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Finanzierung von Familienunternehmen - Ein Literaturüberblick

Titre: Finanzierung von Familienunternehmen - Ein Literaturüberblick

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 27 Pages

Autor:in: Michael Walch (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff „Familienunternehmen“ ist weit verbreitet und obwohl es keine eindeutige Abgrenzung dieses Terminus gibt, besteht in der Wirtschaft eine allgemeine Vorstellung von der Bedeutung dieser Bezeichnung. Das Ziel dieser Arbeit ist es über die „Finanzierung von Familienunternehmen“ einen literarischen Überblick bezüglich des Themas allgemein und über die Forschungsarbeiten der letzten Jahre zu geben. Bevor aber das zentrale Thema der Finanzierung näher erläutert wird, wird am Anfang dieser Arbeit zuerst eine Definition von Familienunternehmen dargestellt, wobei diese aufbauend auf der Eingrenzung der Bedeutung von Familie als Ausgangspunkt erfolgt. Darauf folgt eine nähere Beschreibung der Familienunternehmen anhand ihrer Charakteristika und außerdem werden die wichtigsten Unterschiede zwischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen herausgearbeitet. Mithilfe von empirischen Ergebnissen wird dann aufgezeigt, wie sehr Familienunternehmen die Unternehmerlandschaft prägen und welche Rolle Familienunternehmen als Arbeitgeber spielen.

Kapitel 3 stellt aufbauend auf der allgemeinen Charakterisierung von Familienunternehmen das zentrale Kapitel dieser Arbeit dar, in welchem wichtige Finanzierungsinstrumente, die bei Familienunternehmen eine Rolle spielen, beschrieben werden. Diese Möglichkeiten der Finanzierung werden zusätzlich mit empirischen Ergebnissen von diversen Studien verknüpft, um die Bedeutung der einzelnen Instrumente für Familienunternehmen aufzuzeigen. Abschließend werden noch eine kurze Zusammenfassung und eine kritische Stellungnahme bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten von Familienunternehmen sowie der Problematik der empirischen Studien gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 FAMILIENUNTERNEHMEN

2.1 DEFINITION DES BEGRIFFS „FAMILIENUNTERNEHMEN“

2.2 CHARAKTERISTIKA VON FAMILIENUNTERNEHMEN

2.2.1 Struktur

2.2.2 Eigentum

2.2.3 Abgrenzung zwischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen

2.3 GESELLSCHAFTLICHE BEDEUTUNG VON FAMILIENUNTERNEHMEN IM INTERNATIONALEN VERGLEICH

3 FINANZIERUNG VON FAMILIENUNTERNEHMEN

3.1 INNENFINANZIERUNG

3.1.1 Selbstfinanzierung

3.1.1.1 Offene Selbstfinanzierung

3.1.1.2 Stille Selbstfinanzierung

3.1.2 Finanzierung aus Abschreibungen und Rückstellungen

3.2 FREMDFINANZIERUNG VON AUßEN

3.2.1 Kurz- und Mittelfristige Fremdfinanzierung

3.2.1.1 Lieferantenkredit

3.2.1.2 Kundenanzahlungen

3.2.1.3 Kontokorrentkredit

3.2.2 Langfristige Fremdfinanzierungen

3.2.2.1 Anleihe

3.2.2.2 Darlehen

3.2.3 Kreditsubstitute

3.2.3.1 Factoring

3.2.3.2 Leasing

3.2.4 Mezzanine

3.3 EIGENFINANZIERUNG VON AUßEN

3.3.1 Private Equity

3.3.2 Stille Beteiligung

3.3.3 Förderungen

3.3.4 Going Public

3.4 BEVORZUGTE FINANZIERUNGSINSTRUMENTE

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden literarischen Überblick über die Finanzierungssituation von Familienunternehmen sowie die relevanten Forschungsarbeiten der letzten Jahre zu geben. Dabei wird untersucht, wie Familienunternehmen trotz spezifischer Herausforderungen bei der Kapitalbeschaffung agieren und welche Finanzierungsinstrumente sie bevorzugt einsetzen.

  • Definition und Charakterisierung von Familienunternehmen.
  • Strukturelle Besonderheiten und internationale Bedeutung.
  • Analyse der verschiedenen Finanzierungsformen (Innen- vs. Außenfinanzierung).
  • Empirische Untersuchung der bevorzugten Finanzierungsinstrumente.
  • Herausforderungen in der Unternehmensnachfolge und Finanzierungsengpässe.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Kurz- und Mittelfristige Fremdfinanzierung

Der Lieferantenkredit ist jener Kredit, welcher einem Käufer bei der Lieferung von Waren als Zahlungsziel gewährt wird. Der Kredit erfolgt in der Form einer Zahlungsstundung. Der Käufer nimmt dieses Zahlungsziel in Anspruch, sofern er nicht über genügend Liquidität verfügt, um den gesamten Preis bezahlen zu können. Häufig muss der Käufer die Ware vorher erst selbst verkaufen, um in Folge dann den ursprünglichen Verkäufer bezahlen zu können. Wenn der Lieferantenkredit nicht in Anspruch genommen wird, kann bei einer Bezahlung innerhalb einer vorab festgesetzten Frist der Abzug eines Skontos genützt werden. Bei Zahlungsschwierigkeiten ist es manchmal ratsam den Skonto durch einen Bankkredit auszunutzen, wenn die Zinsendifferenz zwischen dem Bankkredit und dem Lieferantenkredit positiv ist.

