Erarbeitung und Sicherung der Wegbeschreibung auf Französisch mit sämtlichen Materialien
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Die im Zentrum der Stunde stehende Vermittlung, Einübung und Anwendung (Festigung)
des Vokabulars zur Wegbeschreibung stellt im Rahmen der Lektion 5 des Lehrwerks Cours Intensif I einen kommunikativen Schwerpunkt dieser Lektion dar. Das Lehrwerk selbst schlägt die Semantisierung dieses Vokabulars eher beiläufig, im Kontext des Lektionstextes, vor. Einen Weg erklären können stellt allerdings ein wesentliches und notweniges Redemittel für authentisches sprachliches Handeln im Land der Zielsprache dar, so dass eine Herauslösung dieses Basisvokabulars (für eine authentische Sprechsituation) aus dem Lehrwerk sinnvoll und für die Lerngruppe (in ihrem Lerntempo) überaus angemessen erscheint. Die Trätierung dieses thematischen Punktes wird überdies erst jetzt aufgegriffen, da eine künftige Parisfahrt ansteht und die SuS zu einer angemessenen Orientierung in Paris befähigt werden sollen.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Stunde
2. Darstellung der Unterrichtssequenz
3. Standard und Standardkonkretisierung
4. Einordnung der Stunde
5. Exemplarische Reflexion der Lerngruppenheterogenität
6. Methodisch-didaktische Begründungen
7. Literatur
8. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Unterrichtsstunde ist die Befähigung der Schülerinnen und Schüler (SuS), in der Zielsprache Französisch einen Weg zu beschreiben. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie durch die Methode der Autosemantisierung und kommunikative Übungsformen ein wesentliches Redemittel für authentische Alltagssituationen nachhaltig erworben und angewendet werden kann.
- Semantisierung und Einübung des Vokabulars zur Wegbeschreibung
- Entwicklung von Sprachkompetenz durch Partnerarbeit und Tandem-Übungen
- Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit Stadtplänen
- Differenzierung zur Bewältigung der Lerngruppenheterogenität
- Anwendung des Wissens in authentischen Sprechsituationen
Auszug aus dem Buch
6. Methodisch-didaktische Begründungen
Die Erarbeitung des Vokabulars zur Wegbeschreibung wird durch die Methode der Autosemantisierung vorgenommen. Wie der Terminus impliziert, handelt es sich dabei um eine eigenständige Wortschatzerschließung. Nieweler führt bei dieser Vorgehensweise aus, dass als wichtigste Erschließungsquelle eine textbegleitende Abbildung dienlich ist. Wie aus dem Arbeitsblatt ersichtlich, können die SuS den beschriebenen Weg auf der Karte nachvollziehen und werden so in die Lage versetzt, sich Redewendungen wie „tourner à droite / gauche“ zu ergründen.
Die erworbenen Kenntnisse, d.h. die neu zu erlernenden Vokabeln übertragen sie in einer anschließenden Arbeitsphase in ihre Muttersprache, indem sie den Bildern den entsprechenden Sinn zuordnen. Durch das eigenständige Ergründen ist eine hohe Schüleraktivität gegeben und erfährt somit weitere Berechtigung in der Wahl dieser methodischen Variante der Wortschatzaufnahme.
In der anschließenden Partnerarbeit (Festigung, Umwälzung des Vokabulars) verwenden die SuS die Begrifflichkeiten in Form eines Tandembogens und befinden sich somit im sog. geschütztem Sprachraum. Hierbei wenden sie die erlernten Begriffe lediglich an, bzw. übersetzen sie, um somit die Lernnachhaltigkeit zu gewährleisten. Durch die sofort stattfindende Partnerkorrektur werden die SuS auf Fehler hingewiesen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Stunde: Definition des Unterrichtsziels, den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zur Wegbeschreibung in der Zielsprache Französisch zu vermitteln.
2. Darstellung der Unterrichtssequenz: Überblick über den Ablauf der Unterrichtsreihe, inklusive der Schwerpunkte und Kompetenzbereiche für die einzelnen Unterrichtsstunden.
3. Standard und Standardkonkretisierung: Detaillierte Darstellung der angestrebten Sprach-, Medien- und Methodenkompetenz basierend auf dem Rahmenlehrplan.
4. Einordnung der Stunde: Begründung der Positionierung des Themas innerhalb der Unterrichtseinheit und dessen Relevanz für authentisches sprachliches Handeln.
5. Exemplarische Reflexion der Lerngruppenheterogenität: Analyse der unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb des Intensivkurses und deren Berücksichtigung bei der Unterrichtsgestaltung.
6. Methodisch-didaktische Begründungen: Erläuterung der Wahl der Autosemantisierung als Methode sowie der Übungsformen zur Festigung des Wortschatzes.
7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und didaktischen Fachliteratur.
8. Anhang: Bereitstellung der konkreten Unterrichtsmaterialien, inklusive Verlaufsplan und Arbeitsblättern.
Schlüsselwörter
Französischunterricht, Wegbeschreibung, S’orienter en ville, Autosemantisierung, Sprachkompetenz, Wortschatzarbeit, Lerngruppenheterogenität, Tandembogen, Medienkompetenz, Fremdsprachenerwerb, Kommunikative Fertigkeiten, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit primär?
Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von Sprachkenntnissen für die Wegbeschreibung im Französischunterricht.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum steht das Thema "S'orienter en ville" (Sich in der Stadt orientieren), inklusive Vokabelaufbau und Anwendung in der Praxis.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, einen Weg in der Zielsprache auf Basis eines Stadtplans korrekt zu beschreiben.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?
Es wird die Methode der Autosemantisierung eingesetzt, bei der die Schülerinnen und Schüler durch textbegleitende Abbildungen den Wortschatz eigenständig erschließen.
Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Semantisierung, Festigung und die freie Anwendung der sprachlichen Redemittel zur Orientierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Autosemantisierung, kommunikative Kompetenz, Wortschatzarbeit und Differenzierung.
Wie geht die Lehrkraft mit der unterschiedlichen Lernleistung der Schüler um?
Die Arbeit reflektiert die Heterogenität und setzt auf Differenzierungsmaßnahmen, bei denen die Schüler selbst entscheiden können, wie komplex sie ihre Wegbeschreibungen gestalten.
Welche Rolle spielt der Tandembogen in dieser Stunde?
Der Tandembogen dient dazu, die Schüler in einem geschützten Sprachraum ihre erlernten Vokabeln mit wechselnden Partnern üben zu lassen, wobei der Schwierigkeitsgrad sukzessive ansteigt.
- Quote paper
- Peter Müller (Author), 2010, Erarbeitung und Sicherung der Wegbeschreibung auf Französisch mit sämtlichen Materialien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198687