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Der Film als intermediales Medienphänomen

Das Internet als Ort filmischen Wissens

Titel: Der Film als intermediales Medienphänomen

Essay , 2010 , 6 Seiten

Autor:in: Sandra Garthaus (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bedingungen, unter denen sich der Film Anfang des 20. Jahrhunderts in der Medienlandschaft etablieren konnte, unterscheiden sich von den heutigen enorm. Der technologische Fortschritt und der Eintritt neuer Medien in das bestehende Mediensystem hatten Auswirkungen auf bereits vorherrschende Medien. Ein Schlagwort, das vor allem die letzten Jahrzehnte prägte, ist die Medienkonvergenz. Demzufolge beeinflussen die Medien sich nicht nur gegenseitig in ihrer Weiterentwicklung, sondern interagieren miteinander. So ist ein dichtes Netz entstanden, das Intermedialität und Transmedialität fordert und fördert. Medien sind demnach trotz ihrer individuellen Nutzbarkeit nicht autonom. Sie werden innerhalb eines weitläufigen Netzwerkes begriffen und verortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Film als intermediales Medienphänomen

1.1 Das Internet als Ort filmischen Wissens

1.2 Die Entwicklung der Speichermedien und Distributionswege

1.3 Digitales Zusatzwissen: DVD-Extras und Expertenkultur

1.4 Das Internet als Plattform für Partizipation und Fankultur

1.4.1 Online-Plattformen und User-generierter Content

1.4.2 Negative Aspekte: Film-Piraterie und Spoiling

2. Resümee und Ausblick auf die Medienkonvergenz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Transformation des Films als intermediales Medienphänomen unter besonderer Berücksichtigung des Internets als neuem Ort der Wissensvermittlung, Archivierung und partizipativen Fankultur.

  • Wandel von Trägermedien und Distributionskanälen
  • Bedeutung von Zusatzinhalten (DVD-Extras) für die Genese von Expertenwissen
  • Die Rolle des Internets als interaktiver Raum der Filmrezeption
  • Auswirkungen von Partizipation auf die filmische Wissenskultur
  • Ambivalente Folgen der digitalen Vernetzung (Piraterie, Spoiling, Pseudowissen)

Auszug aus dem Buch

Der Film als intermediales Medienphänomen: Das Internet als Ort filmischen Wissens

Der Film ist ein Medienphänomen, an dem diese Entwicklung deutlich gemacht werden kann. Zunächst war der Film an das Kino gebunden. Es war sein Heimatort. Mit der Einführung und der Entdeckung des Fernsehens als weitere Distributionsmöglichkeit wurden Filme mit einiger Zeitverzögerung auch im Fernsehen ausgestrahlt. Als weiterer revolutionärer Schritt kann die Einführung des Videorekorders betrachtet werden. Diese Technik ermöglichte eine weitere Verbreitung des Films. Mit der Videokassette als Trägermedium konnten Filme gewerblich erworben und nach Belieben rezipiert werden. Nicht nur die Häufigkeit der Rezeption, sondern auch der Zeitpunkt derer kann vom Zuschauer selbst bestimmt werden. Zudem konnten mit dieser Technik Filme archiviert und für spätere Generationen zugänglich gemacht werden. Eine weitere Besonderheit ist jedoch die Anbindung des Konsums von Filmen an den Haushalt. Bis hierhin kann die Entwicklung des Films also als eine beschreiben werden, die an sich nicht auf den Film als audiovisuelles Produkt Einfluss ausübte, sondern als eine, die stets den Ort der Aufführung erweiterte. Man kann also sagen, dass es das audiovisuelle Material ist, was den Film an sich, sein gesamtes Wesen ausmacht.

Zusammenfassung der Kapitel

Der Film als intermediales Medienphänomen: Einführung in die mediale Transformation des Films und die zunehmende Bedeutung der Intermedialität im Medienverbund.

