Elbvertiefung vs. Gleisausbau in Richtung der Zukunftsmärkte in Osteuropa


Hausarbeit, 2011

30 Seiten, Note: 2,1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Einleitung
1.1 . Zielsetzung
1.2. Aulbau der Hausarbeit

2. Hamburg Hafen
2.1. Güterumschlag

3. Elbe
3.1. Unterelbe
3.1.1. Vertiefung
3.2. Mittel- & Oberelbe
3.2.1. Vertiefung
3.2.2. Binnenschifffahrt

4. Schienenverkehr
4.1. Gleisausbau Richtung Osten

5. Elbvertiefung vs. Gleisausbau Richtung

Zukunftsmärkte in Osteuropa

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 : Prozentualer Anteil von Gütertransporten nach

Mitte- und Osteuropa per Bahn und Binnenschiff im Modal Split. In Anlehnung an Tabele 7 (o.V., 2010 c).

Tabelle 2: Generationen der Containerschiffe. In

Anlehnung an Grafik aus „Containerschiffahrt Prognose + Entwicklung“ von T. Kröger für NYK Logistics (Kröger, C. 2010).

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 : Modal Split Container-Hinterlandverkehr (Quelle: http://www.hk24.de/linkableblob/375636/.4./data/100409_ Gueterverkehr_deutsch_fmal-data.pdf).

Abb. 2: Elbgebiet mit Elbe-Seiten-Kanal und Mittelland- Kanal. (Quelle: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf- 1/2 84 8. pdf).

Abb. 3: Elbvertiefung Unterlebe (Quelle: www.rettet-die-elbe.de/elbvertiefung/elbtief.php).

Abb. 4: Niedrigwasserstände der Elbe bei Magdeburg (Quelle: www.elbeinsel.de/info/info_2010/info_10-02- 17_fahrrinnentiefe.html).

Zusammenfassung

Die vorliegende Hausarbeit zum Thema „Elbvertiefung vs. Gleisausbau Richtung Zukunftsmärkte in Osteuropa“ befasst sich mit der Frage ob eine Vertiefung der Elbe wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller ist als eine Ausbau des Schienennetzes in Richtung Osteuropa.

Zum besseren Verständnis wird zuerst auf den Hamburger Hafen und dem dortigen Güterumschlag eingegangen. Hierzu ist eine Betrachtung der Unterelbe und geplanter Vertiefung unerlässlich.

Ausgehend vom Drehkreuz Hamburger wird die Binnenschifffahrt auf Mittel- und Oberelbe (Vertiefung) mit dem Ausbau und der effizienteren Nutzung des Schienennetzes Richtung Osteuropa beschrieben und abschließend verglichen.

Zur Bewahrung der Aktualität wurden die Informationen in Fachzeitschriften und im Internet erlangt.

Im Bezug auf den Hinterlandverkehr der norddeutschen Nordseehäfen (hier vom Hamburger Hafen aus betrachtet, da er für den Hinterlandverkehr Richtung Osteuropa durch seine geografische Lage besser geeignet ist als Bremerhaven und zukünftig Wilhelmshaven) stehen sich der Schienenverkehr und die Binnenschifffahrt als direkte Konkurrenten gegenüber. Wenn man die Verkehrsträger Lkw, Bahn und Binnenschiff im Modal-Split gegenüberstellt, erkennt man, dass der Großteil der Waren per Lkw vom oder in den Hafen transportiert werden. An zweiter Stelle steht der Transport per Schiene und erst an dritter Stelle das Transportmittel Binnenschiff. Es ist zu klären ob Ausbaumaßnahmen der Elbe (hier insbesondere Mittel- und Oberelbe) durch eine Vertiefung Sinn machen oder ob der Aus- und Neubau des Schienennetzes Richtung Osteuropa ökologischer und ökonomischer ist. Für diese Hausarbeit wird die Betrachtung des Straßenverkehrs außer Acht gelassen.

Besonders für den Massenguttransport, zeitunkritische Güter, sowie schwere und voluminöse Güter eignet sich das Binnenschiff. Im Straßen- wie auch im Schienenverkehr gibt es insbesondere bei Größe und Gewicht strenge Reglementierungen.

