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E-Health in der Analytik

Grobkonzept für die Datenübertragung in der Analytik unter Berücksichtigung von E-Health Rahmenbedingungen

Title: E-Health in der Analytik

Master's Thesis , 2011 , 142 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Rampetsreiter (Author)

Health - Digital Health Management
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Summary Excerpt Details

E-Health Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene sollen die Behandlungen im Gesundheitswesen effizienter gestaltet werden. Damit sollen die Kosten gesenkt und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung gesichert werden. Die Verfügbarkeit von relevanten Patientendaten, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, wird für den diagnostischen Prozess immer wichtiger. Sind jene Daten, welche oftmals aus der Analytik stammen vorhanden, können Mehrfachuntersuchungen vermieden und Behandlungszeiten verkürzt werden.

Um eine solche Datenverfügbarkeit zu erreichen, müssen die analytischen Daten elektronisch zwischen den Informationssystemen übertragen werden. Aufgrund einer heterogenen Systemlandschaft und die unterschiedlichen Möglichkeiten in der Datenübertragung, stellt dies eine große Herausforderung dar. Hinzu kommen die Datensicherheit und der Datenschutz, welche aufgrund der sensiblen Daten eine berechtigte Rolle einnehmen.

In dieser Masterthesis werden dem Leser Grundlagen zur biomedizinischen Analytik und den daraus resultierenden Labordaten vermittelt. Zudem werden Nutzen und Funktionen von Krankenhausinformationssystemen beschrieben und wie Datenübertragungen über jene Systeme momentan funktionieren. Den theoretischen Schwerpunkt, mit Fokus auf die Übertragung analytischer Daten, nimmt das Thema E-Health ein. Für den empirischen Teil der Arbeit wurden Experten aus dem Bereich E-Health befragt. Die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die elektronische Übertragung von Labordaten, werden anschließend der Theorie gegenübergestellt und systematisiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in ein Grobkonzept übertragen, um damit eine gerichtete elektronische Übertragung von Labordaten zwischen Krankenhausinformationssystemen zu beschreiben.

Das Ergebnis zeigt wie eine gerichtete Datenübertragung von Labordaten funktionieren kann. Im Zuge des Grobkonzeptes werden E-Health Lösungen für die Probleme des diagnostischen Prozesses, insbesondere der Präanalytik, präsentiert. Insbesondere ein durchgängig elektronischer Informationsfluss, in Kombination mit Produkten wie vorbarcodierten Probenröhrchen, ermöglicht eine Verbesserung der Effizienz und der Sicherheit und erlaubt gleichzeitig eine Senkung der Kosten im Gesundheitswesen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik

1.2 Zielsetzung

1.2.1 Forschungsfrage

1.2.2 Methodik

1.3 Aufbau und Struktur

1.4 Anmerkung

2 GRUNDLAGEN

2.1 Krankenhausinformationssysteme

2.1.1 Was ist ein KIS

2.1.2 Systemlandschaft im Krankenhaus

2.1.3 Ziele und Nutzen eines KIS

2.2 Die biomedizinische Analytik

2.2.1 Biomedizinische Analytik im Krankenhaus

2.2.2 Phasen der Diagnostik

2.2.3 Laborbefunde

3 E-HEALTH IN DER ANALYTIK

3.1 Definition - Electronic Health

3.2 Ziele von E-Health

3.3 E-Health in Österreich

3.3.1 Ziele E-Health Österreich

3.3.2 Österreichische E-Health Initiativen

3.4 Bereiche von E-Health

3.4.1 Säule „Inhalt“

3.4.2 Säule „Geschäft“

3.4.3 Säule „Anwendung“

3.4.4 Säule „Vernetzung“

3.5 Elektronische Gesundheitsakte

3.5.1 ELGA Österreich

3.5.2 ELGA-Kernanwendungen

3.5.3 E-Analytik

3.6 Rahmenbedingungen von E-Health

3.6.1 Gesetzliche Anforderungen

3.6.2 Interoperabilität

3.6.3 E-Health Standards der Datenübertragung

3.7 Nutzen und Risiken der E-Analytik

3.7.1 Vorteile und Nutzen

3.7.2 Nachteile und Risiken

3.7.3 Kritische Erfolgsfaktoren

4 EXPERTENINTERVIEWS

4.1 Methodik

4.2 Interviewleitfaden

4.3 Die Experten

4.4 Fallübergreifende Schwerpunkt-Matrix

4.5 Interpretation der empirischen Erhebungen

4.5.1 Probleme und potentielle Fehler

4.5.2 Vorteile und Nutzen

4.5.3 Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren

5 GROBKONZEPT DER LABORDATENÜBERTRAGUNG

5.1 Theoretische Implikation der empirischen Ergebnisse

5.1.1 Probleme und potentielle Fehler

5.1.2 Vorteile und Nutzen

5.1.3 Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren

5.1.4 Resümee

5.2 Grobkonzept

5.2.1 Prozessebene

5.2.2 Semantische Ebene

5.2.3 Technische Ebene

5.3 Nutzen und Vorteile

6 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines Grobkonzepts für die gerichtete, elektronische Übertragung von Labordaten zwischen Krankenhausinformationssystemen unter expliziter Berücksichtigung der E-Health-Rahmenbedingungen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie können Daten der Analytik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen aus dem Bereich Electronic Health zwischen Krankenhausinformationssystemen übertragen werden?“