Eine Kundenanzahlung liegt vor, wenn der Käufer dem Verkäufer bzw. Lieferanten eine Vorzahlung leistet. Dies ist häufig bei Auftragsfertigungen bzw. Produktionen der Fall um Rohstoffe, das Risiko der Nichtannahme und Nichtzahlung oder die Ausweitung der Kapazitäten abzudecken. Eine Kundenanzahlung gewährt dadurch einen Vorfinanzierungseffekt für das Unternehmen, wobei die Mittel entweder für die sofortige Finanzierung von Rohstoffen oder für die laufende Geschäftstätigkeit verwendet werden können.

Beim Kontokorrentkredit räumt das Kreditinstitut beim Girokonto einen laufenden maximalen Überziehungsrahmen bzw. Kreditlinie ein. Da dieser Maximalbetrag bis zu einer Frist, welche verlängert werden kann, immer zur Verfügung steht, kann der Kunde flexibel über diesen Rahmen verfügen. Generell zählt der Kontokorrentkredit zur kurz- und mittelfristigen Finanzierung, wobei er durch die Möglichkeit der Vertragsverlängerung häufig eine langfristige Finanzierungsform darstellen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in das Thema Familienunternehmen ein, definiert das Ziel der Arbeit und gibt einen Überblick über die behandelten Finanzierungsinstrumente und die methodische Herangehensweise.

2 FAMILIENUNTERNEHMEN: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen wissenschaftlichen Definitionen und Charakteristika von Familienunternehmen, inklusive der gesellschaftlichen Bedeutung und struktureller Merkmale.

3 FINANZIERUNG VON FAMILIENUNTERNEHMEN: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Innen- und Außenfinanzierungsmöglichkeiten sowie der spezifischen Instrumente wie Kredite, Leasing und Beteiligungen für Familienunternehmen.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer einheitlichen wissenschaftlichen Definition für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Finanzierung, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Bankkredit, Selbstfinanzierung, Unternehmensnachfolge, Private Equity, Leasing, Factoring, Mezzanine, Kapitalstruktur, Investition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierungssituation von Familienunternehmen und bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und die in der Praxis gängigen Finanzierungsinstrumente.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Familienunternehmen, deren Abgrenzung zu Nicht-Familienunternehmen, einer detaillierten Übersicht von Finanzierungsformen sowie einer empirischen Auswertung der Präferenzen bei Finanzierungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen literarischen Überblick über die „Finanzierung von Familienunternehmen“ zu geben und aufzuzeigen, wie diese Unternehmen ihre Kapitalbeschaffung organisieren und bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die verschiedene empirische Studien und Fachpublikationen zusammenführt, um die Finanzierungspraxis von Familienunternehmen zu systematisieren.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung von Familienunternehmen und eine umfassende Darstellung von Finanzierungsinstrumenten wie Innenfinanzierung, Fremdkapital, Eigenkapitalbeteiligungen und Kreditsubstituten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Familienunternehmen, Selbstfinanzierung, Bankbeziehung, Kapitalstruktur, Unabhängigkeit und langfristige Planung.

Warum ist die Finanzierung von Familienunternehmen oft schwierig?

Da Familienunternehmen häufig den Klein- und Mittelbetrieben (KMU) angehören und oft eine geringe Transparenz aufweisen, wirken sie auf klassische Investoren und Banken teils abschreckend, was zu speziellen Finanzierungsproblematiken führt.

Welche Rolle spielt die Selbstfinanzierung in Familienunternehmen?

Sie ist laut der Analyse das bedeutendste Finanzierungsinstrument, da sie die Unabhängigkeit gegenüber externen Kapitalgebern bewahrt und somit ein zentraler strategischer Pfeiler vieler Familienunternehmen ist.

Fin de l'extrait de 27 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Finanzierung von Familienunternehmen - Ein Literaturüberblick
Université
University of Linz  (Institut für betriebliche Finanzwirtschaft)
Cours
Wissenschaftliches Seminar – Finanzwirtschaft
Auteur
Michael Walch (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
27
N° de catalogue
V197439
ISBN (ebook)
9783656235910
ISBN (Livre)
9783656237495
Langue
allemand
mots-clé
Familienunternehmen Fremdfinanzierung Eigenfinanzierung Innenfinanzierung Außenfinanzierung Selbstfinanzierung Going Public Stille Beteiligung Private Equity Factoring Leasing Anleihe Darlehen Kontokorrentkredit Pecking Order
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Walch (Auteur), 2011, Finanzierung von Familienunternehmen - Ein Literaturüberblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197439
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Extrait de  27  pages
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