2011, S. 37.

7 Vgl. Günzel, K.: Die deutschen Romantiker. 125 Lebensläufe. Ein Personenlexikon, Zürich 1995, S. 216; Pikulik: Frühromantik, S. 203ff.; Uerlings, H.: Das Europa der Romantik: Novalis, Friedrich und August Wilhelm Schlegel, Mazoni, in: Bluetenstaub 1 (2007), H.1, S. 45-80, S. 46.

8 Hildmann: Novalis, S. 334; ebenso Moser: Novalis‘ Europa, S. 221, der von einer „Dreischritt-Struktur“ des Textes spricht, die das geschichtsphilosophische Konzept des Novalis spiegle.

9 Vgl. Moser: Novalis‘ Europa, S. 217.

10 Vgl. Safranski, R.: Romantik. Eine deutsche Affäre, 3. Aufl., Frankfurt a.M. 2010, S. 176f. sowie Rau, Chr.: Die Christenheit in Europa. Das politisch-religiöse Credo des Novalis, (=Geisteswissenschaftliche Vorträge), Dornach 2001, S. 40, S. 62.

11 Vgl. Kurzke, H.: Romantik und Konservativismus. Das „politische“ Werk Friedrich von Hardenbergs (Novalis) im Horizont seiner Wirkungsgeschichte, München 1983 (zugl. Habil. phil. Univ. Mainz1982), S. 256, dem fügt er auf S. 224 die allgemeine Einschätzung hinzu: „Noch heute gibt es kaum eine Interpretation, die nicht positiv oder negativ darauf Bezug nimmt, den Text gegen Konservativismusverdacht in Schutz zu nehmen zu müssen glaubt oder diesen Verdacht erneut bestätigt.“

12 Epstein, K.: Die Ursprünge des Konservativismus in Deutschland. Der Ausgangspunkt: Die Herausforderung durch die Französische Revolution 1770-1806, aus d. Engl. v. J. Zischler, Frankfurt a.M. u.a. 1973, S. 775.

13 Moser: Novalis‘ Europa, S. 224; ähnlich: Peter, K.: Problemfeld Romantik. Aufsätze zu einer spezifisch deutschen Vergangenheit, Heidelberg 2007, S. 64.

14 Vgl. Schulz, G.: Novalis. Leben und Werk Friedrich von Hardenbergs, München 2011, S. 144.

15 Epstein: Konservativismus, S. 775 (Veränderungen M.P.S.).

16 Vgl. Peter: Problemfeld, S. 64.

17 Vgl. Kurzke, H.: Romantik und Konservativismus. Das „politische“ Werk Friedrich von Hardenbergs (Novalis) im Horizont seiner Wirkungsgeschichte, München 1983 (zugl. Habil. phil. Univ. Mainz 1982), S. 256.

18 Vgl. Peter: Problemfeld, S. 64ff.

19 Epstein: Konservativismus, S. 14.

20 Epstein: Konservativismus, S. 14.

21 Epstein: Konservativismus, S. 16.

22 Epstein: Konservativismus, S. 21.

23 Epstein: Konservativismus, S. 21.

24 Epstein: Konservativismus, S. 22.

25 Epstein: Konservativismus, S. 23.

26 Epstein: Konservativismus, S. 23 (Veränderungen M.P.S.).

27 Jansen, Chr./Borggräfe, H.: Nation. Nationalität. Nationalismus, (=campus historische Einführungen), Frankfurt a.M. 2007, S. 8.

28 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 8.

29 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 8 (Hervorhebungen im Original).

30 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 8 (Hervorhebungen im Original).

31 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 8.

32 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 18.

33 Vgl. zur Entstehung des modernen deutschen Nationalismus das einschlägige Unterkapitel bei Wehler, H.U.: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära 1700-1815, 3. Aufl., München 1996, S. 506ff.

34 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 35.

35 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 35.

36 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 36.

37 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 38.

38 Jansen/Borggräfe: Nation, S. 38.

39 Kremer, D.: Romantik. Lehrbuch Germanistik, 3., aktual. Aufl., Stuttgart 2007, S. 18.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Geburt Europas aus dem Geiste des Katholizismus
Untertitel
Geschichtsphilosophie und Europakonzept in Novalis' "Die Christenheit oder Europa"
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V197328
ISBN (eBook)
9783656235347
ISBN (Buch)
9783656238515
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europa, Geschichtsphilosophie, Europakonzept, Romantik, Religion, Konservativismus, politische Romantik, Nationalismus, Schleiermacher
Arbeit zitieren
B.A. Michael Peter Schadow (Autor), 2012, Die Geburt Europas aus dem Geiste des Katholizismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197328

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