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Öffentlichkeitsarbeit von politischen Parteien

Title: Öffentlichkeitsarbeit von politischen Parteien

Term Paper , 2001 , 17 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Gerold Peetz (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Er definierte in seiner Schrift die PR als eine Kunst, durch Sprache, Schrift, beispielhafte Handlungen oder sichtbare Symbole die öffentliche Meinung für Produkte oder Dienstleistungen günstig zu stimmen.
Durchsetzen konnte sich der Begriff in Deutschland erst nach dem 2. Weltkrieg im Rahmen der Einflussnahme anglophoner Begrifflichkeiten.
Aber auch dieser Begriff erlebte Versuche der Eindeutschung, beispielsweise versuchte dies „Die Zeit“ 1951 mit einem Preisausschreiben. Damals gab es keinen ersten Preis, da kein Begriff gefunden wurde, der kurz, eingängig und ohne weitere Erläuterungen gültig war. Trotz 1522 Zuschriften wurde als relativ bester Begriff „Kontaktpflege“ gekürt. Desweiteren wird interne und externe Öffentlichkeitsarbeit verschiedener Parteien behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsgeschichte und Definition der Öffentlichkeitsarbeit

1.1 Verfassungsrechtliche Grundlage der Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien

1.2 Binnenkommunikation politischer Parteien

1.3 Außenkommunikation politischer Parteien

2. Theoretische Ziele und Instrumente politischer Öffentlichkeitsarbeit

3. Prozesslogik moderner politischer Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel der Professionalisierungsthese

4. Kollision von Interessenlagen zwischen Journalisten und Politikern?

5. Fallbeispiel I: Interne und externe Öffentlichkeitsarbeit der SPD

5.1. Lokale Ebene

5.2. Bundesweite Ebene

5.3. Beispiele

5.3.1. „Fraktion aktuell“

5.3.1. „Vorwärts“ und „Eierwurf“

6. Fallbeispiel II: Internetauftritte verschiedener politischer Parteien als neues Instrument der Öffentlichkeitsarbeit

6.1. CDU

6.2. PDS

6.3. SPD

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen sowie die praktische Anwendung der Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien in Deutschland. Dabei wird insbesondere analysiert, wie Parteien ihre Kommunikation an massenmediale Logiken anpassen, welche Interessenkollisionen dabei mit Journalisten entstehen und wie moderne Instrumente wie das Internet oder parteieigene Publikationen zur internen und externen Meinungsbildung eingesetzt werden.

  • Historische Entwicklung und Definition von Public Relations
  • Prozesslogik und Professionalisierungsthese in der Politikberatung
  • Spannungsfeld zwischen politischer Selbstdarstellung und journalistischer Nachrichtenwertlogik
  • Analyse der SPD-Medienarbeit auf lokaler und bundesweiter Ebene
  • Evaluierung der Internetauftritte von CDU, PDS und SPD

Auszug aus dem Buch

3. Prozesslogik moderner politischer Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel der Professionalisierungsthese

Als Beispiel für diese Prozesslogik sei hier die Definition des General Media Consultant Roger Alies aus dem Jahre 1989 erwähnt. Er arbeitete damals im Wahlkampf um die Präsidentschaft für George Bush, für ihn besteht Öffentlichkeitsarbeit in informationsgesellschaftlichen Demokratien aus:

„ – der professionellen Kenntnis der massenmedialen Nachrichten- und Produktionenlogik,

- der Fähigkeit, perfekt inszenierte und kameragerechte Ereignisse zu schaffen,

- die massenmediale Tagesordnung durch ein strategisches Themen- und Ereignismanagement zu bestimmen

- den autonomen Spielraum massenmedialer Berichterstattung einzuengen und

- die Rolle der Massenmedien auf den Transport emotionaler Symbole und zielgruppengerechter Botschaften zu reduzieren.“

Man kann also sagen, dass die moderne politische Öffentlichkeitsarbeit von den Kommunikationsstrategen oder Media Consultants eine Menge tiefgreifendes Wissen abverlangt. Dies führt zu einer Professionalisierung der Mitarbeiterstäbe der Pressereferate. Angeführt seien nur z.B. höchste Professionalität im Kontakt mit Medien, Kenntnis vom journalistischen Wert einer Nachricht, redaktionellen Standards und journalistischer Vorgehensweise.