  • Grundlagen der biomedizinischen Analytik und Krankenhausinformationssysteme
  • E-Health-Strategien, Standards (IHE, HL7, CDA, LOINC) und Rahmenbedingungen
  • Empirische Analyse mittels Experteninterviews zu Problemen und Nutzen
  • Entwicklung eines Grobkonzepts zur elektronischen Datenübertragung
  • Bewertung von Effizienzgewinnen und Kostensenkungspotentialen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nehmen immer stärkeren Einfluss auf unser Leben. Auch vor dem Gesundheitswesen haben diese Technologien nicht Halt gemacht. Mit den neuen Möglichkeiten in der Medizin und der älter werdenden Gesellschaft, steigen die Kosten im Gesundheitswesen laufend an.

Grund dafür sind unter anderem die zu geringe Transparenz und Datenverfügbarkeit sowie Schnittstellenprobleme zwischen den Gesundheitsdiensteanbietern, welche die Gefahr einer weniger effizienten Behandlung bergen. Diese Bereiche wirken sich negativ auf die Behandlungszeiten und damit wiederum auf die Kosten aus. Weiters kommt es zu redundanten Tätigkeiten, welche ebenfalls zu erhöhten Kosten führen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die Problemstellung durch Kostenanstiege und Schnittstellenprobleme im Gesundheitswesen und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage der Masterthesis.

2 GRUNDLAGEN: Hier werden die Funktionsweise von Krankenhausinformationssystemen (KIS), die biomedizinische Analytik als Teil des diagnostischen Prozesses sowie die derzeitige, oft manuelle Datenübertragung und deren Problematik erläutert.

3 E-HEALTH IN DER ANALYTIK: Dieses Kapitel widmet sich dem E-Health-Konzept, nationalen wie internationalen Initiativen (wie ELGA), sowie technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Standards, die für eine sichere Übertragung von Analytikdaten erforderlich sind.

4 EXPERTENINTERVIEWS: In diesem Teil werden empirische Daten erhoben, indem Fachleute zur Problematik der Datenübertragung, zum potenziellen Nutzen und zu kritischen Erfolgsfaktoren befragt und ihre Antworten systematisiert werden.

5 GROBKONZEPT DER LABORDATENÜBERTRAGUNG: Das Kapitel führt die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und präsentiert ein Grobkonzept, das Prozesse, semantische Vorgaben und technische Standards für eine effiziente Datenübertragung definiert.

6 FAZIT UND AUSBLICK: Diese Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Notwendigkeit von Standardisierungen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der digitalen Datenverfügbarkeit für die Patientenversorgung.

Schlüsselwörter

E-Health, Krankenhausinformationssystem, KIS, Labordaten, Analytik, Interoperabilität, Datenübertragung, Elektronische Gesundheitsakte, ELGA, IHE, HL7, CDA, LOINC, Patientenversorgung, Digitalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Labordaten effizient und sicher elektronisch zwischen verschiedenen Krankenhausinformationssystemen (KIS) auszutauschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die biomedizinische Analytik, Krankenhausinformationssysteme, E-Health-Strategien sowie die technische und organisatorische Standardisierung von Gesundheitsdaten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Grobkonzepts, das unter Einhaltung von E-Health-Rahmenbedingungen eine gerichtete, elektronische Übertragung von Analytikdaten ermöglicht, um Behandlungsprozesse zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Kombination aus Literaturrecherche zur theoretischen Aufbereitung und qualitative Experteninterviews zur Gewinnung empirischer Erkenntnisse aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, internationale E-Health-Standards, die Ergebnisse der Expertenbefragung sowie die Entwicklung des Grobkonzepts für eine standardisierte Datenübertragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

E-Health, KIS, Labordatenübertragung, Interoperabilität, ELGA, HL7 und CDA sind die wesentlichen Begriffe.

Warum ist die Identifikation des Patienten ein kritisches Thema?

Eine uneinheitliche Identifikation führt zu einer hohen Verwechslungsgefahr, was im Labor zu falschen Zuordnungen und damit zu fehlerhaften Diagnosen oder sogar Behandlungsgefahren führen kann.

Welche Rolle spielen die Standards IHE und HL7 für das Grobkonzept?

Diese Standards bilden das technische Rückgrat, um eine syntaktische und semantische Interoperabilität zwischen heterogenen Systemen verschiedener Gesundheitsanbieter zu gewährleisten.

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Details

Title
E-Health in der Analytik
Subtitle
Grobkonzept für die Datenübertragung in der Analytik unter Berücksichtigung von E-Health Rahmenbedingungen
College
FH OÖ Standort Steyr  (Studienzweig: Supply Chain Management)
Grade
1,0
Author
Christoph Rampetsreiter (Author)
Publication Year
2011
Pages
142
Catalog Number
V198141
ISBN (eBook)
9783656243021
ISBN (Book)
9783656245513
Language
German
Tags
E-Health Präanalytik Krankenhausinformationssystem KIS ELGA Analytik HL7 CDA IHE ehealth GBO Greiner Laborbefund Interoperabilität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Rampetsreiter (Author), 2011, E-Health in der Analytik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198141
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