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Albrecht Altdorfer - Donaulandschaft bei Regensburg

Landschaftsmalerei bei Altdorfer

Titel: Albrecht Altdorfer - Donaulandschaft bei Regensburg

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 0,7

Autor:in: Jennifer Becke (Autor:in)

Kunst - Malerei
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Albrecht Altdorfers Gemälde „Donaulandschaft bei Regensburg" (1520-25) stellt den Beginn einer neuen Gattung in der europäischen Malerei dar: der Landschaftsmalerei.

Gab es bisher hauptsächlich die Historien- und die Porträtmalerei und in ihren Anfängen die Genremalerei, so entstand im 16. Jahrhundert mit der Landschaftsmalerei eine neue Bildgattung. Diese Bildgattung zeichnete und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie als dominierenden Bildgegenstand den der Landschaft/ Natur hat. Diese autonome Landschaftsmalerei wurde in Europa mit Altdorfers „Donaulandschaft bei Regensburg“ eingeleitet.
Vor diesem Hintergrund wird die „Donaulandschaft“ vor allem für die Kunstgeschichte zu einem herausragenden Werk und lohnt einen genaueren Blick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Künstlerbiographie und „Donauschule“

2.1. Biographische Übersicht über Albrecht Altdorfer

2.2. Die „Donauschule“

3. Werkbetrachtung

3.1. Werkbeschreibung und -analyse

3.2. Landschaftsdarstellung in der „Donaulandschaft“

3.3. Unerforschtes Detail im Bild

4. Das Landschaftsmotiv bei Albrecht Altdorfer

4.1. Allgemeine Merkmale

4.2. Anhand zweier Werkbeispiele

a) Drachenkampf des heiligen Georg

b) Die Alexanderschlacht

5. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Analyse des Gemäldes „Donaulandschaft“ von Albrecht Altdorfer, welches als eines der ersten eigenständigen Landschaftsbilder der europäischen Kunstgeschichte gilt. Das primäre Ziel der Untersuchung besteht darin, die Bedeutung der Naturdarstellung und die Besonderheiten der Landschaftsauffassung Altdorfers herauszuarbeiten sowie die Rolle des Künstlers als Vorreiter der Landschaftsmalerei zu beleuchten.

  • Die künstlerische Biografie Albrecht Altdorfers und sein Wirken im Kontext der „Donauschule“.
  • Detaillierte formale Werkanalyse des Gemäldes „Donaulandschaft“ unter Berücksichtigung räumlicher Komposition und Lichtführung.
  • Untersuchung der Bedeutung und Funktion der Naturdarstellung im frühen 16. Jahrhundert.
  • Vergleichende Analyse der Naturdarstellung anhand weiterer Schlüsselwerke des Künstlers.
  • Interpretation eines bisher wenig beachteten Details im Bild hinsichtlich seiner möglichen Bedeutung.

Auszug aus dem Buch

3.1. Werkbeschreibung und –analyse

Albrecht Altdorfers „Donaulandschaft“ gilt als eines der ersten eigenständigen Landschaftsbilder der europäischen Kunst, welches ohne Staffagefiguren auskommt und als detaillierte, malerische Naturstudie eingeordnet werden kann.

Entstanden ist das 30,5 x 22,2 cm kleine Bild um 1520-25, wobei das genaue Entstehungsdatum nicht bekannt ist. Gemalt wurde es mit Ölfarben auf Pergament, welches nachträglich auf Buchenholz befestigt wurde. Die Art des Bildträgers (Pergament), und die Bildgröße sind als Besonderheiten hervorzuheben, da sie stark an die Miniatur- bzw. Buchmalerei vorangehender Epochen erinnern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Altdorfer sich bei der „Donaulandschaft“ an niederländischen und französischen Miniaturmalern orientierte, die Ende des 14. Jahrhunderts in der Buchmalerei einen neuen Stil, die realistische Darstellung von Landschaft und Raum, erprobten. Möglicherweise wollte Altdorfer durch die Orientierung an der Buchmalerei seinem autonomen Landschaftsbild Legitimation verschaffen.

