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WhatsApp erobert die Jugend: Wie Jugendliche damit umgehen

Title: WhatsApp erobert die Jugend: Wie Jugendliche damit umgehen

Pre-University Paper , 2012 , 44 Pages , Grade: 5,76 (Schweiz!)

Autor:in: Raphael Uster (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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In der vorliegenden Maturitätsarbeit wird der Umgang der heutigen Jugend mit der Applikation WhatsApp Messenger untersucht. Sowohl die Häufigkeit und die Art als auch die Auswirkungen, Folgen und der Einfluss der Nutzung sind zentrale Punkte dieser Arbeit. Um an aussagekräftige Resultate zu gelangen, wurde eine Umfrage mit 368 Teilnehmern und eine Datenerhebung mit 22 Teilnehmern aus der Kantonsschule Oerlikon durchgeführt. Der Ablauf der Arbeit ist so aufgebaut, dass am Schluss ein begründetes Urteil oder Ergebnis über den Umgang mit WhatsApp erkennbar wird. Daher wird zuerst die Applikation vorgestellt und die Rolle des Mobiltelefons in der heutigen Gesellschaft behandelt.

Jeder dritte Jugendliche an der Kantonsschule Oerlikon nutzt bereits WhatsApp und jeder Vierte besitzt ein iPhone. Von den WhatsApp-Usern versenden 64% mehrmals pro Tag, und damit sehr häufig, WhatsApp-Nachrichten. Die Jugendlichen versenden im Durchschnitt 68 Nachrichten pro Tag und erhalten 89 Nachrichten. Der höchste Wert liegt bei mehr als 200 versendeten Nachrichten pro Tag. Zudem haben die Jugendlichen durchschnittlich 112 Kontakte auf ihrem Handy, wovon im Durchschnitt 49 WhatsApp haben. Unterschiede in der Nutzung von WhatsApp gibt es zwar sowohl beim Geschlecht als auch bei der Art des Smartphones und beim gymnasialen Profil der Schülerinnen und Schüler, jedoch sind diese Unterschiede nicht sehr gross und daher kann allgemein von einer starken und häufigen WhatsApp-Nutzung gesprochen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit sind, dass diejenigen, die WhatsApp nutzen, es extrem häufig tun und WhatsApp somit einen gewissen Einfluss auf ihr soziales Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen hat.

Diese Beeinflussung durch WhatsApp wird vor allem im Kapitel „Fazit und Ausblick“ erwähnt. WhatsApp verändert die Jugendlichen nicht direkt, sondern hat einen Einfluss darauf wie sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und wie sie mit dem Schreiben von Nachrichten und der Nutzung des WhatsApp Messengers umgehen. Deswegen ist der Umgang der Jugendlichen mit dieser neuen Kommunikationsart das zentrale Thema dieser Maturitätsarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Einleitung

2.1 Untersuchungsgegenstand und Ablauf

2.2 Leitfragen

2.3 Ziel der Arbeit

3 WhatsApp – „der Totengräber der SMS“?

3.1 Die Applikation WhatsApp Messenger und ihre Funktionsweise

3.2 Nutzer des WhatsApp Messengers

3.3 Zahlen und Fakten über den WhatsApp Messenger

3.4 Vergleich WhatsApp Messenger und SMS

4 Das Mobiltelefon in der heutigen Gesellschaft

4.1 Der Jugendliche und sein Mobiltelefon

4.2 Die ständige Erreichbarkeit

4.3 Die Abhängigkeit vom Mobiltelefon

4.4 Vorteile und Nachteile des Mobiltelefons

5 Methoden

5.1 Methode 1: Umfrage

5.1.1 Vorgehen

5.1.2 Ergebnisse

5.2 Methode 2: Datenerhebung

5.2.1 Vorgehen

5.2.2 Auswertung

5.2.3 Ergebnisse

5.3 Umfang und Aussagekraft der Methoden

6 Diskussion des Umgangs der Jugend mit dem WhatsApp Messenger

6.1 Wie viele Jugendliche nutzen wie oft, wie und warum die Applikation WhatsApp?

6.2 Wissen die Jugendlichen wie WhatsApp funktioniert? Gibt es Unklarheiten?

6.3 Was sind allgemein Vor- und Nachteile der WhatsApp-Nutzung?

6.4 Wie stehen Jugendliche, die WhatsApp nicht nutzen, zur Annahme, dass es süchtig machen kann und warum nutzen sie WhatsApp nicht?

6.5 Wie reagieren Jugendliche, wenn WhatsApp zeitweise nicht genutzt werden kann oder nicht funktioniert?

6.6 Welche Folgen hat eine häufige Nutzung von WhatsApp auf das soziale Verhalten der Jugendlichen?

7 Fazit und Ausblick

8 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Maturitätsarbeit untersucht den Umgang heutiger Jugendlicher mit der Applikation WhatsApp, wobei insbesondere die Häufigkeit, Art der Nutzung sowie die Auswirkungen auf das soziale Verhalten und die Persönlichkeit im Zentrum stehen. Ziel ist es, durch empirische Erhebungen an der Kantonsschule Oerlikon ein begründetes Urteil über die Rolle von WhatsApp in der heutigen Jugendkommunikation zu fällen.

