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Diabetes mellitus ganz natürlich behandeln

Kneipp Therapie bei Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit in der Naturheilkunde

Title: Diabetes mellitus ganz natürlich behandeln

Elaboration , 2012 , 19 Pages

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Author)

Guidebooks - Nutrition, Food, Drinking
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Die Elemente der „Kneipp-Medizin“ und den kneippschen Präventionsgedanken haben eine große Bedeutung in der Vorbeugung und der Therapie einer der wichtigsten Volkskrankheiten überhaupt. Nein, es ist nicht von Rheuma, sondern vielmehr von Diabetes mellitus – im Volksmund als Zuckerkrankheit bezeichnet – die Rede. Mehr als 600.000 Menschen in Österreich leiden an der tückischen Stoffwechselkrankheit und die Österreichische Diabetes Gesellschaft warnt, dass die Anzahl der Diabetiker in Österreich ständig zunimmt. Welche Möglichkeiten haben Menschen, dem Diabetes mellitus vorzubeugen und wie lassen sich naturheilkundliche Maßnahmen in das Diabetes-Therapie-Konzept einfließen?

Aber warum heißt Diabetes mellitus überhaupt Diabetes mellitus. Honigsüßes Hindurchfließen ist die wortwörtliche Übersendung des lateinischen Begriffs sowie des griechischen Wortes (Diabetes = griechisch Durchfluss, Mellitus = lateinisch Honigsüß). Diese Erkrankung ist schon seit der Antike bekannt und die ersten Hinweise stammen bereits aus dem alten Ägypten, aus dem Papyrus Ebers.

Ungangssprachlich wird Diabetes mellitus in Regel mit „Zuckerkrankheit“ übersetzt. Aber nicht der Zucker ist bei Diabetikern erkrankt, sondern der Stoffwechsel ist gestört. Unter Stoffwechsel sind die Vorgänge im menschlichen Organismus zu verstehen, die den Um-, Auf- und Abbau der Nährstoffe darstellen. Exakt betrachtet, sich bei Diabetikern der Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel gestört. Da bei Diabetikern der Urin oft süß schmeckt, ist der Name der Erkrankung leicht zu verstehen. In der Antike und dem Mittelalter diagnostizierten die Ärzte den Diabetes anhand des süßen Uringeschmacks. In seiner Arbeit hat Sebastian Kneipp immer wieder mit den Problemen des Diabetes mellitus – oftmals ohne es zu wissen – zu tun gehabt. Die Zuckerharnruhr – so die übliche Bezeichnung für den Diabetes mellitus – auch zu Kneipps Zeiten, war oftmals wie die Gicht eine Krankheit der Dicken und der Schlemmer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Diabetes mellitus natürlich behandeln – der Stellenwert der Naturmedizin bei der Zuckerkrankheit

Diabetes mellitus

Was bedeutet Stoffwechsel?

Der Zuckerstoffwechsel

Die Rolle des Insulins

Wie entsteht Diabetes mellitus?

Welche Formen von Diabetes mellitus gibt es?

Diabetes mellitus Typ 1

Diabetes mellitus Typ 2

Diabetes Typ 2 lässt sich verhindern!

Übergewicht, Bewegungsmangel und metabolisches Syndrom

Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus

Die besten „Blutzuckerkiller“ stammen aus der Natur

Ist Zink ein Bestandteil der adjuvanter Therapie des Diabetes mellitus ?

Ist auch Chrom ein Bestandteil der adjuvanter Therapie des Diabetes mellitus ?

Diabetiker profitieren Diabetiker von der Einnahme von Vitamin und Mineralstofftabletten!

Therapie bei Diabetes mellitus

Ernährungsempfehlungen

Ballaststoffe sind wichtig für Diabetiker

Zimt hilft bei Diabetes

Inhaltsstoffe und Biochemie – was ist in Zimt drin?

Zimt als Heilmittel

Zimt hilft gegen Zucker!

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, naturheilkundliche und ernährungsmedizinische Ansätze zur Prävention und Therapie von Diabetes mellitus aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere die Rolle von Vitalstoffen und speziellen Lebensmitteln als ergänzende Maßnahmen zur klassischen Diabetestherapie beleuchtet, um den Blutzuckerspiegel sowie Folgeerkrankungen positiv zu beeinflussen.

