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Schüleranleitung in der Palliativmedizin. Warum ist sie wichtig und wo liegen die Probleme?

Titel: Schüleranleitung in der Palliativmedizin. Warum ist sie wichtig und wo liegen die Probleme?

Hausarbeit , 2012 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Karina Schürkens (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem neuen Krankenpflegegesetz und mit dem neuen Curriculum für das Studium der Ärzte, in welchem die Palliativmedizin mittlerweile eine eigene Einheit bildet, ist ein erster großer Schritt getan, die nachkommenden Generationen auf eine allumfassende Pflege und Medizin vorzubereiten. Die Ansprüche an die Palliativ- und Hospizarbeit steigen mit den Ansprüchen der sich schnell entwickelnden Gesellschaft und umso wichtiger ist es, schon in der Ausbildung Sensibilitäten für diese Themen zu schaffen.

Die Hausarbeit will sich insbesondere mit dem Thema der Palliativ- und Hospizarbeit beschäftigen, obwohl es für andere Bereiche wie u.a. die Intensivstation, die Notaufnahme, die Onkologie, die Psychiatrie u.v.m. genauso wichtig wäre, einen genaueren Blick auf die Praxis zu werfen. Ebenso werde ich mich nur mit der Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege auseinandersetzen, auch wenn es für die anderen Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen mindestens genauso wichtig wäre.

Eine Vernetzung und der enge Austausch zwischen Theorie und Praxis ist gerade hier sehr wichtig, um eben dies bei Schülern, Lehrern, Mentoren und Praxisanleitern zu vermeiden.
Obwohl das Thema aktuell ist und uns gerade auch die psychische Belastung und Entwicklung unserer Auszubildenden am Herzen liegen sollten und der professionelle Umgang mit diesen, habe ich bei meiner Recherche kaum bis wenig Literatur zu dem Thema „Schüleranleitung in der Palliativpflege“ gefunden.
Ich möchte in meiner Arbeit versuchen, die Wichtigkeit und Bedeutung einer guten Vorbereitung auf den Palliativeinsatz in der Praxis herauszustellen. Des Weiteren werde ich versuchen, Ansätze von anderen aufgreifen, Lücken aufzeigen, Lösungsansätze auflisten und unseren pädagogischen Auftrag gerade im Themenbereich Tod, Trauer, Leid und Sterben hervorheben.

Zunächst möchte ich auf den folgenden Seiten den Begriff der Palliativ- und Hospizbewegung mit deren Entwicklung genauer ausführen. Im Folgenden werde ich auf den Bereich und die Entwicklungen der Ausbildung eingehen und die Probleme und Notwendigkeiten versuchen aufzuzeigen, warum gerade eine umfassende Betreuung der Schüler in diesen Themenbereichen unablässig und nötig ist und eine bessere Vernetzung von Lernort Schule und Lernort Praxis angestrebt werden muss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Palliativ Care

2.1. Entwicklung der Palliativmedizin

2.2. Entwicklung in Deutschland

2.3. Palliativ Care heute

3. Wieso ist Ausbildung/ Weiterbildung in der Palliativpflege ein Thema?

3.1. Gesellschaftliche Entwicklung

3.2. Spezifische Aspekte der Palliativ Care

4. Entwicklung der Ausbildung für den Bereich der Palliativ Care

4.1. Auswirkungen auf die Pflegeausbildung

4.1.1 Weiterbildung in der Pflege

4.2. Auswirkungen auf die Ausbildung anderer Berufsgruppen

5. Resümee und Ausblick auf die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Notwendigkeit einer fundierten Vorbereitung von Auszubildenden in der Pflege auf den Praxiseinsatz in der Palliativmedizin. Dabei liegt der Fokus auf der Identifizierung bestehender Defizite in der theoretischen sowie praktischen Ausbildung, um den hohen psychischen und fachlichen Anforderungen in der Begleitung sterbender Menschen gerecht zu werden.

  • Herausforderungen der Palliativ- und Hospizarbeit für Pflegepersonal
  • Bedeutung der Theorie-Praxis-Vernetzung in der Pflegeausbildung
  • Psychische Belastungsfaktoren und Burn-out-Prävention bei Auszubildenden
  • Rolle der Kompetenzentwicklung durch Selbstreflexion
  • Bedarf an curricularen Anpassungen im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

3. Wieso ist Ausbildung/ Weiterbildung in der Palliativpflege ein Thema?

Der Bereich der Palliativmedizin/- pflege umfasst u.a. Angststörungen, Kinderheilkunde, depressive Störungen, Suizidalität, kognitive Störungen, Delir (= mit lebhaften Halluzinationen und Wahnvorstellungen) 25-85% der Patienten. Trauerbegleitung, Sterbebegleitung, Symptomkontrolle.