Das Internet als Ort filmischen Wissens: Analyse der Internetnutzung als zentraler Raum für die Bereitstellung, Diskussion und Archivierung von filmischen Inhalten.

Die Entwicklung der Speichermedien und Distributionswege: Überblick über den technologischen Wandel von der analogen Videokassette über die DVD bis hin zum digitalen Streaming.

Digitales Zusatzwissen: DVD-Extras und Expertenkultur: Untersuchung der Rolle von Behind-the-Scenes-Materialien als Instrument zur Konstruktion von Insiderwissen.

Das Internet als Plattform für Partizipation und Fankultur: Beleuchtung der aktiven Rolle der Fans bei der Erstellung und Verbreitung von filmbezogenem Wissen durch Wikis und soziale Plattformen.

Online-Plattformen und User-generierter Content: Darstellung der Möglichkeiten und Gefahren durch die Demokratisierung der Filmkritik und Nachbearbeitung.

Negative Aspekte: Film-Piraterie und Spoiling: Kritische Betrachtung der ökonomischen und rezeptionsästhetischen Probleme durch Online-Auswertungen.

Resümee und Ausblick auf die Medienkonvergenz: Zusammenfassende Einschätzung der künftigen Entwicklung und der Relevanz für die filmische Narration.

Schlüsselwörter

Film, Medienkonvergenz, Intermedialität, Videorekorder, DVD-Extras, Expertenkultur, Internet, Fankultur, Partizipation, User-generated Content, Film-Piraterie, Spoiling, Archivierung, Wissensvermittlung, digitale Transformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Films von einem kinogebundenen Medium hin zu einem intermedialen Phänomen, das durch das Internet neue Formen der Distribution und Wissensarchivierung erfahren hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen der technische Fortschritt der Speichermedien, die Entstehung einer neuen Wissenskultur durch Zusatzmaterialien und die aktive Rolle der Nutzer in der digitalen Fankultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Einfluss des Internets auf die Art und Weise zu analysieren, wie filmisches Wissen konstruiert, geteilt und konsumiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine medienwissenschaftliche Analyse von Entwicklungsstufen und Rezeptionsformen, um die strukturellen Veränderungen im Medienökosystem zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Distribution, die Bedeutung von DVD-Extras sowie die ambivalenten Auswirkungen der digitalen Partizipation und des Internets auf die Filmbranche.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Medienkonvergenz, Partizipation, filmisches Wissen, Fankultur und intermediale Strukturen.

Wie unterscheidet sich die DVD von früheren Speichermedien in Bezug auf das Wissen?

Die DVD bietet durch exklusive Zusatzinhalte wie Making-Ofs und Audio-Kommentare die Möglichkeit, den Käufer zum "Insider" zu machen, was eine neue Form des Expertenwissens generiert.

Welche Rolle spielen Wikis in diesem Zusammenhang?

Wikis dienen Fans als Plattformen, um das Universum eines Films akribisch festzuhalten, zu dokumentieren und kollektives Wissen zu organisieren.

Was versteht die Arbeit unter dem Phänomen "Spoiling"?

Spoiling bezeichnet die vorzeitige Preisgabe von inhaltlichen Wendungen oder Handlungssträngen im Internet, was das Filmvergnügen für Dritte mindern kann.

Inwiefern hat das Internet die Kontrolle der Produzenten über ihr Werk verändert?

Durch die Möglichkeit, Filme selbst zu schneiden, zu kommentieren und online zu diskutieren, entzieht sich die Rezeption zunehmend der direkten Kontrolle durch die Produzenten.

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Details

Titel
Der Film als intermediales Medienphänomen
Untertitel
Das Internet als Ort filmischen Wissens
Autor
Sandra Garthaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V198285
ISBN (eBook)
9783656244240
ISBN (Buch)
9783656244912
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Orte filmischen Wissens Internet Transmedialität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Garthaus (Autor:in), 2010, Der Film als intermediales Medienphänomen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198285
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Leseprobe aus  6  Seiten
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