  • Bedeutung der Ernährung und Bewegung bei Diabetes mellitus Typ 2
  • Einfluss von Zink und Chrom auf den Kohlenhydratstoffwechsel
  • Antioxidative Strategien und Mikronährstoffversorgung
  • Therapeutische Wirkung von Zimt und dessen Inhaltsstoff MHCP

Auszug aus dem Buch

Zimt hilft gegen Zucker!

Auf der Suche nach einem natürlichen Weg, um die Blutzuckerwerte von Diabetikern in Normalbereich zu halten, stießen amerikanische Forscher durch Zufall auf das Gewürz Zimt, genauer gesagt, auf das MHCP, das in wässrigem Zimtextrakt enthalten ist. Bei Versuchen zur Nahrungsergänzung mit einem Spurenelement testeten Richard A. Anderson und seine Kollegen vom Beltsville Human Nutrition Research Center in Maryland, USA, zunächst verschiedene Lebensmittel bezüglich ihrer Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel von Freiwilligen. Überraschenderweise zeigte sich bei Apfelkuchen, dem beliebten amerikanische „apple pie“ nur eine geringe Steigerung der Blutzuckerwerte, denn der Apfelkuchen enthält viel Zucker und sollte eigentlich den Blutzuckerspiegel eines Menschen deutlich ansteigen lassen. Es musste also irgendetwas im Apfelkuchen sein, was den Anstieg des Blutzuckerspiegels bremste. Apfelkuchen wird traditionellerweise reichlich mit Zimt gewürzt. Die Forscher vermuteten, dass es vielleicht dieses Gewürz sein könnte, was einen senkenden Effekt auf den Blutzucker hat.

Um diese Hypothese zu überprüfen, führten Richard A. Anderson und sein Team in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Pakistan an der pakistanischen Universität Peshawar eine Studie durch. An der Studie nahmen insgesamt 60 freiwillige Personen teil. Die Bedingungen für die Studiendurchführung waren: alle Freiwilligen mussten Typ 2-Diabetiker und älter als 40 Jahre alt sein. Sie sollten keine Medikamente gegen andere Gesundheitsprobleme einnehmen und einen durchschnittlichen Nüchtern-Blutzuckerspiegel zwischen 140 und 400 mg/dl (7,8 und 22, 2 mmol/l) haben. 30 Männer und 30 Frauen wurden schließlich für die Studie ausgewählt. Das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer war 52 Jahre und die Dauer ihrer Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung lag zwischen 6 und 7 Jahren. Alle Teilnehmer nahmen außerdem Medikamente für ihre normale Diabetestherapie ein, die während der Studiendurchführung gleich blieb.

Zusammenfassung der Kapitel

Diabetes mellitus: Einführung in die Stoffwechselerkrankung und ihre historischen Hintergründe.

Was bedeutet Stoffwechsel?: Definition der grundlegenden Stoffwechselvorgänge und Einordnung der Störung beim Diabetes.

Der Zuckerstoffwechsel: Erklärung der Aufnahme und Verarbeitung von Kohlenhydraten im menschlichen Organismus.

Die Rolle des Insulins: Erläuterung des Schlüssel-Schloss-Prinzips bei der Aufnahme von Glukose in die Körperzellen.

Wie entsteht Diabetes mellitus?: Beschreibung des Insulinmangels oder der Insulinresistenz als Ursache für Hyperglykämie.

Welche Formen von Diabetes mellitus gibt es?: Differenzierung zwischen den verschiedenen Typen der Erkrankung.

Diabetes mellitus Typ 1: Beschreibung der autoimmunbedingten Zerstörung der Inselzellen.

Diabetes mellitus Typ 2: Erklärung der Insulinresistenz und der Faktoren Bewegungsmangel sowie Übergewicht.

Diabetes Typ 2 lässt sich verhindern!: Darstellung präventiver Maßnahmen durch Lebensstiländerungen und Gewichtsreduktion.

Übergewicht, Bewegungsmangel und metabolisches Syndrom: Analyse der Zusammenhänge zwischen Adipositas und dem metabolischen Syndrom als Vorstufe von Diabetes.

Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus: Aufzählung typischer Komplikationen bei unzureichender Stoffwechseleinstellung.

Die besten „Blutzuckerkiller“ stammen aus der Natur: Einführung in unterstützende naturheilkundliche Ansätze.

Ist Zink ein Bestandteil der adjuvanter Therapie des Diabetes mellitus ?: Erläuterung der Bedeutung von Zink für die Insulinfunktion.