Heute wird bei Spitzenkandidaten die sogenannte „Mediankompetenz“ immer wichtiger, es geht dabei mehr um den fotogenen „Star“, nicht um parteipolitische Inhalte. Bei diesen Politikern ist es bedeutsam, dass sie einen persönlichen Stil bei öffentlichen Auftritten zu Tage legen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsgeschichte und Definition der Öffentlichkeitsarbeit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des PR-Begriffs nach und diskutiert zentrale Definitionen sowie die verfassungsrechtliche Rolle der Parteien bei der Willensbildung.

2. Theoretische Ziele und Instrumente politischer Öffentlichkeitsarbeit: Hier wird erläutert, wie sich Parteien an der massenmedialen Logik orientieren, um Ziele wie Stimmenmaximierung und Bekanntheitssteigerung mittels Fernsehen und Pressearbeit zu erreichen.

3. Prozesslogik moderner politischer Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel der Professionalisierungsthese: Das Kapitel befasst sich mit der Professionalisierung der politischen Kommunikationsstäbe und der strategischen Inszenierung von Politik.

4. Kollision von Interessenlagen zwischen Journalisten und Politikern?: Diese Analyse beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch der Politiker nach medialer Präsenz und der journalistischen Selektionslogik, die Konflikte und Skandale bevorzugt.

5. Fallbeispiel I: Interne und externe Öffentlichkeitsarbeit der SPD: Anhand konkreter Printmedien wie „Fraktion aktuell“, „Vorwärts“ und „Eierwurf“ wird die interne und externe Kommunikation der SPD auf verschiedenen politischen Ebenen untersucht.

6. Fallbeispiel II: Internetauftritte verschiedener politischer Parteien als neues Instrument der Öffentlichkeitsarbeit: Dieses Kapitel bewertet die Qualität und Funktionalität der Webpräsenzen von CDU, PDS und SPD in Sachsen-Anhalt als Werkzeuge zur Wähleransprache.

Schlüsselwörter

Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Politische Parteien, Professionalisierungsthese, Massenmedien, Journalismus, SPD, CDU, PDS, Internetauftritte, Wahlkampf, Medienkompetenz, Binnenkommunikation, Außenkommunikation, Politikberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Öffentlichkeitsarbeit (PR) politischer Parteien und analysiert, wie diese ihre Kommunikation an moderne Medienanforderungen anpassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Professionalisierung der politischen Kommunikation, die Interaktion mit den Massenmedien und die Nutzung verschiedener Publikationskanäle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Parteien versuchen, ihre Inhalte durch mediale Logiken erfolgreich zu vermitteln und wo dabei Konflikte mit der journalistischen Berichterstattung entstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Analyse auf Basis politik- und medienwissenschaftlicher Fachliteratur sowie eine Fallstudienanalyse anhand konkreter Medienbeispiele und Internetauftritte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte der PR-Logik, eine Analyse der Interessenkollisionen zwischen Journalisten und Politikern sowie praktische Fallbeispiele zur SPD und den Internetauftritten verschiedener Parteien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Professionalisierungsthese, mediale Inszenierung, Wahlkampfinstrumente und Binnenkommunikation bestimmt.

Warum wird die SPD als primäres Fallbeispiel für interne PR genutzt?

Die SPD bietet mit ihren Publikationen wie „Vorwärts“ und „Fraktion aktuell“ ein breites Spektrum an Materialien, die eine detaillierte Untersuchung der Differenz zwischen lokaler und bundesweiter Kommunikationsstrategie ermöglichen.

Wie bewertet der Autor die Internetauftritte der Parteien?

Der Autor kritisiert häufig eine mangelnde Professionalität und Aktualität, stellt jedoch Unterschiede fest, etwa bei der PDS, die stärker aktuelle politische Themen einbindet.

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Details

Title
Öffentlichkeitsarbeit von politischen Parteien
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
PR in der BRD
Grade
2,7
Author
Gerold Peetz (Author)
Publication Year
2001
Pages
17
Catalog Number
V197759
ISBN (eBook)
9783656237907
ISBN (Book)
9783656240327
Language
German
Tags
PR Öffentlichkeitsarbeit Parteien BRD Deutschland Politik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gerold Peetz (Author), 2001, Öffentlichkeitsarbeit von politischen Parteien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197759
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