Der Transport per Bahn ist schneller und flexibler als der per Binnenschiff. Zudem können unter anderem Schüttgüter flexibler geladen werden (im Container oder in speziellen Wagons). Die Wagen können dann variabel zu einem kompletten Zug zusammen gekoppelt werden.

In dieser Hausarbeit wird die Vertiefung der Elbe dem Gleisausbau Richtung Osteuropa gegenüber gestellt. Ziel ist es zu ermitteln was sinnvoller ist, die Vertiefung der Elbe oder der Gleisausbau im Schienenverkehr um die steigenden Seehafenhinterlandverkehre zu bewältigen.

1.2. Aufbau der Hausarbeit

Der Einleitung in Kapitel 1. folgen die Kapitel 1.1. mit der Zielsetzung und 1.2. mit dem Aulbau der Hausarbeit.

Im 2. Kapitel wird der Hamburger Hafen betrachtet und in Kapitel 2.1. wird der Güterumschlag erläutert. Beides dient zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen.

Die Elbe wird in Kapitel 3. zunächst allgemein beschrieben. Unter 3.1. erfolgt eine Betrachtung der Unterelbe, ergänzt durch Informationen zur Vertiefung der Unterelbe in 3.1.1. Daten zur Mittel- und Obcrclbc folgen im Unterkapitel 3.2. und anschließend wird in 3.2.1. auf die Vertiefung der Mittel- und Oberelbe und in 3.2.2. auf die Binnenschifffahrt eingegangen.

Kapitel 4 befasst sich mit dem Schienenverkehr. In 4.1. wird der Gleisausbau Richtung Osteuropa erläutert.

Das Ergebnis dieser Hausarbeit befindet sich in Kapitel 5.

2. Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen ist das Herzstück der Freien und Hansestadt Hamburg. Er hat die Stadt zu dem gemacht was sie heute ist, unter anderem zur zweit größten Stadt Deutschlands mit dem größten deutschen und dritt größten europäischen Seehafen. Im Weltweiten Ranking steht der Hamburger Hafen auf Platz 15. (Brinkhoff, 2011 und о. V., 2010 a)

Von dem Güterumschlag im Hamburger Hafen hängen direkt oder indirekt mehr als 167.000 Arbeitsplätze in der Metropolregion Hamburg ab (о. V., 2010 b). Die geografische Lage ermöglicht es, dass Seeschiffe ca. 100 km landeinwärts fahren können. Dadurch ist es möglich Güter im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern kosten- und energieeffizient landeinwärts zu befördern.

Durch die Wiedervereinigung 1990 und den damit verbundenen Fall des „Eisernen Vorhangs“ hat der Hamburger Hafen sein angestammtes Hinterland zurück gewonnen. Die Erweiterung des europäischen Binnenmarktes hat zur Entwicklung Hamburgs als Dreh- und Angelpunkt für Handels- und Verkehrsströme in Nordeuropa beigetragen. Vor allem profitiert Hamburg erheblich von den aufstrebenden mittel- und osteuropäischen Märkten, (о. V., 2010 b)

Hamburg ist eine traditionelle Handelsstadt und hat daher seit jeher mit dem Handel und Umschlag von Gütern zu tun. Dies hat immer wieder zur Optimierung der logistischen Dienstleistungen geführt, (о. V., 2010 b)

Noch bis zum 31.12.2012 existiert der Hamburg prägende Freihafen. Diese Freizone wird ab 01.01.2013 aufgelöst, (о. V., o.D. b)

2.1. Güterumschlag

Vier große Container Terminals dominieren den Hafen. Drei davon werden durch die HHLA betrieben (CTT, CTB und СТА) und einer durch Eurogate. Das Terminal СТА ist das neuste der 4 Terminals und wurde 2002 in Betrieb genommen. Alle Abläufe sind hier im höchsten Grad automatisiert und besonders effizient gestaltet, (о. V., o. D. a) Besonders schwere oder sperrige Güter, trockenes oder flüssiges Massengut, die nicht im Container transportiert werden können, gibt es extra Multipurpose-Terminals, so können Güter aller Art in Hamburg umgeschlagen werden, (о. V., 2010 b)

Entgegen der Prognosen wurden im Jahr 2010 nur 7,9 Mio. TEU im Hamburger Hafen umgeschlagen. Das ist zw'ar ein Plus von 12,7 % im Vergleich zu 2009, liegt aber trotzdem ca. 39 % unter dem prognostizierten Wert der HPA. (Rademacher, 2011)