Ist auch Chrom ein Bestandteil der adjuvanter Therapie des Diabetes mellitus ?: Erläuterung der Rolle von Chrom beim Glucosetoleranzfaktor.

Diabetiker profitieren Diabetiker von der Einnahme von Vitamin und Mineralstofftabletten!: Darstellung des erhöhten Mikronährstoffbedarfs bei Diabetikern.

Therapie bei Diabetes mellitus: Überblick über medizinische Behandlungsansätze und ergänzende Therapiemöglichkeiten.

Ernährungsempfehlungen: Hinweise für eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung bei Diabetes.

Ballaststoffe sind wichtig für Diabetiker: Positive Auswirkungen von Ballaststoffen auf den Blutzuckerverlauf.

Zimt hilft bei Diabetes: Vorstellung von Studien zur blutzuckersenkenden Wirkung von Zimt.

Inhaltsstoffe und Biochemie – was ist in Zimt drin?: Analyse der Wirkstoffe, insbesondere der ätherischen Öle.

Zimt als Heilmittel: Historische und traditionelle Verwendung von Zimt als medizinisches Hilfsmittel.

Zimt hilft gegen Zucker!: Detaillierte Darstellung der Forschungsergebnisse zur Wirkung von MHCP.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus, Typ 2 Diabetes, Insulinresistenz, Blutzucker, Naturheilkunde, Zink, Chrom, Zimt, MHCP, Mikronährstoffe, Stoffwechsel, Ernährungstherapie, Vitalstoffe, Prävention, Antioxidantien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten, Diabetes mellitus mithilfe naturheilkundlicher und ernährungsmedizinischer Ansätze zu unterstützen, zu verhindern oder bei Typ 2 Diabetes den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Stoffwechselphysiologie, der Rolle von Mikronährstoffen wie Zink und Chrom, der Bedeutung von Bewegung sowie der therapeutischen Nutzung von Zimt.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Betroffene durch eine gezielte Lebensweise und Nährstoffsupplementierung ihre Blutzuckerwerte stabilisieren und das Risiko für Folgeerkrankungen senken können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden erwähnt?

Die Arbeit stützt sich auf prospektive Interventionsstudien und klinische Untersuchungen, beispielsweise zur Wirkung von Metformin im Vergleich zu Lebensstiländerungen sowie zur blutzuckersenkenden Wirkung von Zimt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen zum Diabetes, die Bedeutung von Mineralstoffen und Vitaminen sowie spezifische Ernährungsempfehlungen und die biochemische Wirkung von Zimt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe umfassen Diabetes mellitus, Insulinresistenz, metabolische Kontrolle, Mikronährstofftherapie und die präventive Wirkung von Zimt (MHCP).

Warum ist Zink für Diabetiker besonders wichtig?

Zink ist ein essenzieller Bestandteil des Insulins und an dessen Wirkung sowie Speicherung beteiligt; Diabetiker haben zudem oft einen erhöhten Zinkverlust über den Urin.

Welchen Effekt hat Zimt auf den Stoffwechsel von Typ-2-Diabetikern?

Studien belegen, dass der in Zimt enthaltene Stoff MHCP die Insulinwirkung verstärken und dadurch den Blutzuckerspiegel sowie Blutfettwerte senken kann.

Welche Rolle spielen Ballaststoffe bei der Diabetes-Behandlung?

Ballaststoffe verzögern den Anstieg des Blutzuckers nach Mahlzeiten, senken den Cholesterinspiegel und tragen zur Gewichtsreduktion bei.

Warum wird zu Zimtkapseln statt zu Zimtpulver geraten?

Kapseln mit wässrigem Zimtextrakt enthalten das wirksame MHCP in hoher Konzentration, während das ätherische Öl, das Allergien auslösen kann, reduziert ist.

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Details

Title
Diabetes mellitus ganz natürlich behandeln
Subtitle
Kneipp Therapie bei Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit in der Naturheilkunde
Author
M.Sc. Sven-David Müller (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V197805
ISBN (eBook)
9783656243687
ISBN (Book)
9783656244059
Language
German
Tags
Kneipp Kneippkur Sven-David Müller Diät Diätassistent Naturstoffe Diabetesberater Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Diät bei Diabetes Ernährung für Diabetiker Zimt gegen Zucker Zimt senkt die Blutzuckerwerte Zink bei Diabetes Chrom bei Diabetes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. Sven-David Müller (Author), 2012, Diabetes mellitus ganz natürlich behandeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197805
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