Wie gerade diese Beispiele und das bisher in der Arbeit erwähnte zeigen, benötigt man für den Bereich der Palliativ Care hohe Kompetenzen. Mut und viel Erfahrung auf einer Vielzahl von Gebieten (u.a. Kommunikation, Empathie, hohes Maß an Selbstreflexion) werden abverlangt. Schnell kann er zu Überforderungen auf Seiten der Patienten und Angehörigen oder auf Seiten der professionell Tätigen führen. Immer wieder steht man mit dem Tabuthemen Tod und Sterben am Rande einer sich schnell weiterentwickelnden Medizin und gerät in die Gefahr sich für sein Handeln rechtfertigen zu müssen. Immer kürzere Verweildauern, im Schnitt ca. 8- 10 Tage, 100% Belegung, so das Betten meist noch am selben Tag neu belegt werden, „Sterben am Fliessband“, stellen neben vielem anderen, eine zunehmende Herausforderung dar.

Überall in der Pflege ist der Grad der Überforderung der eigenen Person sehr schmal, doch im Bereich der Palliativpflege und Medizin wird dieser Grad durch die hohe psychische Belastung noch verschärft. Auch deshalb ist eine gute Ausbildung, eine umfassende Vorbereitung und eine enge Begleitung der Schüler und Studierenden für diesen Bereich wichtiger als in manch anderen Gebieten der Pflege und Medizin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die historische Entwicklung der Palliativbewegung und die wachsende Relevanz einer fundierten Vorbereitung von Pflegeauszubildenden auf das Sterben und den Tod.

2. Was ist Palliativ Care: Das Kapitel definiert Palliativ Care als interdisziplinäres Feld, das eine holistische Versorgung unheilbar Erkrankter anstrebt, und grenzt die Begriffe Palliativmedizin und Hospizarbeit voneinander ab.

3. Wieso ist Ausbildung/ Weiterbildung in der Palliativpflege ein Thema?: Hier werden die hohen Anforderungen an die Pflegekräfte durch psychische Belastung und die Notwendigkeit von Selbstreflexion hervorgehoben.

4. Entwicklung der Ausbildung für den Bereich der Palliativ Care: Dieses Kapitel kritisiert die veralteten Lernkonzepte und fordert eine bessere Integration von Palliativpflege in Curricula sowie eine engere Theorie-Praxis-Vernetzung.

5. Resümee und Ausblick auf die Zukunft: Die Autorin resümiert, dass eine qualifizierte Ausbildung und die Akademisierung der Pflege unerlässlich sind, um der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung und den fachlichen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Schlüsselwörter

Palliativpflege, Hospizarbeit, Pflegeausbildung, Theorie-Praxis-Vernetzung, Sterbebegleitung, Trauerarbeit, Selbstreflexion, psychosoziale Kompetenz, Multidisziplinarität, Krankenpflegegesetz, Burn-out-Prävention, Patientenbegleitung, Ethik, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vorbereitung von Auszubildenden in der Krankenpflege auf den sensiblen Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die fachliche Ausbildung, die psychische Belastung durch den Kontakt mit Sterbenden und die Bedeutung einer strukturierten Anleitung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Wichtigkeit einer qualifizierten Ausbildung aufzuzeigen, um Auszubildende vor Überforderung zu schützen und eine würdevolle Begleitung von Patienten zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle pädagogische Ansätze und existierende Curricula in der Pflegeausbildung kritisch beleuchtet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesellschaftliche Entwicklung im Umgang mit dem Tod, die spezifischen Herausforderungen der Palliativpflege und die strukturellen Defizite in der aktuellen Pflegeausbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Palliativpflege, Pflegepädagogik, Kompetenzentwicklung und Theorie-Praxis-Transfer charakterisieren.

Warum wird die Vernetzung von Schule und Praxis so stark betont?

Weil Theorieinhalte ohne adäquate praktische Begleitung oft nicht ausreichen, um die psychischen und ethischen Herausforderungen des Palliativeinsatzes eigenständig zu bewältigen.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion für Pflegekräfte in der Palliativmedizin?

Die Selbstreflexion ist essenziell, um die eigenen Grenzen zu erkennen, professionelle Distanz zu wahren und die eigene psychische Gesundheit trotz der emotionalen Belastung zu schützen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schüleranleitung in der Palliativmedizin. Warum ist sie wichtig und wo liegen die Probleme?
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
2,3
Autor
Karina Schürkens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V197950
ISBN (eBook)
9783668238985
ISBN (Buch)
9783668239159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schüleranleitung palliativmedizin warum probleme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karina Schürkens (Autor:in), 2012, Schüleranleitung in der Palliativmedizin. Warum ist sie wichtig und wo liegen die Probleme?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197950
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Leseprobe aus  22  Seiten
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