Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health - Nutritional Science

Richtig essen und trinken bei Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)

Ernährungstherapie bei Laktoseintoleranz und der Einsatz von Laktase sowie Laktasepräparaten

Title: Richtig essen und trinken bei Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)

Elaboration , 2012 , 8 Pages

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Author)

Health - Nutritional Science
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Laktoseintoleranz / Milchzuckerunvertäglichkeit
In Deutschland leiden circa 10 Millionen Menschen an einer Milchzucker-Unverträglichkeit. Milch und Milchprodukte, insbesondere die fettarmen Varianten, soll-ten normalerweise im Rahmen einer jeden gesundheitsförderlichen Ernährungsweise nicht fehlen. Das in Milch und Milchprodukten enthaltene Eiweiß ist von einer besonders hohen biologischen Wertigkeit und damit vom Körper optimal verwertbar. Außerdem lie-fern sie reichlich wichtiges Calcium, das unser Körper für den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für die Blutgerinnung, Muskelkontraktion und Erregungsweiterleitung be-nötigt. Für viele Menschen sind jedoch Milch, Quark, Joghurt und Käse Auslöser für eine Reihe von Beschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit und Verstopfung. Die Ursache liegt in einer Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker (Laktose), der bei den Betroffenen aufgrund eines Mangels an dem Enzym Laktase zu Beschwerden führt. Sie leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Der Enzymmangel kann viele Ursachen haben und ist nicht heilbar. Man schätzt, dass weltweit mehr als 50 Prozent der Bevölkerung unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Milchzucker-Unverträglichkeit leiden. Wer unter unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden leidet, sollte auf jeden Fall auch eine Milchzucker-Unverträglichkeit in Betracht ziehen. Heutzu-tage gibt es moderne Diagnoseverfahren, die das Vorliegen einer Milchzucker-Unverträglichkeit schnell und sicher feststellen können. Stellt sich ein positiver Befund heraus, müssen Betroffene individuell herausfinden, welche Mengen an Milchzucker sie vertragen und daraufhin entsprechend ihre Ernährungsgewohnheiten anpassen. Dabei reicht es jedoch nicht allein aus, den Verzehr von Milch und Milchprodukten zu meiden beziehungsweise zu reduzieren, da auch viele industriell hergestellte Produkte Laktose als technologischen Hilfsstoff enthalten. Hilfreich können hier Produkte sein, die das milchzuckerspaltende Enzym Laktase enthalten und so die natürliche Verdauung von milchzuckerhaltigen Lebensmitteln unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Häufigkeit

2. Was ist Laktose?

3. Definition und Ursachen einer Milchzucker-Unverträglichkeit

3.1 Primärer Laktasemangel

3.2 Sekundärer Laktasemangel

4. Symptome einer Milchzucker-Unverträglichkeit

5. Diagnosemethoden

6. Praktische Ernährungsempfehlungen

7. Einsatz von Laktasepräparaten

8. Komplikationen

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, über die Hintergründe der Milchzuckerunverträglichkeit aufzuklären, Diagnosewege aufzuzeigen und praxisnahe Strategien zur Bewältigung des Alltags sowie zur langfristigen Gesunderhaltung der Betroffenen zu vermitteln.

  • Grundlagen der Laktose und physiologische Ursachen der Intoleranz
  • Differenzierung zwischen primärem und sekundärem Laktasemangel
  • Diagnostische Verfahren zur sicheren Identifikation der Unverträglichkeit
  • Praktische Ernährungsempfehlungen und Umgang mit verdeckten Laktosequellen
  • Einsatzmöglichkeiten von Laktasepräparaten im Alltag
  • Langfristige gesundheitliche Risiken und Prävention von Komplikationen

Auszug aus dem Buch

3. Definition und Ursachen einer Milchzucker-Unverträglichkeit

Von einer Milchzucker-Unverträglichkeit sprechen Ernährungsmediziner, wenn der Verzehr von Milch und Milchprodukten Beschwerden auslöst. Hinter der Erkrankung verbirgt sich eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Lebensmittel-Allergie, denn sie löst keine Immunreaktion im Körper aus. Doch ähnlich wie bei einer Allergie kann man die auftretenden Beschwerden am besten vermeiden, wenn man die auslösende Substanz – in dem Fall den Milchzucker – meidet.

Die Milchzucker-Unverträglichkeit ist keine Allergie!