Dargestellt ist in der „Donaulandschaft“ (Abb.1) ein Ausschnitt einer tatsächlich existierenden Landschaft bei Regensburg in Bayern, in welchen das Schloss Wörth, der Scheuchenberg sowie der Wichenbachhof eingebettet sind (Abb.2). Eingerahmt wird das Motiv von zwei sich am rechten, sowie linken Bildrand befindlichen Laubbäumen, die das Bildformat überragen und nur im Anschnitt zu sehen sind. Diese Komposition erweckt den Eindruck, als blicke der Betrachter gleich einer Theaterbühne zwischen den, das Bild einrahmenden, Bäumen auf das eigentliche Bildmotiv: ein märchenhaft erscheinendes Naturidyll. Die sich im Bild befindliche Architektur (das Schloss Wörth und der Wichenbachhof) ist harmonisch und unscheinbar in die Landschaft integriert, ihr kommt weder eine hervorgehobene Rolle zu, noch wirkt sie störend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Vorstellung des Gemäldes „Donaulandschaft“ und Einordnung in den kunsthistorischen Kontext sowie Erläuterung der Zielsetzung dieser Arbeit.

2. Künstlerbiographie und „Donauschule“: Betrachtung von Altdorfers Lebensweg und Definition des Begriffs der „Donauschule“ als gemeinsames Stilmerkmal im bayerisch-österreichischen Raum.

3. Werkbetrachtung: Formale Analyse des Bildes, Diskussion der räumlichen Gestaltung und Untersuchung eines schwer erkennbaren Details im Werk.

4. Das Landschaftsmotiv bei Albrecht Altdorfer: Erörterung des künstlerischen Bestrebens nach Naturbeobachtung und Naturalismus anhand der Gemälde „Drachenkampf des heiligen Georg“ und „Die Alexanderschlacht“.

5. Schlußbetrachtung: Zusammenfassende Würdigung von Altdorfers „Donaulandschaft“ als bahnbrechendes Werk für die Entwicklung der autonomen Landschaftsmalerei.

Schlüsselwörter

Albrecht Altdorfer, Donaulandschaft, Donauschule, Landschaftsmalerei, Naturdarstellung, Regensburg, Kunstgeschichte, Spätgotik, Renaissance, Ölmalerei, Pergament, Raumdarstellung, Lichteffekte, Naturstudie, Schloss Wörth

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Gemälde „Donaulandschaft“ von Albrecht Altdorfer und dessen zentrale Bedeutung als eines der ersten autonomen Landschaftsbilder der Kunstgeschichte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die künstlerische Biografie Altdorfers, die Definition der „Donauschule“, die formale Analyse von Landschaftsdarstellungen sowie die Entwicklung des Naturalismus in der Kunst des frühen 16. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Landschaft als eigenständiges Bildmotiv bei Altdorfer nachzuvollziehen und seine Rolle als wegweisender Künstler der europäischen Kunstgeschichte herauszustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine formale Werkanalyse, ergänzt durch eine vergleichende Betrachtung mit anderen Werken des Künstlers und die Einbettung in den historischen Kontext der Renaissance.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der „Donaulandschaft“, der Analyse von Licht und Raum sowie der Untersuchung, wie Altdorfer durch den Vergleich mit weiteren Werken seine künstlerische Entwicklung zur Naturdarstellung vollzog.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Albrecht Altdorfer, Landschaftsmalerei, Donauschule, Naturalismus und die künstlerische Erforschung der Natur.

Gibt es einen Hinweis auf ein verstecktes Element im Gemälde?

Ja, die Arbeit diskutiert ein bisher in der Fachliteratur kaum beachtetes Detail: eine etwa ein Zentimeter kleine Figur am unteren Bildrand, die als Mensch interpretiert wird.

Wie unterscheidet sich die „Donaulandschaft“ von früheren Werken Altdorfers?

Im Gegensatz zu früheren Werken wie dem „Drachenkampf des heiligen Georg“, in denen die Natur lediglich als Kulisse diente, fungiert die Landschaft in der „Donaulandschaft“ als eigenständiges und bestimmendes Hauptmotiv.

Warum wird die „Donauschule“ nicht als klassische Schule verstanden?

Die „Donauschule“ wird im Text als Sammelbegriff für gemeinsame Stilmerkmale und ein neues Naturbewusstsein definiert, nicht als organisierte Ausbildungsstätte.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Albrecht Altdorfer - Donaulandschaft bei Regensburg
Untertitel
Landschaftsmalerei bei Altdorfer
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
0,7
Autor
Jennifer Becke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V198827
ISBN (eBook)
9783656254461
ISBN (Buch)
9783656255062
Sprache
Deutsch
Schlagworte
albrecht altdorfer donaulandschaft regensburg landschaftsmalerei
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Becke (Autor:in), 2011, Albrecht Altdorfer - Donaulandschaft bei Regensburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198827
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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