Für das Jahr 2011 liegt die erwartete Zahl der umgeschlagenen Container bei 9 Mio. TEU (+13,9% im Vergleich zu 2010) und für 2012 bei 9,7 Mio. TEU (+7,8% im Vergleich zu 2011) womit war den Höchstwert im Containerumschlag aus 2007 mit 9,9 Mio. TEU fast erreicht hätten (Preuß, 2011). Die Terminals des Hamburger Hafens sind für einen weiteren Anstieg des Containerumschlags gew'appnet, die Kapazitäten der Terminals liegen bei bis zu 25. Mio. TEU im Jahr. (Wörnlein, 2011 b)

Das zukünftige Wachstum hängt stark von der Entwicklung der Euro­Krise und von der für August 2012 geplanten Eröffnung des Tiefseewasserhafens JadeWeserPort in Wilhelmshaven ab.

Problematisch w'ird es bei der Aufgabe die Container aus dem bzw. in den Hamburger Hafen ins bzw. vom Um- und Hinterland zu transportieren. Hierfür müssen die Verkehrswege verbessert und die Nutzung optimiert werden. Dies bezieht sich nicht nur auf die Straßeninfrastruktur, sondern insbesondere auch auf die kostengünstigeren und ökologischeren Verkehrszweige des Schienenverkehrs und der Binnenschifffahrt.

Durch das steigende Güteraufkommen (Container wie auch Stückgut und Konventioneller Güter) wird ein Ausbau der bereits jetzt stark belasteten Infrastruktur in und aus dem Hamburger Hafen immer dringlicher. Es wird erwartet, dass sich das aktuelle Güteraufkommen bis 2015 auf 18 Mio. TEU steigern soll. (Markt, 2007)

Zum jetzigen Zeitpunkt dominiert der Containertransport per Lkw (45%) vor dem Transport per Feederschiff '(28%), Bahn (25%) und Binnenschiff (2%), Stand 2010. Der Abtransport per Binnenschiff nimmt hierbei den geringsten Teil ein. Hingegen wurden per Bahn insgesamt 25%, hiervon 70 % auf Fernstrecken umgeschlagen, (о. V., 2010 b)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Queue: Hafen Hamburg Marwtlng e. V. - Handelskammer Hamburg 2009

Abb. 1 : Modal Split Container-Hinterlandverkehr (Quelle: http://wwvv.hk24.de/linkablebIob/375636/.4./data/100409_Gueterverkehr_deutsch_final -data.pdf)- 1 Feederschiff = Feeder ist vom englischem to feed (füttern) abgeleitet. Kleinere Containerschiffe, die für die Vorholung oder den Weitertransport von Containern zu und von den großen Seehäfen zu kleineren Häfen eingesetzt werden.

о. V. (о. D. е). Revierinformationen im Überblick Elbe. WTG Wassert ourismus-Guide.

http://www.toernplaner.net/Elbe/1353/revierinformationen.html Zuletzt Besucht am 19.12.2011.

о. V. (o. D. f)- Elbvertiefung. Förderkreis „Rettet die Elbe“ e. V. http://www.rettet-die-clbe.de/inhalt_elbvertiefung.php Zuletzt Besucht am 19.12.2011.

о. V. (o. D. g). Hafenplan. HHLA. http://www.hhla.de/index.php?id=324 Zuletzt Besucht am 24.12.2011.

о. V. (o. D. Q. Wir stellen uns vor. Verein zur Förderung des Elbstromgebietes e.V.

http://www. elbstromverein.de/downloads/Infobroschuere_Elbstromverei n_2011 .pdf

Zuletzt Besucht am 26.12.2011

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Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Elbvertiefung vs. Gleisausbau in Richtung der Zukunftsmärkte in Osteuropa
Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
2,1
Autor
Jahr
2011
Seiten
30
Katalognummer
V198161
ISBN (eBook)
9783656241775
ISBN (Buch)
9783656251439
Dateigröße
15944 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elbvertiefung, Gleisausbau, Osteuropa, Zukunftsmärkte
Arbeit zitieren
Iris Wegner (Autor:in), 2011, Elbvertiefung vs. Gleisausbau in Richtung der Zukunftsmärkte in Osteuropa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198161

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