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Ambient Media. Vergleich zur Außenwerbung und Praxisbeispiele

Titel: Ambient Media. Vergleich zur Außenwerbung und Praxisbeispiele

Hausarbeit , 2012 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anna Grasmik (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das heutige Werbeumfeld ist geprägt von einer zunehmenden Medieninflation und mangelnder Aufmerksamkeit auf der Seite der Rezipienten gegenüber der Werbung. Der Konsument verliert in einer reizüberfluteten Medien- und Kommunikationswelt den Überblick,
was sich in einer anti-adversativen Lebenseinstellung widerspiegelt. Zeitgleich nimmt das Kommunikationsvolumen stetig zu und für die Werbetreibenden wird die Zielgruppenansprache zunehmen zu einer komplexen und vielschichtigen Angelegenheit.
Ambient Media bietet der Werbeindustrie eine Möglichkeit sich diesen vorherrschenden Bedingungen zu stellen. Mittels direkter Zielgruppenansprache und facettenreicher Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten ermöglicht dieses Werbeformat dennoch in den
Wahrnehmungsbereich des Konsumenten vorzudringen und ihm die gewünschte Werbebotschaft zu übermitteln.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Teile. Zu Beginn zeigt das zweite Kapitel die Problematik der neuen Zielgruppenansprache auf und veranschaulicht die wesentlichen Entwicklungen der deutschen Werbeindustrie im Bereich Ambient Media. Im dritten Teil
werden die wesentlichen Charakteristika von Ambient Media Formaten vorgestellt und in den Media Mix eingruppiert.
Auf die wesentlichen Gestaltungselemente von Ambient Media wird im vierten Abschnitt näher eingegangen. Dabei wird zum einen zwischen Anbietersicht und Formaten im lebensweltlichen Umfeld unterschieden. Des Weiteren werden die möglichen Chancen ebenso wie die damit verbundenen Risiken erläutert. Abschließend erfolgt ein kurzer
Ausblick, um zukünftige Trends und Entwicklungen im Branchensegment Ambient Media vorzustellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung

2.1 Die neue Zielgruppe – die Generation @

2.2 Entstehung und Entwicklung von Ambient Media in Deutschland

3 Definition und Einordnung in den Media Mix

3.1 Begriffserklärung Ambient Media

3.2 Stunt Ambient Media

3.3 Mainstream Ambient Media

4 Kategorisierung

4.1 Ambient Media Formate aus Anbietersicht

4.2 Ambient Media Formate nach Lebensumfeld

4.3 Fallstudie Vodafone

5 Chancen und Risiken

5.1 Chancen

5.1.1 Aufmerksamkeitsstärke und Sympathie

5.1.2 Zielgruppenansprache mit geringem Streuverlust

5.2 Risiken

5.2.1 Kleiner Konsumentenkreis

5.2.2 Hemmungslose Werbung

5.2.3 Passung zwischen Idee und Unternehmen

5.2.4 Rascher Abnutzungsgrad

5.2.5 Fehlendes Bewertungsmodell

6 Künftige Entwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werbeformat Ambient Media als Antwort auf die zunehmende Medieninflation und die schwindende Aufmerksamkeit gegenüber klassischer Werbung. Ziel ist es, die Charakteristika, Kategorisierungen und strategischen Einsatzmöglichkeiten von Ambient Media zu analysieren sowie dessen Chancen und Risiken in der aktuellen Werbepraxis kritisch zu bewerten.

  • Entwicklung und Wandel der Zielgruppen (Generation @)
  • Systematik und Kategorisierung von Ambient Media Formaten
  • Strategische Anwendung am Beispiel der Fallstudie Vodafone
  • Analyse der Stärken (Aufmerksamkeit, Zielgruppennähe) und Schwächen (Planbarkeit, Messbarkeit)
  • Ausblick auf Trends und zukünftige Marktentwicklung

Auszug aus dem Buch

Stunt Ambient Media

Der Fokus liegt hierbei auf dem Begriff „Aktionsformen“. So handelt es sich beim Stunt Ambient Media meist um ungewöhnliche Veranstaltungen oder auch Maßnahmen, welche mittels Schock- oder Überraschungseffekts bei der Zielgruppe ein hohes Maß an Aufmerksamkeit schaffen. Ein weiteres Ziel solcher spektakulären Werbemaßnahmen stellt die Generierung kostenlose Pressaufmerksamkeit im Bereich der Medien wie TV Zeitung oder auch im Internet dar, welche als Multiplikator der Werbebotschaft dienen. Oft wird daher auch in diesem Zusammenhang von einem „trojanischem Pferd“ als Überbringer der Werbebotschaft gesprochen.

Jedoch weisen die Stunt Ambient Media Formate auch einige Besonderheiten auf. Es können weder Wirkungsweise, Reichweite sowie Kontaktzahl mit der Werbebotschaft angemessen im Vorfeld geplant, noch beeinflusst werden. Darüber hinaus stellt die Wiederholbarkeit des Events ein weiteres Problem in Zusammenhang mit Stunt Ambient Media dar. Aufgrund des sogenannten „Wear-out-Effektes“ verliert der Tabubruch einer Werbemaßnahme schnell seinen Reiz und die einstmalige Aufmerksamkeit der Zielgruppe flacht relativ schnell ab. Neben der mangelnden Planbarkeit sowie der fehlenden Wiederholbarkeit von Stunt Ambient Media stellt die Ungewissheit über den beim Rezipienten erzielten Werbeeffekt ein zusätzliches Risiko dar.