  • Häufigkeit und Motive der WhatsApp-Nutzung bei Jugendlichen
  • Vergleich des Messengers mit dem klassischen SMS-Dienst
  • Einfluss der ständigen Erreichbarkeit und Abhängigkeit vom Mobiltelefon
  • Sozialwissenschaftliche Analyse des Kommunikationsverhaltens

Auszug aus dem Buch

Die ständige Erreichbarkeit

Die Korrespondentin Rafaela von Bredow vergleicht in ihrem Bericht „Der Terror der Erreichbarkeit“ von 1999 die ständige Erreichbarkeit unserer Generation mit einem Keim, einem Erreger oder einem Virus, welcher bereits Millionen von Menschen infiziert hat. Sie nennt diese Krankheit „Erreichbarkeitswahn“. Laut von Bredow ist es „die Sucht, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr verkabelt und vernetzt zu sein und damit verfügbar für alle Welt.“ Zudem nennt sie ihren Artikel einen Krankenbericht mit dem folgenden Untertitel: „Call me, mail me, fax me.“

Die Tatsache, dass die Menschen unserer Zeit immer und überall erreichbar sein können, hat zur Folge, dass verlangt wird, dass man selber auch ständig verfügbar ist. So gibt es kaum noch Momente oder Zeiten, in denen man nicht erreichbar ist. Ein Beispiel dazu gibt folgende frei erfundene Situation: Ein Jugendlicher sitzt zuhause an seinem Schreibtisch und möchte für eine Prüfung lernen. Es ist Mittwochabend. Der Computer ist ausgeschaltet und sein iPhone liegt wenige Meter von ihm entfernt, jedoch nicht ausgeschaltet. Nach kurzer Zeit bekommt er eine Nachricht von einem Freund. Er ignoriert sie, da er in Ruhe lernen möchte. Kurz darauf klingelt sein Telefon und es erscheint der Name des Freundes, welcher ihm soeben eine Nachricht gesendet hat. Der Jugendliche hat nun zwei Möglichkeiten. Entweder ignoriert er den Anruf und die Nachricht und lernt weiter; oder er nimmt ab und erfährt, wieso sein Freund ihn unbedingt erreichen möchte. Obwohl der Jugendliche eigentlich nicht gestört werden wollte und nur für eine gewisse Zeit unerreichbar sein wollte, wird er sehr wahrscheinlich das Telefon abnehmen und erfahren wollen, was sein Freund zu erzählen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und den Bezug zur eigenen Nutzung von WhatsApp als Schüler der Kantonsschule Oerlikon.

2 Einleitung: Einführung in den Untersuchungsgegenstand, die Leitfragen und das Ziel der Arbeit, die den Umgang Jugendlicher mit WhatsApp thematisiert.

3 WhatsApp – „der Totengräber der SMS“?: Definition und Funktionsweise der App sowie ein technischer und funktionaler Vergleich mit dem SMS-Dienst.

4 Das Mobiltelefon in der heutigen Gesellschaft: Analyse der Rolle des Smartphones, der ständigen Erreichbarkeit und der psychologischen Abhängigkeit von Mobilgeräten.

5 Methoden: Detaillierte Darstellung der durchgeführten Online-Umfrage und der Datenerhebung an der Kantonsschule Oerlikon.

6 Diskussion des Umgangs der Jugend mit dem WhatsApp Messenger: Beantwortung der zentralen Leitfragen auf Basis der gewonnenen Daten und Analyse des sozialen Einflusses.

7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Erkenntnisse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen sowie Bedarf für weiterführende Studien.

Schlüsselwörter

WhatsApp, Jugend, Mobiltelefon, Smartphone, Kommunikation, SMS, soziale Vernetzung, Erreichbarkeit, Abhängigkeit, Umfrage, Datenerhebung, soziales Verhalten, Digitalisierung, Chat, Kommunikationstechnologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Maturitätsarbeit befasst sich mit der Applikation WhatsApp und der Frage, wie heutige Jugendliche diese neue Art der Kommunikation nutzen und welchen Einfluss sie auf ihren Alltag hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Häufigkeit der App-Nutzung, die ständige Erreichbarkeit, das soziale Verhalten sowie die mögliche Suchtgefahr und Abhängigkeit durch das Smartphone.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, den Umgang der heutigen Jugend mit WhatsApp aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich die Kommunikation durch diesen Messenger verändert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus einer quantitativen Online-Umfrage mit 368 Teilnehmern und einer spezifischen Datenerhebung bei 22 Schülern der Kantonsschule Oerlikon.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den technischen Grundlagen von WhatsApp die soziologische Rolle des Mobiltelefons sowie die Ergebnisse der empirischen Erhebungen detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem WhatsApp, Jugend, Smartphone, Erreichbarkeit, soziale Vernetzung, Abhängigkeit und Kommunikation.

Wie unterscheidet sich die Nutzung von WhatsApp bei Jungen und Mädchen laut Datenerhebung?

Die Erhebung zeigt Unterschiede in der Anzahl gesendeter und erhaltener Nachrichten sowie in der Einschätzung der Suchtgefahr durch WhatsApp, wobei Mädchen tendenziell kritischer eingestellt sind.

Gibt es einen klaren technologischen Vorteil von WhatsApp gegenüber SMS?

Ja, der Hauptvorteil liegt im Funktionsumfang und den geringeren Kosten, da WhatsApp über Datenkanäle funktioniert, während SMS klassische Sprachkanäle belegen.

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Details

Title
WhatsApp erobert die Jugend: Wie Jugendliche damit umgehen
Grade
5,76 (Schweiz!)
Author
Raphael Uster (Author)
Publication Year
2012
Pages
44
Catalog Number
V198244
ISBN (eBook)
9783656242710
ISBN (Book)
9783656245315
Language
German
Tags
WhatsApp Kommunikation Jugend Einfluss iPhone Maturitätsarbeit Studie Umfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Raphael Uster (Author), 2012, WhatsApp erobert die Jugend: Wie Jugendliche damit umgehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198244
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