Das Urlaubsvideo als Dokumentarfilm: Der Dokumentarfilm als meistgedrehtes Genre?!


Essay, 2012

4 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Vorgehensweise dieses Essays

Dieser Essay soll zunächst einmal die Frage klären, ob Urlaubsvideos denn als Dokumentarfilme angesehen werden können, schließlich gibt es einige Argumente, welche dafür sprechen. Sollte sich diese These als korrekt erweisen, so würde ein völlig neues Bild der Dokumentarfilme entstehen: Wie viele Filme gibt es tatsächlich? Sind alle Kamerabesitzer dann schon potentielle Dokumentarfilmer?

Der Dokumentarfilm und seine Eigenschaften

Was macht einen Dokumentarfilm also aus? Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass ein Dokumentarfilm in aller Regel ohne bezahlte Schauspieler auskommt, anders also als Spielfilme. Auch sind die Hauptdarsteller eins Dokumentarfilms oft Tiere - natürlich werden diese nicht bezahlt.

Ein zweites Merkmal ist die Authentizität, beziehungsweise den Anspruch, authentisch zu sein. Hier ist allerdings die Frage nach der Umsetzung eine gewichtige. Je offener das Filmen selbst ist, desto beeinflusster ist das gefilmte. Sind es Menschen, so wissen sie um die Tatsache gefilmt zu werden. Bei Tieren sieht dies schon wieder anders aus: Man kann nicht genau sagen, ob ein Tier das gefilmt werden so stark wahrnimmt wie Menschen es tun, jedoch werden gerade in Tierdokumentationen die Tiere oft künstlich gereizt oder angelockt um ein bestimmtes Verhalten zu initiieren. Erfolgt dann keine Erläuterung durch beispielsweise eine Stimme aus dem Off, so wird ein, falsches Bild, eine falsche Wahrheit und eine falsche Realität vermittelt.

Denn der Dokumentarfilm hat als drittes Merkmal das erklärte Ziel, neben der Authentizität typische Szenen und Aktionen zu zeigen, wie sie auch im normalen, unbeobachteten und ungeskripteten Leben vorkommen, bei Tieren und Menschen, ja in der ganzen Natur.

[...]

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten

Details

Titel
Das Urlaubsvideo als Dokumentarfilm: Der Dokumentarfilm als meistgedrehtes Genre?!
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
„Bloß zu zeigen, wie es eigentlich gewesen.“ Der Dokumentarfilm als Medium der Selbstbeobachtung und Selbstbeschreibung von Sozialität
Note
2,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
4
Katalognummer
V198576
ISBN (eBook)
9783656248750
Dateigröße
483 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
urlaubsvideo, dokumentarfilm, genre
Arbeit zitieren
Lars Roedel (Autor), 2012, Das Urlaubsvideo als Dokumentarfilm: Der Dokumentarfilm als meistgedrehtes Genre?!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198576

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