Eine durchaus gelungenes Stunt Ambient Media Format wurde 2007 vom der weltweit führende Wodka- und Spirituosenmarke „Absolut Vodka“ am Flughafen in Amsterdam präsentiert. Unter dem Kampagnennamen „Absolut Temptation“ präparierten sie eine Verpackungseinheit, befüllt mit einer Flasche Absolut Vodka und stellten diese auf das Gepäckband des Amsterdamers Flughafen. Dort sorgte diese recht ungewöhnliche Werbemaßnahme für viel Überraschung und Aufmerksamkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Medieninflation ein und erläutert, wie Ambient Media als Werbeform dazu beitragen kann, Konsumenten im Alltag direkt und aufmerksamkeitsstark anzusprechen.

2 Entwicklung: Dieses Kapitel thematisiert den Wandel der Mediennutzung durch die sogenannte „Generation @“ und zeichnet die Entstehung von Ambient Media in Deutschland von den 1990er Jahren bis heute nach.

3 Definition und Einordnung in den Media Mix: Hier werden Begrifflichkeiten geklärt, die Definition von Ambient Media durch Fachleute wie Kolja Wehleit analysiert und eine Abgrenzung zu klassischen Medien vorgenommen.

4 Kategorisierung: Dieses Kapitel gliedert Ambient Media Formate nach Anbietersicht und Lebensumfeld der Zielgruppe und veranschaulicht die Anwendung anhand einer Fallstudie zu Vodafone.

5 Chancen und Risiken: Es werden die Vorteile wie hohe Aufmerksamkeit und Zielgruppennähe den Herausforderungen wie Messbarkeit, Planbarkeit und Akzeptanz gegenübergestellt.

6 Künftige Entwicklung: Das Abschlusskapitel fasst die Bedeutung von Ambient Media für zukünftige Kampagnen zusammen und betont die Notwendigkeit fundierter Bewertungsmodelle für eine nachhaltige Marktetablierung.

Schlüsselwörter

Ambient Media, Außenwerbung, Generation @, Out-of-Home, Stunt Ambient Media, Media Mix, Zielgruppenansprache, Werbeinflation, Advertainment, Ambient Media Formate, Kommunikationsstrategie, Messbarkeit, Werbewirkung, Kampagnenplanung, Point of Activity

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Werbeformat Ambient Media, das sich durch seine Platzierung im direkten Lebensumfeld der Konsumenten von klassischer Werbung abhebt, um in Zeiten von Medienüberflutung Aufmerksamkeit zu generieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Begriffs, die Kategorisierung verschiedener Ambient-Formate (z. B. Poster, Aerials, Distributives), die Analyse der Zielgruppeneigenschaften sowie eine kritische Bewertung der Erfolgsfaktoren und Risiken.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Funktionsweise von Ambient Media als Sonderwerbeform zu ergründen und zu analysieren, wie Marken dieses Instrument nutzen können, um trotz hoher Reizüberflutung bei der Zielgruppe wahrgenommen zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer strukturierten Systematisierung vorhandener Ambient Media Ansätze, ergänzt durch Praxisbeispiele und eine Fallstudie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Ambient Media, die detaillierte Klassifizierung nach Einsatzorten und Anbieter, eine spezifische Fallstudie zu Vodafone sowie die Diskussion der Chancen und Risiken.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Ambient Media“, „Generation @“, „Out-of-Home“, „Werbeeffektivität“ und „Zielgruppenansprache“ definiert.

Wie unterscheidet sich "Stunt Ambient Media" von anderen Formaten?

Stunt Ambient Media zeichnet sich durch unkonventionelle, oft einmalige Aktionsformen aus, die durch Überraschungs- oder Schockeffekte hohe Aufmerksamkeit erregen und oft auf kostenlose PR-Berichterstattung abzielen.

Welche Rolle spielt die Fallstudie zu Vodafone für die Argumentation?

Die Vodafone-Fallstudie dient als Beleg für eine strategisch geplante, konsequente Besetzung verschiedener Touchpoints (U-Bahn, Flughafen), um ein Image von Internationalität und Kommunikation erfolgreich im Bewusstsein der Zielgruppe zu verankern.

Welche Risiken werden für Ambient Media identifiziert?

Zu den Hauptrisiken gehören der kleine Konsumentenkreis, die fehlende Standardisierung, der rasche Abnutzungsgrad der Aufmerksamkeit, das Risiko der Intimsphärenverletzung bei zu aufdringlicher Werbung sowie die bisher schwierige messbare Erfolgsbewertung.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ambient Media. Vergleich zur Außenwerbung und Praxisbeispiele
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Veranstaltung
Medien & Kommunikation
Note
1,0
Autor
Anna Grasmik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
33
Katalognummer
V198430
ISBN (eBook)
9783656266655
ISBN (Buch)
9783656269465
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ambient Media Ambiente Medien Außenwerbung Vergleich Praxisbeispiele Guerilla Marketing moderne Werbung außergewöhnliche Werbung Stunt Ambient Media Mainstream Ambient Media
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Grasmik (Autor:in), 2012, Ambient Media. Vergleich zur Außenwerbung und Praxisbeispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198430
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Leseprobe aus  33  Seiten
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