Die Ursache für die Beschwerden liegt in einem Laktasemangel. Das Enzym Laktase ist für die Spaltung des Milchzuckers, der Laktose, im Dünndarm verantwortlich. Nur nach Spaltung durch Laktase können die Milchzuckerbestandteile verwertet werden. Bei einem Laktasemangel wird kein Enzym oder nur ungenügende Mengen gebildet. In Folge dessen kann der Milchzucker nicht oder nur teilweise verdaut werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Formen der Milchzucker-Unverträglichkeit:

1. Primärer Laktasemangel

Der primäre Laktasemangel ist die häufigste Form der Milchzucker-Unverträglichkeit und ist erblich bedingt. Er tritt meist erst im Erwachsenenalter auf. Die Abnahme der Laktaseaktivität mit zunehmendem Alter ist ein ganz normaler physiologischer Prozess. Senioren vertragen daher generell Milch und Milchprodukte schlechter als Junge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Häufigkeit: Erläutert die weltweite Verbreitung der Laktoseintoleranz und stellt dar, dass das Fehlen von Laktase bei vielen Bevölkerungsgruppen den Normalzustand darstellt.

2. Was ist Laktose?: Definiert Laktose als Kohlenhydrat und beleuchtet deren Vorkommen in der Natur sowie deren technologische Bedeutung als Zutat in industriellen Lebensmitteln.

3. Definition und Ursachen einer Milchzucker-Unverträglichkeit: Unterscheidet zwischen der primären (erblichen) und sekundären (erworbenen) Form des Laktasemangels.

4. Symptome einer Milchzucker-Unverträglichkeit: Beschreibt die physiologischen Prozesse, die nach dem Verzehr von Milchprodukten zu typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen und Blähungen führen.

5. Diagnosemethoden: Stellt medizinische Verfahren wie den H2-Atemtest, den Laktosetoleranztest und den Gentest vor.

6. Praktische Ernährungsempfehlungen: Gibt Ratschläge zur Ernährungsumstellung und zum schrittweisen Testen der individuellen Verträglichkeit.

7. Einsatz von Laktasepräparaten: Erklärt den Nutzen von Laktase-Präparaten zur Unterstützung der Verdauung, besonders bei Mahlzeiten außerhalb des Hauses.

8. Komplikationen: Thematisiert potenzielle Langzeitfolgen wie Osteoporose durch Kalziummangel und die Beeinträchtigung der Darmflora.

Schlüsselwörter

Laktoseintoleranz, Milchzuckerunverträglichkeit, Laktasemangel, Laktasepräparate, Milchzucker, Verdauung, H2-Atemtest, Ernährungsempfehlungen, Laktosetoleranztest, Ernährungstagebuch, Darmflora, Kalziumbedarf, Nahrungsmittelunverträglichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) als weit verbreitete Nahrungsmittelunverträglichkeit, ihre Ursachen und den Umgang damit im Alltag.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Erkrankung, der Diagnose, der Ernährungsweise bei Intoleranz sowie dem Einsatz von Laktasepräparaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Betroffenen ein tieferes Verständnis für ihre Unverträglichkeit zu geben und praktische Lösungswege aufzuzeigen, um trotz der Diagnose beschwerdefrei zu leben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf ernährungsmedizinischen Erkenntnissen, der Analyse von Krankheitsursachen und dem Vergleich verschiedener Diagnosemethoden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung der Laktasemangel-Formen, die Symptomatologie, diagnostische Tests sowie detaillierte Empfehlungen zur Ernährung und Supplementierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Laktoseintoleranz, enzymatische Spaltung, Ernährungsumstellung, Laktase-Substitution und Darmgesundheit beschreiben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen primärem und sekundärem Laktasemangel wichtig?

Während der primäre Mangel erblich und altersbedingt ist, entsteht der sekundäre Mangel durch äußere Einflüsse wie Krankheiten, was unterschiedliche therapeutische Ansätze erfordert.

Welche Rolle spielen industriell gefertigte Produkte bei der Ernährung?

Industrieprodukte enthalten oft Laktose als Trägerstoff oder Bindemittel, weshalb für Betroffene beim Einkauf erhöhte Vorsicht geboten ist.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Richtig essen und trinken bei Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)
Subtitle
Ernährungstherapie bei Laktoseintoleranz und der Einsatz von Laktase sowie Laktasepräparaten
Author
M.Sc. Sven-David Müller (Author)
Publication Year
2012
Pages
8
Catalog Number
V197790
ISBN (eBook)
9783656243762
Language
German
Tags
Laktose Laktase Laktoseintoleranz Milchzucker Milchzuckerunverträglichkeit Sven-David Müller Diätassistent Diätetik Ernährungsmedizin Durchfall Diarrhoe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. Sven-David Müller (Author), 2012, Richtig essen und trinken bei Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197790
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint