Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, nach begrifflichen Erklärungen und Definitionen (Kapitel I), die Implementierung der Resilienzforschung und –förderung in der Sozialpädagogik nachzuzeichnen (Kapitel II. 1) und weiterführend erläutern, wer im Rahmen dieses Konzeptes aktiv mitwirkt. Hierbei soll eine Beschränkung der Adressaten auf Kinder stattfinden, um einzelne Altersgruppen differenzierter betrachten zu können (Kapitel II. 2).
Im darauffolgenden Abschnitt soll auch eine nach verschiedenen Kriterien geteilte Unterscheidung eine genauere Betrachtung ermöglichen zu erfahren, wer die Kindesresilienz fördert (Kapitel II. 3).
Bevor dann abschließend im letzten Teil der Arbeit ein kurzes Resümee stehen soll befasst sich das davorstehende Kapitel mit zwei fiktiven Fallbeispielen, welche dem einfacheren Nachvollziehen der Resilienzförderung in der Sozialpädagogik dienen sollen (Kapitel III).
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Kapitel I: Begriffsklärungen
I.1: Definition
I.2: Charakteristik der Resilienz
I.3: Schutz- und Risikofaktoren
Kapitel II: Resilienzförderung in der Sozialpädagogik
II.1: Implementierung der Resilienzforschung in der Sozialpädagogik
II.2: Wem wird geholfen?
II.2.1: Kinder bis zum dritten Lebensjahr
II.2.2: Kinder vom vierten bis zum siebten Lebensjahr
II.2.3: Kinder vom achten bis zum elften Lebensjahr
II.3: Wer hilft?
II.3.1: ,Unprofessionelle‘ Resilienzförderung
II.3.2: Unmittelbare ,professionelle‘ Resilienzförderung
II.3.2.1: Resilienzförderung innerhalb der Normalbiographie
II.3.2.2: Resilienzförderung außerhalb der Normalbiographie
II.3.3: Mittelbare ,professionelle‘ Resilienzförderung
Kapitel III: fiktive Fallbeispiele
III.1: Fallbeispiel 1
III.2: Fallbeispiel 2
Resümee
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Resilienz in der Sozialpädagogik?
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken.
Was sind Schutz- und Risikofaktoren?
Risikofaktoren gefährden die Entwicklung (z.B. Armut), während Schutzfaktoren (z.B. eine stabile Bezugsperson) helfen, diese Belastungen erfolgreich zu bewältigen.
Ab welchem Alter kann Resilienz gefördert werden?
Die Förderung beginnt bereits ab der Geburt. Die Arbeit differenziert Maßnahmen für Kleinkinder, Kinder im Vorschulalter und Schulkinder bis zum elften Lebensjahr.
Wer leistet "professionelle" Resilienzförderung?
Sozialpädagogen, Erzieher und Lehrer leisten unmittelbare Förderung innerhalb und außerhalb der Normalbiographie (z.B. in Heimen oder Beratungsstellen).
Was ist der Unterschied zwischen professioneller und unprofessioneller Hilfe?
Unprofessionelle Hilfe kommt aus dem sozialen Umfeld (Familie, Freunde), während professionelle Hilfe auf wissenschaftlichen Konzepten der Sozialpädagogik basiert.
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- Lars Roedel (Author), 2012, Resilienzforschung und -förderung: Implementierung in der Sozialpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198574